Nach dem Buch das Rad oder Bürokratie überwinden

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Geschichte des Autors Kai-Eric Fitzner, der nach einem Schlaganfall im Koma lag. Unter dem Hashtag #einBuchfuerKai hatte sich der Blogger Johannes Korten für Kai und seine Familie stark gemacht.

Ganz langsam ist Kai nun auf dem Weg der Besserung, wenn es auch noch ein weiter Weg ist. Das Sprechen musste er erst wieder lernen. Auch ist er durch eine halbseitige Lähmung noch sehr eingeschränkt.

Die Krankenkasse würde ihm einen E-Rollstuhl finanzieren. Den aber will Kai nicht, weil er in diesem nur passiv rumsitzen würde. Er möchte lieber ein Rad, genauer gesagt ein Trike.

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Big Apple Plus rockt die Straße

Für mein Stevens Streetflyer musste ein neuer Satz Reifen her. Aus den bisherigen Mänteln, den Schwalbe Super Moto Evo, die zum Schluss vorne wie hinten über und über mit kleineren und größeren Schnitten „verziert“ waren, hatte ich mit gut 11.000 km wirklich das letzte rausgeholt.

Ein erneuter Kauf der Super Moto Evo war ausgeschlossen, weil diese Reifen (zur Zeit?) so gut wie nicht mehr verfügbar sind. Zudem gehörte er auch nicht zu den pannensichersten Mänteln. Hinzu kam, dass er auch gewisse Schwächen beim Grip in den Kurven hatte, wie ich zwei Mal erfahren habe. So fiel meine Wahl auf den Schwalbe Big Apple Plus, der dem Altmantel relativ verwandt ist.

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Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal

5 Minuten bevor der Alarm am iPhone losgeht, wache ich auf. Die innere Uhr scheint ganz gut zu funktionieren. Es ist 3 Uhr 15. Nicht unbedingt eine Zeit, zu der man von alleine freiwillig aufwacht. Vielleicht aber liegt es daran, dass es heute zur Berliner Fahrradschau geht. 5 Minuten bleibe ich noch liegen. Dann krieche ich aus dem Bett, in das ich erst zwei Stunden zuvor den Weg gefunden habe. Ausgeschlafen bin ich zwar noch nicht, aber richtig hundemüde auch nicht.

Um halb fünf muss ich in Köln am Hauptbahnhof sein. Ich hab den ersten ICE gewählt, um schon um 9.00 Uhr in Berlin zu sein. So bin ich pünktlich, wenn um 10.00 Uhr die Fahrradverrückten das schöne Ausstellungsgelände der Station Berlin am Gleisdreieck stürmen.

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Spurcycle Bell: Besser das Original

Ich mag ja eigentlich nicht klingeln. Denn am liebsten fahre ich so, dass ich gar nicht klingeln muss. Klingeln wird zu oft missverstanden: Meist nicht als Warnung, im Sinne von, bitte aufpassen, Radfahrer möchte passieren, springen Sie mir nicht vors Rad … sondern als Befehl: Weg da, hier komm ich, Fußgänger mach Platz! Nicht selten wird es dann noch mit den Worten kommentiert: „Die Straße gehört Euch nicht allein!“

Daraus nun allerdings zu schließen, besser auf das Klingeln zu verzichten, ist ebenfalls ein Trugschluss, denn mindestens genauso häufig habe ich hören müssen: „Mein Gott, hast Du keine Klingel“, wenn ich nicht klingele …

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Fahrradnavigation: Ich habe einen Traum

Mit dem Rad will ich von Bonn nach Skagen, jenem nördlichsten Punkt auf der Wetterkarte oben in Dänemark. Ich gebe Start und Ziel in meine Navigationssoftware ein. Zusätzlich wähle ich die Optionen, „verkehrsarm“ und „asphaltierte Straßen“. Außerdem soll die Strecke über Hamburg gehen. Nachdem ich auf „Route erstellen“ geklickt habe, habe ich den perfekten Track.

Per drag und drop ziehe ich den Track auf meine Smartwatch. Eine Vibration der Uhr sagt mir an jeder Kreuzung, ob ich links, recht oder weiter geradeaus fahren soll. Einmal vibrieren bedeutet links abbiegen, zweimal bedeutet rechts und keine Vibration heißt, einfach weiter geradeaus …

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