TWC_trenner_3#thewridersclub

Der Wriders‘ Club bringt Blogger rund ums Thema Fahrrad zusammen, macht sie als Gruppe sichtbar und bringt ihnen mehr Öffentlichkeit. Sein Kodex formuliert, was Leser von Bloggern erwarten dürfen. Dies gilt natürlich auch für einen professionellen Umgang zwischen Bloggern und Wirtschaft.

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Neuste Beiträge der Blogger aus dem Wriders‘ Club:

Die Sache mit dem nachhaltigen Lebensstil

Dieser Moment, wenn du ein neues Bike aus dem Karton hebst. Seinen jungfräulichen Rahmen langsam von Verpackungsmaterial befreist, dabei immer mehr seiner makellosen Oberfläche zum Vorschein kommt. Du schraubst die Teile zusammen, alles gleitet widerstandslos ineinander, kein knirschender Sand, keine Zeichen von Abnutzung, von Vergänglichkeit. Mit dem Finger streichst du über den reinen, glänzenden Lack. Die Sache mit dem nachhaltigen Lebensstil weiterlesen

Der fahrstil-Overnighter

Nach der Klubhaus-Eröffnung ging es zusammen mit knapp zehn Gleichgesinnten in den Wald zu einem gepflegten Overnighter. Der Frühlingstag lud schlicht dazu ein. Nachts war es noch recht frisch, aber kein Tau. So gefällt mir der Frühling! Es war eine illustre Truppe. Am Morgen mussten wir leider recht früh aufbrechen. Zu gerne hätte ich noch…

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fahrstil Klubhaus Eröffnung

Wenn fahrstil ein Klubhaus eröffnet, dann ist das für mich ein emotionaler Pflichttermin … ich bin mit Bernd und Kay standesgemäß aus Frankfurt angeradelt und so hatten wir uns Kaffee und Kuchen vor Ort redlich verdient. Viele alte Freunde getroffen (das erklärt die subjektive Auswahl der Porträtierten) und neue gemacht. Schön war es! Und Glückwunsch an Micha!…

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Video: 10 Essential Tips for Bike Maintenance

It’s spring! Maybe you’re getting back out there after being on the trainer all winter, or maybe you’re pulling the bike out of the shed after a period of dormancy. Maybe you’ve been riding all winter long and your bike has collected salt and grit from sloppy, slushy roads and trails. Whatever your situation is, […]

Stefan Kirchmair über Trainingsphilosophien und Trainingsplanung

Die Auslosung vom Ötztaler hat nun endlich Klarheit über die persönlichen Saisonziele meiner Sportler gegeben, die Saison ist geplant und das Wetter spielt optimal mit, so dass schon die ersten…

[ Das ist nur ein Auszug des Original-Artikels. Besuche das Online-Magazin „ilovecycling.de“, um den ganzen Artikel lesen und kommentieren zu können. Viel Spass beim Lesen. ]

Interview Gerald (61)

Über Geralds Fahrrad stolperte ich beim Einkauf in der Wuppertaler City. Erstens gibt es da kaum andere Fahrräder, zum anderen: so ein selbstkonfiguriertes Pedelec (so wie mein eigenes) ist doch recht auffällig. Bei näherer Inspektion musste ich laut auflachen, da auf einem kleinen Schildchen eine Telefonnummer stand und ein Name, den ich beim letzten Interview […]

Tutti i falsi miti sulla bici (e come liberarsene)

Tutti i falsi miti sulla bici (e come liberarsene)
Bikeitalia.it

L’opinionismo è sempre più diffuso e la ciclabilità non fa eccezione: d’altra parte la maggior parte di noi sa andare in bicicletta e il solo fatto di riuscire a mantenere l’equilibrio in sella, per qualcuno, si trasforma automaticamente nella presunta capacità di poter analizzare tutto quanto ruota attorno alla bici, spesso però pontificando senza costrutto [&hellip

Tutti i falsi miti sulla bici (e come liberarsene)
Bikeitalia.it

Ein Fahrrad mit dem Fahrrad mitführen?

Für mich war es bisher eine absolute Selbstverständlichkeit: Dass ich, wenn es die Umstände erfordern, noch ein zweites Fahrrad nebenher mitführe. Und das kommt auch gar nicht mal so selten vor: Entweder, wenn Kind 1 oder 2 irgendwo abgeholen muss oder wenn ich eins unserer Räder zur Reparatur zum Radhändler bringe, weil mir die Zeit oder passendes Werkzeug fehlt.

Wie oft bin ich dann mit zwei Rädern quer durch die Stadt geradelt. Die linke Hand am eigenen Rad, die rechte am anderen Rad. Und cool, an der Ampel brauchte ich nicht mal aus den Klickies, weil ich mich so wunderbar auf dem Zweitrad abstützen konnte.

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Wie finde ich den perfekten Sattel?

Dass sich die Suche nach dem richtigen Sattel oftmals als schwierig erweist, sollte jedem Radfahrer bereits bekannt sein. Ich glaube, fast jeder von euch hatte schon einmal Schmerzen, weil der Sattel nicht gepasst hat. Aber ein Sattel muss passen wie ein paar Schuhe. Tut er das nicht, sind oft unangenehme Schmerzen die Folge. Dazu zählen…

PDX Urban to Dirt Rides: Tigard, Oregon

As residents of Portland, Oregon, we’re fortunate to have world class riding situation only an hour away. Sometimes though, you don’t want to deal with traffic in the car just to get some exercise. Whether its after work, or just a day where you’re looking to explore, we’ve been peering through Google maps and exploring […]

Velohome 165 – Velohome auf der Cyclingworld in Düsseldorf

1. Begrüßung

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2. Pelago
www.pelagobicycles.com

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3. Tex-lock
www.tex-lock.com

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4. Wahoo
www.wahoofitness.com

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5. Vortrieb
www.bike-components.de/de/Vortrieb/

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6. Kappstein
www.kappstein.de

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7. Viks
www.viks.cc

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8. Fahrer
www.fahrer-berlin.de

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9. Auftragsrad
www.Auftragsrad.de

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10. Procyclingtrumps
www.procyclingtrumps.com

Wir danken euch fürs zuhören und eure Unterstützung!!!

Ra(n)dnotizen #83

Bei Amsterdam gibt es seit einem Jahr ein 70 Meter langes Stück Radweg, das komplett aus Solarzellen besteht und somit nicht nur eine feine und gut befahrbare Oberfläche hat, sondern eben auch gleich noch Strom produziert. Nach diesem ersten Jahr hat man nun resümiert, das der Radweg in Sachen Stromerzeugung eine wirklich gute Performance an […]

Fotos Winterlaufchallenge 26.03.17 – Teil 2

Heute haben wir einen kleinen Radausflug nach Wackersdorf gemacht und beim Halbmarathon der Winterlaufchallenge zugeschaut. Natürlich war die Kamera dabei. Fotos gibt es bei Bedarf auch mit größerer Auflösung (2000×3000 Pixel). Bitte eine Mail mit dem Dateinamen (DSC_xxxx) des gewünschten Fotos an die Mailadresse, die ihr unter Kontakt findet. Ist doch alles nur Sport bei Facebook Zurück zu Teil 1

6 Frühlings-Tipps für den Start in die Radl-Saison

Was gibt es Schöneres als den Start der Radlsaison im Frühling?! Radlsaison war “früher” zu meinen Münchner Zeiten ja immer. Jede Jahreszeit, jedes Wetter #biketowork. Jetzt im neuen Basecamp wird die Radlsaison im Winter unterbrochen. …

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Weitere Artikel über Berge, Täler, Gipfelkreuze, Wanderbücher, Kuchen und Weißbier auf www.gipfel-glueck.de

Fotos Winterlaufchallenge 26.03.17 – Teil 1

Heute haben wir einen kleinen Radausflug nach Wackersdorf gemacht und beim Halbmarathon der Winterlaufchallenge zugeschaut. Natürlich war die Kamera dabei. Fotos gibt es bei Bedarf auch mit größerer Auflösung (2000×3000 Pixel). Bitte eine Mail mit dem Dateinamen (DSC_xxxx) des gewünschten Fotos an die Mailadresse, die ihr unter Kontakt findet. Ist doch alles nur Sport bei Facebook Weiter zu Teil 2

Am Pumpwerk.

Die rechte Seite der Wümme zwischen Borgfeld und Burg ist die richtige Seite der Wümme. Das ist so etwa wie mit Bremen; Bremen ist rechts der Weser, links ist die Neustadt und angeblich, so behaupten das viele, gehört das nicht … Weiterlesen

Hase Bikes lädt ein

Am 7. April 2017 bietet HASE BIKES den treuen Leserinnen und Lesern dieses Blogs exklusive Einblicke in ihr Werk und heißt uns herzlich willkommen. Eine super Gelegenheit, um Fragen zu stellen, alle Modelle zu bestaunen und Gleichgesinnte zu treffen. Als besonderes Highlight geht es danach zum E-Bike Festival, um auf einem abwechslungsreichen Parcour die Pedelecs von HASE BIKES und anderen Herstellern zu testen.

Der Beitrag Hase Bikes lädt ein erschien zuerst auf Liegeradfrau.de.

Diamant 2017 – das E-Bike-Angebot in der Übersicht

Schon vor längerer Zeit hat der deutsche Traditionshersteller den obligatorischen Modelljahrwechsel abgeschafft und stellt seine Neuheiten zudem auf den eigenen Events vor. Wir möchten hier trotzdem einen Überblick geben, welche

Podcast Nr. 89 – Berliner Fahrradschau, die Interviews – Fahrradio

Hier sind die Interviews von der Berliner Fahrradschau: Lang und kaum bearbeitet. Carlos Fernandez Laser erzählt von der Japanese Odysee Danach kommt sein Freund Robert – ohne Nachnahmen – der mit seiner Hardbrakers-Gruppe einmal im Jahr auf große Tour geht. Christian von Cyclique ist eher für kleinere Touren zuständig. Mit seiner App kannst du Leute […]

Spezialradbranche unter Strom

Dass Radeln auch mit elektrischem Rückenwind speziell sein kann, zeigt die diesjährige 22. Internationale Spezialradmesse in Germersheim. Der weltgrößte Branchentreff

Video: Whitefish. Proven Here

Video: Whitefish. Proven Here Den Hochauflösenden Bildschirm einschalten, Lautsprecher aufdrehen, zurücklehnen und die folgenden 4:20 genießen. Der neue Streifen der Proven Here-Reihe ist da und begeistert einmal mehr mit spektakulären Aufnahmen inRead More…

Virus Auto

„Virus Auto“, dieser Slogan wird zwar in der ZDF Sendung vom 7.3. „Die Anstalt“ nicht genannt. Er trifft es jedoch auf den Punkt. Eine knappe Stunde Unterhaltung, mit ernstem Hintergrund, am Ende wird es bitter ! https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-maerz-2017-100.htmlEinsortiert unter:Autofahrer Tagged: Bürgerbetrug, Bürgerverarschung, Comedy, Fernsehen, TV

Frühjahrsputz für Mallorca

Gartenarbeit Heute, am Freitagnachmittag, bei bestem Radwetter, war ich im Garten unterwegs. Allerdings stand keine Gartenarbeit an. Dafür bin ich nämlich schlecht geeignet. Stattdessen musste ich ran an den Dreck. Das Titanrad war länger nicht geputzt, die Kette vom letzten Jahr noch drauf, Kassette und Schaltröllchen zugeschmoddert … und Mittwoch soll es nach Mallorca gehen […]

Review: Bolle the One Road Premium Helmet

Bolle is best known for sunglasses, but the French brand also offers a line of snow sport and cycling helmets. The Bolle One is a versatile and unique take on the all season helmet. Suitable for road and XC/ endurance mountain biking cyclists, the One comes packaged with interchangeable winter and summer linings, removable aero shells and an […]

Kurz und bündig KW 12

Die vakuumisolierten Edelstahlflaschen von Hydro Flask gibt es jetzt in zahlreichen Farben in robuster Pulverbeschichtung. Die Flaschen haben eine mittelgroße Öffnung, aus der man direkt trinken kann. Somit kann man auf einen extra Becher verzichten. Mit dem „Standard Mouth Flex Cap“-Deckel liegt der Preis bei 34,95 Euro UVP Ab April ist die neue Trail King™ SV Isomatte von Therm-a-Rest® im…

Pedalando verso Roma…una gioia lunga mille chilometri [parte 1]

Pedalando verso Roma…una gioia lunga mille chilometri [parte 1]
Bikeitalia.it

Un diario di viaggio in più puntate, un lungo e bellissimo percorso verso la Città Eterna Prima puntata “I soldi non possono comprare la felicità”, niente di più vero, ma a volte… Appena venti metri dopo aver chiuso il cancello di casa, eccomi a far scorrere le ruote della bici sull’asfalto consumato della S.S.

Pedalando verso Roma…una gioia lunga mille chilometri [parte 1]
Bikeitalia.it

Review: SE Racing OM-Duro

Tester: Eric McKeegan × Age: 42 × Height: 5’11” × Weight: 165 lbs. × Inseam: 32” This bike seems to speak to a lot of riders on an almost genetic level. Perhaps it is because BMX bikes are buried deep in the DNA of every mountain bike and every mountain biker. How do I know […]

IMBA to Relaunch Model Trails, Spotlight on Great Places to Ride

For more than a decade, the Ride Centers and Epics designated through the Model Trails program have become iconic mountain bike destinations that influence communities across the country and the world to raise the bar on great places to ride. “It was time for IMBA to evolve its Model Trails program to mirror the evolution […]

Saisonbeginn: Sicher unterwegs mit dem eBike

Wer sich ein eBike zulegt, neigt bisweilen dazu, dieses wie ein konventionelles Fahrrad zu behandeln. Dabei gibt es kleine, aber feine Unterschiede: Das Pedelec wiegt etwas mehr, es lassen sich

Le cose più interessanti, strane e improbabili dalla fiera della bici di Taipei

Le cose più interessanti, strane e improbabili dalla fiera della bici di Taipei
Bikeitalia.it

La fiera della bicicletta di Taipei è uno degli eventi di maggiori interesse mondiale per il settore: sebbene la fiera taiwanese sia vista dai grandi brand come un evento locale in cui non vengono presentate novità di rilievo, numerose realtà locali colgono l’occasione per presentare le proprie intuizioni e progetti che spesso verranno rivendute e [&hellip

Le cose più interessanti, strane e improbabili dalla fiera della bici di Taipei
Bikeitalia.it

Påhoj, le porte-bébé pour vélo qui se transforme en poussette

Voici un accessoire pour vélo qui devrait faciliter la vie des jeunes parents accros de la bicyclette en milieu urbain. Vous aimez vous déplacer à vélo avec votre enfant sur le porte-bagage? Moi aussi. Ces instants sont tellement magiques et complices que j’en arrive parfois à me demander lequel des deux transporte l’autre. Oui, mais lorsque […]

Wie gesund ist E-Bike-Fahren?

Welche positiven gesundheitlichen Effekte sind durch das E-Bike-Fahren zu erwarten? Diese Frage will die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) in Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover und der Zweirad-Einkaufsgenossenschaft (ZEG) in

Yoann Barelli & Finn Iles in Pemberton, BC [POV Video]

When in Pemberton… Wer schon immer wissen wollte was für Traum-Trails in Pemberton warten, kann jetzt Yoann Barelli via Finn Iles‘ GoPro bei der Abfahrt folgen. Feinste zwei Minuten MTB-Point of view. Augen zu und durch. Mehr Spaß auf einer Runde MTB-Downhill geht kaum. Hörbar. Nach einem Klick auf „play“ wisst ihr warum.

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Gravel – grenzenloses Vergnügen

Ist mit dem Gravel-Bike eine eierlegende Wollmilchsau Realität geworden? Während beim Mountainbike die Entwicklung dahin führte unterschiedlich optimierte Bikes für jeweilige An- bzw. Herausforderungen zu konzipieren, gelang mit dem Gravel-Bike (…) Weiterlesen

Herzhüpferzeit

Neulich morgens, beim ersten unverhofften Vogelkonzert des Jahres, tat mein Herz einen dicken Hüpfer. Und seitdem hört es gar nicht mehr auf zu hüpfen, weil rundherum so, so viele kleine, wundervolle Dinge zu sehen, zu hören, zu fühlen und zu bestaunen sind: Frühling. Herzhüpferzeit …

Trend auf der Spezi: Hochentwickelte Dreiräder im Kommen

Fahrrad-Designer und -Produktentwickler lassen sich einiges einfallen, um die individuellen Wünsche ihrer wachsenden Kundschaft zu erfüllen. Dass aktuell vor allem Liegedreirad-Modelle punkten, demonstriert die diesjährige 22. Internationale Spezialradmesse in Germersheim.

Rapha Braver Than The Elements – Spring Edition – Düsseldorf

Wenn du als Radfahrer im März Strava oder Instagram aufmachst, kommst du nicht drum herum: Mallorca. Jeder fährt ins Trainingslager, reißt Wochenkilometer und Höhenmeter ab, die andere im Monat nicht fahren und postet traumhafte Bilder, die bei den Daheimgebliebenen das Fernweh entfachen. Blauer Himmel, blaues Meer, grüne Wiesen, endlose Straßen, die typischen Steinmauern, Ziegen am Cap Formentor. Während die einen also in kurz/kurz die ersten Tanlines des Jahres pflegen, bleiben die anderen hier und nehmen, was kommt.

Vivax mit neuem Firmengebäude und E-Bike-Testtagen

Was vor mehr als 10 Jahren leise in Tirol begann, revolutioniert inzwischen die E-Bike-Branche. Durch technisches Know How, Inspiration aus der Tiroler Bergwelt und Begeisterung für den Radsport entstand mit

Gravel Grinding Essentials: An Open Mind and Good Beer

Words by Jeffrey Stern No longer a fad, but a full blown discipline covering a wide range of mixed surfaces such as dirt, sand, pothole-littered pavement, grass and of course, gravel. Events are springing up across the country featuring long courses, winding through relatively untraveled roads in the most remote corners of states. Gravel grinding, […]

Von Zahlen und Schmerzen

Seit gut 4 Wochen bin ich wieder im Training. Nach meiner Polypen-Op habe ich mich recht gut und zügig erholt. Martin von Aion Athletics hat mich interviewt und mir einen zu meinen diesjährigen Rennen passenden Jahresperiodisierungsplan geschrieben. Vier Wochen sind jetzt vergangen. Letzten Samstag und Sonntag bin ich zwei kleine Tests gefahren, leider beide in der […]

Cyclingworld 2017: Vom Laufrad zum Dienstrad

Dienst-eBike

Vom Gehen zum Fahren – vor 200 Jahren entwickelte Karl Drais das Fahrrad. Seine Laufmaschine bestand aus zwei hintereinander stehenden Rädern, einem Sattel als Sitz und einem Lenker. Damit legte

Wattitud: Lifestyle-E-Bikes für urbanen Lebensstil

Wattitud 2017 in Deutschland

Das Start-up-Unternehmen Erdmann mit Sitz in Düsseldorf hat zum Jahresanfang den Vertrieb der Marke Wattitud in Deutschland übernommen und präsentiert sich am 25. und 26. März mit einem Messestand auf

Neu für 2017: VAUDE Bikeshorts “Garbanzo Pro”

VAUDE Garbanzo Pro 2017

Die neuen Bikeshorts „Garbanzo Pro“ wurden konzipiert für technisch anspruchsvolle Mountainbiker. Das robuste Material der Hose im Cargo-Look macht alles mit, ist dehnbar und trägt sich angenehm leicht.

Der Gummibund

Eindrücke von der Berliner Fahrradschau. It’s all about the Details

Das bei der Berliner Fahrradschau auf die kleinen Dinge und die schönen Details geachtet wird, haben wir bereits in unserem ersten Bericht zur diesjährigen Fahrradschau festgestellt. Wir möchten es euch aber auch noch zeigen. Daher haben wir unsere schönsten Detailaufnahmen gesammelt und nochmal eine Galerie zu Rädern auf der BFS zusammengestellt. Viele der Aufnahmen stammen […]

Der Beitrag Eindrücke von der Berliner Fahrradschau. It’s all about the Details erschien zuerst auf Shut Up Legs.

Muoverci sicuri in Barona: un progetto da votare e copiare

Muoverci sicuri in Barona: un progetto da votare e copiare
Bikeitalia.it

Nella giornata del “Tutti a scuola in bicicletta o a piedi”, organizzata da FIAB nell’ambito del progetto Bimbimbici, ci sembra particolarmente appropriato segnalarvi quest’altra iniziativa di Ciclobby Onlus, l’associazione FIAB di Milano; anche questa è rivolta prima di tutto ai più piccoli.

Muoverci sicuri in Barona: un progetto da votare e copiare
Bikeitalia.it

Dege Juniors – It’s never too early for Rock’n Roll

Gestern war Dege-Pressekonferenz im Kommunikationsmuseum in Frankfurt. Pressevertreter (Online, Print, Radio und TV) waren gekommen. Profiradsport war aber nicht das Thema. Im Mittelpunkt standen die Kids, denen Dege, in ausgesprochen entspannter Atmosphäre, sein Projekt „Dege Juniors / Dege Bambinis“ vorstellte. So waren es die Kids, die einen sichtlich gut gelaunten John Degenkolb mit allerhand Fragen löcherten. […]

Fahrradschau 2017

Muss ich zur Berliner Fahrradschau eigentlich wirklich noch Worte verlieren? Für alle die sowieso vor Ort waren natürlich nicht, für alle die den Weg dieses Jahr nicht auf sich genommen haben, es war wie immer ein Fest! Für mich eines der Highlights und mein persönliches Saison Opening. Es waren unzählige neue Brands anwesend, die Stimmung […]

Batı Karadeniz – Bartın Bisiklet Rotaları

Batı Karadeniz dendiğinde aklıma Küre Dağları ve milli park gelir. Ormanlar bakımından Türkiye’nin en zengin coğrafyasında el değmemiş bir doğa, zengin bir bitki örtüsü, antik çağlara ait izler ve kültürel değerler bulmak mümkün. Bartın ilinin kıyı kesiminde bulunan Amasra, İnkumu, Mugada, Çakraz yaz aylarında deniz ve güneşe dayalı bir kitle turizmine sahip. Bölgenin iç kısmı […]

Batı Karadeniz – Bartın Bisiklet Rotaları yazısı ilk önce bisikletizm üzerinde ortaya çıktı.

VAUDE Bike-Protektor-Rucksack “Moab Pro”

VAUDE Bike-Protektor-Rucksack “Moab Pro”
VAUDE präsentiert mit der Modellreihe „Moab Pro“ erstmals Bike-Rucksäcke mit integriertem Mehrschlagprotektor. Alle drei Modelle tragen das Green Shape Label von VAUDE und werden PFC-frei mit Eco Finish ausgerüstet.

Produkte: Der Brooks Cambium – ein Sattel für alle Gelegenheiten

Die Ledersättel von Brooks sind für mich die Inkarnation eines klassischen Sattels, der einen ewig und überallhin begleiten kann.  Ich hatte nur ein Problem: Ich wollte keinen Ledersattel, da ich weitestgehend auf Lederprodukte verzichte. Dann kam der Cambium – als ich das erste Mal vom Brooks Cambium Sattel hörte, war ich schlichtweg begeistert. Das Material … Produkte: Der Brooks Cambium – ein Sattel für alle Gelegenheiten weiterlesen

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Destination: Mt. Bachelor Bike Park — Bend, Oregon

It’s been a long, cold and rainy winter. Summer can’t come soon enough, filled with weekend riding trips and visits to trails and bike parks throughout the northwest. Among our new favorite riding destinations is the Mt. Bachelor Bike Park. Our first visit to the park was late last summer, but the bike park at Mt. Bachelor […]

Auf Fahrradreisen: Übernachten einmal anders

Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein ist für mich eine der schönsten Arten zu reisen. Ich tauche tief in eine Landschaft ein und entdecke verträumte Orte, an denen ich mit dem Auto einfach vorbei gefahren wäre. Dort, wo es mir gefällt, kann ich eine Pause einlegen – oder auch übernachten und länger bleiben. Auf dem Fahrrad fühle ich mich sehr frei. In den letzten 25 Jahren war ich in vielen Ländern mit dem Rad unterwegs, allein, mit meinem Partner, mit…

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Der Beitrag Auf Fahrradreisen: Übernachten einmal anders erschien zuerst auf Mobilcenter Berlin.

Girls, Mädels, Ladies – fangt an, euch ernst zu nehmen!

„Frauen müssen aufhören, sich selbst als Girls zu bezeichnen!“ Das ist die Antwort von Caroline Drucker (Head oft Strategic Partnership bei Instagram) auf die Frage, wie man mehr Frauen in die Tech-Branche bekommt. „Fangt an, euch ernst zu nehmen!“, lautet ihre Message. Lässt die sich auch auf den Mountainbikesport übertragen? Wenn in sozialen Medien oder Girls, Mädels, Ladies – fangt an, euch ernst zu nehmen! weiterlesen

Şehir Koşusu – Neden ve Nasıl 10k Koştum?

Bugün hayatımda ilk kez 10 kilometre koştum. Benim on kilometre koştuğum sürede yarım maraton koşanlar, bu yazıda sizin bilmediğiniz bir şey yok, bence hiç vakit kaybetmeyin. Bu yazı, daha önce hiç şehir koşuna katılmamış olanlar için. Neden Koştum? 8 Mart Dünya Emekçi Kadınlar Gününde, çiçekli kutlama mesajlarından bunaldığım bir ara “kalk kendin için birşey yap” […]

Şehir Koşusu – Neden ve Nasıl 10k Koştum? yazısı ilk önce bisikletizm üzerinde ortaya çıktı.

Freitag Overnighter? Klaro….

Am Donnerstagmorgen gegen halb zehn blinkt im smartphone eine Nachricht auf. Dirk sendet in die WhatsApp-Overnighter-Gruppe eine kurz gefasste Anfrage: „Morgen overnighter am See?“ Keine Stunde später die erste Rückmeldung von Nobby:

Warum Edelstahlschrauben?

Mein Aluminium-Rahmen hat einen Gepäckträger montiert, der letzthin schief aussah. So schief, dass ich das nicht nur auf die Tatsache schieben konnte, das ich Linksträger sei, also die Tasche mit meinen Habseligkeiten immer links befestige. Nein, hier musste ein größerer Schaden vorliegen. Ja. War dann auch eine echt ärgerliche Sache: die Schraube, die das linke […]

Big Apple Plus rockt die Straße

Für mein Stevens Streetflyer musste ein neuer Satz Reifen her. Aus den bisherigen Mänteln, den Schwalbe Super Moto Evo, die zum Schluss vorne wie hinten über und über mit kleineren und größeren Schnitten „verziert“ waren, hatte ich mit gut 11.000 km wirklich das letzte rausgeholt.

Ein erneuter Kauf der Super Moto Evo war ausgeschlossen, weil diese Reifen (zur Zeit?) so gut wie nicht mehr verfügbar sind. Zudem gehörte er auch nicht zu den pannensichersten Mänteln. Hinzu kam, dass er auch gewisse Schwächen beim Grip in den Kurven hatte, wie ich zwei Mal erfahren habe. So fiel meine Wahl auf den Schwalbe Big Apple Plus, der dem Altmantel relativ verwandt ist.

Der Beitrag Big Apple Plus rockt die Straße erschien zuerst auf Kettenpeitscher.

Rennrad – und trotzdem Spaß … auf Gran Canaria

Letztens sah ich Fotos von Gran Canaria, die richtig Bock aufs Rennradfahren machten. Bine, die Gründern der Facebook-Gruppe „Rennrad – und trotzdem Spaß“ war gerade unten und berichtete „live“ auf Facebook. Nun freue ich mich, dass Bine einen Gastbeitrag über Ihre Erlebnisse auf Gran Canaria geschrieben hat. Vielen Dank dafür, Bine. Mein erster Radurlaub auf Gran Canaria […]

Team Rheinhessen stimmt sich auf die kommende Saison ein

Das Team Rheinhessen hat sich Anfang März in Monzernheim zum gemeinsamen Teamtreffen versammelt. Aus ganz Deutschland sind die vielen Fahrer angereist, um sich zusammen auf die neue Saison…

[ Das ist nur ein Auszug des Original-Artikels. Besuche das Online-Magazin „ilovecycling.de“, um den ganzen Artikel lesen und kommentieren zu können. Viel Spass beim Lesen. ]

Primavera Sales.

Campagnolo Super Record 1983 Bremsgriffe Campagnolo Super Record 4062 Non-Aero komplett mit Original Schellen, guter Zustand. Einige Kratzer, ohne Gummis, gesäubert und geölt. VHB €60 Bremsen Campagnolo Super Record 4061, 1. Version Komplett, gesäubert und geölt in gutem Zustand Eine … Weiterlesen

41.178 Kilometer mit dem Fahrrad durch Amerika

Und da sage einer, bei uns in der Provinz passiert nichts. Viele von meinen Lesern und Leserinnen wissen wahrscheinlich, das ich im ostwestfälischen Herford bei Bielefeld lebe und dem Radsport…

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Ra(n)dnotizen #82

Aktuell wird mal wieder über Rechtsabbiegen bei Rotlicht nachgedacht, auf dem Wuppertaler Verkehrskongress wurden Visionen zu autoarmen Städten entwickelt und ein feines Gadget weckt Datenschutzbedenken. Dann sind da noch Hamburger Radwegparker und 20 Millionen Euro für Hauptstadtradwege. Und wie üblich allerlei Links zum Thema…

Pimavera a Bremio. BLBLB.

Bereits in wenigen Wochen startet die Elite des bremischen Radsports (und ich) bei der Jedermann Version von Lüttich – Bastogne – Lüttich. Ich finde es im Prinzip ja prima, den Höhepunkt der Saison bereits in den April zu legen und … Weiterlesen

Kleine Wanderungen im Chiemgau (1): Klausenbachklamm und Kendlmühlfilzen

Eine “ordentliche” Bergtour dauert für mich ja mindestens 1000 Höhenmeter, hat einen Gipfel und lässt sich mit einer Hütteneinkehr verbinden. Doch manchmal ist weniger besser als gar nix, wenn man nur einen halben Tag Zeit …

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Weitere Artikel über Berge, Täler, Gipfelkreuze, Wanderbücher, Kuchen und Weißbier auf www.gipfel-glueck.de

Maßgeschneiderte Mountainbike-Schuhe mit MICHELIN Know-how

Northwave MTB Shoes Michelin

Vom Reifen zur Sohle: Mountainbike-Fahrer können neben der Bereifung jetzt auch beim Fußkleid vom Know-how des weltweit agierenden Reifenherstellers Michelin profitieren. In Zusammenarbeit mit seinem Partner JV International stattet Michelin

INFO: Video(s) vom Radschnellweg Ruhr RS1 und mein neuer Kanal auf youtube!

 Eventuell hat es der ein oder andere schon mitbekommen. bikingtom ist nun auch auf youtube zu finden! Dort werde ich von nun an hin und wieder und in unregelmäßigen Abständen zu diversen Themen ein paar Videos einstellen. Ich probiere mich dort ein wenig aus und schaue mal was dabei herum kommt. Manchmal können Videos mehr zeigen […]

Gefährliche Hetze

Liebe Welt-Am-Sonntag-Redaktion, was habt Ihr Euch dabei gedacht? Geht es auf unseren Straßen nicht schon aggressiv genug zu? Muss man pünktlich zu Beginn der Radsaison Autofahrer gegen Radfahrer aufhetzen? Welche Gefahr geht von so genannten „Kampfradlern“ aus? Wenn sie über rote Ampeln preschen, vermeintlich benutzungspflichtige Radwege ignorieren oder boshafter Weise in Gruppe nebeneinander fahren? Der […]

VAUDE Bike-Protektor-Rucksack “Moab Pro”

VAUDE Moab Pro 2017

VAUDE präsentiert mit der Modellreihe „Moab Pro“ erstmals Bike-Rucksäcke mit integriertem Mehrschlagprotektor. Alle drei Modelle tragen das Green Shape Label von VAUDE und werden PFC-frei mit Eco Finish ausgerüstet. Das

Gewichtsmanagement: Zu wenig Essen bremst Dich aus!

Schaut man sich die Bilder so mancher Radprofis an, fühlt man sich mitunter an Magermodels erinnert. Der Schlankheitswahn geht dabei auf den Glauben zurück, dass weniger Gewicht automatisch mit einer…

[ Das ist nur ein Auszug des Original-Artikels. Besuche das Online-Magazin „ilovecycling.de“, um den ganzen Artikel lesen und kommentieren zu können. Viel Spass beim Lesen. ]

Laufräder der Zeiten.

Letztens las ich einen interessanten Artikel von Jan Heine auf seinem Blog „Off the beaten path“ über den Aufbau von Laufrädern. „Off the beaten path“ ist ein Ausdruck der vermutlich auf Henry David Thoreaus Werk „Walden“  zurückgeht; in den Sechzigern … Weiterlesen

Dirt Rag Issue #197 is here!

Get your copy now! Cover Illustration: #vanlife by John Ritter Columns and Readings Our columnist Rebecca Rusch muses on cycling storytelling with former Secretary of State John Kerry and his unwavering love of riding his bike beginning as a kid and continuing to this day. In Dog’s Bollix new columnist Simon Stewart tells a tale […]

Pedelec Motor nachrüsten mit Go SwissDrive

So baut man den Go SwissDrive Motor ein. Der Experte zeigt uns im Video detailliert wie man beim Pedelec am Hinterrad den Motor nachrüstet. Es müssen eine Menge Kabel neu verlegt werden und das auf eine Weise, damit hinterher alles aufgeräumt und ordentlich verläuft. Der Fachmann hinterlässt keinen Kabelsalat und lässt den dicksten Kabelstrang elegant im Rahmen verschwinden. Ich durfte dem Fachmann mit der Kamera über die Schulter sehen, während er einen neuen Go SwissDrive Motor beim Pedelec am Hinterrad den Motor nachrüstet.

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Raceday No. 30 – Winterlaufserie Duisburg 15 km – 2017

Es gibt Läufe, da fällt mir auch 14 Tage später noch nicht ein, was ich darüber sagen möchte. Am liebsten würde ich den zweiten Teil der Duisburger Winterlaufserie totschweigen, nie wieder ein Wort darüber verlieren. 15 Kilometer? Sind nie passiert. Doch es gibt Zeugen. Und außerdem gehört es ja nun mal dazu, dass nicht immer alles wie am Schnürchen läuft.

Mehr NAHBS 2017. Scrapbook.

Gewinner dieses Jahr via Velo News Best in Show: Peacock Groove     Best Road Bike: Kirk Frameworks Co.     Best Cyclocross Bike: Donhue     Best Gravel Bike: Mosaic Cycles     Best Track Bike: Low Bikes   … Weiterlesen

Scott Secco: The Shore’s second coming mit Stephen Matthews

Das North Shore an British Columbias Küste ist ein legendärer MTB-Spot. Geburtstätte vieler Spielarten des Sports und Herkunft einiger der besten Mountainbiker der Welt. Scott Secco spricht eine filmische Liebeserklärung aus. Stephen Matthews stellt sein fahrerisches Können im Video durchgehend unter Beweis und nimmt diverse legendäre Trails unter die Stollenreifen. Filmisch exzellent in Szene gesetzt […]

Der Beitrag Scott Secco: The Shore’s second coming mit Stephen Matthews erschien zuerst auf Mountoria.

COMODULE 2017 mit Connectivity Lösungen für Brose e-Bike-System

COMODULE Connectivity 2017 für Brose

Die Integration zahlreicher Connectivity Möglichkeiten der COMODULE Technologie in das Brose Antriebssystem ermöglicht neue Anwendungen für ein intensiveres Produkterlebnis, langanhaltende Kundenbeziehungen sowie eine effizientere Produktentwicklung.

In einem gemeinsamen Kundenprojekt findet derzeit

Podcast Nr. 88 – Hauptstadtstudio: Berliner Fahrradschau – Fahrradio

Willkommen bei Fahrradio, dem absolut aktuellen Fahrradtalkshow mit Hans und Thomas Dorsch. Wir waren in Berlin. Über uns wurde ein Füllhorn an Fahrradthemen ausgeschüttet. Kommt, badet mit uns. Diese Folge ist ausschließlich als MP3 veröffentlicht. Meldet euch, wenn es Probleme gibt. Was trinken wir Thomas: Weiherer Keller Bier (Brauerei Kundmüler) Hans: Spezial Rauchbier Lager aus […]

Derby Cycle: Raith zieht sich aus Management zurück

Thomas Raith, Vorsitzender der Geschäftsführung von Deutschlands umsatzstärksten Fahrradhersteller Derby Cycle, hat sich entschlossen, das Unternehmen zu verlassen. Der Grund für diese Entscheidung ist rein privater Natur.

Er wird seine

A coffee outside

Fotos und Text: Sam Baron Anfang März findet traditionell die Berliner Fahrradschau statt. Als kleine Auszeit neben der oft auch stressigen Messe, verabrede ich mich schon im Vorfeld mit Nils (feinkosttwang), der mich zu einer seiner #coffeeoutside Touren mitnehmen möchte.  Während des Podia x Chimpanzee Rides peilen wir mal den frühen Samstag Nachmittag an. Als dann […]

FRÜHJAHRSÄQUINOX

Rein wissenschaftlich betrachtet ist die Tag- Nachtgleiche jener Punkt an welchem die Sonne in ihrem Verlauf den Äquator kreuzt, also genau senkrecht über diesem steht.

HARLEY-DAVIDSON 
STREET ROD 2017

Mit der neuen Street Rod™ präsentiert Harley-Davidson® für die Saison 2017 das zweite 750er-Modell der Street Baureihe. Die neue Harley® macht im Gewühl der City eine ebenso gute Figur wie auf gewundenen Landstraßen jenseits der Städte.

Die siebte VELOBerlin bricht alle Rekorde!

In den sechs Messehallen und dem großen Testivalgelände rund um den Funkturm präsentieren zudem 121 Hersteller, 44 Fachhändler, 31 Tourismusunternehmen, Vereine und Verbände sowie Aussteller aus Politik und Verwaltung ihre

Zahlen und Gedanken zur Multimobilität in Berlin

Der Verkehr in Berlin ist ein schwieriges Thema. Die Wege sind weit, die Straßen oft voll. Die BVG liebt dich, anders als die großartige Werbekampagne ist das Netz aber nur Mittelmaß. 277.000 Menschen mit Wohnsitz außerhalb Berlins arbeiten in der Hauptstadt, bei 166.000 Menschen ist es andersherum. Etwa 70% davon nutzen das Auto. Fahrradfahrer sind […]

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Jetzt wächst zusammen, was

jetzt mal so richtig gut zusammenpasst: Overnighter und fahrstil. Immer cool, wenn unterschiedliche Stränge des Lebens zusammenpassen! Am 25.3. ist es soweit: fahrstil eröffnet in Heidelberg sein Klubhaus (Micha hat da einen super Job gemacht und einiges für die Gäste…

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Ping GPS & Bluetooth Tracker

We find ourselves using the Find My Phone app on our devices regularly, so the option of tagging our favorite gear and vehicle with this option is extremely appealing. Ping is a GPS locator that features cellular, GPS and bluetooth for the best in both worlds. While featuring a small form factor, it also claims […]

Beim ersten Mal tut’s noch weh

… mit diesem Lied auf den Lippen, frei nach Stefan Waggershausen, saß ich heute um 6:50 Uhr auf dem Rad um ins Büro zu fahren. Zum ersten Mal in 2017. Klar hätte es schon früher Gelegenheiten gegeben. Aber die Ausredenliste ist bekanntlich lang. Morgens und abends noch zu dunkel, zu kalt, zu nass … All […]

Spotted: BikeYoke Revive Dropper Post

We ran into a friend on the trail sporting a new dropper post from a company out of Germany called BikeYoke. Already being seen as innovative thinkers on the subject of dropper posts, (they also offer an intriguing cable-actuated conversion for the Rockshox Reverb Stealth) BikeYoke’s Revive is a self-serviceable dropper post that features a reset function […]

Tales on Tyres: Baja Divide – A dirt touring adventure im Video

Wir hatten euch ja angekündigt, das es zur Baja-Divide-Tour von Franzi und Jona auch noch eine Film-Dokumentation geben wird. Jetzt wurde der Film veröffentlicht und auf Vimeo eingestellt. Wenn ihr mehr über die beiden wissen wollt, dann schaut doch mal unseren Post zum Fotobuch der Beiden an. Und nun: Bühne frei für diesen schönen Kurzfilm!

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Filmtermin: Bike vs Car

Am Mittwoch den 5. April Filmvorführung im KOMM Düren Der Eintritt ist frei. Bike vs Cars Der Film Bikes vs Cars befasst sich mit einem globalen Problem. Ein Problem, von dem wir alle wissen, dass wir es lösen müssen, bevor es zu spät ist: der immense Ressourcenverbrauch auf unserem Planeten. Exemplarisch hierfür ist der städtische…

Warum du als Frau Mountainbiken solltest …

„Du fährst Mountainbike??? Das ist doch ein Männersport!“ Wie oft höre ich im privaten Leben genau diese Sätze … Ich verstehe ja bis heute nicht, weshalb Mountainbiken immer sofort als Männersport abgestempelt wird. Natürlich gibt es nicht viele Frauen, die diesen Sport betreiben, aber ich würde fast behaupten der weibliche Anteil steigt jedes Jahr stark…

3 Jahre Critical Mass Düren

am 10. März gab es kräftig was zu feiern: unser dreijähriges Jubiläum und Elkes Geburtstag. Mit 25 Menschen fuhren wir durch die Stadt – es war nun das 35te Mal. Wir feierten im Sattel und später danach im KOMM Bist Du beim nächsten Mal dabei ? Früh im Monat am Freitag den 8. April.Einsortiert unter:Critical…

Paris-Roubaix 2017

Die Hölle des Nordens! Am 9. April ist es soweit. Die Hölle des Nordens wartet auf die Profis. John Degenkolb steht voll im Saft und fiebert seinem Lieblingsrennen entgegen. Kann er seinen Erfolg aus 2015 wiederholen? Das Zeug dazu hat er. Die Guilty76-Gang wird genau wie vor zwei Jahren im Velodrom sein und alle Daumen […]

Tales on tyres

Auf der Fahrradschau in Berlin hatte ich den Film leider verpasst, dafür ist es so cooler dass Bombtrack ihn jetzt so zeitnah online gestellt hat. Für alle Abenteuer Fans genau das richtige!  

Rennradtour 2017

Letztes Jahr hatte ich schon überlegt, ob ich mal in Etappen um ganz Deutschland herum radeln könnte. (rot) Ideen für Rennradtour 2016 Teil 2 Aber dann bin ich doch mit Würfel und „Frei Schnauze“ losgefahren. Nur irgendwie hat es sich so ergeben, dass ich unterwegs Luxemburg und Belgien gestreift und damit doch einen nicht unerheblichen … Rennradtour 2017 weiterlesen

ELEMNT BOLD – Erfreulich klein, auch im Preis

Günstig, der Kleine! Schon heute früh hatte ich per Zufall über Youtube vom neuen Wahoo ELEMNT BOLT erfahren und brandheiß darüber informiert. Nun ist der Markt-Launch offensichtlich vonstatten gegangen. Für schlanke 329,99 EUR kommt der ELEMNT BOLT als Bundle mit Pulsgurt plus Trittfequenz- und Geschwindigkeitssensoren. Die Sensoren sind übrigens Bluetooth- und Ant+kompatibel und der Trittfrequenzsensor […]

Review: Royal Robbins Townsend Pant

Royal Robbins is an outdoor clothing company founded by climbers, focusing on quality travel apparel with a focus on comfort. When I had the opportunity to try out some of their gear on our adventures, I jumped at the chance. Our contact sent over the Townsend and Traveler stretch pant. Townsend Pant Townsend Pant is […]

Brommie Ausfahrt am 9. April

Die Sonne lacht über Hamburg, Fiete ist nach der Inspektion in größter Fahrlaune – Zeit den Frühling zu begrüßen! Wir fahren am Sonntag, den 9.4. um 9:30 Uhr in einer Hamburg-Runde durchs Naturschutzgebiet rund um den… Read More

VAUDE – Luminum Serie: Regenschutz, der auffällt!

Vaude Luminum

Die Luminum-Serie von VAUDE wurde genau dafür entwickelt. 360°-Sichtbarkeit im Straßenverkehr lautet die Devise. Dank neuesten Fortschritten in Sachen PFC-Ausstieg verwendet VAUDE bei allen Modellen neben der PFC-freien Membrane auch

Spring Classics: Milano – San Remo 2017

Die Saison der Monumente des Radsports beginnt traditionell mit „La Primavera“, wie Mailand – San Remo auch oft genannt wird. Die Strecke verläuft größtenteils flach und wird daher meist über einen Massensprint entschieden. Nach der Cipressa und dem Poggio, wie die letzten beiden Anstiege heißen, bleiben die stärksten Sprinter übrig und können oft den Sieg unter sich ausmachen Mailand […]

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Funktionsunterwäsche. All-City. Cinelli.

Irgendwie fühle ich mich ja von genereller Ästhetik, Modebewußtsein und Körperideal bei All-City deutlich mehr angesprochen als, sagen wir mal im Vergleich bei Assos. All-City wird ohnehin in Deutschland etwas unterschätzt, die Marke hätte mehr Aufmerksamkeit verdient.Einsortiert unter:2017, Mob, Sex. … Weiterlesen

Breaking: Wahoo ELEMNT BOLT

Der neue Wahoo ELEMNT BOLT Da schaltet man morgens den Computer an und wird überrascht. Competitive Cycling zeigt auf Youtube ein Video des brandneuen Wahoo ELEMNT BOLT, der eigentlich erst am 14. März 2017 auf den Markt kommt. Wie ich dem Video entnehme, ist der ELEMNT BOLT vom Funktionsumfang identisch mit dem WAHOO ELEMENT, der für […]

Schön war’s – Fahrradschau 2017 (I)

Zweieinhalb Tage Berliner Fahrradschau 2017 sind vorbei – gefühlt viel zu schnell, um alles zu sehen, mit allen zu sprechen, mit denen ich sprechen möchte, alles Neue zu entdecken. Klassentreffen oder Familienfeier trifft dieses spezielle… Read More

Die Macht der Bewegung – warum Pumptracks die Welt verändern können

Ich schreibe diesen Artikel nicht ohne Hintergedanken. Seit ein paar Tagen läft das Crowdfunding meines Vereins für einen Pumptrack in Freiburg. Natürlich will ich, dass ihr spendet. Aber vorher erkläre ich, warum mir das Projekt so am Herzen liegt – und warum jede Stadt einen Pumptrack braucht. Pumptrack Fahren macht Spaß: Man kann seine Kurventechnik Die Macht der Bewegung – warum Pumptracks die Welt verändern können weiterlesen

13. Battery Experts Forum startet mit Top-Aufgebot

Über 50 führende Experten, Entwickler und Forscher berichten auf dem 13. Battery Experts Forum über die aktuellsten Trends der Lithium-Ionen-Batterie-Technologien. Zu den Top Themen des diesjährigen Branchen-Treffpunktes gehören in der Main

VAUDE – Luminum Serie

Luminum – Regenschutz, der auffällt!
Wer auch bei Schmuddelwetter mit dem Fahrrad im Straßenverkehr unterwegs ist, tut gut daran, dabei aufzufallen. Die Luminum-Serie von VAUDE wurde genau dafür entwickelt.

RAPHA – Cicerone

Eine 10 tägige Tour mit nichts anderes als Bergen muss man wirklich wollen. Mal wieder ein bildgewaltiges Video von Rapha, dass trotz der unzähligen Anstiege, mehr als nur Lust macht aufs Rad zu steigen und sich zu quälen.

Radurlaub rauf – CO2 runter!

Kaum ein Urlaubssegment wächst so dynamisch, wie der Radtourismus in Deutschland. 5,2 Millionen Bundesbürger haben 2016 einen Radurlaub unternommen, das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Da Radurlauber sechs

Vize-Meister bei der Mountain Challenge 2017

Es ging um die Berliner Meisterschaft im Cross Duathlon. 5,3 km Laufen – 20 km Mountain Bike und nochmals 2,65 km Laufen im Rahmen der Mountain Challenge 2017 im Tegler Forst. Diese Rennen liegt mir einfach. Bei drei Starts wurde ich jeweils 3. Die Strecke ist härter als man auf den ersten Blick annehmen würde. […]

Immobilien-Illuminanten

Die dunkele Jahreszeit ist fast vorbei und so fahre ich von der Arbeit zurück nach Hause wieder im Hellen. Fast hätte ich so nicht mehr dokumentieren können, welchem Trend die Hausbesitzenden hier im Westen von Wuppertal folgen: Der Beleuchtung der Hausfassade mit festmontierten Strahlern unter den Traufen auf der Schauseite der freistehenden Häuser. Das Haus, […]

Neuer Sattel, neues Glück?

Letztens war ich bei Hibike und habe mich mit dem Smart Caliper von Selle Italia vermessen lassen. Als Ergebnis hat der Computer „S3“ ausgespuckt und Aaron stellte mir die verschiedenen Sattelmodelle vor, die mir passen sollen. „3“ ist die Größe der Aussparung in der Mitte des Sattels und „S“ steht für 132 mm Sattelbreite. Ein […]

NAHBS 2017.

Die North American Handmake Bike Show findet gerade in Salt Lake City statt. In den nächsten Tagen werden in den relevanten Blogs viele Bilder geiler Räder zu sehen sein, von denen ich einige zeigen möchte. Hier schon einmal ein paar … Weiterlesen

Gravel- gegen e-Bike

Die Vorboten des Frühlings locken uns mit aller Macht nach draußen. Gegen Mittag zeigt das Thermometer tatsächlich 12°C, also keine Frage, ein kleiner Test steht ins Haus: Inas Haibike (ein

Ra(n)dnotizen #81

In Berlin-Kreuzberg sollen Parkplätze zu Gunsten von Fahrradspuren weichen. Ähnliches führte in Neukölln schon zu Empörung. In Langenhagen macht der dortige ADFC befremdliche Dinge… Ja und wie üblich gibt es wieder reichlich Links zum Thema.

Die Veloblogger auf gemeinsamer Tour. Digital

Was tun schreibende Velofahrer am liebsten? Velofahren und darüber schreiben. «The wriders club» fasst dieses Tun mit einem Wortspiel (*) zusammen, thewridersclub.cc heisst…

RVVCyclo 2017 Vorbereitungen – Wintertraining

Nach der erfolgten Anmeldung im November für die Flandernrundfahrt am 01.04.2017 war gleich klar, dass ich mich ab sofort regelmäßig aufs Bike schwingen muss, um bis zum Termin halbwegs in Form zu sein. Ich will nix gewinnen und ich weiss schon jetzt, dass mich der ein oder andere an den steilen Rampen mit Leichtigkeit überholen wird aber ich will das ganze genießen und mit einem Lächeln in Oudenaarde ins Ziel kommen. Ziel war und ist es bis zum 01.04 möglichst viele Kilometer auf dem Bike zusammen zu bekommen unterstützt durch ein wenig kontrolliertere Ernährung, weniger Alkohol und weniger Süßigkeiten, um einen Teil des überschüssigen Gewichts loszuwerden. Meiner Meinung nach bringt […]

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Frühlingserwachen

C. sorgt sich. Zum Beispiel um Rudi, unseren Wellensittich, oder um unsere krüppeligen Obstbäume. Und um meine hübschen Fahrradtrikots. “Du stichst die ja kaputt, wenn du da mit Sicherheitsnadeln Startnummern daran befestigst”, sagt er. Also schenkte C. mir – völlig überraschend– ein Set Fixpoints. Mit Blumen drauf.  Und bereits gestern konnte ich diese hübschen, megastarken Magneten ausprobieren. Nämlich bei der RTF Schwalmtal, die ich bereits sehnsüchtig erwartet habe. Ich konnte nicht nur mein neues Ciclisti-Teamtrikot ausführen, sondern am selbigen auch meine blumigen Fixies befestigen und endlich offiziell meinen Winterschlaf beenden. Die Rückkehr ins geregelte Rennradleben fällt besonders leicht, wenn das Lüftchen lau ist, die Sonne scheint, nette (breite) Mitfahrer selbstlos Windschatten spenden und die Versorgungslage an den Verpflegungsstationen als hervorragend zu bezeichnen ist. Meine neuen Magnete haben sich bewährt, und meine Nummer hat nicht mal geflattert, obwohl durchaus flatterhafte Bedingungen herrschten. So. noch drei Wochen bis zur nächsten RTF. P.S. Tiersichtungen – 1 Marder (tot)    

CICERONE

Schon was vor am Sonntag? Rennrad fahren …
Film: Andrew Telling

Related posts:Film: FIXATION Premiere Hamburg Fixation is a true life documentary focusing on the thrilling world of single speed cycling. Shot over the course of 12 weeks, Fixation captures, for the first time, the excitement and […]Film: Motherload https://vimeo.com/182215342

Trailer for Motherload (formerly LESS CAR MORE […]

3. Altonaer Bicycle Days

[ 20. Mai 2017 02:00 bis 21. Mai 2017 02:00. ]

Am 20. und 21. Mai veranstaltet der ABC zusammen mit dem HausDrei die „3. Altonaer Bicycle Days“. Gezeigt wird eine Ausstellung historischer Fahrräder im HausDrei und eine Mitmach-Ausstellung im angrenzenden August-Lütgens-Park ist (wenn das Wetter mitspielt). Kommt vorbei mit Eurem Lieblingsfahrrad – ob alt, schön, skurril – und reiht es ein. An beiden Tagen wird von 12-16 […]

172,5 mm Kurbellänge.

Wenn ich darüber nachdenke, welche Kurbel ich mir an eines meiner Räder schraube, dann spielt die Kurbellänge eine untergeordnete Rolle. Ich bin alles gefahren zwischen 170 und 175 mm und ich merke keinerlei Unterschied. Wichtiger ist mir das Design – … Weiterlesen

Fahrrad kaputt – was tun?

Fahrrad kaputt – Fehlerdiagnose und -behebung Problem: Wie zeigt sich das Problem(Symptom) Diagnose: Mögliche Ursachen 1. Hilfe: Möglichkeiten der Behebung Kostenpunkt Material: ca. Preis im Laden Im Fahrradladen machen lassen, Tipps vom Fahrradladen,  benötigtes Werkzeug: Fahrrad quietscht Kette verrostet Kette ölen Kettenspray ab 4,90€, einsprühen und Zeitung unterlegen, nicht auf Felge und Bremsbeläge sprühen 3-5 € Fahrrad fährt schwergängig Zuwenig Luft? Auf 3,5 bar aufpumpen, Rennräder auf 7-8 bar Luftpumpe ab 6,90 € Service vom Laden: 1€ Luftpumpe benutzen vom…

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TEST: Headband und Licht von „The Friendly Swede“

 Ab und zu bekomme ich als Blogger Anfragen um Produkte zu testen. Das ist ganz normal und passiert vielen Bloggern. Ich teste aber nur Produkte die ich selber für interessant halte und die auch bei meiner Leserschaft auf Interesse stoßen könnten. Finanzielle Unterstützung bekomme ich dafür nicht! Angeboten wird mir hin und wieder die Test-Produkte […]

JobRad und Greenfinder erweitern Kooperation

Die Freiburger LeaseRad GmbH ist mit JobRad Pionier und Impulsgeber im Dienstradleasing, Greenfinder das größte Vergleichsportal für E-Bikes. Und ab sofort kooperieren die beiden Marktführer noch enger. Ihr Ziel: radfahrenden

PODIA X CHIMPANZEE RIDE

Lassen wir das vergangene Wochenende Revue passieren und zwar in Form von Bildern. Den Anfang macht der Podia x Chimpanzee Groupride am Freitag morgen. Bis auf Hennes miesen Sturz und Björns 4 Platten ein wirklich guter Ausritt mit guten Gesprächen, fernab von der üblichen Berliner Hektik.

TEST – ein MTB für 299,99 EUR

Ein MTB für 299,99 EUR??? Was bekommt der Käufer für sein Geld? Der Gelegenheitsradler testet ein B’TWIN RockRider 520. Ein 27,5 Zoll Einsteiger Hardtail – mehr in Kürze…

Installing a Helicoil: Repairing a Stripped Fork Post Mount

Can you install a helicoil to repair stripped threads on a suspension fork brake post mount? Clearly you can; but would you feel comfortable riding a fork with this type of repair? I recently found myself forced to find out recently when the threads on the lower post mount simply gave up when adjusting a brake […]

45 Sterne für das Radreiseland Deutschland

Gleich zwölf Radfernwege hat der ADFC gestern auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) als Qualitätsradrouten ausgezeichnet. Besonders viele der insgesamt 45 Sterne gehen in diesem Jahr in die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und

Commencal goes Canada und feiert

Der französische Bike-Bauer Commencal hat im September seine erste Niederlassung in Kanada eröffnet. Das letzte Crankworkx nahm man zum Anlass diesen Schritt ordentlich zu feiern – unter Beteiligung einiger der besten Fahrer, die sowieso gerade vor Ort waren. Praktisch! Oh Canada! Dem Ruf ins Mountainbike Mekka ist – wie zuvor z.B. auch der deutsche Versender […]

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Crowdfunding: ein Paradies für Produktpiraten

Ich liebe Crowdfunding! Das System ist eigentlich klasse. Hast Du eine tolle Produktidee aber keine Kohle um aus Blueprint und Mock-up den Schritt in die Produktion und den Markt-Launch zu gehen? Oder willst Du Deine Produktidee am Markt testen um zu schauen, ob genügend Nachfrage generiert werden kann? Im Zeitalter von Internet 2.0 kein Problem: Stelle […]

Wie du ängstlichen Skifahrern helfen kannst, die Angst loszuwerden

Wenn du als Erwachsene Skifahren lernst – manchem als „Projekt Pistenglück“ bekannt – lauern Gefahren an allen Ecken. Selbst dann, wenn du schon einigermaßen die blauen Pisten herunter kommst. Gefahr kommt von Liften. Von anderen …

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Weitere Artikel über Berge, Täler, Gipfelkreuze, Wanderbücher, Kuchen und Weißbier auf www.gipfel-glueck.de

Bericht: Skitour Haute Route 2.0 – Tag 3

Es war noch dunkel, als wir uns entschieden aufzustehen. Der Wetterbericht sagte ab heute schlechteres Wetter, wobei unsere letzten Infos schon drei Tage alt waren. Während meiner zahlreichen nächtlichen Wachphasen war der Himmel sternenklar. Jetzt waren die ersten Wolken aufgezogen und sogar ein paar Flocken fielen vom Himmel. Beim Frühstück renkten sich die Gelenke langsam wieder ein, die Hüftknochen spürte…

Radreisen mit Pedelec: Zwei Räder für den perfekten Urlaub

Entspannung und Bewegung gehören für viele Menschen beim Urlaub untrennbar zusammen. Besonders Radreisen werden bei den Deutschen immer beliebter. Bosch eBike Systems unterstützt zahlreiche Projekte, die für Fahrspaß mit elektrischer

Fahrrad zu Pedelec, anderer Motor, Achtung beim S-Pedelec

Ich wechsle von einem Motorensystem (BionX) zu einem anderen (GoSwiss Drive). In diesem Falle, aber auch, wenn du dein Liegedreirad ohne Motor zum Pedelec wandeln möchtest, gibt es vorher einiges zu überlegen.Im Video erklärt der Mitinhaber von HP Velotechnik, Daniel Pulvermüller, was es bei einer Veränderung alles zu beachten gilt, erläutert die rechtliche Lage und […]

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Frühjahrs-Check

Dem Sommer entgegen Blauer Himmel, die Sonne scheint. Frühlingsgefühle werden wach. Es geht auf’s Fahrrad. Aber halt, was ist das?! Die Kette ist rostig, die Bremsen schleifen oder die Reifen sind platt? Euer Pferchen braucht Pflege. Hier einige wichtige Tipps für einen gelungenen Start in den Frühling. Damit euer Ausritt in die Natur nicht im Desaster endet, bringt ihr euer Rad am Besten zum Durchchecken in einen guten Fahrradladen. Bloß, wie erkenne ich den? Nun, wie so oft im Leben…

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Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal

5 Minuten bevor der Alarm am iPhone losgeht, wache ich auf. Die innere Uhr scheint ganz gut zu funktionieren. Es ist 3 Uhr 15. Nicht unbedingt eine Zeit, zu der man von alleine freiwillig aufwacht. Vielleicht aber liegt es daran, dass es heute zur Berliner Fahrradschau geht. 5 Minuten bleibe ich noch liegen. Dann krieche ich aus dem Bett, in das ich erst zwei Stunden zuvor den Weg gefunden habe. Ausgeschlafen bin ich zwar noch nicht, aber richtig hundemüde auch nicht.

Um halb fünf muss ich in Köln am Hauptbahnhof sein. Ich hab den ersten ICE gewählt, um schon um 9.00 Uhr in Berlin zu sein. So bin ich pünktlich, wenn um 10.00 Uhr die Fahrradverrückten das schöne Ausstellungsgelände der Station Berlin am Gleisdreieck stürmen.

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Boxbike X Happarel Custom Made Brompton

Wir hatten es angekündigt, jetzt ist es Realität: Das Bobxike X Happarel Custom Made Brompton! Die Spezialisten aus Berlin Kreuzberg machen aus ganz normalen Rädern stylische Einzelstücke mit unfassbarer Optik und einer reflektierenden Oberfläche, die euch im Straßenverkehr noch mehr Sicherheit bringt. Einziger Wermutstropfen: Für das Finish wird ein Nasslack genutzt, der nicht ganz unanfällig […]

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Wir fahren nach Berlin. Overnighter – Doublenighter

Teil Zwei des Wochenendes in Berlin mit Besuch der Fahrradschau. Unseren overnighter von Freitag auf Samstag verbringen wir in einer für Berlin besonderen Höhenlage. Der Ausblick von hier ist (vom Fernsehturm mal abgesehen) einzigartig über die Stadt. Und genau dies haben sich außer uns am frühen Samstagmorgen wohl auch eine Reihe „Berliner“ gedacht. In der […]

Red Bull Drahtesel

Red Bull Drahtesel sucht die kreativsten Fahrraddesigns von morgen Vor 200 Jahren erfand Karl von Drais in Mannheim die Laufmaschine, ein Moment, der heute als Geburtsstunde des Fahrrads gilt. Grund genug, das Jubiläum dieses tollen Gefährts so richtig zu feiern. Mit Red Bull Drahtesel startet die Suche nach dem kreativsten, ausgefallensten Fahrrad Marke Eigenbau. Radverrückte […]

Berliner Fahrradschau 2017 – ein Rückblick

Drei Tage Berliner Fahrradschau (BFS) vom 03.-05.03.2017 – drei Tage Fahrräder, Menschen und Gespräche in der wundervollen Atmosphäre der STATION Berlin. Sie sind vergangen wie im Fluge. Zurück bleiben tolle Erinnerungen an ein Fahrradfest, dass Fahradliebhaber, Fachbesucher, sowie kleine und große Unternehmen aus ganz Europa anreisen ließ. Ich habe es mal wieder nicht geschafft,  die … Berliner Fahrradschau 2017 – ein Rückblick weiterlesen

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Von den Freuden, Lastenrad-Blogger zu sein

So, jetzt aber! Es ist still geworden im Bakfietsblog, der letzte Beitrag ist von Mitte Dezember und den hat auch noch meine Frau geschrieben – das allerdings meisterhaft. Was ist da los? Ich könnte viele Erklärungsversuche liefern. Zum Beispiel, dass wir bald noch ein Baby bekommen und das sehr spannend ist. Oder, dass ich zu viel „No Man’s Sky“ spiele (ich betreibe eine lukrative Eiweißperlen-Zucht), anstatt zu bloggen.

CRATONI Vigor ist erster zertifizierter S-Pedelec Helm

Cratoni Vigor

Helmspezialist CRATONI hat mit seinem Modell Vigor eine Vorreiter-Rolle eingenommen. Der innovative und preisgekrönte Two-In-One Helm, der in den Gremien zur Normgestaltung herangezogen wurde, wurde jetzt zum zertifizierten S-Pedelec Helm

Bursa Mysia Bisiklet Rotası

Mysia Bisiklet Rotası,  Bursa Orhaneli yolu üzerinde etrafı ormanlarla kaplı, kendine özgü mimarisi ile ünlü Misi (Gümüştepe)’den başlayan ve son yıllarda adını sıkça duyduğumuz Ulubat Gölü kıyısındaki Gölyazı’ya ulaşan 50 kilometrelik Mysia Doğa Parkuru, bisiklet severlere ilkbaharda görsel bir şölen sunuyor. Antik dönemin iki önemli yerleşim yerini muhteşem patikalarla birbirine bağlayan Mysia Yolları, bizler için […]

Bursa Mysia Bisiklet Rotası yazısı ilk önce bisikletizm üzerinde ortaya çıktı.

E-Bike Ladestation Berliner Tor

Am S-Bahnhof Berliner Tor gibt es eine neue E-Bike Ladestation mit öffentlicher Toilette – oder andersherum. Neben 3 Steckplätzen gibt es noch einen shiny Luftdruck Kompressor (bis 10 Bar !) zum Reifen aufpumpen. Die Konsole wird von Bike-Energy.com bereitgestellt und zwar mit MEGASTRANGER Elektronik (?!)  aber TÜV geprüft in Österreich. Laut Website gibt es in Hamburg bisher […]

Kooperationen: wieso, weshalb warum? Mehr Transparenz, bitte!

Manchmal möchte ich Dinge erklären, nach denen gar keiner gefragt hat. Manchmal ist das sicher Quatsch – aber in diesem Fall glaube ich, es kann nicht schaden, alle auf den gleichen Stand zu bringen. Ich habe bei Unterhaltungen im Freundes- und Bekanntenkreis festgestellt, dass das Wissen zum Thema Blogger und Zusammenarbeit mit Unternehmen doch sehr unterschiedlich ist. Weil mir wichtig ist, dass meine Leser (also du!) wissen, wie ich dazu stehe und vor allem, warum, möchte ich dazu einmal meine Sicht schildern.

Claus Fleischer: Die Mobilität der Zukunft

Jedoch stellt Bosch selbst gar keine Fahrräder her, sondern beliefert mehr als 60 Marken weltweit mit dem Herzstück des Pedelecs: dem Antriebssystem.

Mittlerweile gehören eBikes und das Unternehmen Bosch untrennbar

Viele Wege führen zum Fahrrad oder E-Bike

Fahrrad und E-Bike als Dienstrad leasen

Bei einem Rundgang über die Eurobike, der Weltleitmesse der Fahrradbranche, oder beim Besuch in einem gut sortierten Fahrradgeschäft werden leicht Träume geweckt, denn nie war das Angebot an Fahrrad- oder

Wir fahren nach Berlin oder Die Fahrradschau 2017

Am längsten hat in der Vorplanungsphase für den Besuch der Berliner Fahrradschau die Buchung der Bahntickets gedauert. Die Besonderheit dabei war (eigentlich gar nicht so besonders): Sparpreisticket für Hin UND Rückfahrt Kassel-Berlin, IC und Fahrradmitnahme für drei Personen. Das bedeutet online schon eine gewisse Herausforderung und funktioniert telefonisch deutlich einfacher. Den telefonischen Support der Bahn […]

Bericht: Skitour Haute Route 2.0 – Tag 2

Die Nacht war angenehm und da wir die ganze Hütte für uns hatten, verkleinerten wir unseren Schlafraum, indem wir eines der unteren Stockenbettenlager mit Decken verhängten. Durch unsere Eigenwärme bekamen wir es so kuschelig warm. Den Wecker hatten wir so gestellt, dass wir keinesfalls den Sonnenaufgang verpassen würden. Belohnt wurden wir mit einen traumhaft leuchtendem Mont Blanc zum Frühstück. Schon…

Berliner Fahrrad Schau 2017

Auch in diesem Jahr durfte ich mit der Firma mal wieder nach Berlin zur Fahrrad Schau. Diese stellt in unserem Eventkalender ein Highlight dar, weil sie 1. in der Hauptstadt ist und es hier logischerweise immer was besonderes zu entdecken gibt. 2. Hat sich die BFS über die Jahre zu einem echten Hotspot entwickelt. Vom Branchengiganten bis zum Kleinstserien Rahmenbauer ist alles dabei. Wer  also in diesem Jahr nicht vor Ort war sollte sich bereits jetzt den 20-23.03.2018 rot im Kalender markieren. Hier ein paar Eindrücke von diesem Jahr.

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Review: Blackburn Central Full Fender Set

Riding to work through winter this year has been a challenge. Once the wet season hit, the first thing I did was hang up my road bike, switching over to my 29″ mountain bike full time. To make the frequent rain bearable I installed the Blackburn Central Full Fender Set. Full fenders weren’t always available […]

ZIV-Marktdaten: E-Bike bleibt auch 2016 ein Renner

ZIV E-Bike Marktdaten 2016

Wie bereits erwartet, haben Pedelecs und E-Bikes auch im vergangenen Jahr ihren Trend der letzten Jahre fortgesetzt. Das geht aus den aktuellen Marktdaten für 2016 hervor, welche der Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV)

ilovecycling.de-Fussmatten jetzt erhältlich

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben! Die ilovecycling.de-Leser/innen sind einfach der Wahnsinn, da postet man früh am Morgen eine eigentlich als Gag gedachte und retuschierte Fussmatte und…

[ Das ist nur ein Auszug des Original-Artikels. Besuche das Online-Magazin „ilovecycling.de“, um den ganzen Artikel lesen und kommentieren zu können. Viel Spass beim Lesen. ]

Berliner Fahrradschau 2017 – Recap

Die Berliner Fahrradschau 2017 ist zu Ende. Was uns bleibt sind Gigabyte von Fotos und unzählbare Eindrücke. Nachdem wir im vergangenen Jahr auf der Messer noch die neuen Tyrell Bikes vorgestellt haben, waren wir dieses Mal „privat“ da – mit umso mehr Zeit zum Entdecken! Muli Cycles Obwohl wir uns mittlerweile auf Falträder spezialisieren, haben wir […]

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Impressionen von der Berliner Fahrradschau 2017

Am vergangenen Wochenende war die Fahrradwelt mal wieder zu Gast in der Hauptstadt. Die Berliner Fahrradschau hatte ihre Pforten geöffnet und interessierte Besucher in die STATION eingeladen. Von Freitag bis Sonntag kamen bei herrlichem Frühlingswetter tausende Radfreunde zusammen. Das Schöne an der Berliner Fahrradschau ist die ausgewählte Mischung von kleineren Marken und den Großen der Branche. Es […]

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LMNH! Bergkönig-Pants!

Alle Jahre wieder … bzw. immer wenn ich in London bin, zieht es mich zu LMNH, meinem Lieblings-Fahrrad-Café. LMNH bzw. Look Mum No Hands liegt in 49 Old Street, etwa 600 Meter von der gleichnamigen Tube-Station entfernt. Da das Café bis 22 Uhr geöffnet hat, Burger, vegane Kost aber auch Bier bereit hält, bin ich heute zum […]

Wo schläfst du da eigentlich? Teil I

auf iphone7 geschrieben und für diese mobile Ansicht optimiert, da ich nicht mit dem pc reise… Meine Schlafplätze von Osterburken bis Saint Jean Pied de Port – Teil I Immer wieder wird der Pilger gefragt, stellt er sich selber die Frage, wo schläft man eigentlich, wenn man so lange unterwegs ist. Die Antwort ist relativ…

Gewinnspiel-Auflösung: F100 Fahrradreinigungsserie

Gewinne, Gewinne! Die Entscheidung ist gefallen. Die Glücksfee hat wieder fleißig in der Lostrommel gewühlt und drei Gewinner gezogen, die mehr oder weniger gern im Winter Radfahren. Nun kann aber endlich der Frühling kommen! *Trommelwirbel* 1x das F100 Reinigungs- und Pflegeset “Das volle Programm” geht an : Lars Ich mag es wenn es schön kalt … Gewinnspiel-Auflösung: F100 Fahrradreinigungsserie weiterlesen

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ADP startet mit eigenem Concept Design Center

ADP Concept Design Center Lutz Scheffer

Die ADP Engineering GmbH startet im März mit einem neuen ADP Concept Design Center unter der Leitung von Lutz Scheffer (50) in Garmisch-Partenkirchen. Ziel der neugeschaffenen Konzeptschmiede ist es, innovative

Station Berlin ganz im Zeichen der Fahrradkultur

Unter dem Motto #cyclingunites, lockte die Berliner Fahrradschau 2017 am vergangenen Wochenende tausende Rad-Liebhaber und Fachpublikum aus ganz Europa in die STATION Berlin. So natürlich auch meine…

[ Das ist nur ein Auszug des Original-Artikels. Besuche das Online-Magazin „ilovecycling.de“, um den ganzen Artikel lesen und kommentieren zu können. Viel Spass beim Lesen. ]

Fahrrad XXL Hürter feiert 100-jähriges Jubiläum

Ab 24.März 2017 ist es soweit und Fahrrad XXL Hürter in Münster feiert sein 100-jähriges Bestehen. Mit 5.000 qm Geschäftsfläche und rund 2.000 qm Ausstellungsfläche gehört Fahrrad XXL Hürter heute

Leistungsdiagnostik offenbart individuelle Baustellen

Eine Leistungsdiagnostik zielt darauf ab, die individuelle Leistungsfähigkeit eines Radfahrers zu ermitteln. Dadurch gewinnt ein Trainer Aufschluss über den Stoffwechsel seines Athleten und kann das…

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Das Baumarkt-Zahlenschloss

Ich bekomme E-Mails zugesendet zu Schlössern, die aus Textilen sind, oder aus England, mit der Bitte die doch mal in einem Artikel von mir zu featuren. Dem komme ich auch hiermit gerne nach. Um direkt meine Theorie über Fahrraddiebstähle hinterher zu schieben: Wer ein Fahrrad haben möchte, bekommt es auch. Es gibt zwei Sorten von […]

Bericht: Skitour Haute Route 2.0 – Tag 1

Vor drei Jahren hatten wir unseren ersten Versuch auf der klassichen Haute Route unternommen. Aufgrund der Wetterlage und den verbundenen Gefahren rund um den Grand Combin wichen wir damals auf die Variante aus, die in Verbier startet. Das ausgefallene Teilstück von Bourg St. Pierre über Cabane de Valsorey und Cabane de Chanrion zum Col de l’eveque wollten wir dieses Jahr…

Doppelt zeozweifrei unterwegs

Ich hatte mich zwar im AUT enthalten weil ich nicht restlos vom Konzept Zeozweifrei überzeugt war, aber ausprobieren musste ich das natürlich trotzdem. Wir haben jetzt in Ubstadt-Weiher schon mehrere Fahrzeuge stehen und die Stromtankstellen sind auch schon alle installiert. Die Fahrzeuge können über Flinkster gebucht werden. Stadtmobil wäre mir zwar lieber gewesen, aber egal. … Doppelt zeozweifrei unterwegs weiterlesen

Fotos Run & Bike in Fuhrn am 05.03.2016

Heute fand in Fuhrn ein Run & Bike Wettkampf statt und ich war mit der Kamera vor Ort. Hier die Fotos. Alle Bilder sind auch als RAW verfügbar. Bitte bei Bedarf per Mail melden oder hier entsprechend kommentieren. Bitte den Dateinamen des Fotos dabei nicht vergessen.

Ra(n)dnotizen #80

Ein ganzes Jahr ist es jetzt schon her, dass in Berlin das erste deutsche Radgesetz vorgelegt wurde. Am 23. Februar 2016 stellte die Initiative Volksentscheid Fahrrad den Entwurf des ersten Berliner Radverkehrsgesetzes der Presse und der Öffentlichkeit vor, über das seit dem viel diskutiert wird. Innerhalb von nur drei Monaten wurde das Gesetz nach dem […]

Fahrradschau Berlin 2017 – Faktisch alternativ

36 Stunden standen mir zur freien Verfügung. Mein Plan…. mal eben nach Berlin fahren, einen Vortrag von Gunnar Fehlau anschauen und am nächsten Tag auf der Fahrradschau ein wenig die Werbetrommel für den Candy B. Graveller schlagen. Ein Overnighter ohne Rad und Schlafsack in der größten und vermutlich schmutzigsten Stadt Deutschlands. Informations Overkill, auf ins […]

Spektakuläre Abfahrten und Serpentinen dieser Welt

Faszination Serpentinen . . . von Radfahrern gefürchtet und geliebt zugleich. Seit jeher üben die kurvigen Straßen eine magische Anziehungskraft auf Rennradfahrer aus. Ob auf der Suche nach…

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Fahrrad Kettenblatt wechseln, wie du es effektiv packst.

Eiert deine Kurbel beim Radfahren? Die Kettenblätter wackeln hin und her und du hörst ein knack-knarz Geräusch? Das kommt oft von einem ramponierten Innenlager. Um da heranzukommen, baue als Erstes die Tretkurbel aus. Manchmal musst du sogar dein Kettenblatt wechseln wie zum Beispiel: Mit der Zeit sind der Zähne, der Kurbel verschließen und du musst […]

Berliner Fahrradschau 2017

Heute gibt es eine Bilderschau von der Fahrradschau. Impressionen vom Eröffnungsabend und dem ersten Tag mit Publikum. Die Stimmung war, … Mehr

«Schwingt euch auf die Räder, um das Leben zu verändern»

Jüngst weilte ich in Biel, um mein Fahrrad dem Rahmenbauer meines Vertrauens zwecks jährlicher Wartung zu überantworten. Auf seiner Theke lag die Werbung eines dortigen…

Bundesrat will Tempo 30 vor Kindergärten aufweichen

Der Verkehrsausschuss des Bundesrats hat dem Bundesverkehrsministerium vorgeschlagen, die Anordnung von Tempo 30 an Kindergärten, Schulen und Altenheimen deutlich zu erschweren.

Durch eine entsprechende Verwaltungsvorschrift würde eine erst im Herbst

Tempo 30 doch nicht so ein

ADFC: „Keine Kompromisse beim Schutz der Verletzlichsten!“ Bundesrat will Tempo 30 vor Kindergärten aufweichen Berlin, 3. März 2017 Der Verkehrsausschuss des Bundesrats hat dem Bundesverkehrsministerium vorgeschlagen, die Anordnung von Tempo 30 an Kindergärten, Schulen und Altenheimen deutlich zu erschweren. Durch eine entsprechende Verwaltungsvorschrift würde eine erst im Herbst 2016 beschlossene, fortschrittliche Änderung der Straßenverkehrsordnung in…

Bikefitting – Teil 5 – Geometrie verständlich?!

Alles ist erklärbar! Bike-Fitting ist Wissenschaft und vielleicht sogar eine Kunst, aber auch erklärbar, hatte ich in Teil 2 geschrieben. Den fünften Teil meiner Artikelserie möchte ich auf das Erklären verwenden. Geometrie-Infografik In der Infografik habe ich alles rein gepackt, was m.E. relevant bzw. wissenswert ist. Die meisten der verwendeten Begriffe sind allgemein gebräuchlich. Lediglich […]

ADFC: „Deutschland per Rad entdecken“ mit neuen Routen

Millionen Radurlauber schwören auf das ADFC-Magazin „Deutschland per Rad entdecken“. Zum Start der Internationalen Tourismus-Börse ITB ist nun die 11. Ausgabe erschienen – diesmal mit eigenem Online-Auftritt auf www.deutschland-per-rad.de.

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TOUR: Niederrhein-Tour nach Wesel

 An Karneval eine Radtour machen? Das geht! Denn wenn man es ganz genau nimmt, auch hier ist man in seiner „Radkluft“ verkleidet. Und so habe ich mich endlich aufgemacht zu einer kleinen, aber feinen Radtour. Gestartet vor der Haustür in Essen ging es durch das Revier in Richtung Niederrhein, schunkelnden Dörfern und zum Ziel Wesel. […]

Van Life, Part 1: Buying a Van

For the last two to three years I’ve been working on a plan that would enable more riding in epic destinations. The solution: buy a van, transform the inside into a stealth camper, and join the #vanlife. It’s easier said than done— though we could afford a van living in the Bay Area, finding a place to […]

Bosch Active Drive, Performance Line & Performance CX Motoren im Überblick

Seit 2014 bietet Bosch zwei Antriebssysteme an: Bosch Performance Line – für sportliches und kraftvolles Fahrverhalten, und Bosch Active Line, bei dem der Fokus auf eine besonders harmonisch abgestimmte Unterstützung gelegt ist. Das Fahrgefühl bei […]

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Waterkant Krit / Fixed Days Hamburg

[ 14. Mai 2017; ]

Das „Waterkant Krit“ geht in die 3. Runde, wir haben für 2017 das Artwork beigesteuert und freuen uns auf den Mai. Die Fotos vom letzten Jahr gibt es hier: http://wp.me/pweMZ-3ir

14. Mai 2017
Waterkant Krit – Hamburg, City-Nord
im Rahmen der Fixed Days Hamburg vom 12.-14. Mai

http://fb.com/waterkantkrit

http://waterkantkrit.de

Lastenrad-Service von Ikea: Saubere Sache, aber saulangsam

Einkaufen bei Ikea. Ein Klassiker. Gehasst, geliebt, viel diskutiert. Und es passiert fast immer mit dem Auto. Auch bei mir sieht das in der Regel so aus: rein in die Karre, zwölf Kilometer zur Ikea-Filiale in Hamburg-Allermöhe dirket an der Autobahn. Rauf auf die riesigen Parkplatz. Oder hoch in den runden Stellplatz-Silo. Anschließend ab in die Ausstellung. CO2-Bilanz der Aktion mit einem Mittelklasse-Kombi: rund 3500 Gramm Kohlendioxid in die Atmosphäre gepustet.

NS Bikes RAG+ Review

Ein Gravelbike von einem reinen MTB Brand, machen die jetzt einen auf Hipster? Gute Frage, aber laut NS Bikes, ihrerseits einer der Spezialisten im MTB/Dirtbike Markt, fährt ein Großteil der Belegschaft schon seit Jahren auch Räder mit Dropbar, unter anderem für die täglichen Commuting rides. So war es nur eine Frage der Zeit dass man […]

Robert Burkhardt: Vom Fussball zur Fahrradmesse

Nach 11 Jahren in der Presseabteilung beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und Pressesprecher der KFZ-Versicherung Direct Line verantwortet Robert Burkhardt nun seit dem 1. Februar alle Messen und…

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87 – Kurz gemeldet: Berliner Fahrradschau vom 3. bis 5. Mär – Fahrradio

Willkommen bei Fahrradio, dem Podcast zum Fahrrad – oder so. Vom 3. bis 5.3. sind Thomas und Hans bei der Berliner Fahrradschau – in Berlin. Folgt uns bei Twitter und Instagram unter @fahrradio. Wer uns und andere Fahrradpublikationsmacher treffen will, findet uns am Samstag um 15:00 Uhr in der Blogger-Lounge. Wo die ist, wissen wir […]

Liebe Autofahrer: Gebt uns Radfahrern mindestens 1,5 Meter Seitenabstand !

Wer kennt diese Situation nicht: Man radelt eine Straße entlang und spürt plötzlich von hinten eine Luftbewegung. Im nächsten Augenblick ist das überholende Kraftfahrzeug an einem vorbei und die 1,5…

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Radfahren in Düren

blicke ich auf die letzte Woche zurück,  gibt es soviel zum Thema Fahrradfahren zu berichten, das würde mindestens 5 Artikel ergeben. Da ich den Blog hier in meiner wenigen Freizeit betreibe und diese meiner Familie und mir kostbar ist, versuche ich mich kurz zu fassen. Dafür könnt Ihr Euch Zeit zum  Lesen und  Stöbern nehmen.…

2017 Northwest MTB Event Calendar

There’s practically an event of some kind every weekend. Trying to make sense of our calendar, we tallied up all the MTB events in the Northwest and put it all on one page.

TeamUp! Exhibition

[ 4. März 2017; 18:00; ] Eine Herzliche Einladung für kommenden Samstag! Während andere Teams schon vor Monaten die neuen FahrerInnen für die Saison verpflichtet und ihren Rennkalender durchgeplant haben, werden bei TeamUp! nach über einem Jahr die Trikots vorgestellt. Wir sind froh Teil dieses Teams zu sein und gespannt wohin die Reise geht!

 

“TeamUP!” präsentiert eine kleine, aber feine Foto-Ausstellung, neue […]

Review: Das CD-1 Cargo Bike von HNF

Spätestens seit der vergangenen Eurobike sind wir Fans von HNF Heisenberg. Die eBike-Macher aus Brandenburg haben mit dem CD-1 neuerdings ein Cargo Bike im Programm, das uns wirklich umgehauen hat. Im Februar sind wir nach Biesenthal gereist und haben das Lastenrad ausgiebig getestet. Ein Cargo Bike für hohe Ansprüche Das CD-1 ist das zweite uns bekannte […]

Der Beitrag Review: Das CD-1 Cargo Bike von HNF erschien zuerst auf BOXBIKE Faltrad-Shop Berlin.

Berchtesgadener Alpen: Schneeschuhwanderung über das Königstal zum Stahl-Haus

Das Königstal – klingt nach Ägypten, liegt aber versteckt in den Berchtesgadener Alpen, zwischen Jenner und Schneibstein ungefähr. Ich erzähle euch heute von einer traumhaften Schneeschuhwanderung zum Carl-von-Stahl Haus, mit Start am zugefrorenen Königsee, mit stellenweise unberührtem …

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Weitere Artikel über Berge, Täler, Gipfelkreuze, Wanderbücher, Kuchen und Weißbier auf www.gipfel-glueck.de

Leben ist das, was zählt, nicht Geschwindigkeit

„Raser Wegen Mord verurteilt“ Die Schlagzeile in allen Zeitungen heute: Zwei junge Männer, die auf dem Kufürstendamm in Berlin ein illegales Autorennen gefahren und dabei einen Menschen getötet haben, wurden wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Und die Deutschen sind in Aufruhr: Des Deutschen liebstes Kind, das Auto, ein Mordwerkzeug? Bisher wurden selbstmutwillig hingenommene Todesfälle durch extrem erhöhte Geschwindigkeit meistens nur mit Bewährungsstrafen geahndet, ganz zu schweigen von den alltäglichen Todesopfern bei Unfällen durch Ablenkung, Missachtung einer roten Ampel,…

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Der Beitrag Leben ist das, was zählt, nicht Geschwindigkeit erschien zuerst auf Mobilcenter Berlin.

The Baja Divide von Tales on Tyres

Tales on Tyres sind Franzi und Jona. Die beiden haben 2012 ihre Jobs in Deutschland gekündigt und sind losgezogen. Zunächst zu Fuß durch Neuseeland, anschließend in Indien und Nepal. Ihr letztes Abenteuer führte sie durch den „Baja Divide“, eine Gravel-Bikepacking-Adventure-Route in Mexiko. Ihre Erlebnisse dürfen wir zunächst in einem Issuue-Fotobuch betrachten, bis später dieses Jahr […]

Der Beitrag The Baja Divide von Tales on Tyres erschien zuerst auf Shut Up Legs.

GTR Gravel Challenge

Hier mal einige Fotos der gestrigen GoodTimesRoll Gravel Challenge. Anscheinend hat Nils seine Hausaufgaben gemacht und die 10 Teilnehmer der ersten Ausgabe sind auf ihre Kosten gekommen. Sofern wir es irgendwie in unsere Saisonpläne integrieren können, wollen wir versuchen solche Ausfahrten regelmäßig im Ruhrgebiet stattfinden zu lassen, gerne auch mal von Essen, Bochum oder Bottrop […]

Podium beim SISU Winterduathlon

Auch in diesem Jahr beginnt der Rennbericht zum SISU Winterduathlon mit den Worten „Alle Jahre wieder …“ geben sich die Läufer, Radsportler und Triathleten der Region ein „Stelldichein“ bei diesem Cross Duathlon über die 5,5 – 21 -3 Strecke der „Classic“ Distanz. Und ebenfalls wie immer gab es im Vorfeld den Favoritencheck zur inoffiziellen Winterduathlon- […]

ROTWILD geht mit Partnern auf Tour

Rotwild 2017

ROTWILD startet gemeinsam mit seinen Partnern Continental, DT Swiss, Ergon und FOX in diesem Jahr erstmals eine eigene Roadshow für Endkunden. Geplant sind im ersten Schritt drei Veranstaltungen in Deutschland.

Tempo 30

Im angezeigten Kartenausschnitt sind zwei Tempo-30-Zonen durch eine 3-spurig ausgebaute Landesstraße geteilt. Das führt dazu, dass Menschen, die auf der westlichen Seite wohnen, ihr Kind mit dem Auto zu der Kindertagesstätte in der östlichen Zone bringen. Ohne Flacks – das sind keine 500m und die werden mit dem Auto gefahren, weil es sonst zu gefährlich […]

Die MOKE – ein Alltags-eBike für viele Zwecke

MOKE 2017

Zugegeben, ein klein wenig erinnert die MOKE an die früher weit verbreitete Honda Dax, oder nicht? Das Team von Urban Drivestyle Mallorca hat das erfolgreiche Konzept des Allerwelts-Mopeds in die Moderne

Spurcycle Bell: Besser das Original

Ich mag ja eigentlich nicht klingeln. Denn am liebsten fahre ich so, dass ich gar nicht klingeln muss. Klingeln wird zu oft missverstanden: Meist nicht als Warnung, im Sinne von, bitte aufpassen, Radfahrer möchte passieren, springen Sie mir nicht vors Rad … sondern als Befehl: Weg da, hier komm ich, Fußgänger mach Platz! Nicht selten wird es dann noch mit den Worten kommentiert: „Die Straße gehört Euch nicht allein!“

Daraus nun allerdings zu schließen, besser auf das Klingeln zu verzichten, ist ebenfalls ein Trugschluss, denn mindestens genauso häufig habe ich hören müssen: „Mein Gott, hast Du keine Klingel“, wenn ich nicht klingele …

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Immer wieder sonntags

Schon eine ganze Weile sitze ich hier und überlege, wie ich den heutigen Blogbeitrag beginnen soll. Selten fällt es mir so schwer, aber heute soll es einfach um nichts anderes gehen als den Blog und mich. Das Jahr 2017 hat für mich anders begonnen, als ich es mir gewünscht hätte. Gleich nach Neujahr hat mich…

Velodeville VDV R 65 Premium

Das Reiserad für hohe Ansprüche bei kleinem Budget Im September habe ich mir das Viert-Rad gegönnt. Der Trend geht klar zum Viert-Rad, das wusste ich damals aber noch nicht. Eigentlich wollte ich es für… – aber das ist eine andere Geschichte. Der Sommer war anstrengend, das Jahr war die Hölle und die sechs Monate nach…

Die Berliner Fahrradschau 2017

In diesem Jahr öffnet die Berliner Fahrradschau schon ganz früh im März ihre Pforten. Nachdem ich im letzten Jahr von dem Konzept und dem, was es alles zu sehen gab total begeistert war, wurde der anstehende Besuch für 2017 gleich im Kalender eingraviert. Vom 3. bis 5. März gibt es also wieder jede Menge in […]

Alleskönner?! Aktueller COBI Test mit Bosch-Pedelec

Seit der Kickstarter-Kampagne 2014 haben wir regelmäßig über COBI berichtet und den Weg des Startups aus Frankfurt am Main über die Jahre immer sehr interessiert, aber manchmal auch kritisch, verfolgt.

Klappt doch: FAS stellt Klappsägen vor

In der heutigen FAS kann man sich auf Seite 55 (Technik & Motor“) bestens über Klappsägen informieren. Autor Lukas Weber arbeitete sich mit verschiedensten Modellen unterschiedlicher Hersteller durch Hölzer. Hersteller Silky, auf dessen Sägen ich seit…

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USB-Werk

April 2016. Knapp drei Monate lief ich vom Odenwald nach Rom. Völlig unnötig, weil ein Teil des Ansporns ja nicht die Lust am Laufen war, sondern die Garstigkeit böser Zungen, mein Vorjahresunterfangen, das Pilgern mit dem Rad nach Santiago, als Nicht-Pilgern abzutun und diese somit Lügen zu strafen. Die internationale Pilgergemeinschaft kennt Worte wie Rad-Wandern…

Superfood-Frühstücksideen [Sponsored Post]

Vielleicht erinnert ihr euch an Obstsalat zum Frühstück – oder: „Davon wirst du satt?“ Nachdem das Anfang letzten Jahres eigentlich ganz gut funktioniert hat, bin ich seit einer Weile wieder davon abgekommen, nur Obst und Nüsse zu frühstücken. Auf Dauer vor allem im Winter doch nicht abwechslungsreich genug, der Kopf meint, der Bauch hätte mehr Hunger und so bin ich meistens wieder bei verschiedenen Sorten Müsli mit Sojajoghurt und Früchten gelandet.

MOMENTE: Bewegte Bilder vom Radschnellweg Ruhr RS1

Der Radschnellweg Ruhr oder auch RS1 genannt ist bekanntlich immer wieder Thema meiner Berichte. In den letzten Wochen hat er  eine enorme Aufmerksamkeit in den verschiedenen Medien bekommen. Auch auf Grund von Protesten für den zügigen Weiterbau auf Essener Gebiet. Doch da kann man ja noch nicht von Radschnellweg-Niveau reden. Deshalb habe ich mich mal […]

Ra(n)dnotizen #79

Heute geht es um Tempo 30 und ein entsprechendes Modellprojekt in Niedersachsen, ein Modellprojekt in Berlin, eine vermutlich aufgehobene Fahrradstraße, um Zebrastreifen…

Fahrrad-Café Hamburg: Tolles Service auf St. Pauli

Willkommen: Der Eingang zum Fahrrad-Café

FCSP – dieses Kürzel steht eigentlich für den Fußball-Kultclub FC Sankt Pauli. Direkt um die Ecke vom Millerntorstation, dem Freudenhaus der 2. Liga, gibt es aber eine weitere Pilgerstätte, die mit den vier Buchstaben lockt: das Fahrrad-Café St. Pauli! Gehört hatte ich von diesem Café schon öfter; nun war ich zum ersten Mal da. Und sehr angenehm überrascht.

So muss es sein: Eine junge Radlerin schiebt ihr Peugeot-Vintagerennrad durch die Tür und wird freundlich von Razak begrüßt: „Na, was hast Du für Sorgen“, fragt er. Razak ist Chef des Cafés und möchte bei seinen Kunden vor allem mit gutem und schnellem Service punkten. Das scheint ihm heute gut zu gelingen. Draußen regnet es und vom Peugeot-Renner fallen ein paar Wassertropfen auf den Boden. Für Razak kein Problem. Freundlich widmet er sich der Peugeot-Fahrerin. Sie steht direkt vorm Tresen, auf dem leckere Crossaints in einer Etagere locken.

Einen Fahrradverleih bietet das FCSP auch. Kosten: 10 Euro pro Tag

Genau so stelle ich mir ein gutes Fahrrad-Café vor: leckeres Essen und Schrauberservice unter einem Dach! „Mit dem Reifen stimmt was nicht“, sagt die Peugeot-Frau. Raza erkennt das Problem sofort. Der Schlauch hat sich beim Aufpumpen zwischen Decke und Felgenhorn verklemmt und bildet dort einen störenden Wulst. Ab in die Werkstatt damit. Die liegt direkt neben dem Cafébereich. Schrauberabteilung und Gastrobereich bilden eine gelungenen Einheit. Während der Kunde sein Rad repariert bekommt, kann er mit Sichtkontakt zum Monteur einen Kaffee trinken. In diesen Genuss kommt die Rennrad-Dame heute nicht, denn das Peugeot-Problem ist blitzschnell gelöst und sie kann wieder raus, um durch den Hamburger Bindfaden-Regen zu strampeln. Durch das Wetter ist es heute auch relativ ruhig in Razaks Laden. Zehn Minuten dauert es, bis eine Kundin ihren Beachcruiser ins FCSP schiebt. Ein Platten am Hinterrad. Lässt sich schnell machen, aber die Pannenpilotin will nicht warten und lässt das Rad für die Reparatur in der Werkstatt.

Liebevolle Tischdeko im Fahrradcafé St. Pauli

Der Reparaturbetrieb scheint gut zu laufen. In der Caféabteilung bin ich heute der einzige Kunde. „Die Speisekarte wird gerade überarbeitet“, erklärt mir Razak. „Ich entwickle ein neues Konzept.“ Mehr mag er momentan nicht verraten. Aber ich bin gespannt. Auch ohne Mittagstisch finde ich seinen Ansatz gelungen. „Pick-Up-A-Coffee“ und „Grap-A-Beer“ steht auf seinen Flyern. Genau das richtige für einen Zwischenstopp, wenn Du mit dem Fahrrad auf dem Kiez unterwegs bist. Und natürlich gibt es auch Ersatzteile: Ob Abus-Schloß, neue Kette oder Kleinteile – an einer Verkaufswand hängt, was der gemeine Alltagsbiker so braucht. Über der Ladentür hängt außerdem ein altes Hercules-Rennrad, im Übergang zur Werkstatt ein grünes Peugeot-Mixte aus prominenten Vorbesitz. „Hat mal einem hochrangigen Mitarbeiter der ZEIT gehört“, erklärt Raza. Auch das mag ich: Kleine Storys rund um die schönen Räder, die ich hier sehe. Was will man mehr?

Razak Steinbrich ist Chef des FCSP

Standort, Konzept, Inneneinrichtung, Service – all das finde ich sehr gelungen. Für meinen Geschmack fehlen nur spezielle Fahrradrariäten. Das wäre das I-Tüpfelchen für Hamburgs einziges und echtes Fahrradcafé.

Die Werkstatt liegt direkt neben dem Café

VAUDE setzt auf „Made in Germany“

VAUDE - Made in Germany

VAUDE Manufaktur“ – der Schriftzug fügt sich stimmig in die freundliche, helle Holzfassade, die so gar nicht nach einer typischen Industriehalle aussieht. Seit Jahresanfang ist die neue Produktionshalle, die der

Bach by Bike

Was passiert, wenn zwei Musikerinnen mit den Leidenschaften zur Musik und zum Fahrradfahren zusammenkommen und wenn die Begeisterung auch noch in Radreisen … Mehr

Buchungen: Eurobike 2017 auf Erfolgskurs

Eurobike 2017

Ein halbes Jahr vor Beginn befindet sich die weltweite Leitmesse der Fahrradindustrie, die vom 30. August bis 2. September 2017 in Friedrichshafen stattfindet, auf Erfolgskurs. Zur 26. Auflage der Eurobike

Bosch eBike Systems bringt neues Rennkonzept auf die Strecke

Bosch eBike Systems Rennkonzept 2017

Mit einem neuen Rennkonzept setzt Bosch eBike Systems im eMountainbike-Sport Akzente: Die „Bosch eMTB-Challenge“ greift auf Elemente aus Enduro-, Trial- und Orientierungsrennen zurück, ist allerdings speziell auf das Fahren mit elektrischer

Séance de fitness sur un vélo-rameur à trois roues

Michael Schimdtler peinait de plus en plus à supporter ses entraînements d’aviron en période hivernale. Alors que beaucoup se tournent alors vers les salles de fitness, notre avironneur expérimenté n’y trouvaient que très peu de plaisir. « Aucun engin ne reproduisait les sensations réelles, j’ai donc réfléchi à une nouvelle méthode d’entraînement plus fun ». Ingénieur automobile […]

Liegerad – Radreise – Blog

Projektewahn Ihr kennt das: Es gibt Zeiten, da will man nichts hören oder sehen, keinem Menschen begegnen, keine Arbeit beginnen und ganz sicher keine alten Dinge weiterführen. Aber ihr wisst auch, es muss etwas Neues kommen. Dummerweise besteht jedes Projekt aus Einzelprojekten und ein Projekt ist es ja nur, wenn es völlig neu ist, wenn es…

Eroica Serie 2017

Das Original, die Eroica in der Toskana, feierte letztes Jahr sein 20. Jubiläum. Mittlerweile finden weltweit Rennen mit Retro-Rennrädern statt. So … Mehr

Produkttest Doppelherz system Vitamin C Depot

ERFAHRUNGSBERICHT ZUM KOSTENLOSEN PRODUKTSPONSORING Im Rahmen eines „Selbstversuchs“ hatte ich die Möglichkeit Doppelherz system VITAMIN C 750 DEPOT zu testen. Gerade jetzt im „Winter“ ist es wichtig, nicht krank zu werden. Nicht nur um kein Training zu verpassen. Gerade mit „Kindergartenbesuchern“ im Haus ist es nicht ganz unwichtig etwas besser „gestärkt“ zu sein.   Ich […]

Fernweh-Freitag (8): Vulkan-Urlaub am Vesuv

Der Vesuv, Neapel und Pompeji sind nicht unbedingt ein typisches Reiseziel für Wanderer und Bergsteiger. Die typischen Reisenden reisen der Kultur und der Landschaft wegen. Römische Ruinen in Pompeji, Bummeln durch die Gassen auf Capri, …

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Bikefitting – Teil 4 – Rahmengrößen-Beratung

Im Teil 3 der Serie zum Bikefitting habe ich meinen langen Weg zum Bikefitting beschrieben, auf dem ich viel Lehrgeld zahlen musste. Dabei hätte mit einer Rahmengrößen-Beratung alles so einfach sein können. Rahmengrößen-Beratung vor dem Radkauf Spezialisierte Radhändler bieten vor dem Radkauf eine Körpervermessung an, mit der das  passende Rad gefunden werden kann. Die Vermessung beim […]

Der Fremde Blick

Reisestories handeln in der Regel von den krassen Sachen, die man an epischen Orten, auf geilen Singeltrails mit coolen Locals erlebt hat. Diese hier tut das nicht. Sie spielt zwar in Rumänien, aber ihre Hauptdarstellerinnen sind zwei blutige Anfängerinnen, die auf Leih-Hardtails mit mir auf Tour gehen. Warum ich sie trotzdem geschrieben habe? Weil sie Der Fremde Blick weiterlesen

Bikefitting – Teil 3 – Mein langer Weg zum Radlabor

Keine Ahnung zu haben ist meist der falsche Ratgeber Mein erstes Rennrad aus 2009, Rahmengröße 54, war mir gefühlt ein Stück zu lang, obwohl der Händler (ein großer mit 0-8-15-Beratung) extra einen relativ kurzen Vorbau montiert hatte. Eigentlich glaubte ich, beim (Laden-)Kauf alles richtig gemacht  zu haben. Aber irgendwie passte es nicht. Oft schliefen mir Hände […]

Bikefitting – Teil 2 – Mythen und Wahrheiten

Mythen und (meine) Wahrheiten Mythos: Einen nicht passenden Rahmen kann man durch Anbauteile (Vorbau, Sattelstütze etc.) gut anpassen. Realität: Du solltest immer einen Rahmen wählen, dessen Geometrie zu Dir passt. Bspw. hat ein zu kurzer Vorbau negativen Einfluss auf das Bike-Handling.   Mythos: An der Länge des Oberrohrs erkennst Du, ob Dir ein Rahmen passt. Wahrheit: Bullshit […]

Bikefitting – Teil 1 – Denk mal drüber nach

Bikefitting? Das braucht man doch nicht, oder? Über Sinn und Unsinn von Bikefitting lässt sich vortrefflich streiten. Fast täglich wird das Thema in einer der vielen Fahrradgruppen auf Facebook kontrovers diskutiert. Dabei ist – Entschuldigung – viel Unfug von vermeintlichen Fahrradexperten zu lesen. Nun möchte ich mich mitnichten als Experten bezeichnen, habe aber über die […]

RVVCyclo2017 – Vorbereitungen

Durch meinen Job komme ich regelmäßig nach Belgien und dort in Kontakt mit der Fahrradkultur. Je öfter ich dort war umso öfter dachte ich darüber nach, auch mal selber an einem der Frühjahrsklassiker teilzunehmen. Selber mal die legendären Rampen in Flandern befahren und mit tausenden anderen Verrückten eine gute Zeit verbringen. Also im November, am Tag der Anmeldeeröffnung, gleich zugeschlagen und für die Ronde Van Vlaanderen angemeldet. Zur Auswahl standen 70km, 130km, 180km und 230km. Nach kurzem abwägen entschied ich mich für 180km und startete sogleich mit den Überlegungen, wie ich mich denn nun am besten auf diese Herausforderung vorbereiten kann. Über diese Vorbereitungen und Erfahrungen will ich euch in […]

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Akkubrand: Sind Pedelecs jetzt gefährlich?

In den letzten Wochen ging die Meldung landauf, landab durch die Medien. Ein Brand hatte einen Fahrradladen in Hannover komplett zerstört. Schuld sollte nach ersten Informationen der Akkubrand eines Pedelecs sein.

Der neue „Hinterher“ Fahrradanhänger

Ursprünglich veröffentlicht auf nürnberg2rad:
Bei meinen Bemühungen, im Alltag unabhängiger vom Auto zu werden, habe ich mich für einen Fahrradanhänger entschieden. Eine Weile habe ich mir überlegt, ob ein Lastenrad was für unsere Familie wäre. Das Anforderungsprofil dafür wurde aber zu kompliziert, der Preis zu hoch und der Platzbedarf zu groß.…

Trend auf der Spezi 2017: Spezialradbranche unter Strom

Spezi 2017

Dass Radeln auch mit elektrischem Rückenwind speziell sein kann, zeigt die diesjährige 22. Internationale Spezialradmesse in Germersheim. Der weltgrößte Branchentreff präsentiert am 29. und 30. April 2017 so viele E-Spezialräder

Üben

Ich muss ein wenig üben, wie man mit diesem Programm arbeitet. Also schreibe ich drauf los und versuche mich in der Gestaltung. Gestern habe ich mir den ersten Schwung Literatur für den nächsten Abschnitt besorgt. Heute las ich alles, was longdistancebiker über ihre Touren durch den Sudan, Sinai und Ägypten ins Netz stellten.

Überwintern mit den Radflamingos. Teil 5. Hochrad kommt vor den Fall.

Am Wochenende folgte ich der freundlichen Einladung* der Messe Essen (danke an dieser Stelle) und erkundete mit C., was die (zumeist) nordrhein-westfälische Fahrradwelt so zu bieten hat. Oh yay, ein cooler Mountainbike-Hindernisparcours! Ich renne aufgeregt hin. Doch er war lediglich für Sechs- bis 14-Jährige gedacht. C. lenkte mich schnell ab: „Guck mal, bunte Reifen“ und „Schau hier, Prospekte übers Lahntal. Da wollen wir doch eine Wochenendtour machen.“ Aber dann, ha! Auf einem großen Testfeld konnte auch ich Fahrräder ausprobieren, Liegeräder zum Beispiel. Ich hege große Skepsis gegenüber Liegerädern. Naja, Vorurteile trifft es wohl eher. Liegeräder werden von Sozialkundelehrern in Cordhosen und Parteimitgliedern der Grünen gefahren. Und sehen kann man sie auch nicht, wie sie da so flach über den Boden eiern. Und bequem sollen die sein?! Wohl kaum, man kann ja nicht mal vernünftig auf diesen Teilen trampeln. Tja nun. Ich nahm auf einem dieser Gefährte Platz. Glitzernd blau und … okay… unfassbar bequem. Erst an der Schaltung fiel mir auf, dass es auch noch ein E-Liegerad war. Pah! Wer braucht denn sowas? Schwächelnde Sowilehrer …

Die Nonnenfelsen im Zittauer Gebirge

Bei schönem Wetter hat man von den Nonnenfelsen im Zittauer Gebirge eine herrliche Aussicht. Wir hingegen hatten fieses Winterwetter, weshalb die Sicht nahezu gegen null ging. Aber nett war es trotzdem…

Smart Caliper ID Match – jeder A… ist anders!

Smart Caliper ID Match 30 Sekunden bis zum passenden Sattel? Das verspricht ein Youtube-Video von Selle Italia, welches letztens auf dem Hibike-Blog zu sehen war. Einfach mit dem Smart Caliper von Selle Italia vermessen lassen und gut ist, so die Werbeaussage. Auch wenn ich mit meinem Fizik Antares VS grundsätzlich zufrieden bin, war meine Neugierde geweckt. Schließlich bin […]

Triathlon Convention Europe 2017

Zum dritten Mal fand in Langen die Triathlon Convention Europe statt. Zahlreiche Hersteller stellten ihre Produkte und gesponserten Athleten aus, wobei natürlich hauptsächlich die üblichen Verdächtigen da waren, die man auch bei der Expo in Roth oder anderen Großveranstaltungen antrifft. Dazu wurden aber auch zahlreiche Vorträge und Workshops angeboten. Fürs sportliche Rahmenprogramm gab es noch ein 10 km Schwimmen, Indoor-Triathlon…

Wie motiviere ich mich zum Sport?

Dass ich mal zu den größten Sportmuffeln überhaupt gehört habe, kann man sich heute kaum noch vorstellen. Radfahren? Niemals! Da tut der Hintern und die Beine weh. Überreden konnte man mich höchstens mit einem Stopp an der Eisdiele. Wie ich dann doch zum Radfahren kam? Ich hatte irgendwann ein Ziel vor Augen. Ich wollte endlich…

Stromer erweitert Vertriebsnetz in Richtung Norwegen

Stromer Norwegen 2017

Ab sofort übernimmt die Interplaza AS aus Oslo den Vertrieb von Stromer in Norwegen. Gerade in der nordischen Hauptstadt haben die Schweizer S-Pedelec-Spezialisten substantielle Veränderungen in Sachen Mobilität beobachtet: Die

Radraum – Girls on Tools #2

[ 18. Februar 2017; ]

It’s on again. Explore with the girls!

„Möchtest du dich mit anderen Girls austauschen, dein Rad fit machen oder einfach nur wissen wie du einen Platten flicken kannst, dann komm‘ am Samstag den 18. Februar zum 2. offenen Schrauben. Bei uns ist jede willkommen! Insbesondere wenn du dich sonst von Werkstätten fern hältst, es aber eigentlich […]

Tourbericht: Auf zum Ahrberg 4

 
Wie schon vor der Tour geschrieben, jedes Jahr die gleichen Fragen – aber immer andere Antworten. Diesmal: Minus 5 Grad und gleißender Sonnenschein mit morgendlichem Whiteout, später dann großes Disney-Eispalast Casting. Perfekte Klamottenwahl und erstmals keine kalten Füße. Winter-Überschuhe sind eben doch was deutlich anderes als Wind-Überschuhe. Erstmals nicht perfekt, mein Kamera-Setup. Am Abend vorher die 18 Liter Ziel-Suppe für den Radraum gekocht und prompt den Sport-Kameragurt […]

Störtebeker Alleycat Vol. III

[ 23. Mai 2017 bis 25. Mai 2017. ]

Ahoi ihr Schrubber, Käpt’n Manke ruft zum dritten mal zum Offroad-Alleycat nach Rügen and it will totally release the kraken on you. Yarr!

„Die Insel Rügen wird von einem heimtückischen Ungheuer aus den Tiefen der Ostsee heimgesucht. Alle leben in Angst und Schrecken und selbst die verwegensten Fischersleut trauen sich nicht mehr auf´s Meer. Kommt zahlreich […]

The self assembling bicycle

Schön, wenn sich heutzutage noch jemand Zeit lässt. In diesem Fall genau 5349 Bilder lang.

Related posts:Freestyle Fixed Gear aka 700CMX Da es ja offensichtlich im Begriff ist ein eigener Sport zu werden, und sich das »Fixie« vom Stahlklassiker-Umbau bzw. Bahnrad zum speziell für den jeweiligen Einsatzbereich hergestellten […]CMCW WARSAW – 27.-31.7. 2011

The […]

Fahrrad leihen – Nicht nur für Touristen und Gelegenheitsradler

Wer auch im Urlaub oder in einer fremden Stadt nicht auf das Fahrradfahren verzichten möchte, für den gibt es Leihräder. Das Mieten eines Rades ist schon lange nicht mehr nur noch etwas für Touristen in einer fremden Umgebung. Auch Pendler haben Vorteile vom geliehenen Rad. Wenn auf die öffentlichen Verkehrsmittel kein Verlass ist, oder das eigene Bike gerade in der Werkstatt steht, ist das geliehene Fahrrad die Alternative.

Gebraucht Fahrrad Kauf – Tipps und Checkliste

Du möchtest ein gebrauchtes Fahrrad kaufen? Auf dem Flohmarkt oder durch die Kleinanzeigen schauen um dein Glück zu finden? Vorsicht – bevor du beim erstbesten Angebot zuschlägst. Beim Pokern sagt man auch “Look Around the Poker Table; If You Can’t See the Sucker, You’re It” – was man leicht auf jede Situation übertragen kann. Man…

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Wann finden die Frühjahrsklassiker 2017 statt?

Mit dem Omloop Het Nieuwsblad beginnt diesen Samstag die Saison der Eintagesrennen. Wie man dann die genaue Einteilung in Klassiker, Halbklassiker und sonstige Eintagesrennen macht, spielt eigentlich keine große Rolle mehr. Herausheben sollte man natürlich die fünf  Monumente des Radsports, wovon 4 im Frühjahr ausgetragen werden. Die vier Frühjahrsmonumente haben wir fett hervorgehoben. Wir werden euch […]

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Mein Streifraum

Mit dem Fahrrad zur Arbeit ist der Tenor dieses Blogs. Und in den letzten 6 Jahren bin ich immer häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Angefangen hat es 2010, als ich noch in der Hofaue in einer Agentur gearbeitet habe – und für mich wichtiger und für diesen Blog essentiell: mit einem Pedelec. Als […]

Erste verblüffende Eindrücke vom Sigma BC 23.16 Test.

Zum Jahresende erneuerte Sigma fast alle Fahrradcomputer. Neben den neuen Rox 7 und 11 bekam auch die Topline Serie ein großes Update. Sigmas BC 23.16 STS* scheint den Rox 6 zu beerben. Die Funktionen beider Geräte sind nahezu identisch. Beide zeigen dir alle möglichen Raddaten an, nur GPS fehlt. Deine Touren überträgst du mit deinem Smartphone via […]

Termin: Die Berliner Fahrradschau 2017 mit Blogger Lounge

Der Frühling nähert sich in großen Schritten und die Fahrradmessen stehen in den Startlöchern für die neue Saison. Ganz vorn mit dabei: Die Berliner Fahrradschau 2017 (BFS)! Vom 3. bis 5. März 2017 geht die weltweit größte Plattform für zeitgenössische Fahrradkultur in die achte Runde. Für die internationalen Besucher und das Fachpublikum gibt es auf … Termin: Die Berliner Fahrradschau 2017 mit Blogger Lounge weiterlesen

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The Gentle Jaunt

Seit letztem Jahr befindet sich in der Simon-Dach-Str. 20, im Berliner Stadtteil Friedrichshain, unweit der Oberbaumbrücke, ein Shop bei dem das Motto eher „Reisen statt Rasen“ lautet. The Gentle Jaunt ist das Pendant zum Goldsprint Berlin. Hier schlagen Bikepacking, Gravelbiker und Randonneur Herzen höher und der Alltag wird bei leckerem Kaffee und Kuchen etwas entschleunigt. Ihr könnt euch […]

Steuer für Elektrovelos? Besser wäre ein CO2-Abgabe

Der Kanton Luzern besteuert ab Mitte Jahr schnelle Elektrovelos (bis 45 Stundenkilometer) mit 31 Franken pro Jahr. Der Grundsatz, dass für alle Fahrzeuge die…

CYCLINGWORLD Düsseldorf – Erlebniswelt Fahrrad

CYCLINGWORLD Düsseldorf

Am 25. und 26. März steht das Areal Böhler ganz im Zeichen des Fahrrads. Die in dieser Form zum ersten Mal stattfindende CYCLINGWORLD Düsseldorf versteht sich nicht als herkömmliche Fahrradmesse,

ERGON GP1-L Performance Comfort

Vor einiger Zeit habe ich an einer Umfrage mitgemacht. Als kleinen Anreiz sollten 20 Griffe der Firma ERGON unter den Teilnehmern verlost werden. Ich hatte schon gar nicht mehr an diese Umfrage gedacht, als ich vor zwei Wochen eine eMail … Weiterlesen

ExtraEnergy auf der Taipei Cycle Show 2017

Taipei Cycle Show 2017

Über 8.300 internationale Einkäufer aus über 107 Ländern und Regionen zog die Taipei Cycle Show 2016 an. Für dieses Jahr haben sich rund 1.100 Aussteller angekündigt, die 3.340 Messestände auf

Garmin Edge 820 – Guck mal wer da spricht!

Letztens stolperte ich über einen Austausch auf Facebook, genauer in der Gruppe Rennrad, in der sich die Schwarmintelligenz einig war, dass es keiner der Fahrradcomputer aus dem Hause Garmin Sprachnavigation beherrscht. Wie so oft dachte ich „keine Ahnung, aber mitreden – wie immer bei Facebook“. Aber offen gestanden muss ich zugeben, dass ich es eigentlich […]

Stille

Die Fahrräder halten Winterschlaf. Sie haben sich weit nach hinten in Keller und Garagen zurückgezogen, um neue Kraft für den Frühling zu tanken. An ihren Flanken klebt der verkrustete Schlamm der letzten Ausfahrten, um sie in den eisigen Nächten vor der Kälte zu schützen. Sie dürfen nicht gestört werden. Es ist die Zeit im Jahr, Stille weiterlesen

Projekt Pistenglück 2/ 2017: Skigebiet Kasberg/ Grünau im Almtal im Salzkammergut

Wenn vom Skigebiet Kasberg-Grünau die Rede ist, ist das Wort „Skigebiet“ eigentlich völlig irreführend. Insbesondere, wenn man sich ein Zimmer im Hochberghaus nimmt, mitten im „Wintersportgebiet“, alles sehr gemütlich angehen lässt, und nach zwei Tagen erstaunt …

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Weitere Artikel über Berge, Täler, Gipfelkreuze, Wanderbücher, Kuchen und Weißbier auf www.gipfel-glueck.de

INFO + GEWINNSPIEL: Die neue Fahrrad-Messe CYCLINGWORLD in Düsseldorf steht in den Startlöchern!

 Das Frühjahr wird diesmal spannend mit einer neuen und außergewöhnlichen Fahrradmesse am 25.& 26. März in Düsseldorf, der „CYCLINGWORLD – Ausstellung für feinste Radkultur“. Im November habe ich sie schon kurz auf meinem Blog vorgestellt, jetzt erklärten die zwei Macher dahinter, Stefan Maly und Torsten Abels, was die Messe zu bieten hat und warum sie […]

Cadence – How I got here Pt 1&2

Cadence Gründer Dustin Klein ist vor gut einem Jahr unter die Youtuber gegangen, lässt uns aber seit gut 3 Monaten regelmäßig an seinen Gedanken, Touren, künstlerischen Ideen und seinem Leben im allgemeinen teilhaben. In diesen beiden Episoden bekommt man mal einen Eindruck welchen Weg er gegangen ist um Cadence Collection zum ersten Bike Clothing Brand zu […]

Velohome 163 – 2 Monate im Schnelldurchgang Velorace #83

1. Begrüßung
WIe geht es uns?

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2. Die ersten Rennen der Saison
Wir besprechen die ersten Rennen der Saison in folgender logischen Reihenfolge
Vuelta a San Juan > Quick Step Festspiele, 2x Gaviria, 2x Richeze, 1x Boonen, GC Mollema
Tour Down Under > 4 Etappensiege Ewan, Porte überlegen zum Gesamtsieg, was macht Porte
Knuddel Race > Sieg von Arndt
Dubai Tour > Alle Etappen an Deutsche, 3x Kittel, Kittel von Grivko geschlagen
Mallorca Challenge > Buchmann & Herklotz mit gute Ergebnissen
GP Marseillaise / Étoile de Besseges > Vichot (franz. Meister) gewinnt /Lilian Calmejane gewinnt
Valencia Rundfahrt> Tony mit furiosem Solo, Quintana mit Berg-Show
GP Costa degli Etruschi & Laigueglia > Ulissi und Felline gewinnen
Murcia Rundfahrt > Valverde mit Solo und hebt ab / https://www.youtube.com/watch?v=IbUqPNG9Lcs
Andalusien Rundfahrt > Spektakuläre erste Etappe mit Contador und Valverde
Oman Rundfahrt > Entscheidung folgt am Green Mountain
Algarve Rundfahrt > Greipel ist sauer

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3. Randgeschichten
Wild Cards vergeben:
Tour: Cofidis, Solutions Crédits (FRA) / Direct Energie (FRA) 7 Fortuneo – Vital Concept (FRA) / Wanty – Groupe Gobert (BEL)
Giro: Bardiani-CSF, CCC Sprandi Polkowice, Gazprom-Rusvelo Wilier-Triestina

Rodriguez einkauf nach Punkten

Amrstrongs Prozess 100Mio / http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_102431.htm

Amstel Gold Race 2017 ohne Cauberg im Finale

Scheibenbremsen im Feld

Ciolek, Gerdemann und Voß hören auf

Niederländer beim Giro, Chaves nicht

Quintana peilt das Double an

Voigt bezwingt „Everest“

And I love her

Erst die Probefahrt klärt, ob die Mensch-Maschine-Beziehung wirklich stimmig ist. Was für eine langfristig funktionierende zwischenmenschliche Partnerschaft wichtig ist zählt ebenso in der Partnerschaft zwischen Mensch und Maschine…

Fahrrad XXL holt auch 2017 wieder den Deutschen Service-Preis

Deutschen Service-Preis 2017 Fahrrad XXL

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) hat Fernsehsender n-tv im Bereich Einzelhandel deutschlandweite Fahrradfilialisten auf deren Servicequalität getestet. Beim Deutschen Service-Preis landete wieder Fahrrad XXL als Testsieger

Beipackzettel: Bike 2 work

Fahrrad fahren ist gesund. Isso! Punkt! Ungesund wird es dann, wenn… 1. eigene Fähigkeiten oder 2. Fähigkeiten anderer überschätzt werden. Gegen die eigene Blödheit hilft: Lernen durch Schmerz! Wer mal mit 60 km/h aus der Kurve gegen ein Straßenschild geflogen ist, wird das zukünftig tunlichst verhindern, es sei denn…. aber darum geht es heute gar nicht. […]

Neue Plattform für Bike-Blogger: The Wriders‘ Club

"Radelmaedchen" Juliane Schumacher

Schreiben (Write) und Fahrradfahren (Ride): Zwei Leidenschaften, die The Wriders‘ Club (TWC) vereint. Die Leitmesse Eurobike und der pressedienst-fahrrad rufen damit eine neue Plattform für selbstorganisierte Fahrrad-Blogs ins Leben. Ziel

Was macht den Chrome Bravo zum perfekten Commuter-Rucksack?

Chrome Industries ist bekannt für seine funktionalen und minimalistischen Taschen, Kleidungsstücke und Accessoires. Begonnen hat die Marke vor mittlerweile mehr als 20 Jahren in Boulder, Colorado mit dem Urmodell ihres Messenger-Bags. Damals gab es nichts vergleichbares auf dem Markt, sodass eine Gruppe Fahrradkuriere und Skater mit LKW-Planen und Autogurten einen Messenger-Bag nach ihren Bedürfnissen schneiderte. Auch […]

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Fahrradschau 2017: Custom Brompton + Lange Nacht der Fahrradshops

Die Berliner Fahrradschau 2017 steht an. Wir sind dieses Mal zwar nicht mit einem eigenen Stand am Start, werden aber bei der Langen Nacht der Fahrradshops mitmachen und unser Custom Brompton präsentieren. Ihr dürft gespannt sein! Unser Custom Made Brompton Gemeinsam mit Happarel Bicycles werden wir auf der Fahrradschau ein Custom Brompton präsentieren. Die Bike-Modder […]

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Handschuh-Experte ZANIER mit neuer Bike-Kollektion

Flowige Trails durch saftige Almwiesen, schweißtreibende Aufstiege oder ganz lässig mit dem E-Bike unterwegs – Rad fahren ist längst mehr als ein Trendsport und begeistert die Massen. Der Osttiroler Handschuh-Spezialist

Bicycle Film Festival Düsseldorf 2017

Stell dir vor, es ist Bicycle Film Festival in Düsseldorf und keiner geht hin. Richtig, geht nicht. Trotzdem wollte ich keinen Festivalpass, weil es mir zeitlich gerade einfach in der Klausurphase absolut gar nicht in den Kram passt, vier Tage mit Fahrradfilmen anstatt Lehrbüchern zu verbringen. Prinzipiell finde ich die Idee super, meinetwegen könnten wir uns auch eine Woche lang treffen und übers Radfahren reden, Filme und Konzerte schauen, gut essen und natürlich radeln – aber bitte nicht ausgerechnet jetzt.

Tag 1 – Donnerstag – A Sunday in Hell
Gar nicht hingehen kommt aber auch nicht in Frage, also nehme ich mir vor, beim Warm Up wenigstens mal kurz vorbei zu schauen. Ich will wirklich nicht lange bleiben, nur mal hallo sagen, auschecken, wer so da ist und mich dann wieder zuhause vergraben. Natürlich will ich das nicht, aber die Vernunft hat den Abend so geplant. Das Warm Up bei Carhartt startet mit Freibier, Sandwiches, Fahrrädern zum Angucken, ein paar verwirrten jugendlichen Carhartt-Kunden, die sich wahrscheinlich fragen, was abgeht und einem Haufen netter Fahrradmenschen, die mich sofort in Gespräche verwickeln. Das Schöne in Düsseldorf ist ja, dass hier gefühlt jeder jeden kennt, mindestens vom Sehen, aus legendären Facebook-Gruppen oder über drei Ecken. So gibts immer was zu erzählen, und sei es nur, dass man gleich nicht den Film gucken will, wirklich nicht, sondern eigentlich, jaja, bla bla bla. Glaubt eh keiner. Weil es außerordentlich nette Menschen gibt und noch nettere Menschen zudem meinen, dass ich es aus irgendeinem Grund verdient hätte, bekomme ich einen Festivalpass geschenkt. Einfach so. Ich kann nicht nein sagen, möchte nicht nein sagen, sondern einfach nur danke. Scheiß auf den Plan und ab in den Film.

Im Cinema, mitten in der Düsseldorfer Altstadt, eröffnet Jørgen Leths „A Sunday In Hell“ das Festival. Was für ein epischer Titel. Der Höllensonntag ist eine Doku, handelt vom legendären Rennen Paris-Roubaix und stammt aus 1976. Der Film ist auf Dänisch, ständig geben Protagonisten Interviews auf Französisch, die Untertitel sind auf Englisch und irgendwie könnte ich gut noch das ein oder andere Uerige gebrauchen. Immerhin ist meine Sitznachbarin als dänische Muttersprachlerin mehr als zufrieden mit dem Originalton.

 

Ich bin fasziniert vom Radsport in den 70ern – mehr als zehn Jahre, bevor ich überhaupt geboren wurde – und den Rädern, gegen die meine Gabi beinahe modern wirkt. Was für eine andere Welt! Fast keiner fährt mit Helm, die wenigsten haben ein bisschen Schaumstoff auf dem Kopf und all die coolen Kids haben schicke Mützen auf. In der Hölle des Nordens führen von 270 Kilometern Rennstrecke ungefähr 50 Kilometer immer mal wieder über Kopfsteinplaster. Allerdings kein normales Kaiserswerther Kindergeburtstags-Kopfsteinpflaster, sondern die Variante – nun ja, aus der Hölle eben. Gigantisch große Steine und Schlaglöcher so tief, dass das Ausweichen über den Grünstreifen bei einigen Passagen die beste Wahl zu sein scheint. Und über allem: Staub, Staub, Staub.

Ob ein Rennen 1976 oder 2016 stattfindet, ist irgendwie scheißegal, die Spannung ist die gleiche. Nur die Technik eben nicht so ganz. Natürlich fordern die katastrophalen Straßen ihren Tribut. Wer nur mit einem platten Reifen davon kommt, ist hier echt gut dabei. Die Bilder gleichen einem absurden Kriegsschauplatz: Fahrer liegen mit verrenkten Gliedmaßen und schmerzverzerrten Gesichtern am Boden. Weitere Bilder, die man so schnell nicht vergisst: Nach dem Rennen darf die Kamera mit unter die Gruppendusche, unter der die Fahrer sich die Kruste aus Salz und Matsch vom Körper waschen und nebenbei Interviews geben, als sei es das normalste der Welt. A Sunday In Hell kann man sich durchaus mal zu Gemüte führen und sich dran erinnern, wie gut es uns geht mit unseren komfortablen Rädern und dem klein bisschen Dreck auf den Wirtschaftswegen. Ein schöner Start ins Bicycle Film Festival!

Tag 2 – Freitag
Ich schwänze, weil ich eingeladen bin. Aber mein Festivalticket verbringt den Abend nicht alleine zuhause, sondern wird von Alex ins Metropol Kino getragen und sieht sich eine Reihe Fahrrad-Kurzfilme an. Wie ich mehrfach gehört habe, gibt es am Freitag die besten Filme zu sehen.

Tag 3 – Samstag – Freudentränen
Wie schon der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel bei der Eröffnung am Donnerstag angekündigt hatte, findet das Samstags-Programm in einer der coolsten Locations statt, die die Stadt derzeit so zu bieten hat. Die PostPost ist eine gigantische Halle und wurde früher – wer hätte das gedacht – von der Post genutzt. Als ich in der endlosen ehemaligen Versandhalle stehe, würde ich am liebsten direkt mal rausfinden, wie lange ich mit dem Rad vom einen bis zum anderen Ende brauche. Liebes Rad Race Team, könnt ihr hier drin nicht mal ein Battle veranstalten?

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Das Schöne an der Düsseldorfer Radszene ist, dass du dich mit keinem verabreden musst, sondern einfach irgendwo auftauchst und die anderen sind auch da. Heute gibt es 90 Minuten Kurzfilme auf die Augen, danach für mich einen unheimlich guten Falafelteller und im Anschluss ein Konzert der Grandbrothers auf die Ohren. Ich bin schon nach vier Filmen überfordert, mich an den ersten zu erinnern, versuche alles aufzusaugen und muss mir zwischendurch allen Ernstes Notizen machen. Ich schwanke zwischen „ooh, was für schöne Bilder“, „wieso sind Kurzfilme eigentlich so kurz?“, „bitte mehr davon!“ und „keine Ahnung, was mir das jetzt sagen will“ – kurz: für jeden was dabei. Ich bin jetzt ein Fan von Chrystal, dem Einhorn, habe gelernt, dass man mit Fatbikes sehr kamerawirksam Pisten runterbrettern kann, dass die Cyclocrosser den besten Musikgeschmack haben und ich lache Tränen beim Hack Bike Derby. Die Story: 17 Briten basteln für unter 300 Pfund ihre eigenen Räder und tragen an einem Wochenende im Wald auf den abenteuerlichen Gefährten diverse Rennen gegeneinander aus. Der Film strotzt nur so vor urkomischen Szenen mit hemdsärmeligen Engländern und erinnert daran, dass Radfahren einfach verdammt nochmal viel Spaß macht. Mitten ins Herz trifft mich dann noch die Offenbarung eines Rahmenbauers: Ursprünglich sei er nur zum Spaß hier hin gekommen, das einzige vage Ziel war es, alles halbwegs unbeschadet zu überstehen. Aber nun sei es das wichtigste, das Rad nicht zu zerstören – es sei nicht mehr irgendein Rad, was er für den Wettbewerb gebaut habe, sondern (rührselige Augen, liebevolle Stimme): „It’s my bike.“ Ja Mann!

Bild: Alexander Ignasiak

Tag 4 – Sonntag – A little bit of hell round Düsseldorf
Hinter dem Bicycle Film Festival stecken übrigens die Schicke Mütze und das Open Source Festival. Erster Gedanke: Hä? Zweiter Gedanke: Geil, das passt wie die Faust aufs Auge! Passt es wirklich. Das Bicycle Film Festival ist das erste Event im Rahmenprogramm der Tour de France und verknüpft Musik und Film mit Fahrradkultur. Auch Brendt Barbur, der New Yorker Initiator der mittlerweile weltweit bekannten Festivalreihe, turnt an diesem Wochenende in Düsseldorf herum. Den wichtigsten Gedanken formuliert allerdings Kerstin von der Schicken Mütze am ersten Abend: Es bringt nichts, mit dem Auto zum Kino zu fahren und Fahrradfilme anzuschauen. Wir müssen die Fahrradkultur auch leben.

Bild: Alexander Ignasiak
Und genau deshalb gehts am Sonntag aufs Rad. Unter dem Titel „A little bit of hell round Düsseldorf“ lehnt sich die Ausfahrt an den Donnerstags-Film an – und die Strecke ist nicht von schlechten Eltern. Zwar kein Kopfsteinpflaster aus der Hölle, aber dafür zwei Hügel, die mich nach zwei Wochen komplett sportfreier Erkältungspause höllisch mitnehmen, etwas Schotter und dann ist da noch diese schlammige Schlagloch-Buckelpiste von Abfahrt durch den Wald (ich brauche einen Crosser!). Ich schaffe es so gerade eben, mich nicht auf die Fresse zu legen, und das auch nur, weil ich im allerletzten Moment noch ausweichen kann, als der Mensch vor mir mit seinem Rad einfach urplötzlich mitten auf dem Weg stehen bleibt. Immer eine top Idee in der Gruppe! Auf jeden Fall geht alles gut, Bruno macht die Tortur fröhlich mit und ich ahne, dass mir diese Sache mit den matschigen Wegen und dem Wald doch irgendwie Spaß machen könnte – mit einem anderen Rad, vor allem mit anderen Reifen, irgendwann.

Bild: Alexander Ignasiak

Die riesige Gruppe erregt Aufsehen. Wir sind viele. Menschen bleiben stehen und gucken, ein kleiner Junge jubelt: „Tour de France!“ Jau Düsseldorf, da kommt was auf dich zu! Vom Sommer sind wir allerdings noch eine Weile entfernt. Das Wetter wechselt heute zwischen grau in grau und zaghaften Sonnenstrahlen. Die Luft schmeckt dezent nach Frühling und erinnert daran, dass bald endlich die Zeit kommt, zu der man die Überschuhe und Thermohose im Schrank einmotten kann, in kurz/kurz fahren kann und die Sonne auf den nackten Armen spürt. Wenns nach mir ginge, müsste das nicht mehr allzu lange dauern.

Bild: Steffen Weigold, @tempofest
Bild: Steffen Weigold, @tempofest

Ich schiele auf den Tacho und stelle fest, dass wir noch keine 30 Kilometer gefahren sind und ich eigentlich ganz gut bedient bin, trotz Cappucchino-Quassel-Tempo und inzwischen allerfeinstem Postkartenwetter. Aber es ist zu schön, um aufzuhören. Die restlichen 70 Kilometer sind flach und bei einer so riesigen Gruppe wirds nie langweilig. Alle paar Minuten habe ich einen neuen Nebenmann, bei etwa 50 Fahrern gleicht das Ganze hier sowieso mehr einer Klassenfahrt als irgendwas anderem. Ich höre viel englische Fachsimpelei, stelle fest, dass auch Kölner dabei sind (und zwar mit dem Fahrrad angereist!), sogar Frankfurter haben fürs Bicycle Film Festival den Weg nach Düsseldorf gefunden. Falls ihr zur Tour wieder kommen wollt, sagt Bescheid! Auf 100 Kilometern ist außerdem viel Zeit für Gespräche: Bruno lernt Olga kennen, weil ihr Besitzer ihm Komplimente macht. Sie ist allerdings keine Russin, sondern Koblenzerin, wohnhaft in Frankfurt, heute zu Gast auf den ein bisschen höllischen Straßen rund um Düsseldorf – Bicycle Film Festival, you are so international!

Bild: Steffen Weigold, @tempofest
Bild: Steffen Weigold, @tempofest

Als ich das nächste Mal auf den Tacho schiele, bin ich überrascht, dass er schon bei 75 Kilometern steht. Wo sind die letzten 45 denn hin verflogen? Ich habe plötzlich Knieschmerzen, und zwar von der Sorte, die mich überlegen lässt, wie ich von hier aus am besten nach Hause komme. Und zwar sofort. Aber hier greift die Magie des 50-Mann-Pelotons: Du findest immer jemanden, der dir das Ohr abkaut und dich jedes Mimimi vergessen lässt. Die Ablenkung funktioniert blendend: Wir verlieren uns in Renngeschichten, Horrorgeschichten, Angebergeschichten (kann ich auch! ha!) nur um am Ende zu der Erkenntnis zu gelangen, dass wir uns all das doch nur antun, weil wir das Gefühl so lieben. Wenn wir am Abend vor dem Rennen nichts essen können, wenn wir die Nacht nicht schlafen können und wenn wir zum Frühstück nichts runter kriegen – das ganze Drumherum gibts im normalen Alltag genauso wenig wie das Renngefühl selbst. Also versetzen wir uns zurück in unsere Kindheit, an den Abend vor dem Geburtstag, vor Weihnachten, vor der Klassenarbeit, an dem wir vor Aufregung nicht einschlafen können. Radfahren, mit Jahreskilometern, Höhenmetern und Durchschnittsgeschwindigkeiten prahlen, Grenzen austesten und verschieben – am Ende machen wir all das doch nur für das innere Kind. Lassen wir es spielen!

Bild: Steffen Weigold, @tempofest
Bild: Steffen Weigold, @tempofest

Der Vollständigkeit halber noch drei Sätze zum Sonntagbend: 1a vegetarisches Grillgedönse in der Schicke Mütze und inoffizieller Abschluss mit „Brevet“, einem Film über einen Haufen verrückter Teilnehmer an Paris-Brest-Paris. 600 Kilometer mit dem Rad aus der Stadt in die eine Richtung bis ans Meer, umdrehen, 600 Kilometer auf der gleichen Strecke sofort zurück. Am Stück. Auf dem Rad. Natürlich. Zwischen 50 und 80 Stunden. Ich scheitere schon daran, das korrekt in Tage umzurechnen. Möglicherweise auf der Bucket List 2019, man möge mich davon abhalten.

Bild: Alexander Ignasiak
Bild: Alexander Ignasiak

Danke
Danke unbekannter Ticket-Schenker, danke Konrad fürs Einfädeln und für 50 Radler 100 Kilometer lang anführen. Danke Alexander mit den Socken mit Wiedererkennungswert für die traumhaften Fotos! Danke Malte fürs Knie vergessen Lassen und die treffende Verbalisierung der ziemlich schönen Erkenntnis; danke Steffen für die kontemplative Gesellschaft, epische Filmschnipsel (BFF Düsseldorf 2018!) und deine einmaligen Fotos, wie immer auf sehenswerte Weise während der Fahrt geschossen, mit einer Weste flatternd wie Supermans Cape. Liebe Schicke Mütze, liebes Open Source Festival, bitte habt euch noch lange lieb und beschert uns viele schöne kleine Bicycle Film Festivals. Was ihr da gezaubert habt, war großartig. Es war mir ein Fest!

Durch die Hölle gegangen ist bei der Ausfahrt nur einer: mein Festivalpass in der Trikottasche.
Bild: Kerstin Kortekamp, Schicke Mütze

Kuriose Lösung 8

Am vergangenen Wochenende habe ich es an der Fassade des Gebäudes Ecke Mehringdamm und Gneisenaustraße entdeckt. Tausend Mal bin ich hier … Mehr

TWC stellt sich der Fahrradbranche vor

Beim Marketingtag des Branchenportals „Velobiz“ folgten Mirjam (Eurobike) und Gunnar (pd-f) der Einladung von Markus Fritsch nach Schweinfurt und stellten gestern über 70 führenden Köpfen des Bike-Biz den TWC vor. Die Rückmeldungen deuten spannende...

Mifa: Massiver Stellenabbau scheint unausweichlich

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Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Montag mitteilte, wird es nahezu unmöglich sein, die derzeit 520 Beschäftigten der Mifa-Bike GmbH in Sangerhausen nach der Sanierung weiter zu beschäftigen. Ein

Per WhatsApp einfach zum neuen Dienstrad

Dienstrad per WhatsApp

Der Trend zum Dienstrad hat weiter Fahrt aufgenommen. Anbieter wie mein-dienstrad.de aus Oldenburg übernehmen dabei eine wichtige Schnittstelle für die Abwicklung zwischen dem lokalen Fahrradhandel, Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Kunden von

Hemingway

Hemingway? Was hat er denn diesmal geokodiert!? Nein, Entwarnung… Ich habe das Theme dieses Blogs geändert und das neue heißt „Hemingway Rewritten“. https://hemingwayrewrittendemo.wordpress.com/ Nach fast 8 Jahren, die dieser Blog besteht, wurde das mal Zeit. Falls Ihr Probleme mit dem neuen Theme habt, weil irgendwas nicht korrekt angezeigt wird oder Ihr was nicht findet, meldet … Hemingway weiterlesen

Marco Pantani

Die Kletterlegende hätte heute seinen 47. Geburtstag feiern können. Am 14. Februar 2004 endete das Drehbuch seines Lebens. Es war spannend, turbulent und kurz. Marco Pantani, ein kurzes aber unvergessliches (…) Weiterlesen

Accell Bisiklet | Müdür Bisiklete Binerse

Accell Bisiklet Genel Müdürü Bisiklete Binince Neler Oldu? Accell logosunu ilk kez 2013’de Viyana’da VeloCity Bisiklet Konferansında görmüştüm. EuroVelo’ya sponsor olarak destek veren firmanın logosu bizlere dağıtılan Avrupa bisiklet rotaları ağı haritasının üzerindeydi. Şirketin websitesinde misyonumuz alanında şöyle yazıyordu: bisikletin gerçek potansiyelinin değerlendirilmesine katkı sunmak, aktif ulaşıma destek sağlayacak çalışmaların içinde bulunmak ve değişim politikasının […]

Accell Bisiklet | Müdür Bisiklete Binerse yazısı ilk önce bisikletizm üzerinde ortaya çıktı.

Biken mit Sportbrillen

Trägst du beim Biken eigentlich eine spezielle Sportbrille? Nein? Dann solltest du dir diesen Beitrag unbedingt durchlesen. Meiner Meinung nach gehört eine Sportbrille genauso zur Ausrüstung eines Mountainbikers wie der Helm. Sportbrillen schützen die Augen und garantieren gutes Sehen. Bei Wind und Wetter sind sie ein Muss. Immer wieder beobachte ich, dass Brillenträger mit ihrer normalen…

Radfahrer frei

Unser neues (sehr kleines Neubaugebiet) in Weiher wurde mit „Einbahnstraßenschildern“ abgesichert. Zeichen 267 Verbot der Einfahrt Die neue Straße schließt an den Parkplatz des Friedhofs an. Die bereits bestehende Zufahrt dazu ist zu eng und so soll der Verkehr ringförmig nur in eine Richtung fließen. Wollt Ihr mal wetten, ob Radfahrer sich daran halten? Ich … Radfahrer frei weiterlesen

Das Unsagbare in Worte fassen

Jeder, der schon mal einen Text über das Mountainbiken geschrieben hat, kennt das Problem: Wie beschreibt man Trails? Das erste Mal geht das vielleicht noch ganz gut. Aber beim zweiten, dritten, vierten Mal fragt man sich irgendwann, warum sich die mannigfaltigen Gesichter der Wege da draußen auf dem Papier eigentlich immer gleich anhören. Hilft da Das Unsagbare in Worte fassen weiterlesen

Kuriose Lösung 7

Am letzten Wochenende fuhr ich von Berlin-Schöneberg kommend durch den Park am Gleisdreieck um vorbei am Deutschen Technikmuseum, über die … Mehr

Framing

„Sag mir irgendwas, aber nicht die Hauptstadt von Frankreich!“ „London!“ Das ist Framing. Hätte ja auch „Reißzwecke“ sagen können. Wenn ich sagte: „Fahr mit dem Fahrrad zur Arbeit, nicht mit dem Auto!“, wo würdest Du mit dem Fahrrad herfahren? Eben. Es gibt so viele tolle unerschlossene Nebenstrecken in Wuppertal, die auch Deinen Weg zur Arbeit […]

Fahrradnavigation: Ich habe einen Traum

Mit dem Rad will ich von Bonn nach Skagen, jenem nördlichsten Punkt auf der Wetterkarte oben in Dänemark. Ich gebe Start und Ziel in meine Navigationssoftware ein. Zusätzlich wähle ich die Optionen, „verkehrsarm“ und „asphaltierte Straßen“. Außerdem soll die Strecke über Hamburg gehen. Nachdem ich auf „Route erstellen“ geklickt habe, habe ich den perfekten Track.

Per drag und drop ziehe ich den Track auf meine Smartwatch. Eine Vibration der Uhr sagt mir an jeder Kreuzung, ob ich links, recht oder weiter geradeaus fahren soll. Einmal vibrieren bedeutet links abbiegen, zweimal bedeutet rechts und keine Vibration heißt, einfach weiter geradeaus …

Der Beitrag Fahrradnavigation: Ich habe einen Traum erschien zuerst auf Kettenpeitscher.

Neuigkeiten vom Radelmädchen: How to survive…

Nachdem das vergangene Jahr rasant aufgehört hat, geht das Neue munter so weiter. Ich bin von einer Stadt zur nächsten gereist – mit und ohne Fahrrad – habe an den verschiedensten Orten gearbeitet und die erste Reise außerhalb von Europa unternommen. In der zweiten Jahreshälfte 2016 habe ich ein Projekt begonnen, das ich schon sehr … Neuigkeiten vom Radelmädchen: How to survive… weiterlesen

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Legitimes Faulenzen

Ihr Lieben,​ich bin immer noch im Wartemodus und schreibe aus der behaglichen Wärmezone der geschlossenen Räume, wo der Ofen lockt.Das ist ja das genaue Gegenteil dessen, was man von einem Fahrradblog erwarten würde, aber es ist nun mal die Realität.Ich habe also gerade die allerbeste Ausrede aller Zeiten, bei dieser nassen Kälte​ am warmen Ofen […]

Der Beitrag Legitimes Faulenzen erschien zuerst auf Liegeradfrau.de.

Votec VRX G Pro – Gravel Rocker

Ich muss zugeben, als ich vor etwa einem Jahr das neue Votec VRX G Pro von Guilty76 Presidente Flo Jöckel sah, kam schon etwas Neid auf. Gerade hatte ich ein hochwertiges 29er Hardtail gekauft und wusste, dass ein Gravel-Bike für mich als Rennradfahrer die bessere Entscheidung gewesen wäre. „Schön blöd“, wirst Du nun sagen, „hättest […]

Collins Saisonplanung bis Juni

Endlich geht es los! Das Training ist wieder in Sichtweite. Die letzten Wochen und Monate waren schwer für mich. Seit November wusste ich, dass eine Operation in Januar meinen Eifer bremsen würde. Das dies schon Anfang Dezember eintreten würde, war mir da noch nicht klar. Zusammen mit der Terminvergabe des Eingriffes, wurde meine Motivation eingetütet und war plötzlich […]

He, Gipfelglück, zeig her deine (Outdoor-) Schuhe!

Unter dem Aufruf “Zeigt her eure (Outdoor-)Schuhe” haben die Blogger Kollegen von Matschbar eine Blogparade gestartet und suchen…den Lieblingsschuh. Während ich in den letzten Tagen überlegte, welches denn meine Lieblings-Outdoor-Schuhe sind, kam mir ein entscheidender Gedanke: Bei …

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Velohome 162 – Spinnenweben weg und Headsets auf #51

1. Begrüßung
Wie geht es uns, wo geht die Sonne wann auf, unser Gast Christian (https://www.strava.com/athletes/482989) schonmal zu Gast (http://velohome.de/velohome-119-einmal-mit-christian-um-die-insel/)

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2. Christian beim Berliner Sechstagerennen
Berlin! (http://sechstagerennen-berlin.de/events/berlin/) danke an meinen Arbeitgeber, dringende Empfehlung dahin zu fahren, Unterhaltung einerseits, sportliche Leistung andererseits, Förstemann (https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_F%C3%B6rstemann), Das Rad Race darf mitmachen (http://www.rad-race.com/), Detektor.fm zum Bahnradsport (https://detektor.fm/gesellschaft/antritt-201608-peter-sagan-bora-hansgrohe-michael-huebner-bahnsport-bahnrad-harburger-berge),

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3. London Edinburgh London
Christian fährt, HOORAY Markus auch, LEL (https://de.londonedinburghlondon.com/route/), Zur Vorbereitung eine Brevet Serie oder nicht? (http://audax-randonneure.de/index.php?id=305), Stromversorgung und Lichtversorgung? (https://www.nabendynamo.de/produkte/pdf/laufradpreise2017.pdf), Mögliche Laufräder (https://www.bike-components.de/de/bc/Laufrad-Race-1-28-Supernova-E3-Pure-Frontlicht-p53090/), Markus bereit sich vor im Jahre 2014 (http://54elf.de/lel-2013-anreise-und-abreise-teil-1/) und sieht am Ende so aus! (https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/aws-lel2017-static-assets/wp-content/uploads/2015/03/LYP3594-682×1024.jpg)

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4. Reifentest Challenge
Essen (http://www.challengetech.it/products/gravel/strada-bianca-pro-040/en) und Köln (http://www.challengetech.it/products/road/paris-roubaix-pro-016/en) sind auf Challenge Reifen unterwegs,
Fazit Essennach 3 Platten: „Wie ein Oldtimer, teuer, nicht ganz auf dem aktuellen Stand der Technik aber sehr schön anzusehen, für die Sonntagsausfahrt:“ Köln kann nicht klagen.

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5. Festive500 inonego
Versuch und Scheitern, was würde Christian beim nächsten Mal anders machen (https://www.strava.com/activities/812397128)?!

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6. Bekleidungstest Isadore
Christian durfte eine Thermobib (https://isadoreapparel.com/de/thermoroubaix-bib-shorts), ein Langarmtrikot (https://isadoreapparel.com/de/langarmtrikot-potent-purple) und einen Baselayer (https://isadoreapparel.com/de/100-merino-sportunterhemd-langarm-laurel-wreath) testen. Alle 3 Artikel würde er uneingeschränkt empfehlen!

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7. Kleinigkeiten…
Angekündigte Polizeikontrollen für Autofahrer (https://twitter.com/Radhelmfakten/status/824171594281091072), Uvex Brillentest geschliffene Gläser (https://twitter.com/mtbnews/status/824627287714922498), RIP Lehmann,

Und ein großes DANKE!

Wir danken euch fürs zuhören!!!

Geballte Frauen-Power im Team AMG ROTWILD

Team AMG Rotwild

Zwei Deutsche Meistertitel, Doppel-Weltmeisterin der Studenten, daneben zahlreiche Siege und Podiumsplatzierungen – so liest sich die sportliche Bilanz des Teams AMG ROTWILD aus dem vergangenen Jahr.

Die beiden Deutschen Meisterinnen

BERLIN BICYCLE WEEK

Am Dienstag, den 28. Februar 2017, geht es wieder los. Die BERLIN BICYCLE WEEK beginnt und bis zum Start der FAHRRADSCHAU … Mehr

Stromer schickt sein neues S-Pedelec ST1 X ins Rennen

Stromer ST1 X

Helm aufsetzen. Smartphone zücken und Bike entriegeln. Aufsteigen. Power einstellen, lostreten – und den Mund wieder schließen. Denn durch die maximale Reichweite von bis zu 150 km und die Spitzengeschwindigkeit

Fahrrad Kassette wechseln: So geht es mühelos. [Anleitung]

Bei Anstiegen lege ich gern ein Endspurt auf den Berg ein. Bei den letzten Malen hörte ich ein lautes ratschen. Meine Kette rutschte durch und sprang von einem Ritzel rauf und aufs andere zurück. So komme ich nicht voran und meine Kumpels lassen mich stehen. Vor 2 Jahren riss am Anstieg meine Kette, zum Glück war im Tal […]

TEST: 4.Teil COBI – oder „Endlich mit komoot!“

 Endlich ist die langersehnte Erweiterung um komoot seit ein paar Wochen integriert im COBI-System. Sehnsüchtig hatten viele Nutzer darauf gewartet. Kurz vor Weihnachten war es dann soweit und das Update wurde für alle ausgerollt. Vielleicht ist dies nicht die beste Jahreszeit für das Touren-Radeln, dennoch ließ en es sich viele Radler nicht nehmen sich trotzdem […]

Flyer E-Bikes mit neuer Technologie überzeugen im Test

Der Schweizer E-Bike-Hersteller Biketec schneidet auch in diesem Jahr sehr erfreulich bei den Tests des bekannten E-Bike-Magazins „ElektroRad“ ab. Die zwei eingereichten Flyer-Modelle mit der neuen Flyer Intelligent Technologie (FIT)

Eindrücke von der ISPO 2017

Wieder einmal traf sich die Sportartikelszene in München um sich zu feiern und natürlich war ich vor Ort. Neben einigen Terminen hatte ich noch Zeit, gezielt einige Hersteller aufzusuchen, bzw. mich überraschen zu lassen. Farblich von allen Modezwängen losgelöst gestaltete sich wieder der Stand von Sherpa Adventure Gear. Neben den traditionellen Mützen und Handgelenkswärmern, die in Nepal per Hand gestrickt…

Accell Group kündigt Abgang von CEO René Takens an

Die Accell Group N.V. gab gestern den Abgang von René Takens (62), Geschäftsführer (CEO) und Vorstandsvorsitzender bekannt. Die Entscheidung wurde im gegenseitigen Einvernehmen getroffen. Herr Takens wird am 25. April 2017 als

grau – na und?

Wenn ein Tag von vorne bis hinten nix anderes zu bieten hat als tristes Grau, dann gibt´s mehrere Möglichkeiten:
Man kann Trübsal blasen. – Möööp, find ich doof!
Man kann sich´s zuhause gemütlich machen und auf bunte Zeiten warten. – Naja, dazu braucht´s dann aber womöglich ne ordentliche Portion Geduld …
Man kann losradeln und Farben suchen in all dem Grau. – Jepp, mach ich öfters! Und finde dabei immer irgendwas Buntes – meistens zusammen mit Fahrrädern. Radfahrer mögen es wohl farbig …


Wenn …
sich so eine luftig-bunte Wandmalerei 
nicht mal allerbestens zum Fahrradabstellen eignet!


Graugrau geht natürlich auch,
aber wenn man ganz genau hinguckt …


… ist da doch ein kleiner Farbklecks am Rad.


Nochmal Pink:
Blümchenlenker und Knallfarbenreifen.


Klingelorange –
da macht sich der graue Wandhintergrund ganz gut.


Post? – Egal,
ich nehme den Erdbeersattel …


Nochmal Farbe vor Grauwand:
Dunkelrote Leuchtkraft.


Mal ehrlich:
mit ein bisschen Fahrrad sind auch Graumustermauern schön, oder?


Bis bald!
diefahrradfrau

5 Fragen an: Gunnar Fehlau

Wer sagt denn, das ein persönlicher Blog nur mit selbst Erlebtem gefüllt werden kann? Niemand, genau! Und weil ich von Natur aus neugierig bin, wird es 2017 in regelmäßigen Abständen Interviews zu lesen geben. Los geht es heute. Mein erster Gesprächspartner ist Gunnar Fehlau, Initiator der Grenzsteintrophy, Herausgeber des Fahrstil Magazins, Betreiber des Overnighter-Blogs, Geschäftsführer […]

Roadtrip & Heldenspots: Patrick Rasches „Outlaw Diaries II“

Und plötzlich ist es wieder da, das eine Video, das so perfekt zu Mountoria passt. Patrick „Bengel“ Rasches aktuelles Roadtrip Video. Diesmal auf den Spuren seiner Helden in British Columbia. Patrick Rasche ist hier auf Mountoria kein Unbekannter. Wir hatten vor einiger Zeit schonmal auf seinen Roadtrip Artikel im Gravity Magazin hingewiesen und den BC […]

Der Beitrag Roadtrip & Heldenspots: Patrick Rasches „Outlaw Diaries II“ erschien zuerst auf Mountoria.

meinTriathlon.de Sportliche Herausforderung 2017

Dem Aufruf von Tatjana von meinTriathlon.de folgend, und weil es ja im Grunde auch langsam Zeit dafür wird hier die Antwort für ihre Blogparade bzw. ein Ausblick auf die (nicht nur) sportlichen „Herausforderungen“ 2017 (http://www.meintriathlon.de/blogparade-sportliche-herausforderung-2017/). Ergebnistechnisch wird es schwer das letzte Jahr zu „toppen„. Was nicht heißt, das man es nicht versuchen kann und sollte. Allerdings […]

Les vélos envoûtants de Josh Hadar, poète de l’acier

Donnez-lui quelques tubes métalliques et il vous écrira un vélo à la cintreuse et au fer à souder. Un vélo aux lignes envoûtantes comme seuls les poètes de l’acier en sont capables. Sculpteur et designer, le New Yorkais Josh Hadar s’est forgé son univers si singulier par passion pour le métal. En multipliant les explorations du matériau, il s’est lancé dans […]

Faltrad Leasing und Finanzierung – jetzt neu bei BOXBIKE!

Das Auto als Statussymbol? Diese Zeiten neigen sich besonders in urbanen Umfeldern dem Ende entgegen. Das Fahrrad hat in den Kategorien Parkplatzsuche, Staufreiheit und laufende Kosten unschlagbar Vorteile. 2012 haben die Finanzminister der Länder folgerichtig entschieden, dass auch Fahrräder nach der Dienstwagenregelung über Leasingmodelle steuerlich vorteilhaft finanziert werden können. BOXBIKE bietet daher neuerdings auch Faltrad Leasing und […]

Der Beitrag Faltrad Leasing und Finanzierung – jetzt neu bei BOXBIKE! erschien zuerst auf BOXBIKE Faltrad-Shop Berlin.

Rapha Festive500 2016

Ende des letzten Jahres hab ich am Rapha Festive 500 teilgenommen. Für die die es nicht kennen: beim Festive 500 fordert Rapha jedes Jahr alle Radsportler heraus, zwischen dem 24. und dem 31. Dezember, 500 km zu absolvieren – quasi um das Weihnachtsessen garnicht erst auf die Hüfte kommen zu lassen. „In 2010 we laid … Rapha Festive500 2016 weiterlesen

Forrest Riesco – Pembertons „Cop Killer“-Trail im Winter [Video]

Hin und wieder gibt es sie, die Videos die einfach unglaublich gut passen und den gewissen Dreh mitbringen, um anders zu sein. „Solitude“ mit Forrest Riesco ist so eins. Passt gut in die Jahreszeit und die Musik untermalt die Bilder perfekt. Etwas andere Videos tauchen mittlerweile zum Glück immer wieder mal auf. Da sind die […]

Der Beitrag Forrest Riesco – Pembertons „Cop Killer“-Trail im Winter [Video] erschien zuerst auf Mountoria.

Bisiklet Derneği – Neden Üye Oldum

Son 10 yıldır bisiklet blog yazarı, son 5 yıldır ise bisiklet aktivistiyim. Onlarca kez belediye ile muhattab oldum, sayısız etkinlik düzenledim, bir çok çalıştaya bisiklet turizmi ve ekonomisi konusundan uzman  ünvanı ile katıldım ancak ilk kez bir bisiklet derneğine üye oldum. Dernek, benim için aynı değerleri paylaşan insanların ortak hedefleri için bir araya gelerek faaliyet […]

Bisiklet Derneği – Neden Üye Oldum yazısı ilk önce bisikletizm üzerinde ortaya çıktı.

Bükreş’te Gezilecek En Tarihi 8 Yer

Romanya’nın Başkenti Bükreş’te Gezilecek Yerler Balkan turları ile gezilen en güzel şehirlerinden biri olan Bükreş, aynı zamanda Romanya’nın başkentidir. Her şeyden önce Balkanlar’daki en erişilebilir yerlerden biridir. Gelişmiş toplu ulaşım ağları açısından Bükreş, Balkanlar’daki dördüncü büyük kenttir. Bükreş, Dâmboviţa Nehri kıyılarında, Tuna Nehri’nin 70 km’den daha yakınında konumlanan doğa harikası bir şehir. Bükreş, köklü bir […]

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INFO: Ein Fahrradschloss aus Textilien, wie geht das?

 Zum Thema Schlösser und Sicherheit an Fahrrädern ist schon so manches geschrieben worden. Das Einzige, was aber sicher ist, ist das kein Schloss unknackbar ist. Aber darum geht es hier nicht. Ich habe ja bereits im letzten Jahr über URBAN LIFESTYLE geschrieben und einige Produkte aus dieser Kategorie vorgestellt, die mir persönlich gefallen. Ein Fahrradschloss […]

Die Schaltzug-Außenhülle hatte es hinter sich

Es fiel mir auf, dass ich nicht mehr auf mein größtes Kettenblatt die Kette umwerfen konnte – dann hatte ich mich schon daran gewöhnt. Die Kadenz, die ich trat, war sehr hoch – was ja eher gut für die Knie sein soll – aber bergab konnte ich nicht noch schneller werden. Schade. Mit ständigen Fahrten […]

Tunap Sports mit E-Bike Reiniger als Weltneuheit

Viele Reiniger für das normale Fahrrad sind nicht generell auch für die Nutzung bei E-Bikes geeignet, denn aufgrund der chemischen Zusammensetzung kann eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit generiert werden und zudem

Spikes – den Winter einfach nageln

Der Januar 2017 ist vorbei. Das war ein wahrer Wintermonat. Ganze -2,7 Grad betrug die Abweichung gegenüber der Referenzperiode von 1981 – 2010. Und sogar im Rheinland kam ein Hauch von Winterfeeling auf. Schnee gab es zwar nicht allzu viel – zumindest nicht in den niedrigeren Lagen – aber knackig kalt war es in dieser Zeit. Mehrfach zeigte das Thermometer -10, -11 Grad, wenn ich mich morgens auf den Weg nach Köln machte.

Interessant, wie schnell man sich daran gewöhnt. Mir hat diese trockene, klirrende Kälte mit ihren sternklaren Nächten sehr gefallen. Da können Temperaturen im leichten Plusbereich, wenn es draußen nass ist, deutlich fieser sein.

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Die Woche – wiederkehrende Dummheit

Erkältung nicht auskuriert – einfach dumm von mir! Mitte Januar wurde ich krank. Eine leichte Erkältung mit Schnupfen und Husten, wie ich dachte. So machte ich vier Tage Sportpause. Dann, noch nicht wieder ganz fit, setzte ich mein Training fort. Aber der Husten wollte und wollte nicht verschwinden. Vor drei Tagen war er schlimmer als zuvor. […]

NS Bikes Rag+ – Vorstellung

Was kommt dabei raus, wenn eine Dirtbike Marke ein Cyclocross / Gravel Bike auf den Markt bringt? NS Bikes, seit Jahren einer der weltweit führenden Dirtbike Anbieter hat in diesem Jahr den Schritt gewagt und das NS Bikes Rag+ macht als Erstlingswerk auch schon richtig was her. Seht selbst: Robuster Alurahmen, fette Carbongabel, hydraulische Scheibenbremsen, Sram 1×11 Antrieb und jede Menge Reifenfreiheit. Man kann das Bike sogar mit 650B Laufrädern und 2,1″ Reifen fahren kann. Somit ist das NS Bikes Rag vielleicht auch für den ein oder anderen Abenteurer der richtige Untersatz für ausgedehnte Bikepackingtouren. Das dieses Bike nicht unbedingt für Racing gemacht ist, wird dem Betrachter schnell klar, dafür […]

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VAUDE gewinnt A.T. Kearney Family Award

Im Rahmen der 361° Grad Initiative der Unternehmensberatung A.T. Kearney wurde VAUDE mit dem Family Award ausgezeichnet. Diese Auszeichnung basiert auf den Ergebnissen von Mitarbeiter-Umfragen zum Thema Familienfreundlichkeit, die A.T.

Low Carb Zucchini-Spaghetti Agglio e Olio

Durch mein Vegan-Experiment konnte ich ernährungsseitig meinen Horizont erweitern. Dabei durfte ich Zucchini-Spaghetti kennenlernen, die ich am liebsten als „Agglio e Olio“ zubereite. Das Gericht eignet sich hervorragend als Hauptmahlzeit bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung. Durch das Olivenöl hat es einen relativ hohen Fettanteil. Das macht satt, sollte aber im Rahmen der täglichen Gesamtnahrungsaufnahme ausgeglichen werden. Eine […]

leicht. schön. sicher.

Heutzutage können alle Radfahrer, egal ob Stadtradler, Mountainbiker oder Rennfahrer, aus neusten und modernsten Technologien, Hightech-Materialien und den schönsten Designs wählen. Das alles hat natürlich auch seinen Preis und wer so viel Geld investiert, möchte natürlich auch das geliebte Fortbewegungsmittel entsprechend sichern. Wer kennt da folgendes Problem schon nicht: Klassische Fahrradschlösser sind schwer, schlecht zu…

Hartje bietet in Zukunft eigenes Leasingsystem an

Ab sofort können Arbeitnehmer bei allen teilnehmenden Fachhändlern der Hermann Hartje KG Fahrräder und E-Bikes ab einem Verkaufswert von 595,00 € auch leasen statt kaufen. HARTJE kooperiert für das neue

IKEA trifft: Kelsey Phillips

Was ist Blau/Gelb und gibt sich grün? Über die Mittel und Wahrhaftigkeit Ihrer Werbebotschaft kann man diskutieren, aber der Schwede Erik Nordlund hat für das schwedische Möbelhaus IKEA einen wie ich finde einen schönen Clip über Kelsey Philipps produziert, die zum Entsetzen ihrer Eltern ihr Studium abbrach, um Fahrradkurierin zu werden.

Klever „Modell X“ mit iF Design Award 2017

Klever Modell X iF Design Award 2017

Über die neue Modell X Baureihe von Klever Mobility haben wir im Vorfeld der letzten Eurobike bereits berichtet und sind dann auch mit einem Modell selbst gefahren.

Das auffällige Design der

Lakemania

Ist das extrem? Mit falscher Identität, bei durchschnittlich minus 5 Grad und starkem Wind drei Mal mit dem Rennrad 340 Kilometer um einen See zu fahren? Danach weiß ich in jedem Fall wie extrem schön es war. Und anstrengend. Aber genau genommen war es ja nicht ich, der da fuhr, sondern Franz. So etwas kann […]

Rossignol kauft Felt Bicycles

Die Rossignol-Gruppe, einer der weltweit führenden Wintersport-Ausrüster, gab am heutigen 03. Februar 2017 die verbindliche Vereinbarung bekannt, den deutsch-amerikanischen Fahrrad- und E-Bike-Hersteller Felt Bicycles zu erwerben.

Felt Bicycles ist weltweit

BMZ startet E-Bike Experts Tour 2017

Die E-Bike Saison steht vor der Tür. Nicht mehr lange und man kann im Frühjahr wieder auf’s Bike steigen. Zum Saisonstart bietet BMZ mit der E-Bike Experts Tour 2017 Schulungen

Fuck the System (wenigstens n bisschen)

Haben Mountainbikes ihren rebellische Seele eingebüßt? Ist man heute auf einem Mountainbike einer von den Spießern, von denen sich die Pioniere von einst ursprünglich abgrenzen wollten? Hat der Kapitalismus gewonnen? Entscheide selbst. Grund zum Verzweifeln gibt es aktuell reichlich. Alle Werte, mit denen wir verwöhnte Friedenskinder aufgewachsen sind, verlieren an Selbstverständlichkeit. Die Demokratie, die Europäische Fuck the System (wenigstens n bisschen) weiterlesen

Fahrradschlösser aus Textil? Das Start-Up texlock zeigt auf Kickstarter wie es geht

So schwer wie ein Sechserpack Wasser, so dick wie der Unterarm eines Grundschülers und am besten aus Stahl – diese Eigenschaften sollte ein Fahrradschloss nach bisherigem Verständnis mitbringen, damit der Zweiradfreund sein Gefährt sicher angeschlossen wähnt. Viel hilft also viel? Nicht unbedingt. Drei Gründerinnen aus Leipzig beweisen aktuell eindrucksvoll, dass Fahrradschloss auch ohne kiloschwere Metallkette […]

Der Beitrag Fahrradschlösser aus Textil? Das Start-Up texlock zeigt auf Kickstarter wie es geht erschien zuerst auf Shut Up Legs.

tex-lock jetzt auf Kickstarter

Vor einigen Wochen schrieb ich über tex-lock, das innovative Fahrradschloss aus Leipzig. Jetzt Early-Bird-Preise auf Kickstarter sichern! Seit wenigen Stunden ist tex-lock nun auf Kickstarter live. Du kannst dort das Projekt mit Deiner Bestellung unterstützen und bekommst rabattierte Early-Bird-Preise, falls Du schnell genug bist. Schau einfach bei Kickstarter, was es mit dem Schloss auf sich hat. […]

Podcast Nr. 86 – Reisefieber Interviews – Fahrradio

Thomas. war bei der Caravan Motor Touristik-Messe in Stuttgart und hat zwei Interviews mitgebracht. Das erste mit Nico von Trio for Rio, das zweite mit Katha und Jakob von Vinje Cycling aus Hamburg. Los geht’s mit Nico, die beiden anderen kommen im Anschluss Transkription [1:10] Eine von den drei radfahren wir sind vor. 100 Jahren […]

Kuriose Lösungen 6

Im letzten Jahr, es war 2016, habe ich auf dem Areal des Potsdamer Platzes ein sehr elegantes und schön gestaltetes … Mehr

Osmanlı’dan Günümüze Türkiye Bisiklet Tarihi

Follow my blog with Bloglovin Eskiden Günümüze Türkiye Bisiklet Tarihi 19. yüzyılın başlarında Avrupa’da icat edilen bisiklet, ilk dönemlerde seçkinlerin kullandığı bir araç olmuş daha sonra sportif amaçla da kullanılmaya başlanmıştır. Bisiklet yaygınlaşmaya başladıktan sonra Osmanlı İmparatorluğu’na da levantenler tarafından getirilmiş ve öncelikle posta teşkilatı, polis teşkilatı ve orduda kullanılmıştır. Türkiye Bisiklet Tarihi Osmanlı’da bisikletin […]

Osmanlı’dan Günümüze Türkiye Bisiklet Tarihi yazısı ilk önce bisikletizm üzerinde ortaya çıktı.

Was jeder über Sigma Fahrradcomputer wissen sollte. [Modellübersicht]

In einen Radladen, entdeckst du oft die Fahrradcomputer von Sigma. Auch online sind sie oben in den Amazon Statistiken. In meiner Schulzeit überlebten die No-Name Modelle bei mir nicht lang. Hinterher kaufte ich mir einen Tagra Tacho und war stolz auf die seitlichen Metallstreifen. Der Vorteil von Sigma Fahrradcomputern ist, dass ich Ersatzteile bekomme. Im […]

Raceday No. 26 – Martinslauf 2016

Im Stecken von Zielen war ich bisher ziemlich konservativ unterwegs. Als ich mir im April die sub60 auf 10 km vorgenommen hatte, war vorher klar, dass das klappen würde, wenn nichts komplett unvorhergesehenes dazwischen kommt. Die einzige Frage war tatsächlich, wie weit ich unter den 60 Minuten landen würde – nicht ob oder ob nicht. Beim letzten Triathlon wars genauso: unter 1:30 Stunden war der Plan, fünf Minuten weniger sinds geworden. Jeder liebt es, wenn Pläne funktionieren. Natürlich. Ist aber auch ein kleines bisschen langweilig. Neue Mission: Spannung erhöhen. Deshalb habe ich aufgehört, tief zu stapeln und vor dem letzten Halbmarathon überall herum erzählt, dass ich vorhabe, unter zwei Stunden zu laufen. Nun ja. Das ging etwas in die Hose: zu schneller Start, Wanderung ab km 14, am Ende 2:02 Stunden. Knapp daneben ist auch vorbei. Jetzt also das letzte Rennen des Jahres, ein 10er und der wahnwitzige Plan: sub50. Was zur Hölle.

Dieses Mal hänge ich das Ziel vorher nicht an die große Glocke, wahrscheinlich weil ich das ganze für – naja sagen wir mal – „ziemlich ambitioniert“ halte. Meine Bestzeit auf 10 km liegt bei 52:44 Minuten. Und sie ist noch nicht sehr alt. Auf die Idee, beim nächsten Mal nicht etwa unter 52, sondern gleich unter 50 Minuten zu laufen, bin ich immerhin nicht von alleine gekommen. Das war so ein gruppendynamisches Ding, ich hab mich reinquatschen lassen und war dann auf einmal auch Feuer und Flamme. Und während wir uns bei 7° und kaltem Wind am Unterbacher See warmlaufen, brät der Anstifter zu dieser Harakiri-Aktion unter kubanischer Sonne. Schönen Dank auch, Ferdi.

Einlaufen ist ja auch so eine Sache. Habe ich bisher nicht für nötig gehalten. Hab ja 10 oder 21 km Zeit, dabei wird mir schon warm genug. Wenn der Plan allerdings so aussieht, direkt mit einer glatten 5er Pace loszulaufen, ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee, vorher mal ein paar Runden zu traben. Als mir endlich langsam wärmer wird, wird die Startzeit verschoben. 20 Minuten renne ich jetzt nicht noch weiter hier über die Wiese. Wieder was drüber ziehen? Wäre schlau. Ich bin dumm. Und friere. In kurz/kurz. Denn: Wird schon noch warm genug. Denkste. Wirds nicht. Schließlich gehts los, wir reihen uns in die Startaufstellung ein (schön warm! Können wir hier bitte bleiben?). Der erste Block startet und unserer gleich mit. So viel also zu verschiedenen Startwellen, das hat ja schon mal super geklappt. Nicht. Ich bin etwas überrumpelt davon, dass wir jetzt auch schon loslaufen. Öh, also dann.

Der erste Kilometer verfliegt. Die Beine sind kalt, das ist nicht gut, aber das Tempo macht Spaß. Wir sind zu dritt, schlängeln uns durch die Horden von Läufern auf den engen Waldwegen, aber kommen gut voran. Zu gut. Ich habe keine Uhr und bin im Blindflug unterwegs. Vorhin habe ich das noch für eine romantische Idee gehalten: aufs Körpergefühl hören, nicht von Zahlen stressen lassen, einfach machen. Nun ja. Jetzt rennen Naomi und ich Christian hinterher, der auch unter 50 Minuten laufen will. Leider weiß keiner von uns, wie weit drunter. Naomi fragt nach, ob ich es für eine gute Idee halte, an ihm dran zu bleiben. Wir haben vorher ausgemacht, dass nicht gesprochen wird. Nicht dieses Mal. 15 km im Halbmarathon durchquasseln: kein Thema. Aber in diesem 10er ist unterhalten verboten. Ich nicke. Klar. Läuft doch super. Wir fliegen. Hab ich eine andere Wahl?

Kilometer 2, mir ist immer noch kalt, ganz schön kalt sogar. Die Muskeln sind hart, so viel zum Thema kurze Hose und 20 Minuten zu früh warmlaufen. Prima. Naomi fällt zurück und ich stelle zum ersten Mal für mich selbst in Frage, ob das mit dem Dranbleiben wirklich so eine gute Idee ist. Will ich das? Bin ich bereit, noch 8 km lang die Zähne zusammen zu beißen? Mich zu quälen? Als es zuletzt im Halbmarathon schwer wurde, habe ich mir einen 10er gewünscht. Kurze Strecke, absehbares Ende. Lieber kurz und hart als ewig lange immer mal ein bisschen leiden. Dachte ich. Seh ich jetzt grade anders. Die Vorfreude ist dahin, der Kopf ist nicht da, die Beine sowieso nicht. Wieso mach ich das hier? Wen interessiert überhaupt irgendeine Zeit? Warum zur Hölle hatte ich jemals gedacht, ich könnte Spaß dran haben, wenn es hart wird?

Kilometer 3. Im Vorfeld hatte ich überlegt, was mich daran hindern könnte, den 10er schnell zu laufen. An erster Stelle: ziemlich viel Schweinehund. Zweitens: die Sauerstoffversorgung. Am Ende scheitert es doch immer an der Atmung. An kalte Muskeln hatte ich irgendwie nicht gedacht. Daran, dass der Schweinehund so leicht gewinnen würde, allerdings auch nicht. Ich bin raus. Lasse Christian ziehen, der das Ding locker eineinhalb Minuten schneller nach Hause läuft, als ich geplant hatte. Naomi ist irgendwo hinter mir, ich bin alleine. Das große Ziel ist geplatzt. Dass Plan A (sub50) nichts wird, weiß ich an dieser Stelle ganz ohne Uhr. Ich verpasse es, mich für Plan B (schneller als 52:44) zu motivieren und bin mental komplett raus. Bis zum Schild von km 4 überlege ich, ob ich aussteige. Ernsthaft. Sehr ernsthaft. Ich könnte hier einfach die Abkürzung um den See nehmen, die Schleife durch den Wald weglassen, einfach zurück zum Start marschieren und dort kleinlaut auf die anderen warten. DNF. Did not finish. Nein. Dazu gibt es keinen Grund. Ich hatte noch nie Verständnis für die Leute, die wegen nicht mehr erreichbarer Zielzeiten aufgeben und ich werde jetzt  keiner von ihnen werden. Plan B habe ich irgendwie komplett aus meinem Kopf gelöscht und greife automatisch auf die letzte Möglichkeit zurück, die es gibt: durchkommen. Ankommen, ohne hinterher enttäuscht zu sein.

Der Kopf ist jetzt ausgeschaltet, die Stimme, die bei km 4 aussteigen und um den See spazieren wollte, gibt Ruhe. Ich laufe. In die andere Richtung. Auf die große Schleife. 2 km geradeaus an der Landstraße entlang, bis es wieder in den Wald geht. Was für eine ätzende Strecke. Vor einem Jahr bei meinem ersten und schrecklichsten Halbmarathon war das hier km 15 und 16. Ich hatte Schüttelfrost und war davon überzeugt, diese grauenvolle Landstraße würde niemals enden. Jetzt habe ich einen Vorteil: Ich muss nur 10 km laufen und nach ziemlich genau der Hälfte schließt Naomi wieder auf. Es herrscht wortloses Einverständnis darüber, dass Plan A gestorben ist. Wir sind uns allerdings genauso einig darüber, dass wir weitermachen. Auch wenns nicht schön wird. Es ist schon jetzt nicht schön. Am Getränkestand nehme ich nur deshalb einen Becher Wasser, um vor mir selbst eine kleine Gehpause zu rechtfertigen. Ansonsten wird nicht gegangen! Das ist ein verdammter 10er! Kurzes und vor allem selbstgewähltes Leid!

Wir laufen weiter. Zu zweit ist es schöner als allein. Ein wenig zumindest. Ich will trotzdem nicht mehr, will einfach ganz und gar nicht. Ich versuche der Situation und den negativen Gedanken zu entkommen, indem ich mir vorstelle, das hier wäre nicht der Martinslauf, sondern es wäre ein gemütlicher Sonntag und wir würden einen Trainingslauf zusammen hier im Wald laufen. Naomi und ich. Einfach so. Wie immer. Diese Welt ist fluffig, vielleicht glitzert sie sogar ein bisschen, ich schwebe auf meiner „das-ist-hier-alles-nur-Spaß“-Wolke weiter. Die Kilometermarkierungen reißen mich zurück in die Realität und ich mache den alten Fehler, rückwärts zu zählen. Nicht „schon 7 km geschafft, tschakka, super!“, sondern „scheiße, immer noch 3 km, will nicht mehr“. Gehen ist immer noch keine Option. Ich würde gerne, aber schiebe den Gedanken weg. Versuche, das Verlangen zu unterdrücken und erinnere mich an meine einzige Regel: Gegangen wird nicht. Nicht im 10er. Nicht jetzt. Langsamer laufen geht immer. Zur Not trabe ich über die Ziellinie, aber ich werde nicht gehen.

Wir ziehen uns abwechselnd. Noch immer habe ich keinen Überblick über das Tempo, ich will es auch gar nicht wissen. Es fühlt sich langsam an. Langsam und schrecklich. Strava erzählt später etwas anderes – natürlich. Bei km 9 steht plötzlich Alex mit der Kamera da – na prima. Ich bin überfordert vom Signalisieren, dass ich ihn gesehen habe, Lächeln, einen Fuß vor den anderen Setzen, Atmen. Alles gleichzeitig. Dabei kommt das Augen offen haben zu kurz – alles geht eben nicht. Ich hatte mir vorgenommen, bis hier hin irgendwie durchzukommen und auf dem letzten Rest nochmal Vollgas zu geben. Ein einziger verdammter Kilometer. In weniger als 5 Minuten könnte es vorbei sein. Aber wenn ich jetzt noch Tempo zulege, muss ich eventuell doch über die Ziellinie wandern. Nicht gut. Scheiß auf den Plan. Dann eben weiter traben.

Die letzten Meter ziehen sich. Ich will, dass es vorbei ist, aber ich traue mich nicht, schneller zu laufen. Noch nicht. Da ist nicht mehr viel Luft nach oben. Wir müssen die Startlinie noch einmal überqueren und dann geht es minimal bergauf bis ins Ziel. Jetzt ist mir alles egal. Ich kann die Ziellinie sehen – ab dafür. Wir hatten vorher kurz gewitzelt, ob wir die Hahners geben wollen und deutlich hinter der erhofften Zeit Hand in Hand ins Ziel laufen, aber das ist mir jetzt doch zu doof. Es schafft auch jeder alleine über die Linie – endlich. 53:24 Minuten hat es gedauert. Weit weg vom ursprünglichen, ziemlich hoch gesteckten Ziel. Für den gefühlten Totaleinbruch aber gar nicht so übel.

Ich weiß noch nicht so genau, was ich aus den beiden letzten Läufen mitnehme. Klar, ich weiß, was hier negativ reingespielt hat: die ersten 3 km in 4:50 min/km statt 5:00, das viel zu frühe Aufwärmen, die Kälte (zum ersten Mal habe ich es tatsächlich geschafft, zu wenig und nicht zu viel anzuziehen), der erst verschobene und dann ziemlich plötzliche Start, die schlechte mentale Verfassung. Aber neben all den offensichtlichen Dingen: Vielleicht tut es mir einfach nicht gut, mich unter Druck zu setzen. Vielleicht bekommt mir die Leichtigkeit eines Ziels besser, dessen Erreichen nicht so sehr in Frage steht. Ich weiß es nicht. Ich denke bis zum nächsten Lauf drüber nach. Bis dahin nehme ich allerdings mit: Ich kann mich sehr wohl durchbeißen. Wenn es auch nur für Plan C gereicht hat – ich habe alles gegeben, was möglich war, obwohl ich mehr als einmal gerne aufgehört hätte. Und allein für diese Lektion hat es sich gelohnt. Danke Martinslauf! Danke Alex für die Bilder, danke Naomi fürs Ziehen und Mitleiden, danke unbekannte Dame in der Kloschlange, die hier mitliest. Die sub50 schreibe ich dann mal auf die Liste für 2017.

Wenn man sie nicht extra zahlt, gibts beim Martinslauf übrigens keine Medaille. Aber dafür einen Weckmann für jeden. Bisschen trocken, aber auch gut.

Raceday No. 25 – Rhein City Run 2016

Rhein City Run – bescheuerter Name für eine tolle Idee: ein Halbmarathon von Düsseldorf nach Duisburg. Ich mag den Gedanken, zuhause loszulaufen und in einer anderen Stadt ins Ziel zu kommen. Irgendwie charmant. Immer am Rhein entlang: Eine Strecke, die ich im Sommer mindestens 1x pro Woche mit dem Rad fahre. Jetzt muss ich laufen.

Die Halbmarathon-Distanz und ich, das ist so eine Sache. Den ersten bin ich vor gut einem Jahr „gelaufen“, eigentlich mehr spaziert, 2:28 Stunden hat die Tortur gedauert und war ziemlich schrecklich. Der zweite war im März diesen Jahres bei der Duisburger Winterlaufserie und lief richtig gut: Ich konnte in 2:13 durchlaufen und war der stolzeste Mensch der Welt. Der dritte Halbmarathon war eine sehr spontane Kiste im Juni, ebenfalls in Duisburg und zwar beim Rhein Ruhr Marathon (welcher normale Mensch soll eigentlich Rhein City und Rhein Ruhr auseinander halten?). Ohne großartige Vorbereitung bin ich bei übertriebener Hitze 2:08 gelaufen – Bestzeit zwar, aber viel zu schnell angegangen und ab km 18 gefühlt nur noch gewandert.

Hab ich draus gelernt? Nö. Offensichtlich nicht. Dass ich den Halbmarathon von Düsseldorf nach Duisburg laufe, weiß ich schon seit einer ganzen Weile – eine spontane Schnapsidee ist dieses Mal keine Entschuldigung. Sonderlich viel trainiert habe ich allerdings trotzdem nicht: Eventuell kam das eine oder andere Radrennen dazwischen (macht ja auch viel mehr Spaß!). Genau zwei lange Läufe gabs im Vorfeld, davon einen zufällig genau 21 km lang, sehr langsam und sehr locker, und einen über 19 km, der ab km 14 schrecklich anstrengend geworden ist.

Damit das Ganze nicht zu langweilig wird, habe ich vorher eine Ansage gemacht: Ich will unter 2 Stunden laufen. Teuflischer Plan: Möglichst vielen Menschen davon erzählen, so etwas Druck aufbauen und dem Schweinehund in den Arsch treten, wenn er wieder mal wandern möchte.

5:40 min/km durchlaufen klingt simpel. Aber woher weiß ich, ob ich nach 17 km noch rechnen kann? Eben. Also lieber auf Nummer sicher gehen.

Wir sind zu dritt und der Plan geht exakt drei Kilometer lang auf. Auf den ersten beiden ist es zu voll, so dass wir ständig überholen und trotzdem viel zu langsam sind. Auf dem dritten holen wir den kompletten Rückstand kurzerhand wieder raus und sind bei der 3-km-Marke wieder exakt in meinem Zeitplan. Blöd nur, dass wir jetzt gerade viel zu schnell rennen und niemand daran denkt, das Tempo wieder raus zu nehmen. Die Absprache lautet: Bis zur Hälfte mit 5:40 min/km konstant bleiben, danach gucken die Jungs, was noch geht und ich laufe einfach mit der gleichen Geschwindigkeit weiter. Wäre ja auch zu schön. Jetzt rennen wir halt schon bei km 4 und gucken, was geht. Also, was bei mir halt rennen bedeutet.

Merke: Wer nur schnell genug läuft, hat auch schön viel Platz auf der Strecke.

Lieblingsdialog. Ferdi: „Ich will ja nicht ständig mahnen, aber wir sind echt zu schnell.“ Daniel: „Wie viel zu schnell?“ – „Selbstmord.“ Das trifft es ganz gut. Leider. Ich weiß nicht, was in diesem draufgängerischen Hirn schief läuft, während ich bei jeder neuen Markierung ansage, wie weit wir über dem Plan liegen. 30 Sekunden zu schnell. 40. Bei km 5 genau 50 Sekunden – macht 10 pro Kilometer, also eine Pace von 5:30 und nicht 5:40 – kleiner, aber feiner Unterschied. Berücksichtigt man die ersten beiden Bummelkilometer mit nah an der 6er Pace noch, ist die aktuelle Geschwindigkeit wohl tatsächlich selbstmörderisch. Jedenfalls für mich.

So Freunde, und was unternimmt man, wenn man zu schnell ist und das ganz genau weiß? Richtig, die klugen Läufer nehmen das Tempo raus und halten ihren Plan ein. Die dummen Läufer denken sich: „Ach, wird schon so schlimm nicht sein! Die 10/30/60/90 Sekunden!“ und rennen weiter. Die ganz dummen erinnern sich an den letzten Halbmarathon, bei dem das zu schnell anlaufen auch schon in die Hose ging – und rennen trotzdem weiter. Ist ja auch irgendwie schön so zu dritt. Unterhaltsam. So lange ich noch reden kann, kanns so schlimm ja gar nicht sein. Denkste. Ich merke kurz an, dass ich heute eigentlich keine neue Bestzeit auf 10 km aufstellen wollte. Kommentar: „Da kommste jetzt wohl nicht mehr drum herum!“ Zum Glück doch. Der Kö-Lauf hat die Latte ziemlich hoch gehängt – minimal beruhigend.

Die ersten 12 km vergehen wie im Flug – was nicht nur daran liegt, dass wir schneller unterwegs sind als gedacht. Kaiserswerth entpuppt sich als echtes Stimmungsnest: unheimlich viele Zuschauer, darunter einige bekannte Gesichter am Streckenrand und eine Sambatruppe. Direkt am Rhein. Im verschlafenen Kaiserswerth – ich kanns kaum fassen! Richtig gut! Ich habe grandiose Lust, das Ding jetzt einfach weiter zu rennen, aber ein einziges Mal treffe ich heute eine vernünftige Entscheidung und gehe die angekündigte Tempoverschärfung der Jungs nicht mit.

Alleine ist dummerweise die Luft raus. Genau 2 km kann ich das Tempo noch halten, dann sehne ich die zweite Verpflegungsstation herbei. Sehr. Das erste Gel hatte ich vorsichtshalber bei km 7, das zweite will ich jetzt bei 14 nehmen. Ich reiße es so geschickt auf, dass ich es überall verteile: auf der linken Hand, auf der rechten Hand, auf der Uhr, auf dem T-Shirt, auf dem Arm – nur nicht im Mund. Jedenfalls kaum. Prima! Der Getränkestand will und will nicht kommen. Stattdessen hält die ach so schöne und flache Strecke (denkste!) einen Hügel bereit. Nicht im Ernst jetzt! Dinge, die ich jetzt gerade am liebsten möchte: Wasser zum Trinken. Wasser zum Hände Waschen. Aufhören zu laufen. Ich wandere nach oben.

Die klebrige Pampe ist so gut es geht abgewaschen, der Puls normalisiert sich so langsam wieder. Wo kommt eigentlich diese elendige Hitze auf einmal her? Nochmal so ein bisschen Spätsommer ist ja schön und gut, aber warum zur Hölle müssen es ausgerechnet dann 18° sein, wenn ich nen blöden Halbmarathon laufe? Traumhaftes Radwetter wäre das heute. Einer von einer Million Gründen, weshalb Radfahren auch besser ist: Im Sitzen merkt man nicht so stark, wenn man aufs Klo muss. Kilometer 15. Ich muss. Pinkeln. Und zwar jetzt. Kein Dixi weit und breit, nur Felder rechts und links. Na schön. Wenn ich gehe, muss ich dringender. Also weiterlaufen. So lange, bis es nicht mehr geht. Es geht ziemlich schnell nicht mehr, denn von dem bisschen Gel oder aus irgendeinem anderen gottverdammten Grund ist mir auf einmal schlecht. Nicht so ein leichtes flaues Gefühl im Magen, sondern kotzübel. Aus den Feldern um mich herum wird ein Wäldchen, wieder geht es minimal bergauf. Ich wandere und suche die Umgebung nach geeigneten Bäumen ab. Ich kann mich hier unmöglich irgendwo hin hocken. Schon allein deshalb nicht, weil die Beine bestimmt gar keine Hocke mitmachen würden und ich umkippen würde. Dann säße ich da bei km 16 mit nacktem Arsch im Wald und wüsste wohl nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. So weiß ichs allerdings auch nicht so recht.

Den bescheuerten Vorsprung, den mir die Rennerei auf den ersten 12 km eingebracht hat, habe ich schon längst aufgebraucht. Wenn ich unter zwei Stunden ins Ziel laufen möchte, muss ich meine 5:40 jetzt bis zum Ende laufen. Blöd nur, dass ich gerade gar nicht laufe. Ich wandere immer noch, halte mir den Bauch fest und kann mich nicht entscheiden, ob die Übelkeit oder das Pinkelnmüssen schlimmer sind. Ich zähle rückwärts. Noch 5 km. Noch 4. Traben, fluchen, gehen, traben, gehen. Fluchen. Dass die 2 Stunden dahin sind, ist mir herzlich egal. Dass ich es nicht auf die Reihe kriege, mich zusammen zu reißen, nervt mich umso mehr.

Ist es nicht wunderschön? Schrecklich schön.

Kurz vor km 19. Aktuell trabe ich wieder. Christian taucht mit dem Fahrrad neben mir auf. Na prima, das hat mir ja gerade noch gefehlt. „Wie gehts dir?“ – „Beschissen.“ Schweigen. „Das war jetzt nicht das, was ich hören wollte.“ Herrje! Ist auch gerade meine allergrößte Sorge, dass ich dir nicht das erzählen kann, was du hören willst! „Kann ich auch nicht ändern“, kommt pampiger raus, als es gemeint ist. Nee, kann ich nicht. Aber ich merke, dass ich immer noch reden kann – na guck an. „Sieht gar nicht so beschissen aus!“ Lüge. Ist egal, wirkt. Ich beiße. Und laufe weiter. km 20. Es geht durch irgendeinen Park. Muss ja gleich endlich mal geschafft sein. Ich kann nicht mehr. Will nicht mehr. Will aber auch nicht mehr aufgeben und gehen. Auf keinen Fall. Ich entdecke Naomi und ihre Mutter am Streckenrand. So schön, dass sie da stehen! Weiterlaufen. Weiter, weiter, weiter, einen Fuß vor den anderen, gleich ist es geschafft. Hinter der nächsten Kurve, es müsste schon bald km 21 sein, entdecke ich Martinique und ihre Mutter, ihr Vater müsste auch irgendwo sein, mein kleiner, unglaublicher Duisburger Fanclub bestehend aus drei Menschen und einem winzigen Hund – danke, dass ihr da seid, danke, dass ihr macht, dass ich weiterlaufe! Ich schaffe es zu winken, aber das wars, alle Energie brauche ich für diese Sache mit den Füßen: einen vor den anderen.

km 19. Augen zu und durch. Und lieber lachen als weinen.

Endlich, endlich ist das Ziel in Sicht. Ich weiß nicht, was ich lieber will: aufhören zu laufen oder endlich aufs Klo. Beides ist gleich wichtig. Ich frage mich zu den Toiletten durch und wenn ich noch könnte, würde ich hin rennen, aber so boxe ich mich durch die Menge und schaffe es gerade noch rechtzeitig. Kann einem ganz schön die Laune verderben, wenn man sechs Kilometer lang noch einen zusätzlichen Muskel mit aller Kraft kontrollieren muss. Nicht schön!

Als das Wichtigste erledigt ist, kann ich endlich ankommen. Wasser trinken (immer rein damit! Jetzt ist ja wieder Platz!), alkoholfreies Weizen trinken, Medaille holen, Leute treffen, noch mehr Leute treffen, Leute suchen, koordinieren, wer wo ist, eigentlich möchte ich nur sitzen. Darf ich dann auch. Im Auto. Auf dem Weg zum Kuchen. Und Burger. Und Sonne. Zum Sitzen und Beine ausstrecken ist sie dann ja doch ganz schön.

Harte Fakten: Die offizielle Zeit lautet 2:02:06. Dumm gelaufen, weil ich ziemlich sicher bin, dass die zwei Minuten drin gewesen wären, wenn ich die erste Hälfte langsamer angegangen wäre und auf der zweiten Hälfte nicht so einen Aufstand geprobt hätte. Hätte, hätte. Ist aber genau so gelaufen und hat bis zur Hälfte unheimlichen Spaß gemacht. Danke Ferdi, danke Daniel! Mit euch lauf ich sehr gerne wieder, aber dann auch richtig Harakiri: schneller 10er ist das Stichwort! Kati, Daumen hoch fürs Durchhalten und Renate: Glückwunsch zum ersten Halbmarathon!

Neben allem Mimimi und Ziel verpasst: Mit der Zeit selbst bin ich absolut zufrieden. Bestzeit ist Bestzeit! Ich hätte sie nur gern „schöner“ erreicht oder von mir aus auch heldenhafter erkämpft. So nehme ich auf jeden Fall eine weitere Lektion in Sachen nicht zu schnell loslaufen mit. Wirklich! Vielleicht lerne ich es irgendwann in diesem Leben noch, dass ein Halbmarathon kein 10er ist, auch keine 15 km, sondern beschissene 21 und dass sich da auch 10 oder 15 Sekunden in der Pace zu viel früher oder später rächen. Vielleicht lerne ich das. Vielleicht lauf ich aber auch weiter einfach so, wie es mir gefällt.

Jeder macht sein eigenes Rennen und kämpft seinen eigenen Kampf. Hut ab vor dem Mut und dem Durchhaltevermögen, die 21 km über Asphalt, Waldwege und Schotter (!) auf diese Art und Weise zu bewältigen.

Rhein City Run, du warst irgendwie doch schön! Großes Debüt und tolle Strecke. Wäre es zu Beginn nicht so eng gewesen, hätte es noch mehr Spaß gemacht. Ich wünsche mir fürs nächste Mal Startblöcke mit Sortierung nach Zielzeiten und freu mich auch drauf, wenn der Lauf von Duisburg nach Düsseldorf führt! Vielleicht ist nach Hause laufen ja sogar noch schöner.

Alle großartigen Fotos sind von Christian Siedler. Dankeschön fürs Dokumentieren, Dasein und Anlügen.

Alternatives Wintertraining: Radfahren auf der Bahn

Ich war zum ersten mal auf der Bahn. Mit nem Bahnrad. Und bin im Kreis gefahren. Wieso das überhaupt gar kein bisschen langweilig ist, versuche ich mal in Worte zu fassen. Als Maria fragt, ob ich nicht mal mit auf die Bahn kommen möchte, muss ich nicht lange überlegen: Es hat mit Radfahren zu tun, ich bin dabei!

Sieht im Fernsehen viel flacher aus, so ne Bahn.

Dann stehe ich vor dem Sportforum Büttgen. „Olympiastützpunkt Rheinland“ verkündet ein Schild. Na prima. Kann ich hier einfach so rein marschieren? Ich stecke erst mal vorsichtig den Kopf durch die Tür. Der Hallenmeister sitzt in einem Raum direkt daneben. Ich traue mich nicht vorbei und horche erst mal bei Maria nach, ob sie schon da ist. Ist sie. Also vorbei am Hallenmeistermenschen, Treppe runter, Treppe rauf und schon stehste mitten in der Halle. Cool! Auf einem Feld wird Rollhockey gespielt, außen rum düsen die Radfahrer. Die Atmosphäre ist irgendwie speziell. Wie steil ist die Bahn denn bitte?! Da oben soll ich radeln?

Ich brauche erst mal ein Rad. Mit dem Rennrad fahren ist hier nicht, ich muss ein Bahnrad leihen. Das heißt, es hat keine Schaltung, keine Bremse und einen starren Gang. Was das genau bedeutet, werde ich gleich noch lernen, aber erst mal schaue ich in einem kleinen Raum voller Fahrräder vorbei. „Ich würde gerne ein Rad ausleihen!“ Ein älterer, etwas kauziger Herr mustert mich von oben bis unten und sagt gar nichts. „Äh, brauchen Sie irgendetwas von mir? Schrittlänge wüsste ich zufällig?“ Keine Reaktion. Okay! Dann warten wir halt ab. Er zieht ein froschgrünes Rad aus einer Ecke, ich soll mich mal draufsetzen. Irgendwas gefällt ihm nicht, ich soll wieder runter, er stellt den Sattel etwas tiefer, fertig. „Und das passt jetzt so?“ – „Jo.“ Na dann.

In der Halle finde ich Maria wieder und kündige schon mal vorsichtshalber an, dass ich mich voraussichtlich direkt auf die Nase legen werde. Schon beim Aufsteigen. Ohne Witz, allein das Aufsteigen ist schon eine Herausforderung. Wo pack ich an? Da sind ja keine Bremsgriffe. Am Unterlenker? Nö, einfach oben am Lenker. Wo eigentlich gar kein Platz ist. Ich soll langsam im Kreis fahren. Aber ich bin immer noch nicht mal auf dem Rad! Plötzlich sitze ich irgendwie oben, kriege den zweiten Fuß tatsächlich auch eingeklickt und bin noch nicht gefallen. Check.

Erste Lektion: Hör niemals auf zu treten! Wenn man aufhört zu treten, stirbt man. Das ist eventuell geringfügig übertrieben, aber mir schon erfolgreich ins Gedächtnis eingebrannt. Sollte ich es doch mal vergessen, erinnert mich der starre Gang auf jeden Fall ziemlich schnell daran – für alle Nicht-Radfahrer: Das bedeutet, es gibt keinen Freilauf, man kann nicht einfach rollen lassen, weil die Pedale sich immer mit drehen, sobald sich das Fahrrad bewegt. Find ich prinzipiell etwas beängstigend. Was ist denn, wenn ich nicht mehr treten KANN?

Thei Sprint. Schon irgendwie eine klassische Schönheit, mein grüner Freund für den Abend.

Wir starten nicht direkt auf der Bahn, sondern erst mal auf flachem Boden in der Mitte. Im Kreis fahren kriege ich schon mal hin. Langsamer werden geht auch – einfach langsamer treten. Ha. Dann bremsen. Ohne Bremse. Auch das ist gar nicht so sehr Raketenwissenschaft, wie es sich anhört: Kontern statt bremsen ist angesagt, also einfach der Drehrichtung der Pedale entgegen halten. Ein bisschen so, als wollte man rückwärts fahren. Ich schaffe es tatsächlich, damit zum Stehen zu kommen – natürlich ist das keine Vollbremsung, aber immerhin kommt es mir jetzt so vor, als hätte ich die Kontrolle über die Geschwindigkeit. Allerdings gurken wir immer noch unten in der Mitte um die Spielfelder rum. Ist auch ganz prima so, denn ich will auf gar keinen Fall mit den anderen Radfahrern in Berührung kommen, keinem im Weg sein und im besten Fall auch keinen umfahren.

Wir hängen noch ein paar Runden dran: schneller, langsamer, immer im Wechsel. Ich fahre Maria hinterher und glücklicherweise nicht hinten rein. Dann gehts auf die Bahn, schwupps – schneller als ich gucken kann, fahren wir auf dem unteren blauen Teil. Huiuiuiuiui! Auch der schmale blaue Streifen hat schon eine leichte Schräglage. Ich finds witzig. Und bin auch erst mal vollkommen bedient, von mir aus können wir den ganzen Abend auf dem blauen Rand fahren. Dankeschön, das wars. Maria fährt immer noch vor und ruft mir zu, ich soll mich näher hinten dran hängen. Ist die bekloppt? Ich kann doch nicht bremsen, wenn irgendwas ist! Also, nicht schnell genug.

Es dauert noch eine Weile, bis ich begreife, dass bremsen auf der Bahn eigentlich nicht nötig ist. Langsamer werden geht immer, indem man einfach ein Stückchen weiter nach oben rollt. Äh, fährt. Rollen is ja nich.

Zweite Lektion: Fahr schnell. Physik zum Anfassen: Wer zu langsam ist, fällt runter. Prima. 27-30 km/h soll ich halten, damit ich durch die Kurven komme. 20 Runden darf ich in dem Tempo jetzt erst mal alleine fahren. Was zur Hölle. 20 Runden?! Wie langweilig ist das denn?

Ich drehe also ganz alleine meine Runden auf dem blauen Teil der Bahn, aber aus irgendeinem verrückten Grund macht das Ganze trotzdem Spaß. Oben überholen mich andere und rauschen jedes Mal wie ein Zug vorbei. ÜBER MIR! Ich werde niemals irgendwen überholen und schon gar nicht weiter oben fahren als irgendjemand anderes.

Vor lauter Aufregung darüber, dass andere mich oben überholen, habe ich vergessen, meine Runden mitzuzählen. Schaff ich mit den Bahnen beim Schwimmen ja auch schon nicht, von daher: nichts Neues. Ich lege eine Trinkpause ein und beschließe, dass ich mit der Aufgabe fertig bin. Maria will wissen, ob ich bereit bin, weiter oben zu fahren. Nein. Ja. Ich fahre ihr wieder hinterher. Auf einmal sind wir oben. Und wieder unten. Wieder oben. Unten. Oben. Unten. Okay, krieg ich hin. Das Holz der Bahn knarzt. Ist das wirklich dafür gemacht, um darauf Rad zu fahren? Irgendwie witzig. Wann radelt man schon mal auf nem Holzboden? Im Wohnzimmer?

Ich klammere mich immer noch am Oberlenker fest, aber darf jetzt alleine fahren. Auf der roten Linie. Über der roten Linie. Ich überhole Menschen, die sich unten auf blau einfahren und es ist gar nicht schlimm. Die Gruppen überholen mich jetzt noch weiter oben. Ich hänge mich an jemanden dran. Muss man sich hier abwechseln mit dem Windschatten-Spenden oder wie läuft das? Die gut organisierten schnellen Gruppen lassen immer den ersten nach oben ausscheren, das macht mein Vordermann aber nicht. Also bleib ich mal da, wo ich bin.

Zu schnell fürs Foto.

Mit Windschatten macht das Ganze noch mehr Spaß – komisch, wer hätte das gedacht! Ich drehe alleine noch einige Runden, aber irgendwann sind die Beine durch. Ich bin durch. Wahnsinn, wie anstrengend das ist und gleichzeitig wie wenig langweilig – trotz Runden! Ich hasse Runden. Normalerweise. Ob es wohl schädlich ist, wenn man immer nur links rum fährt? Aus meiner Reitsportvergangenheit weiß ich noch, wie wichtig es ist, beide Hände gleichermaßen zu trainieren (Mit Hand kann übrigens sowohl die Seite (rechts/links) als auch die Pferdebeine (vorne/hinten) gemeint sein. Reiter sind komisch).

Wir bleiben bis zum bitteren Ende. Die Rollhockeyspieler, die immer lautstark in die Bande gekracht sind, sind schon lange weg. Die anderen Radfahrer haben sich auch schon verkrümelt und ich habe die Bahn für mich alleine. Vielleicht möchte ich doch keine Rolle für den Winter. Vielleicht brauche ich ein Fixie.*

Pro Tipps fürs erste Mal Radfahren auf der Bahn:

Unbedingt jemanden mitnehmen, der sich auskennt, den Umgang mit dem Rad und ein paar Regeln erklären kann. Wenn es so jemanden nicht gibt, keine Scheu haben, die Leute vor Ort anzusprechen. Danke Maria, du bist eine klasse Lehrerin! 🙂

Handschuhe und Brille mitnehmen. Das Lenkerband kann rutschig sein, wenn man ins Schwitzen kommt und tränende Augen vom Fahrtwind sind auch blöd.
Genug zu trinken mitnehmen. Ich hab Trinkpausen gebraucht. Mehrere.
Nicht aufhören zu treten. Niemals!

    * Zwei Tage später ist eines bei mir eingezogen. Es heißt Blaues Pony Kurt.

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    Raceday No. 24 – Münsterland Giro 2016

    Hallo, mein Name ist Maren und ich bin süchtig. Meinen Rausch finde ich auf dem Rennrad. Ich brauche den Wind in den Ohren, den surrenden Freilauf, dieses leichte wohlige Brennen in den Oberschenkeln, das unermüdliche Kurbeln, den Sog im Windschatten in der Gruppe, die Geschwindigkeit. Ich kann nicht ohne und ich möchte absolut nichts daran ändern.

    Der Giro ist mein letztes Rennen der Saison, ich müsste eigentlich im Halbmarathontraining sein und Laufkilometer abreißen, nachdem ich gefühlt die letzten Wochen nur auf dem Rad saß. Aber das Herz macht einen kleinen Hüpfer, als fest steht, dass aus der vagen Schnapsidee Realität wird: Wir fahren nach Münster. Wir fahren den Giro. Mittlerweile weiß ich, dass ich dieses unbeschreibliche und fantastische Radrenngefühl nirgendswo anders bekomme als im Radrennen – nicht im Training und auch nicht im Triathlon, und da ich das Race am Rhein dank fetter Erkältung ja nicht allzu sehr genießen konnte, ist die Vorfreude auf Münster einfach mal echt groß.

    Zumindest bis zum Vortag, als ich mit Thermohose, langem Trikot und banküberfalltauglich bis weit über die Nase gezogenem Buff auf der kurzen Einrollrunde gegen Wind und Kälte kämpfe. Wieso habe ich eigentlich keine Überschuhe eingepackt und wieso nur die kurzen Handschuhe? Ich mag den Herbst, wirklich. Er ist die beste Jahreszeit, ich liebe den Wind, der den Kopf manchmal so wunderbar frei pustet, die bunten Blätter, die Kastanien, die Kürbisse – Gegenwind formt ja auch den Charakter, bla bla, aber ich möchte mich gerade wirklich am liebsten auf der Couch unter eine Wolldecke kuscheln, Tee trinken und lesen.

    Münster, Montagmorgen, 3. Oktober. Feiertag. Die Nacht war kurz und verregnet. Als wir los müssen, ist es noch dunkel. Ich will zurück ins Bett. Bloß nicht aufs Rad. 10° und Wolken. Hallo Herbst! Ich gebe die Jacke und die lange Hose im Kleiderbeutel ab, behalte kurze Hose, kurzes Trikot und Armlinge an und hoffe auf irgendein Wunder, damit mir heute nochmal warm wird. Kurz vor dem Start kommt dann tatsächlich die Sonne raus. In letzter Sekunde beschließe ich, die ziemlich üppig gefütterten Armlinge noch auszuziehen, sie in die Trikotaschen zu stopfen und doch in kurz/kurz zu fahren. Frieren ist besser als schwitzen. Fährste halt schneller, wirds wärmer.

    À propos. Die Strecke ist 70 km lang und ich habe nicht vor, länger als zwei Stunden dafür zu brauchen. In Düsseldorf habe ich trotz Hügel und Krankheit einen 35er Schnitt geschafft, der sollte auf der längeren Strecke mit etwas mehr Höhenmetern eigentlich auch drin sein – schließlich bin ich theoretisch fit. Nur so unheimlich müde. Tee und Sofa sind immer noch verlockend. Aber gut, du hast dir den Scheiß nun mal selbst ausgesucht, jetzt stehste im Startblock auf der nassen Straße, frierst dir den Arsch ab und musst halt nehmen, was kommt. Mit dem Startschuss beschließe ich, dass mir alles egal ist: Es ist das letzte Rennen (wirklich!), die letzte Chance für dieses Jahr, die letzte Gelegenheit, nochmal Rennluft zu schnuppern und im Geschwindigkeitsrausch zu schwelgen. Also: nichts anbrennen lassen.

    Ich starte relativ weit vorne aus Block D und mache sofort zwei Kandidaten aus, die mir fahrtechnisch (und auch optisch) zusagen: Ein Mädel im Racing-Aloha-Trikot und ein offenbar dazugehöriger Kerl im bunten dhb-Trikot. Sie machen einen vernünftigen Eindruck, fahren sicher und legen ein ordentliches Tempo vor – schon nach nur einem Kilometer deutlich über 40 km/h. Läuft. Ich hänge mich dran, andere machen es mir nach. Das Streckenprofil hatte ich mir angeschaut, weiß aber nicht mehr ganz genau, wann der erste richtige Anstieg kommt. Etwas angsteinflößend sah der im Profil aus, aber bisher ist davon nichts zu erahnen. Die Straßen sind halbwegs flach, es geht sofort raus aus der Stadt, ins menschenleere Umland. Schön hier. Nur ganz schön frisch.

    Nach 12 km kommt der erste kleine Hügel. Wir fliegen ihn hoch. Ich bin gespannt auf den richtigen Berg: 90 Höhenmeter am Stück nach oben warten bei km 17. Ich komme nicht gut in die Kurve und verliere die Gruppe – schöne Scheiße. Baumberg, Longinus – ich kenne die ganzen Namen hier aus „Dicker Mann auf dünnen Reifen“, weiß aber immer noch nicht, wo wir jetzt tatsächlich sind und ob das hier jetzt endlich mal der gefürchtete Berg ist. Er ist es. Aber wie so oft sah das Profil schlimmer aus als die Realität: Der erste Kilometer aufwärts ist mit 4-5 % Steigung noch gut machbar, dann wirds nach einer leichten Kurve deutlich knackiger. Gruppen gibt es keine mehr, am Berg kämpft jeder für sich. Das Gute: Ich friere nicht mehr. Die Straße wird schmaler, einige schieben, ein paar ganz Schlaue meinen, sie müssten nebeneinander gehen. Toll. Auf einmal habe ich nur noch 10 km/h auf dem Tacho stehen und meine größte Sorge ist es, umzufallen oder einem der Mittelspurschieber hinten rein zu fahren. Beides bleibt aus. Ich bin langsam, aber der Berg nervt mich nicht zu sehr. Wenn das der schlimmste Anstieg ist, kann der Rest von mir aus kommen!

    Erst mal kommt der Gipfel. Und mit ihm eine Handvoll Menschen am Straßenrand, die das schönste Schild des Tages hoch halten: „Hier ist oben!“ Wie wunderbar! Aussicht genießen ist allerdings nicht, denn alles versinkt im Nebel. Ist mir während des Aufstiegs gar nicht aufgefallen, dass es auf einmal so diesig geworden ist. Jetzt ist die Sicht gleich Null, was zugleich magisch und ein bisschen beängstigend ist. Die Hinterräder vor mir kann ich schon noch erkennen, aber die nächste Gruppe verschwindet irgendwo im Nichts. Es ist totenstill um uns herum – nur der Wind rauscht in den Ohren und bei der Abfahrt runter nach Billerbeck surrt der Freilauf. Würde ein kopfloser Reiter mal eben die Straße kreuzen – es würd mich nicht wundern. Kurven während der Abfahrt finde ich auf nasser Straße etwas bescheiden, aber als es dann nur noch geradeaus runter geht, scheiße ich auf das schöne Freilaufgeräusch und trete lieber voll rein. So macht das Spaß!

    Es geht noch einen Hügel hoch, wieder runter, einen anderen hoch und noch immer habe ich keine neue Gruppe gefunden. Eine war zu langsam, zu ungleichmäßig, zu doof. Viele fahren alleine, ich auch. Meine Füße sind eingefroren, ich spüre sie schon ewig nicht mehr. Die Hände sind nicht mehr kalt, immerhin. km 40, ich schiele auf den Tacho und denke zum ersten Mal, dass 70 km irgendwie doch kein Klacks sind. Nicht in dem Tempo. Nicht, wenn man sich nur vom einen zum anderen Hinterrad hangelt und ansonsten alleine auf weiter Flur ist. Ab km 45 sieht die Welt dann plötzlich wieder anders aus: Ich komme an drei Fahrer ran, die mir schon von vorhin vom ersten Hügel bekannt vorkommen. Das Tempo pendelt irgendwo zwischen 38 und 43. Passt. Endlich. Ich hänge mich in den Windschatten, bin deutlich schneller als vorher unterwegs und kann trotzdem endlich mal durchschnaufen. Genau deshalb macht der Scheiß so viel Spaß!

    Die drei Jungs kreiseln munter durch und lassen mich dabei aus. Als der erste das Tempo nicht mehr halten kann, packt mich der Übermut. Ich gebe meine komfortable zweite Position auf, ziehe vorbei und bin im Wind. Wie geil ist das bitte? Die drei bleiben dran und ich bin gespannt, wie lange ich das Tempo halten kann, das ich zuhause höchstens mal ein paar Meter als Sprint auf dem Deich fahre. Ich muss nicht lange, weil uns eine riesige Gruppe überholt und uns einfach einsaugt. km 57, eine Kurve und dann nur noch geradeaus. Landstraße, unheimlich breit, ganz leicht wellig, der Sonne entgegen. Ich wünschte, ich könnte den Anblick fotografieren, aber kann ja schlecht anhalten, also brenne ich mir diesen Moment ins Gedächtnis – wo er mit Sicherheit besser aufgehoben ist als auf irgendeiner Festplatte.

    Wir düsen die wunderbare Straße in einem Affenzahn runter. Die Gruppe funktioniert wunderbar, ich bin mittendrin, sehe zu, dass ich vertrauenswürdige Hinterräder vor mir habe und freue mich, wie gut das läuft. Ist ja mega einfach im Windschatten. Radfahren im Triathlon ist viel ehrlicher, weil jeder auf sich selbst gestellt ist. Wie oft musste ich das in letzter Zeit diskutieren? Ja, natürlich ist es das. Aber in der Gruppe ist es nicht weniger anspruchsvoll – du musst das Tempo erst mal fahren und dann bei 44 oder 46 km/h jede Millisekunde lang aufmerksam bleiben. Was mich so fasziniert: Das Ganze funktioniert nur als Kollektiv. Nur, wenn die Führung regelmäßig wechselt, wenn mehrere bereit sind, sich in die Windkante zu stellen und nicht eine Einerreihe aus 30 Fahrern bilden wollen. Alle sind am schnellsten, wenn alle was dafür tun. Unser Zug funktioniert. Bestens.

    Zum ersten Mal nach dem Velothon und den Cyclassics kann ich die letzten Kilometer wirklich genießen, bin nicht traurig, dass es gleich vorbei ist, aber auch nicht froh – es ist einfach verdammt genau richtig. Es ist hart, es macht Spaß, es muss genau so sein. Und kein bisschen anders.

    Es sind 72 statt 70 km und ich brauche fucking 2:00:32 Stunden. Schnitt: 35,8 km/h. Die angekündigten 520 hm hat Strava nicht so gesehen, sondern hat bei den meisten irgendwas zwischen 300 und 400 getrackt. Kommt hin. Geil: Platz 25 von 220 bei den Frauen. Geiler: Platz 4 von 41 in der Altersklasse. Platz 4! Abstand auf die dritte: 1:20 min. Verdammt ey! Als ich das bei einem unheimlich großartigen Teller Pasta feststelle, ärgere ich mich genau so lange, bis ich rauskriege, wer Platz 3 in der AK belegt: Die Dame im Racing-Aloha-Trikot, die mich die ersten Kilometer gezogen hat. Okay, verdient! Es gibt beim Giro übrigens keine Medaille (schade!), aber dafür Nudeln (geil!). Hatte ich schon erwähnt, dass die Nudeln fantastisch sind?

    Liebe Radrennsaison, ich werde dich vermissen! Ich kann nur schmunzeln, wenn ich dran denke, wie ich mir vor dem ersten Rennen beinahe in die Hose gemacht hätte. Was alles passieren kann. Klar, kann es immer. Ich hatte bisher Glück, war aufmerksam, hatte aufmerksame und vernünftige Mitfahrer. Ich wünsche mir, dass das 2017 so bleibt, und ich wünsche mir, dass sich bei 1400 Fahrern mal mehr als 200 Frauen auf die Strecke trauen. Aber bitte nicht zu schnelle, dann wird das mit dem Treppchen bei nächsten Mal vielleicht noch was 😉 Jetzt gehts erst mal dahin, wo ich wirklich keine Blumentöpfe gewinnen kann: ins Halbmarathontraining. Ich träume dabei vom surrenden Freilauf und vom Wind in den Ohren. Genau so muss es sein.

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    Berlinmarathon 2016: Party hard

    Berlin, Marathonsonntag, 8 Uhr. Hinter mir liegen 285 Stufen. Ich stehe oben auf der Siegessäule, fröstele leicht und beobachte das Treiben unten. Vorfreude. Es ist perfektes Laufwetter: klar und sonnig, etwas frisch, aber nicht kalt und auch nicht zu warm. Zum Warten ein bisschen kühl, aber ich wollte ja unbedingt rechtzeitig hier oben stehen, um die beste Sicht auf den Start zu haben.

    12 Stunden vorher. Zwischen Pastatellern breiten wir auf dem improvisierten Esstisch den Streckenplan aus, berechnen Pace und Durchgangszeiten, checken U-Bahn-Verbindungen, schätzen Laufwege ab und tüfteln am optimalen Plan, um unsere Läufer mehrfach zu sehen. Scotland Yard, quer durch Berlin. Wir wollen, dass die beiden Mr. X sich uns drei Mal zeigen: Bei km 13, bei 21 und bei 37. An der Siegessäule wollen wir aufs Anfeuern verzichten (die 600 m schaffen sie ja wohl alleine) und entscheiden uns deshalb egoistischerweise für den vermutlich atemberaubenden Blick von oben. Schließlich steht der Plan – er ist ambitioniert und eng getaktet, aber wäre ja auch unfair, wenn die Läufer als einzige etwas leisten müssen.

    Guten Morgen Marathon! Der Wecker klingelt um 6 und ich schaufele so viel Frühstück in mich rein, wie es die knappe Zeit zulässt – wer weiß, wann heute das nächste Mal Gelegenheit zum Essen ist. Ich bewaffne mich mit der ausgeliehenen Kamera, trommele unser Support-Team zusammen, besuche die beiden Läufer, möchte sie nochmal drücken und viel Erfolg wünschen. Der erste ist äußerlich vollkommen ruhig, der zweite ein Nervenbündel. Ich wünsche mir für beide so sehr, dass sie ihre Ziele erreichen und verschwinde lieber schnell, bevor ich mich mit der Nervosität anstecke und alles noch schlimmer mache. Was ist das eigentlich für eine Zeitplanung, bei der die Fans vor den Läufern aus dem Haus müssen?

    Achja, wir wollten ja rechtzeitig auf der Siegessäule sein. In 50 Metern Höhe auf den Tiergarten gucken. Den Großen Stern. Die Straße des 17. Juni. Das Brandenburger Tor, den Fernsehturm, Start und Ziel, Berlin. Sieht schon schön aus. Eine verdammt beeindruckende Kulisse ist das. Halb 9, noch eine Dreiviertelstunde bis zum Start. Ich schaue von oben zu, wie die Startblöcke sich in der Ferne füllen, wie unter uns die Absperrungen zur Seite geräumt werden, Menschen mit Funkgeräten Dinge besprechen, wie sich Polizei und Krankenwagen positionieren. Geschäftiges Treiben. Da kommt etwas Großes. So groß, dass es mir eine halbe Stunde vor dem Start eine beschissene Gänsehaut einjagt, obwohl ich nicht mal selbst laufe. Der Gedanke an die beiden, die da jetzt zwischen mehr als 41.000 Menschen im Startblock stehen, reicht völlig. Wochenlang habe ich die Vorbereitung miterlebt, vor wenigen Stunden haben wir zusammen Nudeln gekocht, eben haben sie noch verschlafen aus der Wäsche geguckt, jetzt ist es so weit. Wir sind nicht mehr dabei, können nichts mehr tun, bei nichts mehr helfen, nur zuschauen, da sein, mitfühlen. Gänsehaut. Kloß im Hals. Startschuss. Luftballons steigen auf, von hier oben aus der Entfernung sehen sie aus wie winzige weiße Punkte, könnten auch Fliegen sein.

    Dann setzen sich die bunten Punkte in Bewegung und werden immer größer. Die Spitzengruppe setzt sich sofort ab. Die Masse dahinter rollt auf uns zu, teilt sich vor der Säule, strömt rechts und links vorbei und vereinigt sich wieder auf der anderen Seite. Was. Für. Ein. Bild. Ein Meer aus 41.000 bunten Ameisen umspült die Insel der Siegessäule und nimmt einfach kein Ende. Kein Foto kann festhalten, wie es sich anfühlt, das zu erleben.

    Wir müssen runter. Ich möchte noch ein paar Bilder von der niedrigeren Aussichtsplattform machen und außerdem müssen wir langsam zur U-Bahn. Unsere beiden Läufer sind in verschiedenen Startblöcken und die Gefahr, den ersten bei km 13,5 zu verpassen, ist groß. Also beginnt die Jagd auf Mr. X. Wir sind zu viert, einer davon hat den Plan verinnerlicht, kennt Bahnlinien und Umsteigepunkte, wahrscheinlich verwaltet er auch die Black Tickets und sorgt dafür, dass alle die Spielfiguren auf die richtigen Felder setzen. Via Berlinmarathon-App erfahren wir, dass unser erster Läufer schon die 5-km-Marke passiert hat, während wir noch nicht mal ansatzweise in der Nähe von 13,5 sind. In der Bahn geht die Diskussion los: Den ersten Punkt ausfallen lassen, auf Nummer sicher gehen und direkt zu 21? Ja. Nein. Vielleicht doch besser. Nein, wir können es doch knapp schaffen. Wir fahren zur 13,5.

    Wir stehen keine fünf Minuten am Streckenrand, als der erste vorbei kommt. Schild hochhalten, abklatschen, fotografieren. Gut sieht er aus. Frisch, kann noch lachen. Nicht sonderlich verwunderlich bei km 13. Endlich stehen wir mal mittendrin, schön in einer Kurve, haben gute Sicht und sehen die bunten Punkte jetzt mal aus der Nähe. Toll, wer so alles Marathon läuft. Jung, alt, sehr alt, klein, groß, dick, dünn, mit Dirndl, Schlafanzug oder Hasenohren – alles dabei. Unser zweiter Läufer lässt auch nicht lange auf sich warten, sieht ebenfalls super aus und ist bestens gelaunt. Wir schicken ihn auf die weitere Reise und benehmen uns dann wie Straßenverkäufer, die ihre Auslage ratzfatz einpacken müssen, weil die Polizei naht: Plakat zusammenrollen, Kamera verstauen, in die U-Bahn springen. Wir haben hier eine Mission zu erfüllen.

    Während wir zur Halbmarathonmarke unterwegs sind, nähert sich die Elite dem Ziel. Per Whatsapp-Liveticker halten mich die Mädels zuhause in Sachen Zielsprint und Weltrekord ja oder nein auf dem Laufenden – und ich die komplette Bahn, indem ich laut vorlese, was die Fernsehzuschauer so in ihre Handys getippt haben. Was für ein Spaß!

    Wir landen nicht bei km 21, sondern bei 20 und das ist ein Fehler, denn hier ist eine Verpflegungsstation und somit großes Gedränge. Unser Zeitfenster ist eng: Es ist eine echt knappe Kiste, wir marschieren im Stechschritt von der U-Bahn zur Strecke und sind zwar so gerade eben rechtzeitig da, aber sehen unsere Läufer nicht. Alle beide nicht. Verdammt! Dafür spricht mich eine maximal verwirrte Radfahrerin an, die schon eine Weile neben mir steht und über den nicht endenden Strom der Läufer rüber auf die andere Seite schielt: „Ich kann das so schwer einschätzen, aber ich komme da jetzt mit dem Rad eher nicht rüber, oder?“ Äh, nein. Eher nicht.

    Als uns klar wird, dass wir die beiden Läufer trotz vier Paar Augen wirklich nicht gesehen haben, wandern wir entlang der Strecke zum dritten und letzten vereinbarten Punkt: km 37. Dafür haben wir jetzt ausnahmsweise mehr als genug Zeit, denn während wir nur gemütlich drei Straßen weiter müssen, laufen die Hauptakteure mal eben 17 km. Endlich für uns kein Zeitdruck und endlich mal die Gelegenheit, ein paar mehr Eindrücke aufzusaugen. Wir kommen kaum voran, weil ich alle zwei Meter stehen bleiben und fotografieren muss. Dieses Schild, jenes Schild, die Leute, die dort rumturnen, die Kinder da mit den Seifenblasen, guck mal dort die Luftballons, Biene Maja, Einhörner, der Typ mit den Boxen, die da drübern mit dem beschrifteten Bettlaken, rotes Konfetti, goldenes Konfetti, Glitzer-Konfetti, Berlinmarathon, du bist so eine verdammte Party. Wenn ich hier niemanden anfeuern wollte und einfach nur den ganzen Tag Zeit hätte, würde ich Teile der Strecke entlang laufen und nur die Zuschauer fotografieren. Ihre leuchtenden Augen. Ihre klatschenden Hände. Ihre Plakate.

    Die komplette Stadt liegt lahm. In unsere Überlegungen, wie wir zur nächsten U-Bahn-Station kommen, müssen wir immer mit einbeziehen, auf welcher Seite der Laufstrecke wir sind, wo wir rauskommen wollen, wo es eine Unterführung oder eine Brücke gibt. Autofahrer wären ziemlich aufgeschmissen und auch als Radfahrer sollte man ziemlich gut wissen, wo man lang möchte. Das betrifft übrigens nicht nur den Sonntag, sondern auch schon Samstag sind die Straßen gesperrt, weil der Inlinemarathon mit über 5.000 Skatern am Vortag stattfindet. Zwei Tage lang steht die Hauptstadt also ziemlich still – und was machen die Berliner? Feiern. Während bei der Radrenn-Premiere in Düsseldorf letzte Woche das Geschrei wegen gesperrter Straßen und abgeschleppter Autos sowohl in den Medien als auch den sozialen Netzwerken groß war, feiern die Berliner eine riesige Marathon-Party. Klar, das ist schon der 43. Berlinmarathon, es ist die schnellste Strecke der Welt, die Teilnehmerzahl ist mit über 41.000 Läufern gigantisch, aber: auch die Akzeptanz vor Ort ist gigantisch, der Support am Streckenrand großartig.

    Da trommelt Jan seit 8 Jahren auf seinem Schlagzeug rum, Anwohner organisieren auf eigene Faust Getränkestände, am Wilden Eber steppt der Bär, bei km 37 feuert das Run Pack eine Konfettikanone nach der anderen ab. Stellenweise stehen die Zuschauer in Reihen zu viert oder fünft hintereinander, als kleiner Mensch sehe ich überhaupt nichts, kann nur die Kamera in die Höhe halten oder durch Beine hindurch fotografieren. Auf keinem einzigen Kilometer ist hier tote Hose. Berlin will jeden irgendwie ins Ziel peitschen und gibt sich dabei allergrößte Mühe – was hier in den Straßen los ist, macht einfach nur Spaß. Da liegt eine einmalige Energie in der Luft: Eine Mischung aus Euphorie, Entschlossenheit und Durchbeißen bei den Läufern und auf der anderen Seite Freude, Respekt und neidlose Anerkennung bei den Zuschauern. Der Berlinmarathon geht nicht spurlos an dir vorbei, es sei denn du bist aus Stein.

    Bei km 37 erwarten wir unsere Läufer, die uns jetzt leider schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen haben. Dank der App wissen wir, dass es bei beiden gut läuft – bei einem sogar etwas zu gut, so dass wir ständig besorgt mit einem Einbruch rechnen, man weiß ja nie. Der erste kommt vorbei, sieht immer noch großartig aus, freut sich uns zu sehen, klatscht ab und ich bin sicher, wer nach 37 Kilometern noch so frisch aussieht, könnte schneller laufen. Von seinem Einbruch ahnen wir gar nichts, aber er kommt nur wenige Meter später. Blödes Timing, hätten wir mal lieber ein paar hundert Meter später an der Strecke gestanden. Der zweite Läufer sieht deutlich weniger frisch aus, freut sich noch mehr, uns zu sehen und ich bin immer noch gespannt, ob er sein Tempo so ins Ziel bringen kann. Er kann.

    Wir gehen die letzten 5 km fast entlang der Strecke, stellen fest, dass bei km 38 mehr Wanderer als Läufer unterwegs sind, kürzen vom Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor ab und lassen uns auf die andere Seite der Strecke schleusen. Was für ein fantastisches ausgeklügeltes System ist diese Zuschauer-Schleuse bitte! Und Entschuldigung, das ist zwar offensichtlich, aber ich muss es trotzdem sagen: Was bitte muss es für ein phänomenales Gefühl sein, durchs Brandenburger Tor auf die Zielgerade zu laufen?

    Wir treffen uns alle am Punkt für die Familienzusammenführung, Buchstabe Y. Seit gestern witzeln wir darüber, dass wir dort wahrscheinlich zwischen den Yildirims und Yoshimuras die einzigen sechs Kinder sein werden, die offensichtlich weder eine Familie sind, noch einen Nachnamen mit Y haben – aber der Treffpunkt funktioniert trotzdem oder gerade deshalb hervorragend. Bitte nicht nachmachen, denkt euch gefälligst einen eigenen seltenen Buchstaben aus, wenn ihr wen nach dem Berlinmarathon finden wollt – X und Q sind ja schließlich auch noch übrig! Wir holen also bei Y zwei erschöpfte, aber glückliche Marathonis ab. Einer deutlich unter der Wunschzeit, der andere etwas drüber, aber dennoch nicht zu enttäuscht. Ich verschweige lieber, dass ich mir kurz ernste Sorgen gemacht habe, als die App sich während seiner letzten 2 km beharrlich ausgeschwiegen hat, während der andere, später gestartete, schon im Ziel war. Alles gut gegangen, nur eine kleine Wanderung, Zeitziel zwar verpasst, aber dennoch neue Bestzeit – wunderbar. Wir watscheln nach Hause, klettern die Treppen in die gefühlt eine Millionste Etage rauf, schütten auf das Finisher-Bier noch etwas Schampus (ohne Lachsfisch) und sind uns ziemlich einig: Dieser Berlinmarathon ist schon ne saugeile Geschichte.

    Danke für die Wahnsinns-Show Ferdi und Christian! Glückwünsche, Respekt, gezogene Hüte – seid stolz auf euch, ihr Kämpfer! War schön, mit euch mitzufiebern. Danke an das beste Support-Team Anne, Steffi und Constantin – das hat großen Spaß gemacht mit euch. Danke fürs Kamera-Halten-Lassen Christian, war mir mal wieder eine Ehre und Freude. Mehr Bilder gibts hier zu sehen. Berlin, wir kommen wieder!

    Gut geschmiert? Praxistest Kettenschmierstoffe

      Test Kettenschmierstoffe In der Tour 4/2016 gab es einen großen Test zu Kettenschmiermitteln, der im Netz teils kontrovers diskutiert wurde. Klar, viele haben langjährige Erfahrung mit ihrem Kettenöl gemacht und schwören drauf. Mir ging es genauso und ich war baff erstaunt, dass mein Lieblingsöl für’s Rennrad „Finish Line Teflon Schmiermittel“ von der Tour mit der […]

    Tourenspektakel rund um Kaltern

    Im BIKE Women Camp genossen die über 90 Teilnehmerinnen die letzten Sommertage. Frau nehme einen schönen Ort mit Bergen und See, die passende Jahreszeit, Erfahrung im Organisieren, jede Menge Aussteller aus der Bike-Branche, coole weibliche Guides und viel gute Laune und schon können die Teilnehmerinnen im letzten Mountainbike-Women-Camp des Jahres voll durchstarten. Meinetwegen hätten es…read more

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    Raceday No. 23 – Race am Rhein Düsseldorf

    Liebe Kinder, bitte macht das nicht nach! Ich stand nur deshalb am Sonntag beim alltours Race am Rhein trotz dicker Erkältung am Start, weil meine Saison vorbei ist, weil ich jetzt zwei Wochen Urlaub habe und weil ich es mir deshalb gerade erlauben kann, mich etwas länger auszukurieren. Natürlich weiß ich, dass es keine schlaue Idee ist, mit verschleimten Nebenhöhlen und Bronchien überhaupt an den Start zu gehen, deshalb wirklich: Don’t try this at home!

    Wäre ich nicht gestartet, hätte mir allerdings sehr das Herz geblutet: Ein Radrennen in Düsseldorf, diese neu entdeckte Liebe, direkt vor der Haustür auf einem Teil der zweiten Tour-de-France-Etappe 2017. Wie gut ist das denn? Ich freue mich einfach viel zu sehr auf das zweite Heimspiel in Folge nach dem Ratingen Triathlon am letzten Wochenende – DNS ist also keine Option. Wie fabelhaft so ein Spektakel zuhause ist, stelle ich ziemlich schnell fest: Während ich nur ein paar Minuten alleine in der Gegend rumstehe, halbherzig bei einem Junioren-Rennen auf der Kö zuschaue und auf den Rest warte, quatschen mich nacheinander gleich drei Leute an, die mir entweder schon mal bei einer gemeinsamen Ausfahrt oder bei Strava begegnet sind oder die hier mitlesen. Hallo kleine Düsseldorfer Radsportwelt, du große Familie!


    Mein überaus vernünftiger Plan für das Rennen sieht so aus: Es langsam angehen lassen. Wirklich langsam. Bloß nichts riskieren: Bronchitis, Lungenentzündung, Herzmuskelquatsch, was man sich halt so einfängt, wenn man es erkältet übertreibt. Im Startblock deshalb meine Ansage an Silke und Svenja, die beide heute ihr erstes Rennen fahren, aber theoretisch auf jeden Fall schneller sind als ich: Keiner soll auf mich warten! Würde ich auch nicht wollen, also soll einfach jeder sein eigenes Ding fahren. Die zwei halt schnell und ich gemütlich hinterher, so wie es die Lunge zulässt. Als wir zur Startlinie rollen, tippt mir von außen über die Absperrung Steffen aus dem Orga-Team auf die Schulter und meint: „Hau rein!“ Wie nett! Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Mit dem Startschuss geht es mir genauso wie Jan von Pushing Limits: Erst mal gemütlich losrollen… Ach, scheiß auf den Plan! 

    Plötzlich gilt das Motto: Du kannst nicht mehr, wenn du „Ich kann nicht mehr“ nicht mehr sagen kannst. Bis dahin gib uns deine beste Show! Die gebe ich. Die ersten Kilometer zusammen mit Silke und Svenja, die sich beide ziemlich flott in diese wunderbare Radrenn-Atmosphäre einfinden. Die kurze Diskussion, wie schnell man denn am Anfang so fährt, endet damit, dass ich meine: Scheiß drauf, die Strecke ist arschkurz. Was sind schon 46 km. Lass mal reinhauen. Ne gute Gruppe finden. Dann mal gucken.

    Es läuft zu gut. Nach nur 6 km steht mit der Rennbahnstraße in Grafenberg der erste Anstieg an. Bergwertung! Ich merke, dass mich das bisschen bis hier hin schon unnormal angestrengt hat und bin sicher, dass die beiden Mädels mich gleich abhängen werden, aber so schnell will ich nicht aufgegeben und nehme daher allen Schwung mit in den Berg, den ich finden kann. Im Wiegetritt heize ich die ersten Meter hoch und lasse dabei überraschend die anderen zwei erst mal hinter mir. Ich leide lieber kurz und hart als lange und ein bisschen. Trotzdem eine bescheuerte Idee, denn erst oben an der Kurve fällt mir ein, dass sich der Berg ja noch ein Stückchen zieht. Nicht ganz 2 km sind es insgesamt bis nach oben und der schnelle Anfang rächt sich. Natürlich. Wenn ich meine Lunge nicht gleich vom Boden aufsammeln will, muss ich also langsamer machen. Was mich freut, sind die Beine – die sind nämlich völlig ok. Silke ist mittlerweile längst über alle Berge (true!) und Svenja sammelt mich auch wieder auf, so dass wir die Abfahrt zusammen nehmen können.

    Ich komme wieder zum Atmen und versuche, das Ausmaß des Schadens abzuschätzen, den mir das bergauf Ballern eingebrockt hat. Die Lage lässt sich am besten im Windschatten sondieren und so klemme ich mich erst mal hinter Svenja, die zwar höchstens halb so breit ist wie ich, aber mich aus irgendeinem Grund trotzdem hervorragend zieht. Und das ist auch nötig. Beschissen siehts aus. Nachdem wir aus Gerresheim raus sind, gehts durch Erkrath ins Neandertal bis nach Mettmann. Ich hasse das Tal. Es geht fast 9 km lang bergauf und die Steigung ist kaum zu sehen, aber trotzdem zu spüren. Ich hasse solche tückischen Scheißberge. Dann lieber ehrlich und hart. Kurz und angsteinflößend bergauf, steil, aber mit absehbarem Ende – das sind mir die liebsten. Was ist das überhaupt für ein Tal, in dem es direkt wieder hoch geht?

    Wir finden keine vernünftige Gruppe. Die einen sind zu schnell, die anderen zu langsam. Und so krebse ich hinter Svenja her, die sich nicht davon irritieren lässt, dass sie nicht auf mich warten soll. „Macht doch auch zusammen Spaß!“ Äh ja, theoretisch schon. Ich wär nur halt gern fit! Würd auch mal im Wind fahren, gerne an irgendeine Gruppe ran fahren, schnell fahren, was man eben so macht im Radrennen! Stattdessen versuchen wir ein paar Kilometer lang, zu einem Bekannten aufzuschließen und ich möchte währenddessen sterben. 27x lege ich mir ein „Ok! Das wars, ich bin raus! Fahr die Scheiße alleine zu Ende! Echt jetzt!“ zurecht und beiße mir dann doch lieber die Zunge ab. Ich weiß, dass in Mettmann nochmal ein fieser Anstieg kommt, aber ich habe nicht die geringste Ahnung, wie ich da rauf kommen soll, wenn ich schon auf dem Weg dahin so dermaßen hinüber bin.

    Schließlich holen wir meinen Vater ein, der in Block A kurz vor uns gestartet ist und das nehme ich als Anlass, Svenja jetzt wirklich alleine auf die weitere Reise zu schicken. Sie soll endlich ihr Tempo fahren, ich bin nicht alleine, alles cool. Wenn da nicht jetzt dieser beknackte Berg käme. Aber wie war das? Lieber kurz und heftig als lang und gemein? Zum ersten Mal mache ich was wirklich Vernünftiges und gehe diesen Anstieg langsam an. Kleinster Gang, gemütlich, so dass noch Luft zum Atmen bleibt. Aber nicht genug Luft, um dem älteren Herrn irgendwas zu entgegnen, der unsere Kletterei mit „Na da haben Sie sich aber was ausgesucht! Hier mit dem Rad hoch?!“ kommentiert.

    Ich bin oben. Nur noch 20 km. Mehr als die Hälfte ist geschafft, alle Berge sind geschafft, in meinem Kopf geht es jetzt nur noch bergab. Das tut nicht weh, also Vollgas. Eine scharfe Kurve und dann: Kette rechts. Ab ins Schwarzbachtal. Leider habe ich vergessen, dass vorher noch Metzkausen auf der Route liegt und es hier nicht nur bergab geht, sondern auch noch zwei mal leicht rauf. Och Mann ey. Alle Typen, die ich auf der Abfahrt überholt habe (Ich! Bergab! Vollkommen verrückt), kassieren mich sofort wieder beim leichtesten Anstieg. Okay. Mir ist alles egal. Ich warte auf die richtige Abfahrt, die für all die Kletterei entschädigt. Der schönste Moment des gesamten Rennens kommt ganz kurz vorher: Mettmanner Straße, kurz nach der Brücke über die A3. Oben auf der Kuppe, rechts und links Felder, am Horizont ist Düsseldorf zu erahnen. Weit weg. Weit unten. Hinter mir die Hügel, die Anstrengung, die Quälerei, vor mir die großartige Aussicht, die Abfahrt, das Ziel. Am liebsten würde ich anhalten, ein Foto machen, den Moment einfrieren, aber ich bin immer noch in einem beschissenen Rennen, ich kann das alles nur in mich aufsaugen. Und dann runter ins Schwarzbachtal schießen.

    Ich bin bergab so ein Angsthase. Ich fahre lieber bergauf. Fahrt niemals mit mir in die Berge, ihr werdet unten immer warten müssen. Eigentlich. Für eine Jedermann-Rennstrecke finde ich diese Abfahrt ein bisschen gewagt, denn die Straße ist schmal, es gibt zwei Kurven und es geht verdammt ordentlich runter. Aus irgendeinem Grund ist keine Angst da, sondern einfach nur volles Vertrauen. Ins Material, in mich, in die Leute vor und neben mir. Voll toll ohne Gegenverkehr! Ich liebe die Strecke. Ich liebe die Kurven. Auf keinen Fall kann ich schreiben, wie schnell ich da runter gefahren bin, weil meine Mutter hier mitliest und sehr wahrscheinlich sonst einen Herzinfarkt bekäme. So bleibt das Brunos und mein Geheimnis und ich kann nur sagen: Wenn Abfahrten immer autofrei wären, hätte ich so viel weniger Angst!

    Die letzten 15 km sind ein Traum. Es geht durch Ratingen und obwohl ich die Augen offen halte, entdecke ich kein bekanntes Gesicht am Streckenrand, aber dafür was anderes wichtiges: Endlich den perfekten Zug. Ich reihe mich ein und plötzlich ist alles leicht. Das Tempo passt perfekt: auf flacher Strecke jenseits der 40, bergauf immernoch mit 36, mal Einerreihe, mal Zweierreihe, ich werde mitgezogen, sauge hinter mir andere mit, genieße endlich die Geschwindigkeit und bin schon wieder traurig, dass es gleich vorbei ist. So muss sich Radrennen anfühlen! Schnell und toll und viel zu kurz.

    Der Tunnel am Kö-Bogen ist schön und schrecklich zugleich: Es geht bergab, der Asphalt ist großartig und ich sause mit gut 50 Sachen durch die Kurven im Tunnel – bis es direkt am Ausgang nochmal bergauf geht, verdammt! Wie unnötig nochmal so kurz vor dem Ziel. Also hoch kurbeln, wieder antreten, nochmal Tempo rausnehmen und um die letzte 180°-Kurve eiern, auf die mein Nebenmann großzügigerweise alle Fahrer im 100-Meter-Umkreis mit „VORSICHT, KURVE!!“ hinweist (wer hätte das gedacht!) und dann: Zielsprint. 46 km, 1:18:21, Schnitt 35,23 km/h. Huch.

    Geschafft! Ich bin im Ziel, habs überstanden, hab die Berge gerockt, lebe noch, ne verdammt ordentliche Zeit hingelegt und mir ist ein bisschen schwummrig und ich brauche dringend so ein zuckriges Iso-Drink-Gedöns. Und Obst. Und Laugenstange. Wie spitzenmäßig ist die Zielverpflegung denn bitteschön? Kuchen, Energydrink und Bier hätte ich auch noch haben können. Im Nachzielbereich turnt außerdem der Oberbürgermeister rum, der das Rennen ebenfalls mitgefahren ist – mit der Fortuna-Startnummer 1895 – super Sache!

    Als Teilnehmer habe ich an der Race-am-Rhein-Premiere nichts auszusetzen: von der Information über die Sicherheit bis zur Versorgung war für mich alles tiptop. 700 Helfer sind der reinste Wahnsinn, danke für euren Einsatz! Zwei Kleinigkeiten hab ich dann aber doch: Bei Verkehrsinseln auf der Strecke halte ich Fahnenschwenker für deutlich besser sichtbar als Pylonen auf dem Boden – ist alles gut gegangen, aber wenn sich der ein oder andere Helfer hierfür gefunden hätte, wäre es perfekt gewesen. Anderer Punkt: Danke Henkel für ein Duschgel in Originalgröße im (übrigens ganz gut gefüllten!) Startbeutel – aber ist es wirklich so schwer, für 300 Frauen extra Beutel zu packen? Ich bin die erste, die bei dem Radfahrer/innen-Gender-Quatsch kotzt, aber im Ernst: Den wenigen Frauen, die bei der Veranstaltung teilnehmen, sendet ein Männerduschgel ein echt blödes Signal: Achja, hm, ihr seid auch irgendwie dabei, aber ihr seid so wenige, das kümmert uns gar nicht so richtig, tja, Pech gehabt. Sponsoren, lasst euch mal was einfallen! Muss ja nicht gleich Nagellack sein (bitte nicht!), aber ein simples Duschgel für Frauen wäre schon spitze!

    Und weil ich durchs Kommentare-Lesen echt schlechte Laune gekriegt habe und das Social-Media-Team des Race am Rhein mein volles Mitleid hat: Ihr ignoranten Anwohner, die Teilnehmer eines Jedermannrennens als dopingverseuchte Drogenopfer betiteln, mit Klagen drohen, Mähdrescher auf der Rennstrecke parken wollen und Radfahrer mit Wasserbomben bewerfen wollen – ich hoffe, all das ist nicht passiert. Zieht nicht in die verdammte Stadt, wenn ihr nicht wollt, dass Straßen für eine sportliche Großveranstaltung gesperrt werden. Und wenn ihr in einem der umliegenden Dörfer wohnt – freut euch doch, dass vor eurer Haustür endlich auch mal was los ist. Macht es wie all die fantastischen Zuschauer an der Strecke, trefft die Nachbarn, schmeißt Grillpartys, stellt Stühle und Tische raus, macht Lärm, erlebt was. Wie wärs mit etwas mehr Toleranz? Wir sind hier nicht in Hamburg, wo Anwohner jedes Wochenende von irgendwas beeinträchtigt werden – es geht nur zufällig nächstes Jahr um die größte Sportveranstaltung der Welt. Ich bin froh, dass die Stadt die Eier hat, die Tour nach Düsseldorf zu holen und ich freue mich riesig auf das Spektakel. Ich vertraue darauf, dass die Kritik an der Informationspolitik ernst genommen wird und hoffe vorsichtig auf eine Race-am-Rhein-Neuauflage. Wer so verbittert ist, dass er Kommentare wie die oben angerissenen schreiben muss, der tur mir nach dem ersten Wutanfall nur noch leid. Ich wünsche denjenigen, die sowas nötig haben, dass auch sie in ihrem Leben etwas finden, was sie lieben, wofür sie brennen, dass sie mal was Einmaliges erleben und sagen: Boah, war das geil. Leidenschaft ist sexy, meckern ist scheiße.

    Die Startplätze wurden mir vom alltours Race am Rhein zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung zum Rennen ist unabhängig davon natürlich meine eigene.
    Fotos: Christian Siedler. Ebenfalls dankeschön!

    Podcast Nr. 82 – Tom Ritchey (Eurobike 2016, Teil 2) – Fahrradio

    Thomas hat mit Tom Ritchey gesprochen, einem der Pioniere des Mountainbikes. Er hat zusammen mit Gary Fisher und Joe Breeze Ende der 1970er das Mountainbike erfunden. Das ist natürlich etwas vereinfacht dargestellt. Thomas spricht mit ihm über Radfahren, Rahmenbau und die Fahrradindustrie. Die Qualität ist nicht soo gut, aber inhaltlich werden alle Liebhaber der Fahrradgeschichte […]

    Probefahrt Vivax Assist

    E-Bikes im Rennrad-Blog? Ach hör‘ doch auf! Eigentlich stehe ich nicht auf E-Bikes. Und E-Bike-Wettbewerbe, wie bspw. die E-MTB-WM, sind mir total zuwider. Das ist nämlich nur Marketing-Tam-Tam der Fahrradindustrie. Allerdings bieten E-Antriebe eine gute Möglichkeit, unterschiedlich starke Fahrer miteinander trainieren zu lassen. Vivax So war mein Interesse geweckt als ich auf der Eurobike 2016 am Stand […]

    Tiroler Indian Summer

    Das MOUNTAINBIKE Women’s Camp gastierte letzte Woche in der Tiroler Zugspitz Arena. Der sagenhafte Blindseetrail allein macht diese Region für Mountainbiker schon zu einem lohnenswerten Ziel. Aber darüberhinaus gibt es viele geile Trails, gebaute Strecken und Seilbahnen, die die Kräfte zum Abfahren schonen. Das genossen auch die über 60 Frauen, die das Camp nutzten, um…read more

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    Raceday No. 22 – Ratingen Triathlon 2016

    Seit drei Tagen grübele ich darüber nach, wieso es so schön ist, in Ratingen zu starten. Warum ich den Triathlon dort so gerne mag, wieso er seit 2014 jedes Jahr fest für Mitte September im Kalender steht. Neben einer Organisation voller Herzblut und einer anspruchsvollen, aber tollen Strecke ist Ratingen für mich vor allem eins: Zuhause. Hier bin ich geboren und aufgewachsen, genau hier bin ich vor zwei Jahren auf die Idee gekommen, mich für einen Triathlon anzumelden und zufällig ist es dann eben der direkt vor der Haustür geworden. Konnte ja damals keiner ahnen, dass das mal was wird mit mir und dem Ausdauersport!
     

    Aus Langeweile und weil zu früh wach Zöpfe geflochten. Vorsicht, als nächstes werde ich so ein ätzendes Triathlonmädchen, das Frisurtipps gibt. Wartet nur ab.

    Bis aufs Schwimmen habe ich dieses Mal zur Abwechslung keine dämlichen Selbstgespräche zu bieten und auch das eine ist schnell abgehandelt. Bahn 1: Wieso ist die Tante vor mir so langsam, obwohl sie gesagt hat, sie würde was um die 11 Minuten schwimmen? Können die Mädels hinter mir bitte ENDLICH aufhören, an meinen Füßen rum zu grabbeln? Bahn 2: Boah ey, was hab ich keinen Bock auf Schwimmen. Nur 10 Bahnen! Voll wenig eigentlich. Aber die ziehen sich so. Wie langweilig. Wie doof wäre es, wenn ich jetzt aus dem Becken klettere und aufhöre? Wie blöd würden die Zuschauer wohl gucken? Mit welcher Ausrede könnte ich aus der Nummer wieder raus kommen?
     

    Andere Sache beim Schwimmen: Rollwenden. Hab ich in letzter Zeit immer wieder geübt, mich zuletzt damit vor einer Woche in einen ziemlichen Flow geschwommen und daher beschlossen: geht schneller, sieht voll profimäßig aus, klappt in 80 % der Fälle ziemlich gut – wird also im Wettkampf gemacht. 10 Bahnen bieten 9 Gelegenheiten, möglichst elegant und schnell zu wenden. Oder halt wie eine Robbe, die nicht weiß wo oben und unten ist, irgendwo in der Nähe des Beckenrandes orientierungslos zu kreiseln, um dann irgendwie doch noch eine Zehenspitze an den Rand zu bugsieren, sich halbwegs abzustoßen und nach Luft japsend auf die nächste Bahn zu – äh – gleiten. Nun ja.

    Hat eigentlich irgendjemand jemals beim Atmen nicht wie der weiße Hai ausgesehen? (Danke Svenja, den musste ich einfach klauen)
     

    Auf der Radstrecke gibt es eine Sprintwertung: Direkt nach dem Radaufstieg folgt eine Passage Kopfsteinpflaster und dann ein Anstieg, kurz und knackig. Zum ersten Mal ist nicht nur für den schnellsten Fahrer, sondern auch die schnellste Fahrerin ein Preisgeld ausgeschrieben. Ich habe zwar keine ernsthaften Hoffnungen darauf, wills aber trotzdem versuchen. Wäre ja auch blöd, wenn nicht. Blöd ist auch, wenn die Beine dann im falschen Moment aus Pudding sind.

    Dass die restliche Radstrecke mit „wellig“ auch noch ziemlich euphemistisch beschrieben ist, weiß ich. Zum Glück weiß ich sogar sehr genau, was auf mich zukommt – kann allerdings überhaupt nicht einschätzen, wie schnell ich die 20 km Auf und Ab hinter mich bringen kann. Der Plan lautet deshalb: alles geben. Nach dem verkorksten Sprint sind die Radbeine zum Glück direkt da – vielleicht ist die Sache mit dem Kraulschwimmen doch nicht so dumm. Bei den Freiwasser-Starts dieses Jahr habe ich nach dem Brustschwimmen auf dem Rad mehr kämpfen müssen. Vielleicht liegts an den Beinen, vielleicht auch am Kopf: Ich weiß, das Radfahren wird hart und ich habe Bock drauf.

    Schwupps, sind 20 hügelige Kilometer rum. Schade! Darf ich wirklich schon zur Wechselzone abbiegen? Ich darf. Ab auf die Laufstrecke. Es ist der letzte Triathlon in dieser Saison, in diesem Jahr, es ist „nur“ ein Sprint, es ist zuhause. Ich habe mir nur eine Sache vorgenommen: Es so schnell wie möglich zu machen. Es ist egal, wenn es weh tut. Es sind nur 5 km. Nur zwei Runden. Das letzte Mal. Diese Gedanken sind so verinnerlicht, dass ich sie mir auf der Strecke kaum vorbeten muss. Das einzige, was ich absolut nicht will: mir hinterher vorwerfen, es wäre noch was gegangen. Wäre mehr drin gewesen. Also laufe ich. Höre auf zu denken und laufe. Gucke nicht auf die Uhr, nicht auf den Puls, schaue in Gesichter, auf die Strecke, auf mich und stelle gegen Mitte der zweiten Runde fest: Es ist hart. Ich will es so. Und ich schaffe das.

    Ich will auf keinen Fall gemütlich ins Ziel traben, ich will schnell sein, ich will den Konjunktiv streichen, hinterher nicht hadern, ich will die Saison abschließen, stolz sein und ich will die eineinhalb Stunden knacken. Nach 1:24:59 laufe ich ins Ziel. BAM! Her mit der Wassermelone!

    Die einzelnen Zeiten sehen so aus:

    500 m Schwimmen: 12:53 min
    20 km Rad plus beide Wechsel: 42:59 min
    5 km Laufen: 29:08 min

    Fun Fact: Das sind insgesamt fast 20 Minuten weniger als vor zwei Jahren. Die meiste Zeit habe ich auf dem Rad eingespart – und habe übrigens mit dem dicken Bruno die 9. schnellste Radzeit von 91 Frauen hingelegt. Man gebe mir ein Triathlonrad und ich gehe sofort nochmal auf die Strecke! Mit der unterirdischen Schwimmzeit und dem okayen Lauf reicht es insgesamt für Platz 30 von 91. Achja, der Bergsprint. Fühlte sich grauenvoll an, ist aber Platz 5 von 301 geworden. Huch!

    Nach meinem einsamen Kö-Lauf vor einer Woche weiß ich übrigens spätestens in Ratingen sofort wieder zu schätzen, wie wichtig der Support ist. Meine Eltern zum Beispiel – die könnten am Wochenende ja auch mal was Schönes unternehmen. Stattdessen sitzen sie entweder in der Handball-Halle oder stehen auf Triathlon-Veranstaltungen wahlweise in der Sonne oder im Regen rum, um entweder der einen oder der anderen Tochter beim Schwitzen zuzugucken (der Unterschied ist nur, dass man die eine währenddessen vollständig beobachten kann und die andere außer beim Schwimmen ja ständig woanders ist).

    Da sind Helfer, die um 6 Uhr morgens im Freibad stehen, als es noch dunkel ist. Die Absperrgitter durch die Gegend schleppen, Brötchen schmieren, Bahnen zählen, den Weg weisen, die Strecke sichern, unermüdlich Wasserbecher füllen… Besonders charmant beim Heimspiel: Alle diese fleißigen Hände gehören nicht irgendwelchen namenlosen Freiwilligen, sondern Georg, Marcus, Stefanie, Dany, Reiner, Steffi und und und. Ihr glaubt nicht, was ein „Super, Maren!“ beim Wechsel (also dort, wo die normalsterblichen Fans ja nicht hinkommen), die Wunschbadekappenfarbe oder ein Willkommenheißen auf der Laufstrecke so ausmachen! 

    Da sind Trainingspartner, die längst zu Freunden geworden sind, die sich von ihrem Longrun auch mal schön am See erholen und gepflegt Nichts tun könnten – stattdessen schleppen sie ihre Kameras in den Nachbarort, sind den ganzen Tag auf den Beinen, hören sogar zu, als ich mich beschwere, dass ja keiner anfeuern kann, wenn beide fotografieren (und wechseln sich daher ab) und hecken obendrauf noch Konfettikanonen-Überraschungsaktionen aus.

    Während des Zieleinlaufs gut zu sehen: Die Konfettikanone. Nicht zu sehen, weil nicht vorhanden: Konfetti. Wir üben das dann nochmal.

    Genauso wichtig wie die Triathlonfamilie am Rand ist die im Rennen: Du kannst den Kram halt entweder alleine für dich irgendwo am Ende der Welt machen, oder zuhause, wo du gefühlt jeden zweiten Starter kennst. Die bekannten Gesichter und abgeklatschten Hände auf der Strecke werden hier immer mehr – wie wunderbar ist das? Allen voran mein Favourite Racing Buddy Naomi, die eine mordsmäßige Saison hingelegt hat, jetzt endlich weiß, wovon ich rede, wenn ich die Ratinger Radstrecke als Vergleich für irgendwas ranziehe und die den besten aller Sätze gesagt hat: „Wenn ich nächstes Jahr vernünftig Kraulschwimmen kann, üben wir den belgischen Kreisel im Wasser.“ So und nicht anders!

    DANKE euch allen! Ich weine der Saison jetzt noch ein wenig hinterher und schmiede dann schon mal langsam Pläne fürs nächste Jahr. Hat großen Spaß gemacht mit euch!

    Fotos: Christian Siedler, Ferdi Hierl. Merci.

    Eurobike: E-Bike Trends bei Riese & Müller – Mit einem Eurobike-Award-Gewinner

    E-Bike von Riese & Müller - ChargerMit einem Eurobike-Award-Gewinner Da eines unserer beiden Räder das Riese & Müller Charger im Gulf Racing Design ist, interessierte ich mich auf der Eurobike dafür, welches Modell im Jahr 2017 wohl Nachfolger dieses schönen City- und Tourenbikes werden kann. Die Gulf Racing Reihe im stylishen hellblau/orange  wurde leider nicht mehr fortgeführt, erfahre ich – schade eigentlich […]

    Der Beitrag Eurobike: E-Bike Trends bei Riese & Müller erschien zuerst auf E-Bike Spass.

    Raceday No. 21 – Kö-Lauf 2016

    Spontane Ideen sind immer die besten. Daher überlege ich nicht lange, als Naomi fragt, ob ich ihren Startplatz für den 10er beim Kö-Lauf haben möchte, weil sie beim Triathlon einspringt. Solche spontanen Geschichten muss man unterstützen, also bin ich dabei. Auch, wenn heute sonst keiner hier ist: Die Triathlon-Gang-Mädels sind über Willich, Xanten und Bottrop verteilt und auch sonst kenne ich keinen, der hier heute 10 km läuft. Die Herren aus dem Team Halbmarathon entpuppen sich als treulose Tomaten und wollen erst kurz vor ihrem eigenen Start eineinhalb Stunden später anreisen (es sei ihnen verziehen, aber nur wegen des Starkregens!). Also stiefele ich alleine zur Kö.

    Ich bin trotzdem 20 Minuten zu früh da. Ich warte alleine. Es gießt wie aus Eimern, also stelle ich mich unter. Alleine. Warten. Mit keinem sprechen. Besorgte Gesichter schauen in Richtung Himmel. Ich habe keine Jacke dabei, weil keiner da ist, der sie während des Laufs festhalten kann. Startbeutel abgeben für nen 10er? Pfffft. Aber ich mag Regen. Beim Laufen ist Regen prima. Die Startzeit rückt näher, aber die Strecke ist noch besetzt: Teilnehmer des Rehacare-Laufs trudeln ins Ziel ein. Gemeinsam sind behinderte und nicht behinderte Sportler 1,1 km um die Kö gelaufen – und wer sich dabei Zeit gelassen hat, wird jetzt unter frenetischem Jubel empfangen. Rechts und links der Strecke stehen die 10-km-Läufer Spalier, die sich die Wartezeit mit Applaus vertreiben. Was für eine Stimmung!

    Ich bin zwar ganz alleine hier, aber plötzlich Teil einer vorfreudigen, jubelnden Masse, die irgendwie Eins ist. Schließlich sind alle im Ziel und wir nehmen unsere Startaufstellung ein. Meinen letzten 10er bin ich Ende April bei der Breitscheider Nacht gelaufen: 56:10 Minuten. Dass ich das unterbieten kann, weiß ich – allerdings nicht, wie weit. Ich peile eine Zeit unter 55 Minuten an und plane, mit einer Pace knapp unter 5:30 min/km durchzulaufen. So weit die Theorie. Weil ich direkt nach dem Rennen gefragt wurde, was ich währenddessen eigentlich so gedacht habe (so ganz alleine!), kommen hier 10 km und 10 Eindrücke. Startschuss!

    1. Kilometer: Scheiße, ist das voll! Was zur Hölle! Wie soll das was mit der Bestzeit werden, wenn ich hier gar nicht von der Stelle komme? Sind alle diese langsamen Leute wirklich vor mir gestartet? Wieso stand ich denn so weit hinten? Idiotisch, nächstes Mal kannste dich echt ein bisschen weiter nach vorne stellen. Boah, ist das eng hier! Kurven. Kopfsteinpflaster. Nasse Gitter auf dem Boden am Kö-Bogen – ob ich es fertig bringe, mich schon nach 500 Metern auf die Fresse zu legen? Nein. Puh, gut. Gehts da hinten in der Kurve bergauf? Boah nee, echt jetzt? Ah, gar nicht so schlimm. War das da gerade ein Schild? Frage von links: „War das gerade der erste Kilometer?“ Ich glaub, das Schild war nur für die Halbmarathon-Läufer.

    2. Kilometer: Ah, da kommt unser Schild. Guck auf die Uhr! 5:10 min. Ups! Naja, läuft grade gut. Weiter so! OH! Ist das ein Baum hier mitten auf der Strecke?!

    3. Kilometer: Immernoch 5:10 min/km. Ooookay, immerhin gleichmäßig, aber viel zu schnell! Das läufst du so doch niemals bis zum Ende! Du bist zwei Kilometer so gut wie gerannt! Jetzt kannste aber wirklich mal ein kleines bisschen rausnehmen.

    4. Kilometer: Ist das ein Matsch hier im Park! Ob ich es schaffe, den Jungs während des Laufs zu schreiben, dass sie Trailschuhe für den Halbmarathon anziehen sollen?

    5. Kilometer: Ach was solls. Das werden sie schon selber merken, dass es nass ist. Ah, Rückweg! Oh, da ist schon die Kö. Nur noch einmal rum, dann Zieldurchlauf und auf die zweite Runde. Äh. Zieht sich ja schon ein wenig, diese blöde Straße hier!

    6. Kilometer: Oh! Knapp 26 Minuten für 5 km. Schneller als beim Brückenlauf. Nur da war nach 5 km Ende. Puh. Jetzt gehts also auf die zweite Runde. Du hast es so gewollt! Fühlt sich anstrengend an, aber irgendwie gut.

    7. Kilometer: Was war das für ne bescheuerte Idee, mit 5:10 loszulaufen?

    8. Kilometer: Was zur Hölle! Die Beine laufen noch, aber nicht mehr lange. Kannst du es irgendwann mal hinkriegen, einen negativen Split zu laufen? Schön locker starten und gegen Ende nochmal ne Schippe drauflegen? Wie ausm Lehrbuch, wär doch mal was. Aber so leidest du hier jetzt auf den letzten Kilometern, toll gemacht.

    9. Kilometer: Getränkestand. Wasser wäre nicht übel! Ok, ein Schluck reicht, war doch keine so gute Idee. Wobei auf die Kö kotzen irgendwie auch keine schlechte Aktion wäre.

    10. Kilometer: Da gegenüber ist das Ziel. Was soll die Scheiße, hier jetzt nochmal diesen Schlenker zu laufen? Oh, Lautsprecherdurchsage. Siegerehrung 5 km. Was, deren Strecke war 200 m zu kurz? Laufe ich dann gerade 400 m zu wenig? Wozu streng ich mich eigentlich an? Na prima. Was machen die Fahrradpolizisten eigentlich mitten auf der Laufstrecke? Überhole ich die jetzt oder was? Achja, jetzt können sie auf einmal doch schneller fahren. Letzte Kurve! Jetzt ist auch alles egal. Renn in das scheiß Ziel!
     

     
    Im Ziel. Atmen. „Maren!“ Oh Mann, hä was wo? Daniela steht am Rand und hat meinen Zieleinlauf beobachtet. Ich wusste nicht, dass sie hier ist; sie wusste nicht, dass ich hier bin. Wie schön ist das denn? Ich kämpfe mich durch den Nachzielbereich, stoppe die Uhr viel zu spät und stolpere zu ihr rüber. Ich bin irgendwas um die 53 min gelaufen, aber will mich erst so richtig freuen, wenn ichs ganz genau weiß. Unter 55 min hat ja schon mal geklappt! Die Ergebnisse sind online: 52:44 min. Krasser Scheiß! Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass ich so schnell laufen kann. 
    Gelernt vom Kö-Lauf:
    Alleine ist kacke. Vor allem vorher und nachher – die zufällige Begegnung war großartig! Umso dankbarer bin ich nach dem blöden alleine Rumstehen und alleine Laufen für alle Zuschauer, die in letzter Zeit sonntagsmorgens zu irrwitzigen Uhrzeiten aufgestanden sind, nur um mehrere Stunden am Streckenrand auszuharren. Ohne euch ist es nicht das gleiche!
    Und: Weniger denken. Mehr laufen.

    Raceday No. 20 – Bayer Triathlon Krefeld 2016

    Eigentlich wollte ich diese Saison ja entspannt angehen. Ein paar Sprints melden, mir keinen Stress mit den Distanzen machen und nur die Zeiten verbessern. Ohne Druck. Dann hab ich den Neo gewonnen und bin auf die glorreiche Idee gekommen, es sei ja ziemliche Verschwendung, das tolle Teil nur für 500 m mit ins Wasser zu nehmen. Eine Olympische Distanz muss her! Die Wahl ist auf Krefeld gefallen. 1500 m schwimmen, 40 km radeln, 10 km laufen. So weit so gut. Ende August, stehendes Gewässer, eine Woche lang vorher Temperaturen um die 30° – das Neoverbot ist absehbar. Toll gelaufen!

    Toll gelaufen ist auch meine Vorbereitung. Nicht. Die Laufkilometer im Juli und August kann ich fast an einer Hand abzählen. Im See war ich seit Hamburg genau drei Mal: zwei Mal zum Schwimmen, ein Mal eher zum Planschen. Zwei Mal mit Badeanzug weil wegen heiß, nur ein Mal mit Neo. Nachdem ich diese Freiwasser-Panik-Geschichte für mich analysiert habe, steht meine Entscheidung für Krefeld fest: Ohne Neo. Egal ob erlaubt oder nicht, ich schwimme ohne Neo und ohne Druck.

    Ganz eventuell sind wir ein klitzekleines bisschen zu früh da.

    Und so sitze ich Sonntagmorgen um halb 8, eineinhalb Stunden vor dem Start, am noch menschenleeren Elfrather See auf einem Steg und lasse die Beine ins Wasser baumeln. Der See liegt friedlich da. Das Wasser ist weich und in der Luft liegt diese angenehme Kühle vor heißen Tagen. Ich habe Lust zu schwimmen. Moment. Ich?? Schwimmen? Im See? Ja. Ich bin erstaunlich ruhig. Versöhnt mit dem See und dem lauschigen Morgen. Ich könnte noch ewig hier am Steg sitzen und die Beine baumen lassen, aber wenn die Begleitung eine nervöse Blase hat, gehen wir eben. Und nochmal. Und nochmal. Das einzige, was mich nervös macht, sind die Mücken. Ich bin so schnell so dermaßen zerstochen, dass ich beim noch anreisenden Support-Team kurzerhand irgendwas gegen Viehzeug ordere.

    Frisch eingesprüht mit Anti-Mücken-Zeugs hüpfe ich ins Wasser und hoffe, dass es irgendwie hilft. Einschwimmen klappt super, keinerlei Probleme. Die üblicherweise oft zu Beginn schweren Kraul-Arme melden sich nicht. Kann losgehen. Es gibt einen Wasserstart von einer imaginären Linie aus. „Wenn es knallt, gehts los!“ Es knallt. Ich bin relativ mittig einsortiert, aber habe sofort freie Bahn – keine Prügelei, gar nichts. Ich kraule, als wäre es das Normalste der Welt. Bis die Arme sich melden. Schwer werden. Weh tun. Prima. Ich will noch nicht kämpfen, noch nicht jetzt. Der Tag wird lang genug. Also schwimme ich Brust.

    Was mich bei den letzten beiden Starts immer in eine mittelschwere Krise gestürzt hat, ist auf einmal vollkommen okay. Ich fühle mich wohl hier im Wasser, bin gut drin, habe noch Kraulschwimmer neben mir. Ok, langsame Kraulschwimmer. Ich spare mir deren Zick-Zack und schwimme schön gerade auf die Bojen zu. Fast möchte ich den einen oder anderen antippen, wenn jemand zu weit vom Kurs abkommt. „Entschuldigung! Da gehts lang!“ Warum orientieren die sich eigentlich nicht einfach an mir? Ist doch ne total sichere Nummer, so ein Brustsschwimmer. Tritt halt manchmal aus, aber weiß immer, wo es lang geht.

    Die Sonne scheint, das Wasser ist mit kuscheligen 24° ziemlich angenehm und es ist wunderbar ruhig hier draußen. Keine ätzende Musik, keine dröhnenden Lautsprecher, nicht mal schreiende Zuschauer, gar nichts. Die Sicht ist in Ordnung, die zwei, drei Algen, in die ich greife, irritieren mich nicht weiter und vom angeblichen Entenproblem kriege ich nichts mit – keine einzige Ente in Sicht. Ich ahne, dass das Schwimmen heute sehr wahrscheinlich der angenehmste Teil wird, also verbringe ich möglichst viel Zeit im Wasser. Ganz toller Plan. Nach 40 Minuten zieht mich eine helfende Hand aus dem See. 40 Minuten sind nicht nur langsam, sondern unterirdisch lahmarschig. Passt allerdings genau in meinen ansonsten leicht ambitionierten Zeitplan: 40 min schwimmen, 1:20 Stunden radeln inklusive wechseln, unter 60 Minuten laufen – voilà, fertig ist die Olympische Distanz unter 3 Stunden.

    Dass es so einfach nicht wird, dämmert mir spätestens auf dem Rad. Die Radstrecke führt über eine Bundesstraße, die ich der Einfachheit halber und weil es cooler klingt ab jetzt Autobahn nenne. Darauf habe ich mich gefreut, weil ich guten Asphalt und lange Geraden vermute und somit viele Gelegenheiten, gut Druck zu machen. Und all die schnellen Schwimmerinnen wieder einzusammeln. Mittlerweile weiß ich, dass ich offenbar eine ganz passable Radfahrerin bin – wer so langsam schwimmt, muss dann ja wenigstens auf dem Rad ein bisschen was reißen. Ich habe die Rechnung allerdings ohne die pralle Sonne (wo sind die Bäume über der Autobahn, wenn man sie mal braucht?), den Wind (irgendwie klar, dass sone verdammte Autobahn ziemlich windanfällig ist, oder?) und ohne die Hügel gemacht. Scheiß die Wand an!

    Die ersten 2 km komme ich überhaupt nicht rein und strampele nah an der Verzweiflung so vor mich hin. Die Beine wollen nicht und der Puls schlägt Saltos in astronomischen Höhen. So ganz genau möchte ich es lieber nicht wissen und schaue daher nicht auf die Uhr, sondern mustere die mir entgegenkommenden Radfahrer. Christian treffe ich kurz vor jedem Wendepunkt und er bringt es fertig, mir aus der Aeroposition abwechselnd zu winken und irgendwelche Handzeichen aufzuführen, die ich mal frei als „Ballern!“ interpretiere. Ja. Ich würd ja. Nach der ersten Runde sind die Beine endlich auf dem Rad angekommen. Die Hitze, die Hügel und der Wind sabotieren mein Tempo immer noch, aber wenigstens hab ich jetzt wieder ein paar Körner, um mich hier irgendwie durch zu beißen.

    Zwei mal pro Runde komme ich an meinem fantastischen Fanblock vorbei: Meine Eltern, Denise, Kati und Steffi sorgen am Streckenrand für Stimmung und Fotos. Danke dafür! Ich bin der schlechteste Mensch, den man anfeuern kann, denn ich übersehe tatsächlich die Kreide-Botschaften auf der Straße, für die die Mädels sich die Finger wund geschrieben haben. Es tut mir leid! Ich bin sicher, der eingebaute Insider hätte mir irgendwas zwischen peinlichem Grinsen und hysterischem Gackern entlockt. Wie konnte ich das nur übersehen? Schieben wir es auf den Tunnel, denn anders als im Tunnel ist diese Radstrecke aus der Hölle auch nicht auszuhalten: Sonne, Hügel, Wind – hatte ich bereits erwähnt, dass es verdammt nochmal windig ist? Wie kann denn auf einer beschissenen Wendepunktstrecke permanent Gegenwind pusten? Was ist das für 1 Radfahren, wenn man ernsthaft mit 35 km/h bergab (!) fährt, kurbelt wie eine Irre und sich fragt, wieso alles so anstrengend ist? Scheiße, ey.

    Ich lenke mich weiterhin damit ab, den Gegenverkehr unter die Lupe zu nehmen und freue mich über bekannte Gesichter und abenteuerliche Räder. An den drei 180°-Kurven pro Runde verfluche ich das Wieder-Antreten, vor allem bergauf. Vielleicht hab ich ich die Radbeine doch in Hamburg vergessen. Trotzdem, radfahren: geschafft. Und 11 Plätze gut gemacht. Geht doch! Tiersichtungen: Eine Ratte bei km 5, 15, 25, 35. Immer die gleiche. Platt.

    Gefühlt dauert das Wechseln eine halbe Ewigkeit, der Fanclub bescheinigt mir später allerdings rasend schnelle Wechsel. Naja, zumindest läuft die ganze Sache so gut, dass ich nach genau 2 Stunden und ein paar Sekunden auf die Laufstrecke gehe. Theoretisch ist die sub 3 jetzt absolut drin. Praktisch weiß ich nach den ersten Metern, dass sie es nicht ist. Nicht heute, nicht in der Mittagshitze bei – was weiß ich? – 35°? Und nicht mit einem Kopf, der schon zu Beginn der ersten Runde das volle „was-soll-die-Scheiße-hier-eigentlich?“-Programm abspult. Ich verabschiede mich von der Vorstellung, unter einer Stunde zu laufen und die Wanderung beginnt. Der innere Kampf auch.

    Wenn du in dich gehst, dann geh nicht unbewaffnet. Ich bin ausgerüstet: Ich habe einen Schwamm und ein Gel dabei und gedenke, beides zu benutzen. Irgendwer überholt mich und brüllt „Attacke, Maren!“. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wer das gewesen sein kann, bin maximal verwirrt und sowieso leicht neben der Spur, daher kann ich nichts weiter als ein heiseres Lachen entgegnen. Laufen, wandern, laufen, wandern. Die alte Geschichte. Ich kann nicht, ich will nicht. 10 km. Warum?? Die Rettung: der Getränkestand. Ich drücke mir das zweite Gel rein (das erste gabs auf dem Rad), schütte einen Becher Wasser hinterher und einen über den Kopf. Scheiße, ist das heiß. Kurz nach dem Wendepunkt kommt mir Christian entgegen – na großartig, dann ist der jetzt also hinter mir. Ich kann unmöglich gehen. Ich will nicht, dass mich hier irgendjemand wandern sieht, nicht jemand, den ich kenne und schon gar nicht jemand, mit dem ich einen Kleinkrieg um diverse Strava-Segmente am Laufen habe. Aber das hier ist kein Radfahren, sondern ein verdammter Lauf.

    Er lässt sich mit dem Überholen Zeit bis zur nächsten Runde und leider muss ich ihn jetzt hassen, weil das seine letzte ist und mir noch drei bevorstehen. Ich decke mich am ersten Getränkestand mit Wasser ein: eins zum Trinken, eins über den Kopf, eins über den Schwamm, Schwamm in den Nacken. Weiter geht die wilde Fahrt. Ein Schulfreund kommt mir entgegen gerannt, sein erster Mannschaftssprint, meine erste richtige Olympische Distanz – komische Umstände, um sich nach Jahren mal wieder zu treffen. Ich kämpfe immer noch mit dem übermächtigen Wunsch, spazieren zu gehen, wahlweise auch irgendwo zu liegen. Der Griff in die mentale Trickkiste bringt exakt genau gar nichts, ich kriege den Fokus nicht von mir abgelenkt, sehe nicht die Umgebung, die anderen, das große Ganze, sondern lande immer wieder bei mir selbst und bei „was soll das hier eigentlich?“.

    Anfang der dritten Runde treffe ich am Getränkestand (Wasser! Schwamm!) eine Leidensgenossin. Wir wandern ein paar Meter zusammen und verlieren uns in Tagträumereien: Wie schön wäre es, wenn wir den Lauf durch Schwimmen ersetzen könnten? Nur ausnahmsweise, weil es so warm ist. Ich wecke uns etwas unsanft aus der glückseligen perfekten Welt, indem ich frage, ob wir noch ein paar Meter laufen wollen. Wollen wir nicht, machen wir aber trotzdem. Und auf einmal läuft es. Ich weiß nicht, was das in den ersten beiden Runden für ein beschissener Kampf war, aber ich weiß in diesem Moment, dass ich ihn gewonnen habe. Es läuft. Bei meiner Mitstreiterin leider nicht so, sie möchte doch noch eine Gehpause einlegen und ich verliere sie.

    Es gibt auf der Laufrunde drei Highlights: Die beiden Getränkestände (einer zu Beginn, einer in der Mitte am Wendepunkt) und die Feuerwehr, die Seewasser mit Schläuchen wie eine gigantische Dusche durch die Gegend spritzt. Auf der Vorfreude-Skala von 1-10 liegen die Wasserstände ungefähr bei 7 (Trinken! Schwamm!), aber die Feuerwehrdusche ist mindestens eine 20. Ich liebe das verdammte Ding und bin sicher, es gibt NICHTS Schöneres auf der Welt als diese riesige, kalte, tolle Dusche. Ich sehne sie spätestens ab der Hälfte der Runde herbei und gehe jedes Mal gemütlich und überglücklich durch den kalten Regen. In Runde 3 ist die Dusche nicht da. Einfach aus. Die Stimmung droht zu kippen, bis zu Beginn von Runde 4 am ersten Getränkestand gleich zwei wundersame Dinge passieren: Ich entdecke eine kleine Gartendusche, an der ich offenbar schon drei Mal blind vorbei gelaufen bin und ich rekrutiere eine neue Begleitung für ein paar gemeinsame Meter auf der Strecke. Hervorragend. Ein ungewohnt munteres Plappern in meinem Ohr bringt mich ziemlich gut durch die letzte Runde.

    Freudiges hurra-ich-bin-gleich-im-Ziel-Grinsen

    Schließlich verpasse ich die sub 3 um sechseinhalb Minuten – aber ich brauche ja auch noch Ziele fürs nächste Jahr. 3:06:24 steht am Ende auf der Uhr. Auf die einzelnen Disziplinen verteilt sieht das Ganze dann so aus:

    1500 m schwimmen – 40:14 min (oje oje)
    40 km radeln – 1:20:06 (dafür, dass hier beide Wechsel mit drin sind, ganz in Ordnung)
    10 km laufen – 1:06:03 (das kann ich 10 Minuten schneller, nur äh nicht heute)

    Unglaublich, aber wahr: Selbst mit diesen Zeiten kann man etwas gewinnen! Und zwar die AK 25. Und nicht nur das, sondern auch noch eine Urkunde, eine Trinkflasche, ein Gutscheinbuch für Krefeld und oben drauf noch ein Buch über Autobahnen. Tatsache.

    Ein historischer Moment: Ich stehe auf einem Treppchen. Und habe niemanden bestochen, dass ich mich für ein Foto mal eben dazu stellen darf. Wirklich!
    Netterweise werden alle AK-Platzierten gleichzeitig geehrt. So fällt nicht auf, dass die AK 25 nur Platz 1 und 2 vorzuweisen hat. 
    Der allerallerschönste Moment des Tages: die Dusche nach dem Ziel. Noch schöner als die Feuerwehrdusche auf der Laufstreccke.
    Fotos: Hagen Schink und Stefanie Schölgens (@exilrheinlaenderin). Ich danke euch!

    Raceday No. 19 – EuroEyes Cyclassics Hamburg 2016

    Ich nehme zwei übertriefende Hände voll Rennradliebe, gieße sie in diesen Artikel und hoffe, sie fließt bei euch aus dem PC oder Handy wieder heraus. Ganz genau so und nicht anders ist das nämlich mit den Cyclassics. Was soll eigentlich noch kommen, nachdem mit dem RAD RACE Battle am Samstag der coolste Teil des Wochenendes schon abgehakt ist? Denkste.

    Das Abholen der Startunterlagen geht super schnell – das Inspizieren des Startbeutels allerdings auch. Papiermüll, oh es gibt ein Rad zu gewinnen, Papiermüll, was zur Hölle soll ich mit After Shave??, Wasser (praktisch, aber… naja Wasser!), Riegel (taxofit – ungefähr das beste, was der Beutel zu bieten hat – nur dass es die gleichen auch bei der Nachzielverpflegung gibt), Trinkflasche (schönes Grün! Aber nicht an Bruno…), Teilnehmerinfos. Ganz praktisch, um die Gefahrenstellen auf der Strecke vorab schon mal zu checken (und schön blöd, wenn man dann während der Bodenwellen gerade nur eine Hand am Lenker hat, weil man ja ausgerechnet kurz vorher trinken musste). Mir ist durchaus klar, dass es auch für Sponsoren nicht gerade einfach ist, kostengünstig 20.000 Beutel zu füllen, aber hier ist echt noch Luft nach oben. Aber zum Glück nehme ich nicht wegen der Startbeutel teil, sondern weil ich Rennrad fahren will. Insgesamt bin ich nicht mehr so aufgeregt wie vor dem Velothon in Berlin, ich habe keine Angst. Ich fürchte allerdings, das Rennen könnte im Vergleich zum Battle etwas langweilig werden. Ich weiß ja jetzt, was auf mich zukommt. Diese Magie, etwas zum allerersten Mal zu machen, vermisse ich.

    Am Vorabend veranstalten wir unsere eigene Pasta-Party. Mein unschlagbarer Plan, die Sauce aus dem Glas wenigstens mit frischem Gemüse zu bereichern, wird von der Meute nur unter Protest hingenommen. Nachdem die Nudeln (und das Grünzeug) allerdings ohne eine verzogene Miene verputzt sind, besprechen wir unsere Ziele und die Taktik fürs Rennen. Mein Plan sieht vor, schneller als in Berlin zu sein – einen Schnitt von 33,77 km/h gilt es zu schlagen, also wären 34 jetzt schön. Denk ich mir so in all meiner Naivität und mit nicht vorhandener Renn-Erfahrung. Allerdings kenne ich die Strecke nicht und weiß nicht, wie schlimm der Kösterberg wirklich ist, vor dem alle so eindringlich warnen. Wir sind zu dritt und wollen zwar zusammen starten, aber nicht unbedingt zusammen ins Ziel kommen. Ich habe keine Lust, Rücksicht auf irgendwen zu nehmen und möchte andersrum auch nicht, dass jemand auf mich warten muss – wobei ich mir insgeheim als zweites Ziel vorgenommen habe, vor den Jungs zu finishen. Die trauen mir allerdings noch nicht mal den 34er Schnitt zu („Du kennst den Berg ja nicht! Den darf man echt nicht unterschätzen!“), was bei mir nicht unbedingt dazu beiträgt, den Plan nochmal zu überdenken. Im Gegenteil. Challenge? Accepted!

    Start ist um minus 1000 Uhr. Für meinen Startblock zwar erst um 7:58, aber das bedeutet, man soll sich zwischen 7:18 und 7:48 dort einfinden. Puh. Weil ich ungern aus der allerletzten Reihe starten will und auch noch meinen Kleiderbeutel abgeben muss, fahre ich alleine schon mal etwas früher als der Rest los. Die Lust auf das Rennen ist schlagartig da, als ich in der Schanze die ersten anderen Rennradler entdecke, die sich unter Party-Zombies mischen und Richtung Start rollen. Wir sind alle aus dem gleichen Grund hier. Haben alle das gleiche Ziel. 20.000 Starter. Beim größten Radrennen Europas. Ich hab Bock!

    Ich treffe die Jungs im Startblock wieder. Ganz schön voll hier, aber trotzdem total entspannt. Endlich dürfen wir losrollen – aus Block G bis zur Startlinie sind das ein paar hundert Meter. Wie beim Velothon ist auch hier der Start gemächlich – wir hoppeln über die Matte für die Zeitmessung, keiner ballert sofort los. Mir geht das alles viel zu langsam, aber die Muskeln sind kalt, erst mal einrollen, Geduld. Scheiß drauf, wenn ich eins nicht habe, ist es Geduld! Ich will nicht warten. Nach zwei Kilometern habe ich wirklich keine Lust mehr auf Bummeln und ziehe das Tempo wenigstens mal auf 30 km/h an. Schon besser. Fühlt sich aber immer noch langsam an.

    Wir radeln an „unserer“ U-Bahn-Station vorbei. Es geht leicht bergauf, es ist mir egal, ich spüre gar nichts. Eine erste kleinere Abfahrt, ich bin mittlerweile gut drin und ziehe das Tempo auch in der Ebene auf irgendwas zwischen 36 und 40. Es läuft. Gefühlt sind die meisten hier routinierter als in Berlin, nur wenige eiern in der Mitte rum, links überholen klappt wunderbar. Vielleicht bin ich auch selbst einfach entspannter. Ziemlich schnell ist die Umgebung ziemlich ländlich. Es geht raus aus Hamburg und bei Schenefeld auf die L103. Eine Landstraße mit Mittelleitplanke – fühlt sich an wie eine Autobahn und ich liebe sie sofort. Wie toll ist der Asphalt hier denn bitte? Ich habe Glück und finde einen Zug, dessen Geschwindigkeit perfekt passt. Das scheint die Mannschaft irgendeines Firmenteams zu sein und einige andere Fahrer haben sich bereits dran gehängt. Ich jetzt auch. Den Firmennamen kann ich nicht entziffern, aber während der nächsten Kilometer habe ich viel Zeit zu studieren, dass sich die Radler vor mir im normalen Leben mit Industriereinigung, Gerüstbau und all solchen Sachen beschäftigen.

    Die Gruppe ist fantastisch. Insgesamt bestimmt um die 15, 20 Leute, mal fahren wir Einerreihe, meistens Zweierreihe. Ich kann gar nicht anders, der Windschatten saugt mich einfach mit und wir fliegen über die Autobahn Landstraße. Ich erkläre diesen Teil schon bei km 15 zu meinem Lieblingsstück der Strecke. Ich liebe die Geschwindigkeit, die Gruppe und bin einfach nur froh, dass es so verdammt gut läuft. Ohne Absprachen wird durchgewechselt, das Tempo ist hoch, aber gleichmäßig. Besser gehts nicht! Ich möchte ewig so weiter machen.

    Dann kommt eine Kurve und meine neue Lieblingslandstraße ist vorbei. Schade. Insgesamt gerade mal 21 km gefahren. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wo wir sind, aber die Dörfer werden immer kleiner. Raus aufs Land. Idyllisch. Und einsam. Die Gruppe ist noch immer zusammen, mittlerweile blicke ich die meiste Zeit auf einen Rücken mit der Aufschrift „Spätzle-Power“. Mhm, Nudeln. Generell sieht man in so einem Radrennen ziemlich viele Ärsche, Trikotaufschriften und wenig Landschaft, aber ich bemühe mich, alles um mich herum aufzusaugen. Unser Zug funktioniert einfach viel zu gut, als dass ich mich ausklinken wollte. Ich schiele auf den Tacho. Ungefähr bei km 39 kommt der Berg. Der hat übrigens eine extra Bergwertung („Unterschätz auf keinen Fall den Berg! Da hab ich schon Leute hoch schieben sehen!“). Mensch Hamburg, was hast du mit uns vor?

    In Wedel sehen wir zum ersten Mal die Elbe (und die Bodenwellen) und dann geht es schon mal leicht bergauf – eine gute Einstimmung auf das, was noch kommt. Und eine gute Gelegenheit, die Beine ein klein wenig zu schonen. Zumindest, wenn man die Vernunft gewinnen lässt. Aber schlau ist langweilig. Und pure Vernunft darf niemals siegen. Wir knallen den Anstieg auf dem großen Blatt mit einem 30er Schnitt hoch. Puh. Kann man machen. Die Gruppe bleibt bis zum Kösterberg zusammen, dann reißen ein paar aus und die meisten fallen zurück. Ich bin irgendwo alleine in der Mitte und mache mein eigenes Ding. Erste Zeitmessung für die Bergwertung. Na dann wollen wir mal!

    Das hier soll der so großartig angepriesene Berg sein? Das alpine Schreckgespenst im Hamburger Westen? Mittlerweile habe ich gelernt, dass es gar nicht mal DEN Kösterberg gibt, sondern nur Grotiusweg und Kösterbergstraße. Pfffft. Ich sehe es gar nicht ein, dafür aufs kleine Blatt zu schalten. Wiegetritt olé. Das steilste Stück hat wohl an die 6 % Steigung, aber es ist kurz. Der ganze Berg ist kurz. Haben die mich alle verarscht? Auf einmal ist es schon wieder flach. Hä? Das Stück Kopfsteinpflaster ist nicht schön, aber geht vorbei. Nach einer Kurve gehts nochmal rauf und ich erwarte, dass die Oberschenkel dann spätestens jetzt richtig leiden müssen. Der absolute Kracher bleibt allerdings aus und nach gut 500 Metern ist der Spaß vorbei. Ok Hamburg! Du meinst es gut mit uns. Direkt um die Ecke ist übrigens der Waseberg, den die Profis nachmittags gleich mehrfach bezwingen dürfen – mit bis zu 15 % Steigung nochmal ne deutlich andere Hausnummer. Ich bin trotzdem froh, dass das Schlimmste überhaupt kein bisschen schlimm war und habe für die letzen 15 km nur noch eines im Sinn: Tempo.

    Es läuft einfach zu gut, um nicht schneller zu fahren. Trifft sich auch gut, dass es erst mal 5 km bergab geht. Genau bei km 46 spült die Strecke uns an die Elbe. Ach, Hamburg! Wie schön du bist. Noch 10 km. Elbchaussee. Wir kennen uns noch vom Hamburg-Triathlon vor ein paar Wochen. Ich liebe die Strecke. Sie ist ehrlich. Geht nur geradeaus. Und rauf. Ich spüre keine Anstrengung mehr, bin völlig besessen davon, ins Ziel zu rasen, möglichst schnell, auch wenn es gerade so schön ist – die alte Zwickmühle. Eine richtige Gruppe findet sich nicht, aber ein paar einzelne, die ähnlich denken. Das Ding nach Hause fahren. Und auf einmal fliegst du mit 37 Sachen bergauf, als gäbe es kein Morgen.

    Noch 5 km bis zum Ziel. Es geht über die Königstraße, dann die Reeperbahn. 2 km. Kein Außen mehr. Kein Halten mehr. Noch drei Kurven. Vorbei am Rathausmarkt. Auf die Mönckebergstraße. Hier bin ich gestern schon beim Battle hochgesprintet. Jetzt sind noch mehr Zuschauer da und machen aus der Einkaufsstraße einen beschissenen, lauten Zielkanal. Gemütlich über die Ziellinie rollen kommt überhaupt nicht in die Tüte, von daher: all out. Ich will mir hinterher nicht vorwerfen können, nicht alles gegeben zu haben. Noch Luft nach oben gehabt zu haben.

    Keine Vorwürfe. Nur Euphorie! Liebes Hamburg, das hat sehr viel Spaß gemacht!

    Ich habe keinen Sturz gesehen, das Wetter war untypisch spitzenmäßig und es gibt einfach echt mal absolut nichts, das besser hätte laufen können. Einziger Kritikpunkt vor allem im Vergleich zum Velothon: Die Sehenswürdigkeiten am Streckenrand sind doch eher spärlich gesät. Die Dörfer rund um Hamburg sind zwar schön, aber nichts besonderes. Deshalb muss ich im nächsten Jahr definitiv auf der 100-km-Strecke an den Start gehen und mich die Köhlbrandbrücke hoch quälen. Ich freu mich drauf!

    Meine Cyclassics in Zahlen:
    56,7 km
    1:36:17
    Schnitt 35,33 km/h

    Platz gesamt: 939 von 5063
    Platz bei den Frauen: 62 von 1025
    Platz in der Altersklasse: 19 von 165
    Bergwertung: 24 von 1025

    Ich gebe normalerweise nicht viel auf die Platzierungen. Aber wenn ich mir überlege, dass ich vor zwei Jahren nicht mal ein Rennrad besessen habe und die Cyclassics mein zweites Rennen waren, dann bin ich da grade einfach mal fucking stolz darauf. „Ist ja bei den Frauen auch nicht so schwer, vorne dabei zu sein“ – alles schon gehört. Fahrt erst mal selber schneller.

    Danke, dass ich das alles mitmachen durfte, für die Möglichkeit, für das Markenbotschafter-Dasein. Diese Radrenn-Sache zu machen, war eine der besten Entscheidungen des Jahres. Warum? Weil das einfach mit nichts vergleichbar ist. Die gesperrten Straßen, die großartigen Abschnitte der Strecke, die Gruppen, die sich gegenseitig ziehen und blind verstehen, die verdammte Geschwindigkeit. Die Beine, die kurbeln, kurbeln, kurbeln. Das Herz, das spätestens beim Blick auf den Tacho einen Sprung macht. Aus eigener Kraft lange schnell fahren ist offenbar ein simples Rezept, um mich sehr glücklich zu machen. Wir sind in Hamburg, ich möchte Enno Bunger zitieren: „Es gibt Dinge, die begreift man nur, wenn man sie nicht erklärt.“ Das hier ist so ein Ding.

    Wer jetzt Lust bekommen hat und auch mal Rennluft schnuppern will: Eine sehr gute Gelegenheit gibts am 18. September 2016 zuhause in Düsseldorf: Das alltours Race am Rhein auf einem Teil der Tour de France Strecke 2017. Ich bin dabei. Wer nicht radeln will: Helfer werden auch noch gesucht, klickt mal rein.
    Fotocredits: Alle bis auf das erste Medaillenfoto: Christian Siedler.

    Raceday No. 18 – RAD RACE Battle Hamburg 2016

    Ob es wohl eine gute Idee ist, am Tag vor den Cyclassics ein Sprintrennen zu fahren? Antwort Freund 1: „Also ich würds ja nicht machen!“ Antwort Freund 2: „Bist du bescheuert?“ Antwort Freund 3: „Coole Sache, hast du denn ein Outfit dafür?“ Scheiße, nein, hab ich nicht. Beim RAD RACE sind nur coole Leute mit coolen Rädern am Start und ich komm dann da mit meinem Altherren-Bianchi und rosa Helm an? Jo. Genau so siehts aus.

    In Hamburg fährt das Fahrrad außerhalb der Stoßzeiten kostenlos mit – yay!
     

    Das RAD RACE Battle funktioniert simpel: 190 Meter die Mönckebergstraße raufballern. Gestartet wird wie beim Zeitfahren von einer Rampe im sogenannten gehaltenen Track Stand, das heißt man sitzt fahrbereit und eingeklickt auf dem Rad und wird von hinten festgehalten. 128 Männer und 32 Frauen fahren gegeneinander, bei den Jungs in den ersten beiden Runden 4 gegen 4, wobei die ersten zwei weiter kommen, und bei uns Mädels direkt 1 gegen 1 und die schnellere ist in der nächsten Runde. Am Ende weiß man, wer die besten Sprintbeine hat oder einfach nur die coolste Socke ist.

    Samstagnachmittag in Hamburg, das RAD RACE hat die Zielgerade der Cyclassics gekapert, die Rampe und eine Nebelmaschine aufgebaut, ein paar Fahnen aufgehängt und die Musik aufgedreht. Gute Musik! Rise Against. Jimmy Eat World. Ich bin ja fest davon überzeugt, dass Leute, die gute Musik hören, keine schlechten Menschen sein können. Trotzdem steh ich erst mal wie bestellt und nicht abgeholt in der Gegend rum und traue mich nicht so recht zum freien Training. Ich möchte unbedingt üben, die Rampe runter zu fahren, weil ich immer noch nicht weiß, mit welchem Gang ich starte.

    Letzte Woche habe ich genau einmal sprinten geübt: Aus dem Stand, eingeklickt in beide Pedale, mit festgehalten werden und dann 200 m treten, was die Beine hergeben. In der Theorie. In der Praxis hatte ich eine Scheißangst, dass ich nicht sicher genug festgehalten werde, sofort umkippe oder spätestens dann zur Seite plumpse, wenn man mich loslässt und ich starten soll. Ich musste feststellen, dass 200 m so kurz gar nicht mal sind und dass man die Wahl hat zwischen einem relativ leichten Antritt, dann aber später schalten muss, oder direkt einen dicken Gang nimmt, um das Schalten zu vermeiden und dafür am Anfang aber nicht von der Stelle kommt. Zwickmühle. Schließlich überschlagen sich die Experten und ich bin kurz vor dem Rennen soweit gehirngewaschen, dass mir der Gedanke: „Wer schaltet, verliert sofort!“ erfolgreich implantiert ist. Mit der Rampe soll aber alles besser werden.

    Nachdem ich die Lage ausführlich sondiert habe, entscheide ich mich für einen Kaltstart von der Rampe. Es stehen zwar Rollentrainer zum Aufwärmen bereit, aber ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie ich da sturzfrei mit dem Rad rauf und wieder runter kommen soll, also lasse ichs bleiben und klettere lieber die Rampe rauf. Und damit das hier nicht läuft wie bei meinem Tattoo, als die Tätowiererin munter drauf los stach und nach der halben Eule erstaunt feststellte: „Oh! Das ist dein erstes Tattoo? Achso!!!“ und ich kurz darauf das Bewusstsein verlor, erzähle ich dem Helfer da oben auf der Rampe direkt mal als allererstes, dass das hier meine Premiere ist und ich mich über Tipps freue. Was zur Hölle mache ich hier eigentlich?!

    DO EPIC SHIT. Drucken die RAD RACE Leute auf ihre T-Shirts. Wenn es episch ist, von einer beknackten Rampe zu rollen, dann mache ich das jetzt also. Ich klettere aufs Rad, klicke auf beiden Seiten ein und werde dieses Mal nicht so wackelig wie beim Üben gehalten. Alles cool. „Sag Bescheid, wenn du so weit bist.“ Äh. Jo. Er lässt los, ich trete an, Bruno rollt. Haha! Das ist großartig! Die Rampe ist spitze, die Strecke super. Es geht leicht bergauf, ich spüre nichts davon. Ich traue mich nicht, voll reinzutreten, will die Kräfte fürs Battle aufsparen. Aber irgendwie muss ich das mit dem richtigen Gang jetzt rauskriegen. Also gleich nochmal.

    Nach ein paar Proberunden weiß ich, welchen Gang ich fahren will („Wer schaltet, verliert!“) und treffe endlich Katharina, meine Gegnerin im ersten Battle. Nachdem die Startlisten raus waren, hatte ich versucht rauszukriegen, mit welcher Rakete ich es zu tun bekomme und trotz meiner machmal NSA-verdächtigen Recherche-Skills genau gar nichts rausgefunden. Meine ungooglebare Konkurrentin ist mir so unbekannt dann allerdings doch nicht: Wir folgen uns auf Twitter und Instagram, sie liest hier schon eine Weile mit und tatsächlich bin ich ein kleines bisschen mit Schuld daran, dass sie an diesem Wochenende überhaupt in Hamburg ist. Nach meinem Bericht vom Velothon kam sie auf die Idee, mit dem soeben neu erworbenen Rennrad nicht nur bei Triathlons zu starten, sondern dass Radrennen ja auch ne ganz lustige Sache sein könnten. Unglaublich! Wenn meine Schreiberei hier so was bewirkt, macht mich das unheimlich glücklich und ein kleines bisschen stolz. Sentimentale Kackscheiße beiseite, jetzt sind wir Battle-Gegnerinnen. Tatsächlich haben wir beide nicht damit gerechnet, auch nur eine einzige Runde weiter zu kommen, aber da wir ja jetzt gegeneinander antreten, dämmert uns langsam, dass eine von uns gewinnen und ins Achtelfinale einziehen muss. Nur eine kann Germany’s Next… Ach egal.

    Zuerst sind die Männer dran, und zwar so lange, bis von 128 nur noch 32 übrig sind. Genug Zeit zum Zuschauen, Leute treffen, die Hände wie eine Wahnsinnige an die Bande klatschen und dann – warm machen. Ich komm ja nicht drum herum. Nachdem ich mittlerweile festgestellt habe, dass hier keiner beißt, quatsche ich einfach das erstbeste Mädel an, das gerade erfolgreich von der Rolle runtergeklettert ist. Sie erklärt mir wie es geht (eigentlich total einfach, aber ey! Man weiß ja nie!) und verrät mir, dass sie heute auch zum ersten Mal mit dem Rad auf der Rolle war. Fazit nach dem Aufwärmen: Wie geil ist das denn bitte? Ich brauch ne Rolle! Und zwar ne freie! Hey RooDol, wie wärs mit uns? 😉

    Katharinas und mein Start rückt näher. Wir warten unten vor der Rampe und ich schiele auf ihr Ritzelpaket. Was für einen Gang sie wohl fährt? Einen leichten. Einen deutlich leichteren als ich. Scheiße. Damit kommt sie bestimmt am Start besser weg. Sind 190 m zu kurz, um sie wieder einzuholen? Ich schalte einen Gang runter. Und wieder hoch. Ist doch bescheuert, ich ändere doch jetzt nix an meiner Taktik, nur weil sie so einen niedrigen Gang fährt! Vielleicht schaltet sie ja („Bloß nicht schalten!!“). Aber der dicke Gang ist am Anfang schon doof. Ich schalte wieder runter. Und bleibe dabei. Himmel!

    Wir müssen auf die Rampe. Ich erwische nicht meinen Lieblingsfesthalter, der mich zu Beginn so nett eingewiesen hat, aber der andere macht das auch gut. Da stehen wir also oben auf der Rampe. Absurd, ausgerechnet Katharina und ich. Der Moderator nennt unsere Namen, wir sitzen bereits startklar auf den Rädern, meine Beine sind aus Pudding. Ich versuche, gleichzeitig fokussiert und möglichst böse nach vorn zu gucken. Starre das Ziel an. Der Moderator erzählt immer noch, meine Beine zittern mittlerweile, wann gehts denn endlich mal los? Countdown. „5, 4, 3, 2, 1, KICK IT!“

    Ich kicke es. Start-Ziel-Sieg. Komme gut von der Rampe, kurbele was das Zeug hält, freue mich über den unfassbaren Lärm, den die Zuschauer genau dann produzieren, wenn ich an ihnen vorbei fliege und dann bin ich als erste im Ziel. Sauber! Achtelfinale! Erst mal bei Katharina entschuldigen, dass ich sie so abgezogen habe. Wieder ist ein bisschen Zeit, bei den Kerlen zuzuschauen, dann gehts wieder auf die Rolle, mittlerweile bin ich darin Profi. Ein Blick auf die schlaue Liste verrät mir die Startnummer meiner nächsten Gegnerin. Sie sitzt auf der Rolle neben mir. Ich schiele möglichst unauffällig rüber. Na prima. Sie fährt ein Fixie. Nicht irgendeins, sondern so ein fancy geschecktes von 8bar, dazu das passende Trikot und ich bin mir sicher, dass mein zweites Battle das letzte für heute sein wird.

    Scheiß auf ne vernünftige Aeroposition! Ich bin ein Erdmännchen!

    Nun denn. „KICK IT!“ Wieder komme ich grandios schnell von der Rampe und überlege noch währenddessen, ob das wohl schon als Fehlstart durchgeht. Von meiner Nachbarin ist nichts zu sehen – vielleicht wird das ja doch noch was? Sieht gut aus. Bis ein bunt gefleckter Blitz an mir vorbei schießt. War klar. Vorher philosophiere ich noch wild, dass die Fahrer auf dem Fixed Gear höchstens am Anfang ein klein wenig im Nachteil sind, aber wenn sie das Teil einmal ans Laufen gebracht haben… ist nix mehr zu machen. Verdammt, warum genau hatte ich mich eben für den niedrigeren Gang entschieden? Ich versuche nochmal ranzukommen – keine Chance. RAD RACE Battle, das wars! Ich will meiner Gegnerin zum Sieg gratulieren, aber sie muss erst mal gefühlt einen Kilometer ausrollen. Hoffentlich gewinnt sie das Ding jetzt wenigstens! Alles Daumen drücken hilft allerdings nichts, in der nächsten Runde fliegt sie auch raus. Schade.

    #raceface – wäre eigentlich auch mal ne schöne Fotoreihe

    Nach dem Battle bleibt ein kleines bisschen was-wäre-wenn und hätte-ich-nicht-doch-noch übrig. 190 Meter sind arschkurz, da muss alles verdammt gut passen – von der ausgelosten Gegnerin bis zur richtigen Übersetzung und den Beinen, die nur eine einzige Chance haben. Das macht das Format knallhart – aber auch saugeil. Bis zum nächsten Mal optimiere ich die Aerodynamik und übe den einen oder anderen Sprint – Ortsschilder sollten fürs erste ja auch reichen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, ich will nochmal! Wenn ihr mal die Gelegenheit habt, bei einem RAD RACE zuzugucken oder zu starten: Macht das! Unbedingt!

    Fotocredits: Christian Siedler. Merci.
    Noch mehr absolut sehenswerte Bilder vom gesamten RAD RACE Battle findet ihr hier.

    Slow fat triathlete – Handlungsempfehlung für den Umgang mit Idioten

    In den letzten Tagen machte ein Bericht einer Triathletin im Netz die Runde, der mich zuerst sprachlos und dann wütend gemacht hat. Nicht nur mich, sondern hunderte, die auf allen Kanälen munter kommentierten. Wer’s nicht mitgekriegt hat, bitte einmal hier entlang und Christinas etwas anderen Rennbericht lesen. Kurz: Sie wurde während eines Wettkampfs von Zuschauern behindert und als „fette Sau“ beschimpft. Dass das gar nicht geht, da sind wir uns wohl alle einig. Nun, nicht alle: Ein Kommentator war der Meinung, das Problem läge ja eindeutig bei ihr selbst – achja, klar. Manche fassen sich eben auch an den Kopf und greifen ins Leere. So. Im Prinzip wäre dazu jetzt alles gesagt. Einige Blogger-Kollegen wie der Trailrunner’s Dog fordern mehr Respekt, Triathlove macht die Geschichte richtig sauer. Mich auch. Mich macht vor allem sauer, dass wir über das Thema überhaupt sprechen müssen.

    Und weil ich ja nun mal optisch auch nicht gerade dem Idealbild einer Triathletin entspreche, betrifft mich das Ganze auch. Ich habs nur noch nie thematisiert. Ich will schon lange einen Artikel schreiben, der bisher noch nie so richtig raus wollte, aber jetzt ist verdammt nochmal der richtige Zeitpunkt dafür. Wilde Aneinanderreihung von Gedanken und Erlebtem:

    2014. Kurz vor meinem ersten Triathlon. Mir dämmert, dass ich in einem hautengen Anzug nicht nur schwimmen und radfahren, sondern auch noch laufen muss. Ich möchte den Anblick eigentlich keinem antun und ich möchte vor allem nicht diejenige sein, die ihre schwabbeligen Beine, Po und Bauch im Einteiler durch ihre Heimatstadt schiebt. Ein Telefonat mit Georg, Triathlon-Urgestein aus dem Ort und Organisator des Ratingen-Triathlons, stimmt mich um: „Ach mach dir doch keinen Kopf wegen 5 kg zu viel. Die Leute gucken vielleicht erst mal, aber am Ende sind die beeindruckt von dem, was du leistest.“ 5 kg?! Haha, danke für die Blumen. Wir reden eher so über 15-20 zu viel. Ich glaube ihm trotzdem, gehe an den Start und den Rest der Geschichte kennt ihr.

    Mitte 2015. Ungefragt bekomme ich mitgeteilt, es sei ja komisch, dass ich gar nicht abgenommen hätte, wo ich doch jetzt so viel Sport mache. Diese Feststellung erreicht mich nicht etwa im passenden Kontext von einer vertrauten Person, die echtes Interesse an der Analyse der Situation hat, sondern von einem Freund meiner Eltern während einer Party vor versammelter Mannschaft. Ich fühle mich bloßgestellt und möchte ausrasten. Stattdessen sage ich nur irgendwas blödes und gehe früh.

    Herbst 2015. Meine erste Kurzdistanz. Es sind 4 (ziemlich profilierte) Radrunden zu fahren, dementsprechend oft komme ich an den etwas spärlich gesäten Zuschauern vorbei. Ein älterer Herr ruft: „Weiter so, hast bestimmt schon ein Kilo verloren jetzt!“ Und findet sich dabei ziemlich witzig. Ich möchte hoffen, dass das der gleiche Idiot wie aus Christinas Geschichte war, aber ich fürchte, es gibt noch mehr davon. Glücklicherweise hat mich das im Rennen nur geärgert und nicht ernsthaft irritiert, es war mir nicht mal eine Erwähnung im Artikel wert und ich hatte die Sache vergessen. Bis gestern.

    Ich habe kein dickes Fell. Manchmal wirkt das vielleicht so, aber ich habe es nicht. Das erste Jahr meiner Lauf-Karriere hat mich ein Gedanke immer begleitet: Das ist nicht meins. Ich kann das versuchen, so lange ich will, aber es ist offensichtlich, dass ich dafür nicht gemacht bin. Ich bin nicht wie die anderen. Ich bin das dicke Mädchen mit dem witzigen Blog, das jetzt mal auf Läuferin und Triathletin macht.

    Ende 2015. Ich bin zum Schwimmen verabredet. Es ist nicht so ganz klar, was für eine Art von Verabredung das ist, wahrscheinlich geht es nicht einfach nur ums Training, aber so ein richtiges Date ist das auch nicht, irgendwas dazwischen. Eine Verabredung im Schwimmbad ist normalerweise undenkbar. Aber so was von! Klar, ich bin jede Woche im Schwimmbad, dort sehen mich ständig Leute, die Wasserballjungs kennen mich besser im Badeanzug als angezogen – aber das ist was anderes. Vor jemandem, mit dem ich noch nie zusammen schwimmen war, auf einmal halbnackt herumlaufen? Alptraum. Eigentlich. Und dann finde ich mich auf einmal zuhause im Badeanzug vor dem Spiegel wieder und überlege nur noch, ob ich die graue oder die rote Badekappe nehme. Was ich sehe, ist bei weitem nicht perfekt, aber ich bin stolz. Stolz auf einen Körper, der zu diesem Zeitpunkt zwei Volkstriathlons und eine Kurzdistanz geschafft hat, der einen Halbmarathon gelaufen ist und dem man das nicht ansieht. Ich muss es aber nicht sehen. Ich weiß es. Bei diesem Treffen im Schwimmbad ist nichts peinlich – und übrigens war es doch ein rein sportliches Date 😉

    2016. Ich habe keine negativen Gedanken mehr beim Laufen. Ich kann mir zwar immer noch Schöneres vorstellen, als im Trisuit wie auf dem Präsentierteller zu laufen. Aber ich kann den Kopf ausschalten, mich auf was anderes fokussieren, es keine Rolle mehr spielen lassen. Ich denke auch nicht mehr oft darüber nach, wer auf dem Rad beim Windschattenfahren jetzt eigentlich gerade dazu gezwungen ist, auf meinen voluminösen Hintern zu starren. Im Gegenteil: Ich freue mich, dass diese Beine mit den austrainierten Oberschenkeln und strammen Waden der Vordermänner mithalten können.

    Noch immer ist das ein sensibles Thema. Ja, ich habe in den letzten Wochen ein paar Kilo abgenommen. Gar nicht mal so irre viele und gar nicht mal so bewusst. Ich schiebe das auf die hohe Intensität beim Radeln zurzeit und mache mir ein klein wenig Sorgen, wie ich das über den Winter retten soll, wo man nicht mal eben den halben Samstag im Sattel verbringen kann (nein, 6 Stunden auf der Rolle sind keine Option). Meistens ist es mir unangenehm, darauf angesprochen zu werden, früher schlimmer als heute. Typischer Dialog: „Hast du abgenommen?“ – „Öh, ja nö, bisschen vielleicht.“ Immer rede ich das klein, sage, dass ja noch viel Luft noch oben sei, das noch was ginge, das ich nicht fertig bin. Ich rede nicht gern darüber. Schluss damit jetzt! Ich thematisiere das genau jetzt.

    Wir müssen nicht immer stark sein
    Mich betrifft Christinas Erfahrung. Sie macht mich traurig und wütend und ich möchte Menschen, die einen Athleten als „fette Sau“ beschimpfen, am liebsten rechts und links eine verpassen. Und denen, die glauben, es sei das Problem von jedem selbst, wenn man so etwas an sich heran lässt, denen erst recht. Es gehört eine verdammte Portion Mut dazu, sich bei einem Thema, das man sowieso nicht gerne bespricht, hinzustellen und zu sagen: „Wenn ihr Witze auf meine Kosten macht und mich respektlos behandelt, verletzt mich das.“ Wir müssen nicht immer stark sein, nur weil andere Arschlöcher sind. Judith Riemer hat dazu heute ganz wunderbar passend geschrieben: Wenn dein Herz übergewichtig ist, dann ist es völlig egal, wie viel du abnimmst.

    Ich möchte auch gar keine küchenpsychologische Analyse beginnen, welche eigenen Komplexe jemanden dazu bringen, sich so zu verhalten, wie die Zuschauer bei Christinas Triathlon. Aber ich möchte – da es ja anscheinend 2016 wirklich noch nötig ist – darauf aufmerksam machen, dass das nicht ok ist. Beschreiben, wie es innen drin so aussehen kann, auch wenn man nach außen stark ist. Solltet ihr mal bei einer Veranstaltung am Rand daneben stehen und so etwas miterleben, sei es eine so direkte Beleidigung oder auch nur Gerede: Unternehmt was. Unternehmt irgendwas! Fragt denjenigen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat, ob er sein Verhalten eigentlich sportlich findet, fragt nach seiner Marathon-Bestzeit* oder ob er eigentlich schon so dumm geboren wurde. Lasst diese Idioten nur nicht glauben, sie seien witzig.

    *Ich bin natürlich nicht der Meinung, dass schnellere Sportler auf langsamere herabschauen dürfen – ganz im Gegenteil. Kommen die ach so witzigen Sprüche allerdings von denjenigen, die sich selbst höchstens vom Sofa zum Kühlschrank bewegen, kann man ihnen die eigene Unsportlichkeit im Vergleich durchaus gerne mal aufzeigen. Unter Sportlern ist das Ganze noch tragischer, habe ich aber zum Glück noch nie erlebt. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass gerade wir Läufer und Triathleten ganz genau wissen, was die anderen leisten. Trotzdem kann es nicht schaden, sich hin und wieder bewusst zu machen, dass schwächere und stärkere Sportler jeweils genauso über sich selbst hinauswachsen – nur eben auf anderen Ebenen. Dass sie kämpfen. Grenzen verschieben. Unermüdlich trainieren. Vielleicht mal straucheln. Sich verbessern. Wo kommen wir hin, wenn wir uns dabei nicht mehr gegenseitig bestärken?

    Mut-Tour 2016: Fotos der Radtour durch Berlin

    von BikeBlogBerlin Nach den ersten Fotos zur Mut-Tour und zum Mut-Lauf kommen hier nun auch die Fotos zur Radtour durch Berlin, die von Aktiven des ADFC Berlin geleitet wurde. Alle Fotos sind in der Galerie zu sehen. Mehr Infos gibt es unter mut-tour.de. Es war eine...

    Problem zwischen den Ohren: Tipps gegen Angst vorm Schwimmen im Freiwasser

    Lauter erste Male in letzter Zeit: Das erste Radrennen, der erste Triathlon im Freiwasser. Einerseits liebe ich es, Dinge zum ersten Mal zu machen. Alles Neue ist aufregend. Andererseits ist es auch ein bisschen beängstigend. Oh Mann, was habe ich mir vor dem Velothon für Sorgen gemacht! Und dann, im Rennen: Alles wie weggeblasen. Kein Zweifel, kein ungutes Gefühl, einfach nur Spaß. Beim Schwimmen im Freiwasser ist das bei mir leider ganz und gar nicht so.

    Ich bin vor einem Jahr das erste Mal im See geschwommen. Absurd, mit 28 Jahren Schwimmvereinsmitgliedschaft auf dem Buckel und diversen Rettungsschwimmscheinen. Es war vorher einfach nicht nötig. Damals hat es mich einiges an Überwindung gekostet, im See den Kopf unter Wasser zu lassen. Kraul zu schwimmen. Ich habe mich im Freiwasser kein Stück sicher gefühlt, aber musste ich ja auch nicht, weil ich nur Triathlons in Schwimmbädern gemeldet hatte. Diese Baustelle wollte ich 2016 angehen. Von vier Triathlons dieses Jahr sind drei im Freiwasser.

    Ins Wasser? Muss ich? 

    Anfang der Saison hatte ich das Glück, einen Neoprenanzug zu gewinnen. Das hat nur geklappt, weil über 600 von euch tatsächlich für mein beklopptes Foto auf „gefällt mir“ gedrückt haben. Danke dafür! Das Ganze ist nicht nur toll, weil ich sonst jetzt keinen Neo hätte, sondern weil das Ding mir auch die Angst vor dem Freiwasser ein kleines bisschen genommen hat. Zumindest das Reinspringen ist im Neo überhaupt kein Thema mehr – als wäre das ein magischer Schutzanzug gegen die fiesen Monster im See. Der Auftrieb ist auch großartig und beides zusammen ist gibt mir gefühlt schon mal eine riesige Portion Sicherheit. Aber.

    Wo ist eigentlich das verdammte Problem? 
    Im Training hatte ich keine großartigen Schwierigkeiten, im Neo zu schwimmen. Sowohl im See als auch beim Testschwimmen im Düsseldorfer Hafen kam ich ganz gut klar. Trotzdem hatte ich bei beiden Rennen, die ich bisher mit Neo im Freiwasser hinter mich gebracht habe, mit Problemen zu kämpfen, die ich in dem Ausmaß nicht erwartet hatte. Beide Male gab es einen Punkt, an dem der Kopf komplett dicht gemacht und gesagt hat: Kraulschwimmen is nich. Brust. Nichts anderes. Sichten beim Kraulen nach vorne reicht nicht, der Überblick ist beim Brustschwimmen besser, die Atmung bei jedem Zug schadet auch nicht. In Hamburg kam der Punkt später als in Düsseldorf, also ist meine Theorie, dass ich mich an die Wettkampfsituation im Wasser einfach noch gewöhnen muss. Trotzdem würde ich das natürlich gern beschleunigen, deshalb versuche ich, der Sache auf den Grund zu gehen.

    In der Woche nach Hamburg stand daher gleich 2x Freiwassertraining auf dem Programm. Einmal bei 35° im Badeanzug, weil echt einfach kein Stück von mir diesen Neo anziehen wollte. Das lief so weit gut – der Baggersee ist unheimlich klar und bietet im Gegensatz zur Brühe im Düsseldorfer Hafen und der Hamburger Alster eine fantastische Sicht. Es gab zwei oder drei Momente, in denen ich das tiefe Grünblau unter mir eine Sekunde lang gruselig fand. Ich bin gern im Wasser, gar keine Frage, aber so ein See konfrontiert mich doch von Zeit zu Zeit damit, dass da einfach ziemlich viel Wasser unter mir ist. Klar, so ein beschaulicher Baggersee ist keine Naturgewalt wie vielleicht das Meer, aber er beinhaltet doch eine ganze Menge Wasser. Zwei, drei Anflüge von Unsicherheit also, aber Kraulschwimmen oder nicht stand nicht zur Debatte, alles kein Thema. Augen zu und durch. Einfach machen, ist ja nur Training, keine Massen von anderen Leuten in der Nähe, es kann nichts passieren.

    Ein paar Tage später mit Neo im gleichen See. Reingehen und losschwimmen war erst mal kein Problem, aber dann wieder von einer Sekunde auf die andere: nichts geht mehr. Anhalten, Brille richten, atmen. Schön, wenn die Schwimmbegleitung sich dann nicht gleich aus dem Staub macht, sondern sofort in die Nähe kommt und fragt, ob alles ok ist. Ist es natürlich. Eigentlich. Weiß ja auch nicht. Durchatmen, fluchen, zusammenreißen. Ab dann liefs.

    Erklärungsversuche
    Das Problem liegt zwischen den Ohren. Angst ist verdammt nochmal irrational. Natürlich sind keine Monster im See. Natürlich passiert mir nichts. Ich weiß nicht, wovor genau ich Angst habe. Zuerst dachte ich, das Ganze hätte nichts mit dem Neo zu tun, sondern nur mit dem ungewohnten Gekloppe im Wettkampf, mit den vielen Armen, Beinen und Körpern um mich herum. Mittlerweile glaube ich, dass der Neo sehr wohl eine Rolle spielt. Ich empfinde das Schwimmen darin als anstrengend. Anstrengender als ohne. Die Wasserlage ist besser, ja klar. Aber die Schultern und Arme haben mehr zu tun, sind schwerer. Außerdem ist Luft ein großes Thema. Ich habe im Rennen schnell das Gefühl, ich bekäme zu wenig Luft, was bei herannahender Panik ja nicht gerade sonderlich förderlich ist. Eigentlich ist der Anzug im Brustbereich nicht sehr eng, aber natürlich ist es enger als ohne – also schon ein Unterschied zum Schwimmen im Badeanzug oder Trisuit. Eventuell schwimme ich auch einfach zu schnell – ja, zu schnell in meinem Schneckentempo, so dass ich das Gefühl habe, zu wenig Sauerstoff zur Verfügung zu haben.

    Also: Das Schwimmen fühlt sich anstrengender an, die Luft ist knapper und die Umgebung hektisch. Dazu kommen gleich zwei Neuerungen: der Neo und das Freiwasser. Eigentlich könnte ich mal ein bisschen Verständnis für mich selbst aufbringen und nicht erwarten, dass ich beim ersten oder zweiten Versuch draußen so schwimme wie im Becken. Kopfprobleme lassen sich ja irgendwie am besten im Kopf in den Griff kriegen – ich denke, hier liegt der Knackpunkt: Ich muss akzeptieren, dass es (noch) nicht so läuft wie gewünscht. Von Plan A zu Plan B wechseln. Nicht nur sagen, dass das ok ist, sondern das auch fühlen. Leichtigkeit finden. Darin übe ich mich jetzt. Und bin gespannt, wie es Ende August in Krefeld läuft. 1500 Meter im See, mit oder ohne Neo. Mal sehen.

    Meine Tipps bei Angst vorm Schwimmen im Freiwasser
    Ich arbeite ja selbst noch an dieser Baustelle. Danke an die vielen hilfreichen Kommentare zum Freiwasserschwimmen auf Twitter! Was mir bisher hilft, fasse ich hier schon mal zusammen:

    • Mach dir klar, dass Angst nicht logisch ist. Du spinnst nicht, wenn du Angst vor Monstern im See hast. Du kannst dir noch so oft einreden, dass keine drin sind – es wird nicht helfen. Geh in den See und schau ihnen ins Gesicht!
    • Üben. Schwimmen im offenen Gewässer lernst du nicht im Schwimmbad. Ab in den See und zwar so oft wie möglich!
    • Begleitung suchen: Ich gehe nie alleine ins Freiwasser und habe immer jemanden dabei. Im Idealfall ist derjenige gelassener als ich. Oder hat Verständnis, wenns mal länger dauert.
    • Am Ufer entlang schwimmen. Quer durch den See? Ohne mich! Ich schwimme eine Runde um den See in Ufernähe. Hilft dem Kopf, weil ich weiß: Sollte irgendetwas sein, könnte ich jederzeit raus. Das kann eine Panikattacke sein oder einfach nur Gewitter.
    • Hab Geduld! Und zwar mit dir selbst. Wenn du auf Anhieb alles, was du im Becken schwimmst, in den See übertragen kannst – prima. Wenn nicht: Ist kein Weltuntergang! Akzeptiere das erst mal und versuche, dich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Leichter gesagt als getan, ich weiß.
    • Notlösung finden: Gibt es eine Position, in der du dich sicher fühlst? Bei mir ist das Brustschwimmen. Wenn nichts mehr geht, greife ich darauf zurück. Deine sichere Position kann auch Rückenschwimmen bedeuten – oder einfach nur mal kurzzeitig auf den Rücken drehen, inne halten und atmen.
    • Rechne damit, dass du den Notfallplan brauchen wirst. Ihn im Rennen einzusetzen bedeutet nicht zu versagen!
    • Trainiere das Schwimmen mit Atemmangel: Sauerstoffschuld ist kein angenehmes Gefühl! Es schadet aber nicht, Situationen zu üben, in denen du in Atemnot gerätst und zu lernen, dabei ruhig zu bleiben. Tipps dazu findest du hier: Keine Panik – Schwimmen mit Atemmangel oder hier Was du bei Atemnot im Kraulschwimmen tun kannst. Ich werde beispielsweise Streckentauchen mal wieder in den Trainingsplan mit aufnehmen – natürlich im Schwimmbad.

    Habt ihr auch mit dem Freiwasser zu kämpfen? Angst vor Monstern? Liegt euer Problem auch zwischen den Ohren oder könnt ihr es ganz genau benennen? Was hat euch geholfen? Erzählt doch mal!

    Die großartigen Fotos für diesen Artikel stammen von Christian Siedler. Der macht auch noch ganz andere großartige Bilder. Schaut mal vorbei!

    Ann-Kathrin von triathlove hat hier übrigens auch ein paar Tipps und Tricks zum Schwimmen im offenen Gewässer zusammengestellt.