Unfall auf Abbiegespur

Unfall auf Abbiegespur

Do. 9.11. Düren Schöllerstraße / Arnoldsweiler Weg Ortsmarke
An dem von Fußgängern und Radfahrern häufig genutzten Weg über die Abbiegespur ist es zu einem Unfall gekommen. Dabei wurde ein Fahrradfahrer glücklicherweise leicht verletzt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dort etwas passiert. Klar der Fahrradfahrer hätte besser aufpassen müssen, jedoch nutzen manche Fahrer die Kurve als Rennstrecke und können wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht mehr Bremsen.

Vor über einem Jahr wurde im Fahrradforum am 20.09.2016 schon darüber gesprochen, die Stelle an der Abbiegespur von der Schöllerstraße auf den Arnoldsweiler Weg zu entschärfen, es wurden Bodenmarkierungen zur optischen Verengung und Temposchwellen abgestimmt.
In der öffentlichen Niederschrift unter Top 3 wurden zumindest die Markierungen beschlossen.
Jedoch wurde leider überhaupt NICHTS realisiert !

Das Bild zeigt die 2016 geplante Verengung durch Bodenmarkierungen
Abbiegespur

So  sieht es aktuell aus

Abbiegespur-Googlemaps

Der Bereich ist für Radfahrer und Fußgänger Niemandsland.
Man hat schon den Eindruck, dass vieles was in diesen Gremien beschlossen wurde einfach liegen bleibt, da ist die Abbiegespur leider keine Ausnahme.
Wer sich damit näher befassen möchte, ruft diese Seite auf: Fahrradforum
In der Pressemeldung ist natürlich der Radfahrer schuld, hier der Original Text:


POL-DN: Radfahrer quert „ohne zu gucken“ die Straße: Unfall

Düren (ots) – Leicht verletzt wurde am Donnerstagvormittag ein 32 Jahre alter Fahrradfahrer aus Düren. Er war auf dem Arnoldsweilerweg von einem Auto erfasst worden.

Ein 32 Jahre alter Radfahrer aus Düren befuhr am Donnerstag die Schoellerstraße in Fahrtrichtung Eisenbahnstraße. Um zur Leichtzeichenanlage Schoellerstraße gelangen, bog er kurz vor 11:00 Uhr zunächst rechts in den Arnoldsweilerweg in Richtung Verkehrsinsel ab. Dann gab er nach eigenen Worten kurz Handzeichen und querte, ohne auf den Verkehr zu achten, die Fahrbahn in die linke Richtung. Dabei wurde er von einem 65 Jahre alten Autofahrer erfasst, der ebenfalls von der Schoellerstraße aus Richtung Friedrich-Ebert-Platz kommend, in den Arnoldsweilerweg abgebogen war. Der Dürener stürzte nach dem Zusammenstoß zu Boden. Er wurde mittels eines RTW zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von mehr als 2500 Euro.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/8/3784341


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Ordnungsamt auf Fahrradstreife

Ordnungsamt auf Fahrradstreife

Im Herbst fuhren Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Woche lang mit Fahrrädern Streife.
Das war zwar erstmal ein Test, doch mit Fahrrädern sind die Ordnungsamt mitarbeiter mobiler als zu Fuß und trotzdem nah am Geschehen.
Der Verkehrs- und Bauausschuss (VKB) der Stadt Düren tagt am 23. November in einer öffentlichen Sitzung.
Das Thema Fahrradstreifen steht dann auf der Agenda. Mehr darf ich nicht verraten.

Weiter spannende Themen sind die Umgestaltung der Schützenstraße und Bismarckstraße

weiterführende Informationen dazu:
Straßenerneuerung Schützenstraße

171106_Bürgerinfo_Lageplan

Umbau Bismarckstraße mit Bussonderstreifen und Radverkehrsanlage
gemäß vorgestellter Straßenplanung sowie Anpassung der Grünen Welle
Ausführliche Informationen siehe Blogeintrag
https://radfahrn.wordpress.com/2016/06/22/bismarckstrasse-fahrradfreundlich/

Weitere Agenda und Quelle:Sitzung des VKB am 23.11. 2017 17:00, Rathaus Raum 106

Hinweis: als Besucher der Sitzung hat man leider kein Rederecht


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Fahrrademo nach Bonn

Fahrrademo nach Bonn

Unter dem Motto „gegen Kohle und für eine entschlossene und gerechte Klimapolitik bei uns“ wollten am 4.November, viele Menschen auf Rädern auf der Autobahn A555 von Köln nach Bonn fahren.
Das wurde jedoch von der Polizei und in zwei gerichtlichen Instanzen nicht genehmigt.
Aber diese Menschen ließen sich trotzdem nicht davon abhalten.

Am Verteilerkreis in Köln trafen wir uns mit vielen anderen, geschätzt 3000 Raler*Innen.
Da die Polizei anscheinen Angst hatte, wir würden trotzdem auf die Autobahn  radeln, ließen Sie auch  kein Gruppenfoto am Verteilerkreis machen.
Somit löste der Veranstalter die Versammlung auf und alle sollten als Critcial Mass oder wie auch immer nach Bonn fahren.
Da wir uns an die Verkehrsregeln halten fuhren wir auch brav nicht auf die Autobahn.
Eigentlich war die B9 als Alternativroute geplant, doch die Polizei riegelte die Strecke so ab, dass die Radfahrenden auf relativ kleine Straßen ihrem Ziel Bonn näher kamen.
Doch wo wir fuhren stand der Kraftverkehr sowieso.
Somit erzielte die Critical Mass nach Bonn den Zweck der Fahrrademo und wir erreichten mehr Aufmerksamkeit als bei einer Fahrt über die Autobahn.

Impressionen:

Links:

http://www.klima-kohle-demo.de

 

 


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Sturmvagabunden

Sturmvagabunden

Der angesagte Sturm war nur ein kräftiger Herbstwind und auch der Regen hielt sich zurück, dafür tauchte die Sonne am wilden Himmel die Natur in schönstes Licht.

Tolle Rennradrunde über Schotter, Herbstlaub und durch Matsch, knackige Anstiege und Abfahrten bei denen man so richtig durchgeschüttelt wurde.
Kurt und Armin hatten eine deftige Strecke ausgeheckt, aber so muss datt sein.
Zur Belohnung gabs am Schluss lecker Pizzaecken am Sportheim in Vossenack.

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21 Fahrer

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gleich geht´s los

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bei solch einer Aussicht muss man mal halten

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Kurbel wieder fest ziehen

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kleine Panne darf nicht fehlen

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da geht mir ein Licht auf

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Das nennt man Berggang

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Sieht gar nicht so steil aus, ist es aber !

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die einen da lang ins Wehebachtal, die anderen dort zu den Pizzaecken

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Kurts Bergziege

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das Colnago hat mich gut über Stock und Stein  gebracht

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hübscher Tacho

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an diesem Sperrmüllfund

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war doch garnicht so matschig

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putzen ist trotzdem nötig


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Fahradfahrn auf der Autobahn

Fahradfahrn auf der Autobahn

Greenpeace Köln veranstaltet am Samstag, den 04.11.2017, eine groß angelegte Fahrraddemonstration unter dem Namen „Pedal the highway! – Fahrraddemo zur Klimakonferenz“. Wie ihr vermutlich alle wisst, finden Anfang November auch die Klimaverhandlungen im Rahmen der COP23 in Bonn statt. Und um auf das Fahrrad als das Verkehrsmittel der Zukunft aufmerksam zu machen, hat sich Greenpeace Köln überlegt, eine Fahrraddemonstration über die Autobahn A555 zu veranstalten. Offiziell ist die Demonstration mit der Strecke angemeldet, momentan liegt die Entscheidung darüber beim Verwaltungsgericht in Köln. Sollten die Richter dort zugunsten von Greenpeace Köln entscheiden, dann gibt es für uns Fahrradaktive und ADFC-Mitglieder die einmalige Chance, 1,5 Stunden ungestört auf der Autobahn Fahrrad zu fahren.

Weitere Infos siehe Kommentare


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