Anja siegt beim Stadler Erkner Triathlon

Anja siegt beim Stadler Erkner Triathlon

Lange war es „ruhig“ um Anja. Naja, um ehrlich zu sein wirklich ruhig war es nur in Bezug auf die Wettkampfaktivitäten. Bei uns zuhause wurde es eher lauter als ruhiger, kam doch im April unser Zweiter Sohn zur Welt.
Anja wollte sich nun etwas mehr Zeit mit dem Wiedereinstieg ins Training lassen. Es lief dann aber schon wieder früh gut und so war der Plan geboren, vier Tage vor ihrem 40. Geburtstag und fünf Monate nach der Geburt den 1. Erkner Triathlon über die Mitteldistanz in Angriff zunehmen.
Der Wettkampf wurde zum ersten Mal ausgetragen und ist ja quasi „um die Ecke„. Es waren viele Freunde dort und vor allem spielte das Wetter mit. Mit knapp 20 Grad waren es für Anfang September geradezu perfekte Bedingungen für einen Triathlon.

Anja war sehr aufgeregt hatte sie doch, abgesehen vom ICAN64 vor vier Wochen, so gut wie keine Routine mehr. Naja, diese Angst sollte sich schnell als unbegründet herausstellen.

Die 1900m im Dämeritzsee legte sie in 34 min zurück und stieg so als 4. Frau mit 3:30 min Rückstand aufs Rad. Auf dem Rad – besser gesagt auf der Rolle – konnte Sie schon früh wieder gut und vor allem konstant trainieren. Das sie allerdings mit 8:30 min Vorsprung von der technisch anspruchsvollen Radstrecke kommen würde hätte wohl niemand gedacht, auch ich nicht.

Über die 21 km Laufen hing nun aber noch eine großes Fragezeichen. Ist das Laufen doch die Disziplin, die am „langsamsten zurückkommmt“ und mit Grit Freiwald hatte sie eine starke Läuferin als Verfolgerin.

 

 
Nach der Hälfte der Strecke war Anjas Vorsprung aber nur um gut zwei min geschrumpft und wir waren zuversichtlich, das sie auch die letzten Kilometer in Führung würde bleiben können.

Am Ende sollte Anja die Mitteldistanz beim 1. Stadler Erkner Triathlon mit sechs Minuten Vorsprung vor Grit Freiwald (VfL Wolfsburg) und Virginie Kruse (BSV Friesen Berlin) gewinnen.

Ein toller Erfolg, den niemand und erst recht Anja so nicht erwartet hat.

Danke für die gelungene Veranstaltung und bis zum nächsten Jahr !?

RACE ON !

Anja & Stephan

Zweiter Platz beim allod 10km Lauf

Zweiter Platz beim allod 10km Lauf

Die Rennen vor der Haustür sind die Schwierigsten – so sagt man.
Und so ist es auch. Man kennt jedem Meter und weiß in der Regel genau wie lange man von wo nach wo braucht.
Dazu kommt das einen dort (fast) jeder kennt und somit der „Druck“ hoch ist :)

Und so war es auch beim diesjährigen allod Gesundheitslauf über 10km. Dieser Lauf geht 50m! vor unserer Haustür vorbei und nicht nur Freunde und Familie, nein auch die ganzen Kumpels aus dem Kindergarten schauen zu.

Vor 2 Jahren war ich bereits 3. und so musste mindestens das Podium her.
Die alte Regel „Einer (der schneller ist) ist immer da“ galt auch in diesem Jahr und so wurde der 10km Laufe schon früh sehr einsam. Martin und ich hatten bereits für einen großen Vorsprung auf den Rest der Läufer.
Dann er auf mich :)

So blieb mir nur mich alleine zu „motivieren“ und in 37:02 min als Zweiter ins Ziel zu laufen (Martins 34:56 min waren uneinholbar).

 

 

Aber ich bin – gerade in Hinblick auf den Marathon in 2 Wochen – sehr zufrieden mit dieser Zeit – bin ich doch schon lange keine 10 km auf Zeit gelaufen.

… naja und die Altersklasse hab ich da dann doch noch gewonnen :)
RUN ON!
Stephan

Mit Huel zum Sub3 Marathon ?

Mit Huel zum Sub3 Marathon ?

September : Marathonzeit – Genauer gesagt Berlin Marathonzeit.

Es ist quasi schon „Tradition“ im September den Marathon in der eigenen Stadt zu laufen.
Dazu kommt das ich mit nicht merken muss wie alt ich bin, sind doch mein Alter und die Austragungen des Berlin-Marathons deckungsgleich :)

Ich gehe gerne mit einer Zielsetzung in den Marathon. In den letzten Jahren war das entweder „Sub3“ oder „Pacemaker„. Letztes Jahr war es eine Kombination aus Bestzeit-Pacemaker für Christian und „Langem Lauf“ in Hinblick auf den Ironman Arizona im November. Im Jahr davor war der Plan Anja zur neuen Bestzeit zu pacen.
In diesem Jahr soll nun es nun wieder „Sub3“ sein.

Dafür muss natürlich trainiert werden. Auch wenn ich nicht die sehr hohen Laufumfänge trainieren muss das Gesamtvolumen schon steigen – klar das auch lange Läufe (>2h) dabei sind. In der Regel geschieht das bei mir aber durch eine Erhöhung der Häufigkeit. Das heißt: vermehrt/öfter  in den Mittagspause laufen.

Hier kommt, wie so oft, ein gutes Zeitmanagment zum Tragen. Ich bin ja immer auf de Suche nach Wegen meine Zeit zu optimieren. In diesem Zusammenhang habe ich bei dieser Marathonvorbereitung die Möglichkeit Huel zu testen. Huel ist ein Weg eine komplette Mahlzeit durch einen Shake zu ersetzten. So kann ich in der Pause laufen und danach Huel trinken ohne extra „mit zum Essen“ zu gehen, oder das mir einer meiner lieben Kollegen etwas mitbringen muss :)

 

 

Huel besteht im Grunde aus einer Mischung aus Haferflocken, Erbsenprotein, Leinsamen, Reisprotein (Komplette Listen siehe unten).

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Huel Zutanen

Das Ganze ist vegan und auch in einer glutenfreien Variante verfügbar.

Laut Huel kann man Alle Mahlzeiten durch Huel ersetzten. Das ist sicher möglich – ist aber icht mein Einsatzbereich.

Huel ist sehr gut verträglich und hält sehr lange vor – also man bekommt einen (heiß)Hunger und fühlt sich „leer„. Am besten finde ich zur Zeit Huel-Smoothies aus Früchten und natürlich Huel.

 

 

Ziel ist nicht Gewicht zu verliehen oder komplette auf Huel umzusteigen. Als Ersatz fürs Mittagessen und somit als Ergänzung zum „Zeitneutralen Training“ eignet es sich aber perfekt.

 

Ob es nun der einscheidene Schritt zum Sub3 Marathon ist ?
Ich halte euch auf dem Laufenden :)

RUN ON!
Stephan

 

 

Vize-Meister bei der Mountain Challenge 2017

Vize-Meister bei der Mountain Challenge 2017

Es ging um die Berliner Meisterschaft im Cross Duathlon. 5,3 km Laufen – 20 km Mountain Bike und nochmals 2,65 km Laufen im Rahmen der Mountain Challenge 2017 im Tegler Forst. Diese Rennen liegt mir einfach. Bei drei Starts wurde ich jeweils 3. Die Strecke ist härter als man auf den ersten Blick annehmen würde. Auch geben die zwei Laufrunden zu Beginn und die vier Radrunden den Zuschauern eine gute Gelegenheit die Sportler immer wieder zu sehen und so das Rennen gut mit zu verfolgen. In diesem Jahr sollte es mindestens der 3. Platz werden. Nach dem Podium vor zwei Wochen beim SISU-Duathlon sollte das realistisch sein. Ich hatte auch sehr gute Form. Die letzten Wochen konnte ich sehr gut vor allem im Keller auf Zwift trainieren. Die „1 Lap“ Rennen der Team WBR hatten mich sehr gut vorbereitet. Auch fühle ich mich auf dem neuen 29er FSi sehr wohl und habe mich an die ovalen Kettenblätter gewöhnt.
Auf den Weg nach Vorn

Auf den Weg nach Vorn

All das versprach ein gutes Rennen. Die Strecke war etwas aufgewühlt und so war vor allem das Laufen schwer. Als 3. wechselte ich auf das Rad. Die Jungs waren echt (zu?) schnell angegangen. Nach 1 1/2 Runden bin ich dann zur Spritze, bestehend aus SISU-Sieger Hoffi und dem erwartet stark fahrenden Aitor Navarro aufgefahren. Jetzt wurde das Tempo etwas verschleppt – also es kam mir so vor. Um auf jeden Fall das Podium abzusichern machte ich Tempo und just in dem Moment, als ich mich etwas für meine Attacke ausruhen wollte, griff Hoffi an. Naja, so ist das eben, wir machen das ja nicht zum ersten Mal :)
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=01ReM_BI2_k]
Aitor war dann mit seinen Kräften am Ende und so wechselte ich an 2. Position auf den letzten Lauf. Hier konnte ich zwar die beste Laufzeit des Tages hinlegen – naja auch Hoffi muss nicht mehr machen als er für den Sieg braucht :) – dennoch reichte es mit 35 Sekunden Rückstand „nur“ zu Platz zwei und somit auch zum Vize-Meister. 3. wurde wie im Vorjahr Mitja Sengpiehl – ein schönes Podium :) Bei den Frauen Siegte Jessica Lambracht. Berliner Meisterin wurde Marina Klemm. Glückwunsch an Hoffi zum Sieg. Klar will man immer gewinnen, aber mit dieser Leitung kann ich voll und ganz zufrieden sein. Auch in diesem Jahr war mein Vater an der Strecke, was mich sehr gefreut hat ! Danke an „Teamwork Berlin“ für die, wie immer, klasse Organisation!
Podium beim SISU Winterduathlon

Podium beim SISU Winterduathlon

Auch in diesem Jahr beginnt der Rennbericht zum SISU Winterduathlon mit den Worten „Alle Jahre wieder …“ geben sich die Läufer, Radsportler und Triathleten der Region ein „Stelldichein“ bei diesem Cross Duathlon über die 5,5 – 21 -3 Strecke der „Classic“ Distanz.

Und ebenfalls wie immer gab es im Vorfeld den Favoritencheck zur inoffiziellen Winterduathlon- Weltmeisterschaft im Berliner Grunewald.

Die Strecke wurde leicht geändert. Also vielmehr die Richtung in die gelaufen wurde. Anders als bei den vorherigen Austragungen wurde in diesem Jahr erstmals der erste Lauf im Uhrzeigersinn und somit in der gleichen Richtung wie der Radstrecke gelaufen. Der abschließende 3 km Lauf wurde zu einer Wendepunktstrecke. Aus organisatorischer Sicht eine gute Änderung. Es kommt so nicht bzw. weniger zu „Kontakt“ zwischen denen im Rennen befindlichen Läufern und Radfahrern.

Sportlich gesehen wurde der „Panzerberg“ nun von der langen Seite gelaufen. Somit wurde der erste Lauf „langsamer“. Die Wendepunktstrecke des 2. Laufs gibt gute „Einsicht“ über die Position im Rennen.

Start
Quelle: Sisu Berlin

Die Strecke war in diesem Jahr ebenfalls „langsam“. Schneeschmelze und der damit verbundene Schlamm in Kombination mit Waldarbeiten, Nachtfrost und ca. 120 Teilnehmer führten dazu, dass die Strecke von Runde zu Runde „schlechter“ wurde. Gut für starke Radfahrer :)

Einige Favoriten aus dem Check waren aus verschiedenen Gründen nicht am Start. Im Zweifel gehe ich dann immer von „Muffensausen“ aus :P
4-Fach Sieger Hoffi war der klare Favorit. Danach versprach es ein spannendes Rennen zu werden. Bei den Frauen waren alle auf das Abschneiden der Deutschen Cross Meisterin Jessica Lambracht gespannt. Allerdings war die Vorjahres Siegerin Birgit Unterberger ebenfalls am Start.

Gleich nach dem Start setzte sich Philipp-J. Müller aus Potsdam deutlich vom Feld ab. Gefolgt von Hoffi und Matze Kindel. Dahinter folge ein ziemlich kompaktes Feld. Ich lief an 10. Stelle in die Wechselzone.

 

Quelle: Sisu Berlin

Quelle: Sisu Berlin

Auf dem Rad kam es zu einem spannendem Schlagabtausch zwischen Robert, einem sehr stark fahrenden Aitor Navarro und mir. Matze hatten wir in der zweiten Runde bereits eingeholt. Es wurde nun ein Dreikampf um den 3. Platz.
An jeder Möglichkeit attackiert Aitor. Ich hatte sehr gute Beine, eine neues Rad (hatte mein altes Mountain Bike doch vor 3 Wochen den Geist aufgegeben) und konnte so jedes Mal kontern. Einen besonderer Dank geht hier an Robert Kühn: Dank seiner „Anfeuerung“ am letzten Anstieg konnte ich Aitor nochmals folgen und ihn auf dem letzten 800m zum 2. Wechsel nochmals deutlich distanzieren. Ob es nun am neuen 29er oder gar an den ebenfalls neuen ovalen Kettenblättern lag, vermag ich nicht zu sagen, auf jeden Fall „fühlte“ es sich sehr gut an.

Ebenfalls nicht um „blöde Sprüche“ verlegen war meine liebe Frau :) Danke! Unsere „In-Race Kommunikation“ sorgte für Heiterkeit und nimmt zumindest mir kurzzeitig die „Schmerzen“ :)

Der letzte Lauf

Der letzte Lauf
Quelle: Sisu Berlin

Als Dritter ging ich mit 30 Sekunden Vorsprung auf die abschließenden 3km. Ob das reichen würde ? Mein Plan war „locker“ zur Wende zu laufen, dann gucken „was los ist“, um dann auf dem Rückweg, wenn nötig, noch mal etwas zulegen zu können.

 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=J4UfqRnLEx4]

 

Ich bin sehr froh und stolz, das genau dieser Ansatz am Ende mit Platz 3 belohnt wurde.

Bei den Frauen konnte Birgit Unterberger einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Jessica Lambracht und Julia Gipser feiern.

Wie immer ein super Rennen bei zum Glück gutem Wetter in Berlin.
RACE ON!
Stephan