Bierchen trinken und Radfahren

Bierchen trinken und Radfahren

129_01Diesen Sommer bin ich mit dem Fahrrad von Berlin über Dresden, Prag und Wien nach Budapest gefahren. Von Budapest bin ich zurück erneut über Bratislava nach Wien zur Europameisterschaft der Fahrradkuriere geradelt. Ich war meist alleine unterwegs und habe neben der Strecke in der freien Natur mein Biwak aufgeschlagen. Kurz vor den meisten anvisierten Biwakplätze habe ich mir ein oder zwei Bierchen gegönnt. Meist habe ich das Bier in einer Dorfwirtschaft getrunken und die Wirtschaft lag va. zwei bis drei Kilometer vor dem Biwakplatz.

Nun führte nur das kürzeste Teilstück der gesamten Strecke in Deutschland. Die Streckenteile in Tschechien, Österreich Slowakei und Ungarn waren länger. Zurück in Berlin wies mich eine Bekannte darauf hin, dass ich in Tschechien Glück gehabt hätte, denn nach zwei Bierchen und dem Pech einer Polizeikontrolle wäre ich viel Geld los geworden.

129_02Hallo, dachte ich mir. In Deutschland kann bei mir eine Blutalkoholkonzentration von bis zu 1,6 Promille gemessen werden und solange ich nicht gerade auffällig gefährlich Fahrrad fahre, passiert mit nichts. Vorausgesetzt, ich bin nicht in der Probezeit mit den Führerschein für Kraftfahrzeuge. Was soll da in anderen Ländern anders sein? Eine ganze Menge. Die Grenzwerte liegen überall deutlich unter denen in Deutschland. In Tschechien hätte ich mir nicht ein einziges leckeres Budweiser gönnen dürfen. Der Grenzwert liegt in diesem Land bei 0,0 Promille und das Bussgeld hätte bei 390 € begonnen mit der Tendenz nach oben.

In allen europäischen Nachbarländern liegen die Grenzwerte für das Fahren mit Alkohol deutlich unter der deutschen Promillegrenze bzw. haben keine Promillegrenze wie z. B. Dänemark oder Finnland. Aber auch dort darf nicht Fahrrad gefahren werden, wenn man alkoholbedingt nicht zum sicheren Führen des Rades in der Lage ist. Die Sanktionen, die mensch dann zu erwarten hat, sind in diesen Ländern auch nicht von Pappe. In Finnland wird abgerechnet unter dem Motto: wer viel verdient, zahlt auch viel! Diese Regelung gilt auch für Nicht-Finnen.

Eine Auflistung der Nachbarländer, den jeweiligen Promillegrenzen und die fälligen Beträge in Euro (gerundet) sind am Ende des Beitrags aufgelistet. Natürlich sind alle Angaben ohne Gewähr.

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Aber warum gibt es eigentlich eine Promillegrenze für das Fahrrad fahren?

Ein Fahrrad fährt langsamer als eine Auto, hat weniger Masse und kann somit weniger Schäden verursachen als ein Kraftfahrzeug. Weit gefehlt! Es geht ja nicht nur um die Schäden, die der benebelte Fahrradfahrer verursacht sondern auch um Schäden die Dritte verursachen um größere Schäden wegen eines betrunkenen Radfahrers zu verhindern. Und aus diesem Grund gilt auch für Fahrradfahrer eine Promillegrenze, die beachtet werden müssen, um kein Bußgeld oder gar eine Aufforderung zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) zu kassieren.

Doch bei welchem Wert liegt die Promillegrenze für Radfahrer genau?

Gemäß der gängigen Rechtssprechung müssen bei Radfahren nach dem Genuss von alkoholischen Getränken zwei Grenzwerte beachtet werden. Zum einen gilt ein Grenzwert ab 0,3 Promille, welcher als „relative Fahruntauglichkeit“ bezeichnet wird und zum anderen der zweite Grenzwert, der bei 1,6 Promille liegt und für „absolute Fahruntauglichkeit“ steht. Schon bei einer „relativen Fahruntauglichkeit“ kann ein Fahrradfahrer eine Strafe erhalten, wenn bei ihm ein auffälliges Fahrverhalten festgestellt wird oder er gar einen Unfall verursacht. Dabei kommt es nicht auf die Heftigkeit des Unfalls an.

Mensch sollte beim Fahrradfahren bereits die Alkoholgrenze von 0,3 Promille nicht überschreiten, wenn er auf Nummer sicher gehen möchte. Denn wenn mensch auffällig schwankend mit dem Rad durch die Gegend fährt, andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder gar einen Unfall bauen, kann die Polizei überprüfen, ob zu viel Alkohol vor der Fahrt getrunken wurde. Liegt der ermittelte Wert bei mindestens 0,3 Promille, droht bereits eine Strafanzeige mit entsprechenden Konsequenzen, in der Regel zwei Punkte im Verkehrszentralregister sowie eine Geldstrafe von mehreren 100 Euro. Sofern mensch trotz Alkohol unauffällig und sicher auf dem Rad durch die Stadt fährt, darf Mann/Frau bis zu 1,5 Promille im Blut haben, ohne irgendwelche Folgen befürchten zu müssen.

Was noch zu beachten ist, dass der Grenzwert von 1,6-Promille auf dem Fahrrad einen großen Sprung markiert. Von der Straffreiheit, bei einer nicht auffälligen Fahrweise, zu einer Straftat mit teilweise hohen Geldstrafen und negativen Auswirkungen auf die Fahrerlaubnis.

Warum die Promillegrenze in Deutschland so hoch, bei 1,6 Promille, liegt ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Wir befinden uns in Europa und wir sollten in der gesamten EU gleiche Grenzwerte haben. Auch die, aus der Überschreitung der Grenzwerte resultierenden Sanktionen sollten vereinheitlicht werden. Ich weiss, dass ich mir damit keine Freund mache, aber ich plädiere für einen Grenzwert beim Radfahren von 0,0 Promille. Wir Fahrradfahrer wollen gleichwertige Verkehrsteilnehmer sein und so sollten für uns Radfahrer auch die gleichen Grenzwerte wie für die Lenker von Kraftfahrzeugen gelten!

Eine Auflistung der jeweiligen Promillegrenzen und die fälligen Beträge in Euro (gerundet) in den Nachbarländern. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

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Kuriose Lösung 17

Kuriose Lösung 17

Letztens radelte ich aus lauter Neugier durch die UFA-Fabrik im Berlin-Tempelhof und was entdeckte ich auf dem Areal? Ein Fahrrad, dass warm, für den beginnenden Herbst und den bevorstehenden Winter, angekleidet wurde.

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Gebrauchte Fahrräder in Berlin II

Gebrauchte Fahrräder in Berlin II

Im Februar 2016 habe ich eine erste Zusammenstellung der Möglichkeiten in Berlin an ein gebrauchtes Fahrrad zu kommen veröffentlicht. In den vergangenen Monaten hat sich eine Menge getan. Der Nachfrage geschuldet sind einige Fahrradflohmärkte entstanden, deren Fundus nicht auf Diebesgut aufbaut und wo mensch sich mit gutem Gewissen sein neues Fahrrad aussuchen und käuflich erwerben kann.

Trotzdem ist beim Erwerb eines gebrauchten Fahrrades Vorsicht geboten. Nicht alles was auf den ersten Blick gut und günstig erscheint sollte mit nach Hause genommen werden. Denn Berlin ist auch die Hauptstadt der Fahrraddiebe und gerade auf dem und um den Flohmarkt am Mauerpark wurde schon so manches vor wenigen Tagen abhanden gekommenes Fahrrad wiederentdeckt. Also Augen auf und wenn ihr ein paar Regeln beachtet dann kann fast nichts mehr schief gehen.

Kauft nur da ein gebrauchtes Fahrrad wo ihr sicher sein könnt, dass ihr kein gestohlenes Fahrrad ersteht. Lasst euch von Privatpersonen den Ausweis zeigen, füllt mit dem Verkäufer einen Kaufvertrag (der ADFC bietet einen Musterkaufvertrag für ein Gebrauchtrad zum Download an.) aus und/oder lasst euch den Kaufbeleg für das zu erwerbende gebrauchte Fahrrad aushändigen.

Abzuraten ist auf jeden Fall von angeblichen „Notverkäufen“, die immer wieder angeboten werden. Speziell Dienstag und Donnerstag werden während des Markts am Maybachufer auf der Kottbusser Brücke über den Landwehrkanal gebrauchte Räder angeboten. So wurde mir vor vier Jahren eine fast neue Gazelle mit ebenso neuen Kindersitz für 120 Euro angeboten. Es war kein Schnäppchen sondern Diebesgut und gehörte meiner Nachbarin. Die Nachbarin hat ihr gestohlenes Rad zurückbekommen und dem Dieb haben wir den Kopf zu Zweit gründlich gewaschen. Ich habe ihn nie mehr auf der Kottbusser Brücke gesehen wie er dort herumlungert. Also lasst die Finger davon, denn euer Rad könnte das nächste sein, das den Besitzer wechselt. Oder ihr erwerbt gutgläubig euer neues Fahrrad für die Fahrt zur Uni und bei der nächsten Polizeikontrolle stellt sich euer Schätzchen als Diebesgut heraus. Dann seid ihr euer Fahrrad los, das Geld seht ihr nie wieder und zusätzlich habt ihr noch Ärger mit der Justiz an der Backe. Das wünsche ich niemanden!

Deshalb hier meine Tipps zum Erwerb eines gebrauchten Fahrrads und einige sinnvolle Links:

Das Berliner Fundbüro lässt regelmäßig nicht abgeholte Fundsachen und dazu gehören auch Fahrräder versteigern. Mehr dazu: HIER

RE CYCLES, die Werkstatt der Stadtführungen auf zwei Rädern BERLIN ON BIKE ,verkauft regelmäßig aufgearbeitete Fahrräder zu einem fairen Preis. Hier, in der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg, könnt ihr sicher sein keine Hehlerware zu erstehen.

Seit 2016 haben sich in Berlin einige Flohmärkte speziell für Fahrräder etabliert, die ich mit gutem Gewissen empfehlen kann. Am ersten Sonntag im Monat findet von 11 bis 19 Uhr der Gütermarkt im ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik (Siemensstraße 27, 10551 Berlin) mit dem Berliner Fahrradmarkt statt. Den Berliner Fahrradmarkt könnt ihr auch am letzten Samstag im Monat, also am Tag nach der Critical Mass Berlin, im CIVILI-PARK an der Waldemarstrasse 57 in Berlin-Kreuzberg besuchen um euch nach einem gebrauchten Fahrrad umzusehen. Informationen gibt’s: HIER

Auf dem Winterfeldplatz im Herzen Schönebergs findet auch immer am ersten Sonntag im Monat der Fahrradmarkt statt. Informationen dazu findet ihr: HIER

In den letzten Jahren fand an einem Tag im Rahmen der Berliner Fahrradschau auf dem Gelände der Station am Gleisdreiecks der legendäre Fahrrad und Teile Flohmarkt PUT USED FUN BETWEEN YOUR LEGS statt. Hier gab es jede Menge Ersatzteile von fast neu bis fast antik käuflich zu erwerben und natürlich waren auch Fahrradrahmen und Laufräder dabei.

Auf anderen Flohmärkten, egal ob „am Mauerpark“ als auch in den verschiedensten Kiezen der Stadt, solltet ihr besonders kritisch an die Sache herangehen. Lasst euch den Kaufbeleg des zu erwerbenden Rads vorlegen und macht einen Kaufvertrag. Die Vorlage könnt ihr beim ADFC herunterladen.

Eine weitere Möglichkeit an ein gebrauchtes Fahrrad zu kommen bieten die Kleinanzeigen bei EBAY. Aber seid auch hier besonders wachsam. Auch hier könnt ihr an Diebesgut geraten. Deshalb empfiehlt sich auch hier der Musterkaufvertrag Gebrauchtrad des ADFCs.

Noch ein paar Tipps zum Schluß. Der Fahrradmarkt neigt im Frühjahr wenn viele Leute ein gebrauchtes Fahrrad suchen am zu überhitzen. Die Preise für Fahrräder steigen und erreichen schwindelnde Höhen. Wer also ein neues, gebrauchtes Fahrrad sucht und einen vernünftigen Preis dafür zahlen möchte verhält sich antizyklisch und kauft sich sein Fahrrad im Herbst oder gar im Winter. Die Nachfrage ist zu dieser Jahreszeit sehr viel niedriger als das Angebot. Das Aushandeln eines vernünftigen und angemessenen Preis für das zu erwerbende Fahrrad ist somit erheblich einfach als im Frühling wenn viele Leute ein neues Fahrrad erwerben wollen. Diese Binsenweisheit gilt nicht nur für gebrauchte Fahrräder sondern vielmehr auch beim Erwerb eines Neurads. Viele Händler geben Rabatte um die Lager und Verkaufsräume zu leeren um die neuen Modelle anbieten zu können.

Auf meinem Blog gibt es seit ein paar Monaten in der Rubrik Veranstaltungen die Beiträge „Termine im August 2017“ oder so, je nach Monat. Auch dort sind die Termine zu Fahrradflohmärkte unter Schauen&Kaufen aufgelistet.


Termine im September 2017

Termine im September 2017

Freitag, 1. September

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Samstag, 2. September

  • Fahren: RAD RACE CRIT European Championships im Hafen von Ostende (Belgien), Informationen gibt’s: HIER
  • Schauen: Eurobike für ALLE in Friedrichshafen, Informationen gibt’s: HIER

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Sonntag, 3. September

  • Schauen&Kaufen: von 11 bis 19 Uhr, Gütermarkt mit Berliner Fahrradmarkt, ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin, Informationen gibt’s: HIER
  • Schauen&Kaufen: von 10 bis 15 Uhr, Fahrradmarkt auf dem Winterfeldplatz, 10781 Berlin-Schöneberg, Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: RAD RACE CRIT European Championships im Hafen von Ostende (Belgien), Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: Red Hook Crit Barcelona No. 5, Barcelona (Spanien), Informationen gibt’s: HIER

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Montag, 4. September

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Dienstag, 5. September

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Mittwoch, 6. September

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Donnerstag, 7. September

  • Fahren: 18 bis 19.30 Uhr, Cyclingworld Cyclocross Challenge, Hansaallee 321, 40237 Düsseldorf, Informationen gibt’s: HIER

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Freitag, 8. September

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Samstag, 9. September

  • Fahren: 3rd Polish Cargo Bike Rally in Wrocław (Polen), Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: 13.30 bis 17 Uhr, 1. Hannoversches Fixed Gear Crit in Hannover, Informationen gibt’s: HIER
  • Schauen&Testen: 10 bis 18 Uhr, Sommerfest – Trek/Diamant/E-Bikes testen!, Fahrradstation-Potsdam, Gutenbergstraße 52, 14467 Potsdam, Informationen gibt’s: HIER

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Sonntag, 10. September

  • Schauen&Kaufen: 10 bis 17 Uhr, 7. Fahrrad-Klassik-Markt, Historische Fahrräder Berlin e.V., Jagowstraße, 13585 Berlin, Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: 3rd Polish Cargo Bike Rally in Wrocław (Polen), Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: This Is Not Brooklyn / Fixed Gear Crit, ELBEPARK, Peschelstraße 33, 01139 Dresden, Informationen gibt’s: HIER

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Montag, 11. September

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Dienstag, 12. September

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Mittwoch, 13. September

  • Fahren: 16.45 bis 19.45 Uhr, Großer Gummibären Preis des
    RC Charlottenburg e. V., Maifeld, Berlin Olympiastadion, Informationen gibt’s: HIER
  • Schrauben: von 17 bis 20 Uhr, Selbsthilfewerkstatt beim  ADFC Berlin, Brunnenstraße 28, 10119 Berlin

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Donnerstag, 14. September

  • Fahren: bis 18.09., RAD RACE „Tour De Friends“ 2017, Informationen gibt’s: HIER

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Freitag, 15. September

  • Fahren: Weltweiter Park(ing) Day , Informationen gibt’s: HIER
  • Schrauben: von 13 bis 18 Uhr, Rückenwind Selbsthilfewerkstatt, Lenaustraße 3, 12047 Berlin
  • Schrauben: von 17 bis 20 Uhr, Selbsthilfewerkstatt beim  ADFC Berlin, Brunnenstraße 28, 10119 Berlin
  • Wissenschaft&Schrauben: bis 17. September, CycleHack Berlin 2017, Fab Lab Berlin, Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin, Informationen gibt’s: HIER

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Samstag, 16. September

  • Fahren: 14 bis 17 Uhr, ADFC-Kreisfahrt 2017: Radgesetz statt Rumdieseln!, Brunnenstraße 28, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg, Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: Airport Crit Trollenhagen, Flugplatz Trollenhagen bei Neubrandenburg, Informationen gibt’s: HIER

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Sonntag, 17. September

  • Fahren: NL Crit Series: Rijswijk Crit 2, Rijswijk (Niederlande), Informationen gibt’s: HIER

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Montag, 18. September

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Dienstag, 19. September

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Mittwoch, 20. September

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Donnerstag, 21. September

  • Schauen: Unibike in Madrid (Spanien), Informationen gibt’s: HIER
  • Schauen: Interbike in Las Vegas (USA), Informationen gibt’s: HIER

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Freitag, 22. September

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Samstag, 23. September

  • Schauen: Unibike in Madrid (Spanien), Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: 7. Ullmax Radsporttage in Loitz bei Greifswald, Informationen gibt’s: HIER

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Sonntag, 24. September

  • Schauen: Unibike in Madrid (Spanien), Informationen gibt’s: HIER
  • Fahren: 7. Ullmax Radsporttage in Loitz bei Greifswald, Informationen gibt’s: HIER

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Montag, 25. September

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Dienstag, 26. September

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Mittwoch, 27. September

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Donnerstag, 28. September

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Freitag, 29. September

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Samstag, 30. September

  • Schauen&Kaufen: 9 bis 17 Uhr, Berliner Fahrradmarkt, Waldemarstraße 57, 10997 Berlin-Kreuzberg, Informationen gibt’s HIER
  • Fahren: NL Crit Serie: Rotterdam Noord Crit (Final!), Rotterdam (Niederlande), Informationen gibt’s: HIER
  • Schauen: bis 1. Oktober, 6. Bärlin Pedäl Bättle 2017, Altes Kraftwerk Rummelsburg in Berlin, Informationen gibt’s: HIER
  • Schrauben: 12 bis 16 Uhr, Bike Repair Workshop, tuesday coworking,
    Feurigstraße 51, 10827 Berlin, Informationen gibt’s: HIER

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Die Termine für Oktober ’17 erscheinen am 29. September ’17

Wenn auch Sie Termine haben, die ich veröffentlichen soll, dann schreiben Sie eine Email an: radundkultur(at)gmail.com.


RADLEREI!

RADLEREI!

Heute Mittag war ich auf dem Weg von Weissensee nach Potsdam. Was lag also näher als in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin einen Zwischenstop einzulegen. Dort wird in den Foyervitrinen seit dem 10. August die Ausstellung RADLEREI! gezeigt.

126_02Plakate, Fotografien, Bücher und Zeitschriften aber auch Druckgrafik aus den Jahren 1817 bis 2017 geben einen Einblick in die Geschichte des Fahrrads und gleichzeitig in die Entwicklung der grafischen Gestaltung, fotografischer Ästhätik und Mode in den letzten zwei Jahrhunderten.

Die Erfindung eines Holzsparherdes (1833) und einer Notenschriftmaschine (1812) gehen auf das Konto von Karl Freiherr von Drais (1785 – 1851). Aber wirklich berühmt wurde der badische Adelige durch die Erfindung einer Laufmaschine (1817), die er vor 200 Jahren entwickelte und heute als Urform des Fahrrads angesehen wird.

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Anlässlich dieses Jubiläums hat die Kunstbibliothek die Archive der Sammlungen der Staatlichen Museen durchforstet und daraus die Ausstellung RADLEREI! komponiert. Rund 80 Objekte, darunter Grafiken, Plakate und Fotografien zeigen die Erfolgsgeschichte des Fahrrads von seinen Anfängen über die Zeit des großen Durchbruchs um die Jahrhundertwende bis hin zur heutigen Ausformung und ästhetischen Stilisierung.

Ausgestellt werden Werke von Henri de Toulouse-Lautrec, des Architekten Bruno Paul, Willi Bradley, Raoul Marton, des Fotografen Willy Römer, des Grafikers Henning Wagenbreth. und anderer.

Die Ausstellung in der Kunstbibliothek (Kulturforum, Matthäikirchplatz, Berlin-Tiergarten) ist noch bis Donnerstag, 14. September 2017 zu sehen,.

Der Eintritt ist FREI!

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