RennRadRheinsteig 2017

Im nun dritten Jahr lädt Nachbar Johannes zu Fronleichnam zum RennRadRheinsteig ein. Wenn man so will, ist das der rheinische Ötztaler, denn der begeisterte Bergfahrer Johannes, in Bonner Kreisen auch als KletterJonny bekannt, hat die Route entlang des Rhein so gelegt, dass er wie beim Ötztaler Radamarathon auf 5.500 Höhenmeter kommt. Nun ist für einen Fahrer meiner Gewichtsklasse (94 kg)  eine Strecke von 272 km und 5.500 Höhenmetern sicherlich kein Idealkurs, um das mal vorsichtig auszudrücken. Gleichwohl muss ich sagen, dass ich Berge gerne fahre, wenn ich auch weit davon entfernt bin, mit den Bergziegen mitzuhalten.

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Auf den Spuren der Rosinenbomber

Meinen Kopf habe ich auf einem der Klappsitze des Fahrradabteils im IC abgelegt. Ich döse, denn als Schlafen kann man das nicht bezeichnen. Mit meinem rechten Arm sichere ich mein Rad in dem hoffnungslos überfüllten Fahrradabteil. Immer wieder muss ich Leute vorbeilassen, die sich durch dieses Nadelöhr zwängen. Trotz Reservierung hab ich keinen vernünftigen Stellplatz. Der Wagon mit meinem reservierten Platz war einfach weggefallen – warum auch immer.

Infos hierüber gibt es natürlich keine. Nicht mal das Zugpersonal weiß Bescheid. Das ältere Pärchen, das vollgepackt mit ihren Rädern neben mir steht, hatte auf Nachfragen lediglich ein wortloses Achselzucken des Schaffners kassiert. Alles egal, Hauptsache ich bin im Zug nach Frankfurt.

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„Kaffee & Kuchen“ im Oberbergischen

Der Garmin Edge 1000 und ich werden tatsächlich so langsam Freunde. Statt meinen 2. Teil zum Candy B. zu Ende zu schreiben, zog es mich heute aufs Rad. Eine spontane Einladung auf einen Bauernhof in Mildsiefen im Oberbergischen Kreis war mir ins Postfach geflattert. Die Sonne schien, eine extrem arbeitsreiche Woche lag hinter mir und einige meiner lieben Leute aus der Agentur hatten sich ebenfalls angekündigt. Da war die Frage „Rad oder Schreibtisch“ allenfalls als rhetorisch zu bezeichnen.

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Candy B. Graveller – Vorgeschichte

Als die Meldung zum Candy B. Graveller reinrauscht, häng ich in einer Räuberkneipe am Kölner Eigelstein. Ich nippe an einem Mexikaner. Neben mir die Kollegen Dirk und Frank. Wir haben den 9. Januar, Montagabend. Eigentlich nicht unser klassischer Kneipentag. Aber an jenem Montag waren die verehrten Kunden geschlossen aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekommen und ebenso geschlossen hatten sie ihre über die Weihnachtstage entstandenen Ideen wie auf einer Müllhalde bei uns abgekippt Anliegen platziert. An diesem Tag brauchte es einfach einen strukturierten Absacker. Nun ja, es gibt Schlimmeres für einen Selbstständigen.

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Zum Brommieloop nach Hamburg

Das letzte März-Wochenende verschlug es mich mal wieder nach Hamburg. Das war nach Col d`Hahnheide und dem Frühstück bei Blankenese schon mein dritter Hamburg-Trip innerhalb der letzten 12 Monate (eigentlich hätten es sogar vier sein sollen). Dieses Mal hieß es also Brommieloop in Hamburg. Bitte was? Was ist denn bitte schön ein Brommieloop wird sich nun manch einer fragen. Ein Brommie ist der Kosename für ein Faltrad der britischen Kultmarke Brompton. Das sind jene Räder, die man man in null Komma nichts in ein handliches, kleines Päckchen verwandeln kann. Und ein Loop ist englisch und bedeutet Schleife; der Brommieloop ist also eine Runde mit dem Brompton.

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