„Kaffee & Kuchen“ im Oberbergischen

Der Garmin Edge 1000 und ich werden tatsächlich so langsam Freunde. Statt meinen 2. Teil zum Candy B. zu Ende zu schreiben, zog es mich heute aufs Rad. Eine spontane Einladung auf einen Bauernhof in Mildsiefen im Oberbergischen Kreis war mir ins Postfach geflattert. Die Sonne schien, eine extrem arbeitsreiche Woche lag hinter mir und einige meiner lieben Leute aus der Agentur hatten sich ebenfalls angekündigt. Da war die Frage „Rad oder Schreibtisch“ allenfalls als rhetorisch zu bezeichnen.

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Candy B. Graveller – Vorgeschichte

Als die Meldung zum Candy B. Graveller reinrauscht, häng ich in einer Räuberkneipe am Kölner Eigelstein. Ich nippe an einem Mexikaner. Neben mir die Kollegen Dirk und Frank. Wir haben den 9. Januar, Montagabend. Eigentlich nicht unser klassischer Kneipentag. Aber an jenem Montag waren die verehrten Kunden geschlossen aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekommen und ebenso geschlossen hatten sie ihre über die Weihnachtstage entstandenen Ideen wie auf einer Müllhalde bei uns abgekippt Anliegen platziert. An diesem Tag brauchte es einfach einen strukturierten Absacker. Nun ja, es gibt Schlimmeres für einen Selbstständigen.

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Zum Brommieloop nach Hamburg

Das letzte März-Wochenende verschlug es mich mal wieder nach Hamburg. Das war nach Col d`Hahnheide und dem Frühstück bei Blankenese schon mein dritter Hamburg-Trip innerhalb der letzten 12 Monate (eigentlich hätten es sogar vier sein sollen). Dieses Mal hieß es also Brommieloop in Hamburg. Bitte was? Was ist denn bitte schön ein Brommieloop wird sich nun manch einer fragen. Ein Brommie ist der Kosename für ein Faltrad der britischen Kultmarke Brompton. Das sind jene Räder, die man man in null Komma nichts in ein handliches, kleines Päckchen verwandeln kann. Und ein Loop ist englisch und bedeutet Schleife; der Brommieloop ist also eine Runde mit dem Brompton.

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Nach dem Buch das Rad oder Bürokratie überwinden

Ihr erinnert Euch vielleicht noch an die Geschichte des Autors Kai-Eric Fitzner, der nach einem Schlaganfall im Koma lag. Unter dem Hashtag #einBuchfuerKai hatte sich der Blogger Johannes Korten für Kai und seine Familie stark gemacht.

Ganz langsam ist Kai nun auf dem Weg der Besserung, wenn es auch noch ein weiter Weg ist. Das Sprechen musste er erst wieder lernen. Auch ist er durch eine halbseitige Lähmung noch sehr eingeschränkt.

Die Krankenkasse würde ihm einen E-Rollstuhl finanzieren. Den aber will Kai nicht, weil er in diesem nur passiv rumsitzen würde. Er möchte lieber ein Rad, genauer gesagt ein Trike.

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Big Apple Plus rockt die Straße

Für mein Stevens Streetflyer musste ein neuer Satz Reifen her. Aus den bisherigen Mänteln, den Schwalbe Super Moto Evo, die zum Schluss vorne wie hinten über und über mit kleineren und größeren Schnitten „verziert“ waren, hatte ich mit gut 11.000 km wirklich das letzte rausgeholt.

Ein erneuter Kauf der Super Moto Evo war ausgeschlossen, weil diese Reifen (zur Zeit?) so gut wie nicht mehr verfügbar sind. Zudem gehörte er auch nicht zu den pannensichersten Mänteln. Hinzu kam, dass er auch gewisse Schwächen beim Grip in den Kurven hatte, wie ich zwei Mal erfahren habe. So fiel meine Wahl auf den Schwalbe Big Apple Plus, der dem Altmantel relativ verwandt ist.

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