„Sind Autofahrer wichtiger als Radfahrer?“ – Aus dem Blog von Radelmädchen

„Sind Autofahrer wichtiger als Radfahrer?“ – Aus dem Blog von Radelmädchen

Es gibt so Tage, da glaubst Du an kollektiven Wahnsinn: da überholt nicht nur Einer mit 25 cm Abstand zum Rückspiegel, da tun es gefühlt Alle. Radelmädchen könnte die Erklärung dafür gefunden haben:

Das Thema Auto BILD-Titelseite ist noch nicht erledigt! Die Oktoberausgabe strotzt von plakativen Anschuldigungen & konfrontationslustiger Diskreditierung.

Quelle: Sind Autofahrer wichtiger als Radfahrer? – Ein Kommentar.


2xAlpX – der doppelte Alpencross: wo sollen wir die müden Knochen ausruhen?

2xAlpX – der doppelte Alpencross: wo sollen wir die müden Knochen ausruhen?

Die Tour ist nun schon ein paar Tage her. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter, der Wind heftiger, der Wetterbericht jetzt im Herbst unzuverlässiger, die Fahrten anstrengender und überhaupt wird die Gesamtsituation unbefriedigender. Auf unserer Tour nach Kärnten und zurück mussten wir allen Wettern trotzen und haben uns  jeden Abend neu entscheiden müssen, wo und wie wir unsere müden Knochen und Ärsche ausruhen. Oft befragten wir dazu Tante Nyon, die den einen oder anderen guten Tipp hatte. Camping hatte dabei immer Priorität, es sollte sich ja lohnen, die 8 kg Ausrüstung mitzuschleppen.

Für die erste Nacht haben wir in Amorbach unser Zelt aufgeschlagen. Merkwürdigerweise hatten weder Tante Nyon noch Onkel Maps diesen Platz auf dem Schirm. Zum Glück haben wir am Ortseingang auf die alte Infotafel geschaut.

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Kaum stand das Zelt, fing es an, wie aus Kübeln zu schütten. Das beruhigende Regenprasseln ließ uns gut durchschlafen. Auch gut, dass wir die richtige Ausrüstung hatten, um mal zum Klo zu gehen. Dieses Männlein stand nicht im Walde:

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Das Donnerwetter holte uns am späten Nachmittag des nächsten Tages ein. Das Hotel im Stammschloß von „Lecke er mich im Arsche“ – Götz, das Schlosshotel Götzenburg öffnete seine Pforten für uns. Sie hatten dort gegen eine angemessene Anzahl Taler ein Obdach für uns. Und einen Stall und Futter für die Rösser. Untergekommen sind wir im Erkerzimmer.

 

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Uns wurde nur gesagt, wir sollten das Schlossgespenst in Ruhe lassen und die Witwe eines unserer letzten Bundespräsidenten nicht mit dem eiskalten Händchen erschrecken:

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Dann kamen die 2 Tage Regenwetter, die wir im Hotel Hohenlohe und im dortigen Solebad und in der Sauna aussaßen.

Der Regen zog weg und wir weiter. In Dillingen an der Donau schlugen wir unser Zelt auf dem Campingplatz am Fluß  auf.

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Gegen kleines Geld gab es dort ein leckeres Abendessen und dann Ruhe für unsere müden Häupter. Am Morgen waren wir die letzten, die aufbrachen. Die meisten Radlerkollegen waren bereits unterwegs, die Donau hinab. Wir hingegen fuhren bald weiter in Richtung Ammersee. In Buch fanden wir diesen wunderbaren Stellplatz für unser Zelt:

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Platzwart Thomas war so nett, uns den Strom bis ans Zelt zu legen, so dass wir jegliche Akkus wieder laden konnten. Unsere Eigenen in der Nacht eher weniger, auf der gegenüberliegenden Seeseite war Big Party, die Bässe wummerten die ganze Nacht über den See. Ein Bad am Morgen machte das aber alles wieder wett.

Der Tegernsee sollte unsere letzte Übernachtung vor den ersten größeren Bergen werden. Tante Nyon und Karte zeigten uns nur einen Campingplatz an, der dann erwartungsgemäß sehr voll war. Seltsamerweise standen auf der Zeltwiese mehr Autos als Zelte – symptomatisch für das Autoland Bayern.

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Es wurde heiß und wir kamen ins Zillertal hinab. Der Arsch brummte und wir wollten nur noch was Essen und unser Zelt im Schatten aufbauen. Unser Campingtipp fürs Zillertal ist dann das Campingdorf Hofer in Zell am Ziller. Mit kleinem Schwimmbad, sehr guter Gastronomie, freundlichen Zeltnachbarn, überschaubare Größe und fantastische Sanitäranlagen. Wir haben uns dort 2 Nächte lang ausgeruht und Kräfte fürs Pfitscherjoch gesammelt.

Das Pfitscherjoch, hier  habe ich unsere Heldentat bereits besungen. Völlig zerschlagen, mit müden und zerkratzten Beinen ( danke an Bosch, dass sich die Pedale bei der Schiebehilfe mitdrehen! ) und im wahrsten Sinne des Wortes leerem Akku baten wir in St. Jakob im Pfitschertal in einem Hotel um Einlass. Doch die wollten uns nicht. In der Pension Nocker fanden wir ein sauberes Zimmer, fantastisches Essen und freundliche Mitgäste. Alle kamen aus Süditalien, auch die Wirte, so hatte unsere Konversation Hand und Fuß. Für uns war es der Himmel auf Erden.

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Hier noch der Blick aus dem Fenster:

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Unsere nächste Station wurde auch schon mal bei Julia und Walter vom Wrider´s Club erwähnt, der Campingplatz am Toblacher See. Hier vergeben wir 6 von 5 Sternen. Basecamp Atmosphäre auf der Zeltwiese, Sanitäranlagen im römischen Stil, wunderschöne Lage am See, ökologische Ausrichtung und ein sehr freundlicher Besitzer, der Patricia ermöglichte, mich mit einem Geburtstagskuchen zu überraschen.

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Und Nasi und Gori wachen über den See. So heißen diese beiden Berge, echt!

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Zwei Tage später erreichten wir unser Ziel. Hier wurde der Grundstein für unser Dasein als eBiker gelegt. Bei Toni, dem Besitzer haben wir vor 4 Jahren unsere ersten Flyer gemietet. Er hat sich sogar an uns erinnert. An Toni lag es nicht, dass wir einen Tag später wieder abgehauen sind. Wir haben es hier schon beschrieben.DSCN0437

Also wieder ab Richtung Heimat. Die ÖBB bereitete uns Verdruss, vom Himmel drohte Ungemach, wir fanden eine wunderbare Bleibe im Hotel Pacher in Obervellach. Frau Pacher brachte uns noch ein tolles Abendessen, danach stiegen wir die Treppe der Schmerzen hinauf in unser Zimmer.

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Die Räder haben im mit einem Perser ausgelegtem Skistall übernachtet.

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Die letzte Nacht der Tour verbrachten wir ganz feudal und so richtig KuK-mäßig im Hotel Mozart in Bad Gastein. Da wir völlig durchnässt und durchgefroren dort eintrafen, haben sie extra für uns die Sauna eingeschaltet.

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Unser Fazit: an den Wegen finden sich sehr unterschiedliche Möglichkeiten, die müden Knochen auszuruhen und sein Haupt zu betten. Wenn ein Hotel gefällt, sollten man es wählen. Murphie´s Law funktioniert nämlich sehr gut: wenn Du denkst, es wird bald was Besseres oder Günstigeres kommen, kommt die nächsten 20 km nix. Campingplätze werden zuverlässig von Tante Nyon avisiert, die Liste der Hotels kann dagegen unvollständig oder veraltet sein. Da wir kein Kochgeschirr und/ oder Verpflegung dabei hatten, war uns die Nähe eines Restaurants oder Ladens wichtig. Idealerweise im Haus bzw. auf dem Platz.

 


Eurobike – schön (und) nützlich

Eurobike – schön (und) nützlich

Die Eurobike ist schon ein paar Tage her, ich habe immer noch viele Bilder von Schönem und Nützlichem auf meiner Festplatte, die ich Euch bisher vorenthalten habe. Hier sind sie nun:

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Jeder, der seinen Kindern Radfahren beigebracht hat oder nur auf dem Bobbycar neben sich herfahren ließ, hat sich diesen Griff gewünscht. Für mich 20 Jahre zu spät. Die, die es jetzt brauchen, bekommen es bei Firstbiker.

Dazu dann diesen passenden Helm:

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Da werden sogar die großen Königinnen etwas neidisch. Gibt es auch in der Version für kleine Könige. Die Firma EGG aus Amsterdam bietet sehr stylische Helme  an, die sowohl auf dem Fahrrad als auch auf der Skipiste eine gute Figur machen. Wer wie ich ab und zu mit Fahrradhelm Ski fährt, weil er oder sie keine Lust hat, sich die Garderobe mit Helmen zuzustellen, wird das schätzen.

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Einen anderen Ansatz hat die Firma Cratoni. Der auf der Eurobike vorgestellte Helm verfügt über eine Freisprechanlage bzw. Walki-Talkie Funktion, mit deren Hilfe man sich von „Helm zu Helm“ unterhalten kann. Sollte uns helfen, dass wir uns auf den Touren nicht mehr so anbrüllen müssen.

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Die Firma Maxfred geht neue Wege im Materialmix für Mützen und Tücher. Bambus ist scheinbar DAS Material der Eurobike, nicht nur für Rahmen und Räder.

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Die Firma P.A.C. produziert ihre P.A.C. Original Multifunktionstücher seit Jahren in Deutschland. Doch sie haben nicht nur die Tücher im Programm: mir haben es die Socken aus einem Primaloft- Gemisch angetan. In Winterjacken, Schlafsäcken und den Isomatten hat sich dieses Material bei uns 100fach bewährt. „Winter is coming“ ( läuft gerade parallel zum Schreiben 🙂 ) , so werde ich das bald mal ausprobieren.

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Doch es gab nicht nur schöne und praktische Klamotten. Ich hatte schon die eine oder andere Panne mit den „Unplattbaren“ , der Schlauchwechsel wird mit dem Schlauch der Linea Group ohne Ausbau des Rades funktionieren. Ich habe diesen Schlauch ab jetzt immer im Gepäck.

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Auf diesem Sattel möchte ich nicht lange fahren, aber er sieht einfach schön aus:

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Zum Abschluss noch etwas, was ich mir für ein S-Pedelec wünsche. Millionenfach am Motorrad bewährt. Nie wieder dreckige Hände, nie wieder Kette fetten, nie wieder Ritzel und Kassetten tauschen. Nie Riemen ausrichten müssen……. Bafang hat´s. Wer baut es ein?

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Eurobike – Der ( Fahr- ) Gerät

Eurobike – Der ( Fahr- ) Gerät

Spätestens in der 3. Halle ließ das „Habbe Will“ beim Anblick der neuen Mountainbikes nach. Diese ganzen grellbunten Bromanoschs mit integrierten Akkus in Ofenrohren sahen irgendwann alle gleich aus. Na klar, junge Leute trainieren auch auf eMTB´s. Doch bei Preisen ab € 4.000,– Euro aufwärts liegt die Kaufkraft doch eher bei den Leuten meiner Altersgruppe. Und wir sind viele. Die Babyboomer, in der Mehrzahl. Was zum Teufel reitet die Hersteller dann, fast nur eMTB´s mit Downhillgeometrie anzubieten? Nach einem Tag im Bikepark von Winterberg gelte ich als geheilt, was das Thema Downhill betrifft. Und wo sollen die Käufer alle fahren? Es wird eng in den Bergen.

Dann doch lieber fahren lassen. Auf der Spezi habe ich mich noch in der Holzklasse herumkutschen lassen, hier fand ich nun die königliche Version der Radkutsche.  

Viele Gedanken zum Thema Stabilität für Klappräder haben sich die Leute von UCycle aus Spanien gemacht. Seht selbst:

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Doch sie können nicht nur Klappräder, auch das Streetbike ist einzigartig:

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Bei Interesse hilft Anna sicher weiter.

Ein paar Meter weiter stand Berk mit den Ariel Rider Ebikes . Eine pfiffige Lösung sind der Cupholder und die Führung der Befestigungsgummis des Frontgepäckträgers:

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Sehr sehr stylisch und für 2 Personen geeignet ist der Stroler der Firma Lohner aus Österreich. Eine Mischung aus der guten alten Kreidler und einem Bonanzarad, aber absolut alltags- und soziustauglich:

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Ebenso alltags- und reisetauglich präsentierte sich das Ahooga aus Belgien. Auch hier standen Stabilität und leicht zu bedienender Klappmechanismus im Vordergrund. Die Diamantform des Rahmens wurde beibehalten:

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Wunderbar alltagstauglich auch die kleinen Rollen zum Schieben.

Neue Wege im Materialmix geht die Firma Drehmoment Bikes aus der Schweiz. Bambusfasern werden wie Kohlefasern behandelt. Das Ergebnis ist leicht, stabil und schön anzusehen. Für den Motor griff Drehmoment Bikes auf das Velosolex- Prinzip mit Reibrolle zurück.

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Aber Bambus hin, Alu her….. nichts geht über die Eleganz eines Titanrahmens. Die Jungs von The Urban Bike aus Singapur treiben das Design auf die Spitze:

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Wie aus dem 3D- Drucker, trotzdem alles Handarbeit. Interessant auch die Details mit den abnehmbaren Pedalen und dem drehbaren Ahead-Set Vorbau. Sinn des Ganzen sei, dass die Kunden diese Kunstwerke auch an die Wand hängen wollen, ohne vorher zu Schrauben:

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Hier überkam mich heftigstes „Habbe Will“……

Einige Kollegen bemängelten das Fehlen von Cargobikes. Ja, diese wurden an den Rand gedrängt, waren aber in großer Vielfalt mit den verschiedensten Konzepte zu sehen:

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Aus der Sicht des Fahrers
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Aus der Sicht des Fußgängers

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Auch ein Velomobil war zu sehen. Der Konstrukteur schien etwas unglücklich mit der Wahl der Messe und dem Zuspruch zu sein, ich habe ihm die Spezi 2018 in Germersheim empfohlen.

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Und ganz falsch waren die Anbieter dieser Laufräder, definitiv der falsche Ansatz für den Nachwuchs von uns Radlern:

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Und zum Schluß noch ein wenig ( Retro- ) Style:

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Wahlkampf – die nächste Antwort: wie stehen die Kandidaten meines Wahlkreises zum Speedpedelec?

Wahlkampf – die nächste Antwort: wie stehen die Kandidaten meines Wahlkreises zum Speedpedelec?

Hier die Antwort der Kandidatin der FDP, Frau Stark-Watzinger:

Sehr geehrter Herr Ziegler,

bitte entschuldigen Sie meine späte Antwort, im Wahlkampfendspurt brauchen manche Sachen einfach etwas länger. Ich finde es gut und richtig, wenn Menschen vom Auto auf das Fahrrad umsteigen. Im städtischen Raum ist dies möglich. Ich muss täglich nach Frankfurt pendeln und sehe in der Stadt, dass das Fahrrad zu einem wichtigen Verkehrsträger geworden ist. Von den gesundheitlichen Vorteilen ganz zu schweigen.

Den Freien Demokraten ist bewusst, dass dem E-Bike in unserer umweltbewussten und schnelllebigen Zeit eine immer größerer Rolle zukommen wird. Diesen Trend muss man unterstützen und eben darum auch für neue Lösungen, neue Regelungen finden.

Ihre Anregungen sind daher sehr interessant und meiner Ansicht nach in vielen Fällen zielführend. Die Speedpedelecs in eine eigene, neue Fahrzeugkategorie zu fassen, kann dabei ebenfalls ein interessanter Ansatz sein. Wichtiger jedoch ist der Ausbau eines Wegenetzes, das für alle Verkehrsteilnehmer die optimale Nutzung möglich macht. Dies fordern wir bereits seit längerem auf Länderebene. Die Planung und Neugestaltung des Radwegenetz muss auf die aktuelle technische Entwicklung und das Nutzungsverhalten der Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Welche Rolle dabei z.B. Schnellfahrradwege spielen, ist aber immer im Einzelfall zu prüfen, denn der Bau in Breite und Beleuchtung ist auch immer wieder ein tiefgreifender Eingriff in die Natur.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bettina Stark-Watzinger