Drei Räder sind gut für den Winter

Drei Räder sind gut für den Winter

Wir haben unser Bellabike aus verschiedenen Gründen angeschafft: zum einen brauchten wir ein zweites Transportrad, weil meine Frau und ich auch mal mit Kindern in verschiedenen Richtungen unterwegs sind, zum anderen sind wir ganzjährig autofrei unterwegs, auch, wenn es mal glatt wird.

Erst heute morgen stürzte eine junge Frau schwer. Irgendwann werde ich mir von einem Meterologen erklären lassen, warum ausgerechnet diese eine Straße immer als erstes glatt wird (an Verschattung kann es in der Nacht ja nicht liegen), aber natürlich war es wieder diese eine Straße, und die Platzwunde war groß und die Blutlache auf der Fahrbahn auch.

Ich hatte mir noch überlegt: lasse ich die Schulkinder selber fahren, oder stecke ich alle drei ins Bellabike? Letzteres ist bequem für mich, allerdings wird es mit drei Kindern, zwei Tornistern, meiner Tasche und nicht selten noch zwei Mal Sportzeug auch schon eng im Bella, und eigentlich will ich die Kinder ja auch zum Selberfahren animieren.

Heute morgen jedoch war es kalt, und mit dem Verdacht auf Glätte entschied ich mich für den sicheren Transport.

Wenn man den Rückweg nicht mehr schafft...

Falls mal die Kräfte nach einem langen Schultag etwas nachgelassen haben sollten, geht natürlich auch der Mixed Mode Transport: die Anschnallgurte im Bellabike eignen sich ebenso gut, ein Kinderfahrrad zu fixieren, wie einen hibbeligen Zweijährigen.

(Übrigens: transportierte Fahrräder niemals aufschließen, damit es stets nach "klauen" aussieht ;) )

Im Winter spricht also vieles für ein Dreirad, noch dazu, wenn es so extrem wendig ist, wie das Bellabike.


Das Video, das ich 2013 in Kopenhagen aufgenommen habe, zeigt ganz gut, wie wunderbar die Hinterradlenkung von Sorte Jernhest und Bellabike das Wenden fast auf der Stelle erlaubt. In diesem Zusammenhang hatte ich mich auch unlängst über die SUV-Elterntaxis amüsiert (wenn's nicht so gefährlich wäre, morgens um kurz vor acht in der Nähe einer Schule in einem Auto mit besch***enem Rundumblick rückwärts zu fahren, wäre es sogar wirklich lustig).

Nur das Fahrgefühl: das gefällt mir nicht nur auf dem Zweirad besser, ich möchte behaupten, es IST auf dem Zweirad besser. Noch mehr ins Gewicht fällt das, wenn man sich auf Radwegen bewegt, die in so desolatem Zustand sind, wie in Münster, und dazu alle 500 Meter über eine einmündende Straße rumpeln muss, weil die geheimnisvollen Aktivisten natürlich nicht überall Asphaltbrücken bauen können.

Ein wenig Abhilfe schafft da das Dreirad mit Neigetechnik, wie es in letzter Zeit spätestens seit dem Butchers & Bicycles populär wird. Mittlerweile hat sogar Babboe mit dem Carve ein neigendes Dreirad im Programm, und ich freue mich wie ein kleines Kind auf mein Chike für die Schokofahrt über Ostern.

Behold! The mighty Chike!

Wie macht ihr das so im Winter? Spike-Reifen aufziehen wird auch immer als Option genannt, aber dafür sind die Winter hier im Münsterland dann doch wieder zu sanft. Ich hatte mal einen Satz für unser Urban Arrow, habe die Mäntel aber nie aufgezogen.

tl;dr

Winter ist dunkel, doof und kalt, aber mit einem Dreirad wird alles wieder gut.
2017 Roundup

2017 Roundup

2017 war es eigentümlich ruhig im bakfiets.blog. Zwei große Artikel hat es gegeben, dazugehörigen Ereignisse waren dafür aber auch wirklich fein - die Fahrradtour mit dem WDR hat viel Spaß gemacht, viel mehr, als ich erwartet hätte, und der dazugehörige Bericht ist auch noch richtig schön geworden. Und der Campingurlaub war auch wieder schön, woran das soci.bike einen nicht unwesentlichen Anteil hatte.

Das soci.bike in Bakkum



Aber doch, es war halt ruhig. Unser vierter Sohn Nico kam im April auf die Welt, und irgendwie hatte ich da gar keine Lust (und halt auch keine Zeit), mich auf Fahrradmessen herumzutreiben, und so musste die Eurobike genau so ohne mich auskommen wie das Bakfietstreffen in Nijmegen.

Dabei hätte bestimmt der ein oder andere erstaunt geguckt, denn 2017 war auch das Jahr, in dem ich 20 Kilo Gewicht verloren habe. Jetzt bin ich zwar immer noch etwas zu schwer, aber fühle mich doch deutlich besser. Und nicht mehr ganz so verbissen, aber doch, schraube ich das Gewicht weiter nach unten. Schließlich steht seit April 2017 ein wunderbares Stahlrahmen-Rennrad im Schuppen.

Es ist allerdings im Familienbetrieb bisweilen schlicht unumgänglich, den Tag mit einem leckeren Eis ausklingen zu lassen. Jeder weiß das! Es ist therapeutisch!

2018

Im neuen Jahr steht dafür einiges an. Manches sogar schon konkret. So zum Beispiel die #Schokofahrt, die am 29. März nach Amsterdam aufbricht. Mit vier Kindern möchte ich mich nicht einfach so zum Vergnügen fünf Tage davon stehlen und meiner Frau die Schar zuhause lassen, also kamen wir überein, dass ich den Vierjährigen einfach mitnehme.


Und um es noch besser zu machen, bekomme ich für die Schokofahrt ein Chike zum ausprobieren. Münster - Deventer - Amsterdam und zurück, mit Tagesetappen um 115 Kilometern in gemäßigtem Tempo. Das sollte nicht nur zu schaffen, sondern vielmehr kein Problem sein, zumal ich ein Rad mit Shimano Steps Unterstützung haben werde und gedenke, mir den Motor jeweils zum Ende des Tages zuzuschalten.


Ebenfalls bereits im letzten Jahr entstand der Plan, dass ich ein Carryo zum ausprobieren bekäme. Hat bislang noch nicht geklappt, aber kann ja noch werden.

War noch was?
Urlaub mit dem soci.bike

Urlaub mit dem soci.bike

Es ist Sonntag, der 6. August 2017. Die Sonne scheint über Bakkum, es ist kurz nach 18 Uhr Abends und in Enschede hat gerade Frau Spitse zur 3:2 Führung eingenetzt, weshalb sich auf dem Campingplatz Jubel erhebt, als ich zur Receptie laufe und dort Bill treffe, der ein Bakfiets für uns hat: das elektrisch unterstützte soci.bike.

Das soci.bike in der Bakkumer Abendsonne

Ich werde mich bemühen, nicht den ganzen Artikel über vergleiche zum Urban Wheelz Cargo anzustellen, welches wir im Sommer 2016 in Bakkum ausprobieren konnten, aber da die beiden Räder sich den gleichen Antriebsstrang - bestehend aus Bafang Mittelmotor mit NuVinci N380 inklusive Harmony teilen, drängen sich Vergleiche natürlich auf. Das Urban Wheelz im letzten Jahr war ein Vorserienmodell, dieses Mal hatten wir es mit einem fertigen Produkt zu tun - da wirkte der Antrieb noch runder, als er es zuvor schon tat. Der Bafang Motor zieht mit bis zu 90 Newtonmetern in der Spitze, die Unterstützung lässt sich in fünf Stufen einstellen, aber mehr als Stufe 3 braucht man eigentlich nicht, da geht es schon wuchtig nach vorn.

Der Bafang Max Drive

Dazu ist der Bafang Max Drive sehr leise. Der Bosch Active Line, den wir Zuhause in unserem Urban Arrow haben, ist deutlich lauter, und auch die neueren Bosch Motoren, die mir begegnet sind, unterscheiden sich da kaum.

Auf dem Weg zum Strand

Der Rahmen des soci.bike besteht aus Aluminium, die Box hat allerdings ein Skelett aus Stahl, das die eigentliche Kiste aus Polypropylen - woraus auch Fahrradhelme sind - einfasst. Im Unterschied zum Urban Arrow sind jedoch nicht nur die Seitenwände aus diesem Material, sondern auch die Sitzbank. Das warf die Frage auf, ob sich wohl auch ein Erwachsener auf die Bank setzten könnte - Bill sagte mir später, 150 Kilogramm solle die Bank aushalten. Also ja. Probiert haben wir es trotzdem nicht.

Große Klappe

Von der ersten Sekunde an sehr beliebt bei unseren Jungs war die große Rampe zum Einstieg. Das ist etwas besonderes, und die beiden Stifte lassen sich nur von außen ziehen, die Fahrgäste können die Klappe also nicht ungewollt während der Fahrt öffnen. In manchen Momenten hätten wir uns gewünscht, die Klappe ließe sich einhändig öffnen, besonders, weil wir im Moment einfach in vielen Situationen ein Baby auf dem Arm halten - Nico, unser Jüngster, wurde im Urlaub vier Monate alt. Wir waren mit diesem Wunsch nicht die ersten, entsprechende Ideen liegen bei soci.bike bereits auf dem Schreibtisch.

Radkästen schützen Kinderhände

Ebenfalls sehr gut gefallen haben uns die Radkästen, die verhindern sollen, dass die Kinder in die Speichen der Räder greifen können. Auch optisch machen sie was her - ich finde, sie geben dem Laufrad fast so etwas wie eine Frisur, ein bisschen sehen sie aus, wie die abnehmbaren Haare der Playmobil-Figuren von früher.

It's got the look!

Wo wir gerade dabei sind: auch insgesamt ist das soci.bike sehr hübsch anzusehen. Die für ein Dreirad kompakten Maße von 2,12m Länge und 80cm Breite lassen es geradezu zierlich wirken, die Kontraste und die schöne Linienführung tun ihr Übriges. Ein echter Hingucker, auch in den an Bakfietsen gewöhnten Niederlanden.

Ausfahrt in den Wald

Platz bietet das soci.bike für zwei Kinder auf der Bank, ein weiteres kann im Fußraum platznehmen - dann ist's aber auch voll. Wenn man noch Dinge wie Einkäufe oder in unserem Fall zum Beispiel Strandsachen mitnehmen will, sollte das dritte Kind entweder auf einem Kindersitz auf dem Gepäckträger sitzen, oder aber - wie in unserem Fall - selber fahren.

Allerdings hatten wir in diesem Urlaub ja eben auch noch ein viertes Kind dabei, Baby Nico. Das war auch der Grund, warum wir keine riesengroßen Radtouren unternommen haben. Eine Maxi Cosi Halterung wie den BabyMee könnte man sicherlich auch im soci.bike unterbringen, aber die hatten wir natürlich nicht mitgebracht.

Stets sehr lecker: Broodjes bei der Gasterij Kruisberg
Unsere weiteste Tour führte uns daher in einen idyllisch gelegenen Gasthof in den Dünen - etwa fünf Kilometer pro Weg. Dabei hatte ich meine drei jüngsten Söhne dabei, Levi und Milan auf der Bank und Nico im Tragetuch.



Bei der Tour fiel mir direkt wieder auf, wie stark der Bafang Motor schiebt. Stufe drei und wir flogen nur so über den Radweg. Bisweilen musste ich mich zügeln, denn ich fuhr einhändig, die andere Hand stützend an Nicos Kopf, und das ist bei einer Drehschemellenkung gar nicht so einfach. Stärkere Lenkungsdämpfer würden helfen - und schon wieder war uns soci.bike einen Schritt voraus: bereits bei der Übergabe hatte Bill mir angekündigt, dass künftige Modelle in dieser Hinsicht anders ausgestattet sein würden, als unser Rad.


Das soci.bike hat zwei Anschnallgurte mit sehr guten Verschlüssen. Zuhause benutzen wir die Gurte in unseren Lastenrädern kaum noch, zum einen, weil die Kinder alle groß genug sind, um auch so auf ihren Sitzen zu bleiben, zum anderen aber auch, weil die Gurte eben nicht so toll sind - das Urban Arrow zum Beispiel hat erst in spät in der dritten Generation überhaupt konkurrenzfähige Gurte bekommen. Ich sehe kein großes Risiko darin, Kinder im Lastenrad nicht anzuschnallen (genau so wenig wie darin, sie ohne Helm fahren zu lassen) - allerdings wurde die Gurtfaulheit mit Sicherheit auch aus den sich ständig verdrehenden Gurten unseres Urban Arrow geboren, und das muss ja nicht sein.

Gute Gurte machen das Anschnallen leicht

Mittlerweile gibt es für das soci.bike auch ein Regendach - das ich nur auf Fotos zu sehen bekam, das mich aber an das Dach des Butchers & Bicycles Mk-1 erinnert und einen guten Eindruck macht.


Und dann ist durchaus noch erwähnenswert, wer hinter dem soci.bike steckt. Die Firma soci.com ist ein Dienstleistungsunternehmen: jemand hat einen technischen Auftrag, der seine Kapazitäten übersteigt? Er kann soci.com beauftragen, und die erledigen das für ihn. Aber: soci.com bemüht sich dabei, Menschen "mit Abstand zum Arbeitsmarkt", wie es im Niederländischen so schön formuliert wird, einzustellen. Du hast eine fünfzehnjährige Lücke im Lebenslauf? Oder eine Behinderung? Dann ist soci.com dein Arbeitgeber.

Natürlich kann ich nicht bewerten, wie konsequent das ganze umgesetzt wird. Aber es fühlt sich gut an. Das soci.bike entstand, nachdem man für einen Auftraggeber Bakfietsen montiert hatte und in der Firma dabei zahlreiche Ideen entstanden, wie man ein Bakfiets besser machen könnte.

Es werde Licht

Und zum Schluss fällt mir noch ein, dass ich noch auf die Beleuchtung eingehen muss. Statt einer Standard-Lampe aus dem Zubehör-Regal wurden in den Rahmen links und rechts zwei LED-Leuchten eingebaut. Das sieht gut aus und ist auch mehr als ausreichend für die Fahrt im Dunkeln. Geschaltet wird das Licht über die Konsole des Motors, und hier begeisterte mich schon wieder, wie im letzten Jahr, die Tatsache, dass die innere Uhr des Systems das Licht automatisch einschaltet, wenn man es Nachts aktiviert. Kleines Detail, feines Detail.

Wie schön, dass wir das soci.bike für unseren Camping-Urlaub bekommen konnten. Danke an Bill, der es gebracht und abgeholt hat. Ein schnuckeliges kleines Ding, rundum gelungen. Bei Fragen: fragen. Oder direkt hier gucken: www.soci.bike
Fahrradtour im Münsterland

Fahrradtour im Münsterland

Wir waren mal wieder mit dem WDR unterwegs. Redakteur Christian plante für eine Reihe einen Beitrag über eine schöne Familien-Radtour, und so fuhren am Brückentag nach Fronleichnam fünf Männer aus drei Generationen auf zwei Rädern durch's westliche Münsterland.

Von Schloss Nordkirchen in die Stever-Auen bei Olfen - rund 20 Kilometer Radtour mit der WDR Lokalzeit
Eine schöne Route stand auf dem Programm: vom Schloss Nordkirchen, bisweilen als das "westfälische Versailles" bezeichnet, ging es Richtung Westen über Stever und Dortmund-Ems-Kanal in die Stever-Auen bei Olfen. Etwa 20 Kilometer, auf denen ich mich für unser Bellabike entschied. Mit von der Partie waren meine Söhne Julius, Milan und Levi und mein Vater Hermann. Baby Nico blieb mit Mama zu Hause - mit seinen neun Wochen ist er, sagen wir mal, "landschaftlich noch nicht so interessiert".

Schickes Schlösschen
Als der WDR anrief hatte ich zunächst Zweifel, ob ich vielleicht nur Julius, meinen größten Sohn (noch so gerade eben 7 zum Zeitpunkt des Drehs) mitnehmen sollte. Zwanzig Kilometer einfach nur Fahrrad fahren, im Bellabike also gerne anderthalb Stunden unterwegs - das Klang für mich zunächst so, als könnten sich die beiden Brüder (5 und 3 Jahre) unterwegs langweilen. Zum Glück zerstreute meine Frau diese Sorgen.

Und was mir da auch noch nicht klar war: was für ein schönes Programm Christian uns vorbereiten würde. So begann die Tour in Nordkirchen sogar mit einer kleinen Besichtigung mit einer Dame im barocken Gewand, und wir kamen alle ordentlich ins Staunen.

Ich fühlte mich ein wenig wie auf Downton Abbey

Von dort fuhren wir durch den Ort Richtung Stever. Ich hatte den Hunger meiner jungen Fahrgäste unterschätzt, konnte aber glücklicherweise in Nordkirchen noch ein paar Brötchen und Laugengebäck erstehen. In der Zwischenzeit hatten sich Redakteur, Kameramann und Tonfrau auf den Weg gemacht, um uns entlang der Landstraße aufzulauern und eine Vorbeifahrt zu filmen. Doch ach: selbst mit unserem Brötchen-Stopp waren wir zu schnell. Als wir um die Kurve kamen, wedelte Christian mit den Händen - die Kamera stand noch nicht. Also kehrten wir schnell noch mal um, bis wir hinter der Kurve verschwunden waren. Ab hier lief unser Katz und Maus-Spiel dann aber besser: das Team überholte uns immer wieder, baute auf und filmte, bis sich unsere Wege am Dortmund-Ems-Kanal für ein paar Kilometer trennten.

Blick vom ehemaligen Kanalübergang auf die Stever bei Olfen

Für diese Etappe bekamen wir ein paar GoPros ans Bellabike, aber auf dem Schotterweg wackelten die nur, und so beging ich den Frevel und griff in die Aufnahme ein. Ich filmte ein bisschen aus der Hand am Kanal entlang, mal schauen, ob sich das Material im Beitrag wieder findet.

Kurz vor Olfen überquerten wir die Stever über die Drei-Bogen-Brücke, erbaut 1893, wie Julius sichtlich beeindruckt vorlas, ehemals die Überführung der alten Fahrt des Dortmund-Ems-Kanals über den Fluss.

Kurz dahinter in den Stever-Auen erwartete uns das nächste Highlight: bei den Poitou-Eseln gab es Nachwuchs, und wir durften auf die Weide, streicheln. Eselchen Heidi ließ sich aber noch nicht wirklich locken, schon gar nicht mit Futter - sie war nur scharf auf Mutters Milch.

Lauf, Heidi, lauf!

Müßig zu erwähnen, dass hier die Jungs ganz hingerissen waren. Heidis Galopp sah aber auch einfach zu süß aus. Und doch war unsere Tour noch nicht ganz am Ende: ein paar Kilometer fehlten noch zum Bauernhofcafé Schulze.Kökelsum. "Kökelsum", was für ein Name. Es lebe Westfalen!

Bei den Eseln sah es kurz mal so aus, als könne es regnen. Tat es dann aber nicht.

Der Bauer beschrieb uns die jetzt noch zu fahrenden, letzten Kilometer. Kurz vor dem Ziel gab es noch einen Abstecher an der Kökelsum-Brücke. Von hier fährt ein Elektro-Floß flüsterleise über die Stever, so dass man die Natur rundherum bewundern kann. Wir fuhren zwar nicht damit, drehten aber einen schönen Schwenk vom Floß auf's Fahrrad, bevor wir die letzten hundert Meter zum Bauernhofcafé zurücklegten.

Kaninchen! Der krönende Abschluss!

Direkt an der Einfahrt zum Bauernhof liegt eine Wiese mit freilaufenden Kaninchen. Hier verschwinden Julius, Milan und Levi sofort und lassen sich nur noch mit Kuchen und Torte kurz hervorlocken.

Eine sehr gelungene Fahrradtour - danke WDR, danke Christian. Und wer den Beitrag dann sieht und Fragen zum Bellabike oder zu Lastenrädern generell hat: ihr wisst, wo ihr mich findet.
Bakfietsbaby

Bakfietsbaby

Sandra, Julius, Milan, Levi und Jan Steinberg freuen sich über die Geburt von Nico Steinberg
* 15.04.2017 - ab jetzt sind wir zu sechst unterwegs :)

Nico auf großer Fahrt