41. Critical Mass

41. Critical Mass

Wir trafen uns wie immer am Marktplatz. Vorher stärkten sich noch einige am Wahlkampfstand der Grünen mit vegetarischen Teigtaschen und Eistee.

Eigentlich wollten auch Dürens Fahrradbeauftragter Uwe Schmitz und Mobilitätsmanager Benjamin Raßmanns mitradeln, es wurde sogar Werbung für die Dürener Critical Mass auf der Stadtradeln-Webseite gemacht.
Vielleicht haben die schlechten Wetteraussichten viele Radler abgeschreckt, doch immerhin 13 Leute auf Rädern. Laut Tacho von Rita haben wir dann „nur“ 16 km zurückgelegt.
Während der Fahrt regnete es gar nicht so viel. Ein alter Freund war auch das erste Mal dabei 🙂

 


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Unmotorisierter Individualverkehr (UMIV)

Unmotorisierter Individualverkehr (UMIV)

Das Grundproblem ist doch nicht der Diesel. Das Grundproblem ist, dass niemand fragt, welches Ausmaß an Verkehr eigentlich der Staat organisieren und die Natur verkraften kann. Stattdessen wird die Nachfrage, also die Freude am Fahren, als gegeben und unabänderlich unterstellt.

Ein Zitat aus einem lesenswerten aktuellem Artikel der Süddeutschen.

Ähnliches ging mir auch schon durch den Kopf, jetzt hat man den Diesel als Sündenbock gefunden, doch würde man die derzeitigen Flotten überarbeiten, würde die Luft auch nicht viel sauberer. Das geht nur mit anderen Verkehrsmitteln.
Das optimale Individualverkehrsmittel ohne Verbrennungsmotor (UMIV) ist eben das Fahrrad.  Das steht den meisten Menschen auch noch rund um die Uhr zur Verfügung und frisst kein Brot.

Hier sollte unserer Staat endlich mal richtig organisieren, Angebote und Infrastruktur schaffen, dann würde die Luft definitiv sauberer und wir hätten mehr Platz (für Menschen) auf den Straßen.  Aber nein, es werden wieder nur Symptome bekämpft. Alternativen werden gar nicht in Betracht gezogen.
Übrigens, am 15.9. ist Park(ing)day in Düren.

Der ADFC geht das Thema in seinem aktuellen Mitgliederbrief an, den ich hier anfüge, aber lest bitte auch den Artikel in der Süddeutschen


aktuellen ADFC Mitgliederbrief:
NOx-Gipfel im Kanzleramt

ADFC: Mobilitätsfonds ohne Radverkehr ist Humbug!

Berlin, 04. September 2017

019/17

Im Kampf gegen Luftverschmutzung in Großstädten setzt die Bundesregierung weiterhin ausschließlich auf motorisierten Verkehr. Die Mittel aus dem heute verabschiedeten Mobilitätsfonds sollen dem Vernehmen nach in erster Linie E-Autos und dem ÖPNV zugutekommen. Der ADFC kritisiert das Fehlen der aktiven Mobilität im Krisenplan und fordert mindestens 150 Millionen Euro aus dem Fonds für die Förderung des Radverkehrs.

 ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Die Kanzlerin weiß, dass das Fahrrad als umweltfreundliches Alltagsverkehrsmittel das Potenzial hat, im innerstädtischen Verkehr massenhaft Autofahrten zu ersetzen. Das hat sie zur Eurobike 2013 selbst gesagt. Für schadstoffbelastete und dichtgedrängte Städte ist mehr Radverkehr deshalb ein Muss. Doch auch die Fahrrad-Infrastruktur krankt an einem Investitionsstau! Wir fordern aus dem geplanten Mobilitätsfonds mindestens 15 Prozent für den Radverkehr!“

 Flaschenhals Fahrrad-Infrastruktur

Während mittlerweile fast jeder Bundesbürger ein Fahrrad besitzt und insbesondere das E-Bike boomt, stagniert der Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr. Flaschenhals ist die schlechte Fahrrad-Infrastruktur gepaart mit einem fahrradunfreundlichen Verkehrsklima. Mit der bundesweiten Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ wirbt der ADFC deshalb im Vorfeld der Bundestagswahl für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik. Er fordert Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV vor dem Autoverkehr, deutlich höhere Finanzmittel des Bundes, Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit sowie verbindliche Qualitätsstandards für Radwege. Alle Forderungen gibt es auf www.radlandjetzt.de.

Hinweise für Redaktionen

Die Video-Botschaft von Angela Merkel zur Eurobike 2013 finden Sie auf den Seiten der Bundeskanzlerin. Themenfotos „Radfahren in Städten“ gibt es in unserem Presse-Bereich.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 165.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

Beitragsbild: Quelle/Source [´www.ortlieb.com | pd-f´]


lesen Sie auch bitte den Artikel in der Süddeutschen


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Stadtradeln

Stadtradeln

Am Samstag den 2.9. startete die neue Kampagne „STADTRADELN “ unserer Stadt Düren.
Ziel ist es noch mehr Leute für das Fahrrad zu begeistern.
Unter dem Motto Radeln für’s Klima und Spass dabei, kann jeder bis zum 22.09. in die Pedale treten.

Den größten Effekt werdet ihr freilich bei euch selbst merken.
Wer morgens schon mit dem Rad zur Arbeit fährt, kommt dort frisch und munter an und auf dem Heimweg ist der Stress auch schnell vergessen.
Das Wetter lädt ja derzeit ein, das auszuprobieren.

Hier alle Infos zur Aktion:
https://www.stadtradeln.de/dueren/

Darum geht es!

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Radverkehrsanteil steigern

  • 80% der Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad, trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, durchschnittlich bei nur 10 %
  • Nach Angaben des Fahrrad-Monitor Deutschland 2015 sind rund 82 % der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren der Meinung, dass sich EntscheidungsträgerInnen auf kommunaler Ebene stärker mit dem Thema Radverkehrsförderung beschäftigen sollten. Dabei sprechen sich die Befragten u.a. für den Bau von mehr Radwegen (63 %) und mehr Fahrradabstellanlagen (47 %) aus.

Kohlendioxid-Emissionen vermeiden

  • Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr.·
  • 2010 verursachten Pkws und Krafträder 79 % der Kohlendioxid-Emissionen im Personenverkehr.
  • Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn ca. 30 % der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden.

Quelle:https://www.stadtradeln.de/darum-geht-es/


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Jubiläumsausgabe Fahrradzukunft

Jubiläumsausgabe Fahrradzukunft

Die 25. Ausgabe der Fahrradzukunft ist erschienen,
wieder eine Menge höchst interessanter Beiträge…
Da ist für jeden etwas dabei, für werdende Mütter, Technikfreaks, Alltagsradler.
Viel Spass beim Schmökern

die Themen:

Link: http://fahrradzukunft.de/25/


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