Abstand bitte

Abstand bitte

Seit Montag gibt es eine neue gemeinsame Aktion der Arbeitsgemeinschaft ProRad und der Polizei Düren.

Hier die Pressemeldung der Polizei Düren

Seitenabstand 1,5 m – gemeinsame Aktion der Polizei Düren und der Arbeitsgemeinschaft Pro Rad

Rob Maris, Jens Veith und Guido Machunske (Fotos: Königs,  Polizei Düren)

Düren (ots) – Zu einem gemeinsamen Termin trafen sich am Montagnachmittag Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Pro Rad und der Dürener Polizei.

Rob Maris und Jens Veith von der Arbeitsgemeinschaft kamen nicht mit leeren Händen. Sie brachten Aufkleber mit, die deutlich machen, dass beim Vorbeifahren an Fahrradfahrern ein Seitenabstand von 1,5 m einzuhalten ist. Ein erster Streifenwagen wurde gemeinsam mit dem Verkehrssicherheitsberater, Polizeihauptkommissar Guido Machunske, mit einem Aufkleber auf der Heckklappe versehen. Weitere Streifenwagen werden demnächst ebenfalls mit Aufklebern ausgestattet.

Hintergrund der Aktion ist, dass auch in Düren der Radverkehr zunehmend mit Radschutzstreifen auf der Fahrbahn geführt wird. Zudem wird die Benutzungspflicht von baulich getrennten Radwegen immer häufiger aufgehoben. Die gemeinsame Nutzung des Verkehrsraums erfordert jedoch eine erhöhte gegenseitige Rücksichtnahme und Akzeptanz im Straßenverkehr. Dazu gehört auch, dass Auto- und Lkw-Fahrer beim Überholen von Fahrradfahrern einen ausreichenden Seitenabstand einhalten, da ein zu enges Überholen die Sicherheit der Zweiradfahrer gefährdet. Die gängige Rechtsprechung hat mittlerweile einen Seitenabstand von mindestens 1,5 m festgelegt. Mit den von der Arbeitsgemeinschaft Pro Rad zur Verfügung gestellten Aufklebern soll nun für alle sichtbar darauf aufmerksam gemacht werden.

Rückfragen bitte an:

Polizei Düren
Pressestelle

Telefon: 02421 949-1100
Fax: 02421 949-1199

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Foto: Königs, Polizei Düren

 

 

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CDU: „aggressive Kampfradler“

CDU: „aggressive Kampfradler“

Ein Gastbeitrag von Roger Eichler zur Berichterstattung der Dürener Zeitung / Dürener Nachrichten über die geplante Neugestaltung der Bismarckstraße.,
insbesondere Artikel v. 22.11. 2017: „CDU kritisiert Umbaupläne“

So unhöflich es sein mag: Man muss leider konstatieren, dass die Dürener CDU von Radverkehr keinerlei Ahnung hat. Das fängt schon damit an, dass sie den Unterschied zwischen „Straße“ und „Fahrbahn“ nicht kennt.

Dann fällt ihr nichts Besseres ein, als das gute alte Feindbild vom „Kampfradler“ wieder hervorzukramen. Dieses Mal in der Modefarbe „sportlich-aggressiv“.

Liebe CDU, konstruktiv geht anders. Tumbes Freund – Feind-Denken führt im Straßenverkehr zu nichts Gutem.

Andernfalls müsste man wohl sagen: Die CDU macht Verkehrspolitik für die unsportlich-aggressiven Kampfraser, Kampfhuper, Kampfdrängler, Kampfparker, Kampfschneider, Kampfstinker, Kampf-„Fahraufdemradwegdupenner“-Brüller, Kampf-Engüberholer, Kampf-„Überseher“ und ähnliche Formen von Haltern lackierter Kampfhunde.

Die Borniertheit der CDU gegenüber dem Verkehrsmittel Fahrrad gipfelt in der Forderung nach weiterer (eklatant rechtswidriger) Benutzungspflicht des derzeit vorhandenen „Radweges“. Dieser ist viel zu schmal, hat eine holperige Oberfläche, ist durch nasses Laub verdreckt und rutschig, zwingt durch bizarrste Verschwenkungen zu halsbrecherischen Slalomfahrten und birgt vor allem an Kreuzungen und Einmündungen ein großes Risiko, von abbiegenden Kfz „übersehen“ und umgefahren zu werden. Das Befahren dieses Weges mit einer für Radfahrer üblichen Geschwindigkeit von 20-25 km/h ist hoch riskant.

Während sich andere den Kopf darüber zerbrechen, wie man auf der Bismarckstr. Bus- und Radverkehr miteinander in Einklang bringen kann, geht es der CDU einzig darum, für ihre Gaspedal-Klientel die Fahrbahn von lästigem Radverkehr freizuhalten.
Das ist sooo vorgestrig!

Hier ein Beitrag der Grünen zur Umgestaltung der Bismarckstraße:
https://gruene-dueren.de/2017/11/umgestaltung-bismarckstrasse_11383.html


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Unfall auf Abbiegespur

Unfall auf Abbiegespur

Do. 9.11. Düren Schöllerstraße / Arnoldsweiler Weg Ortsmarke
An dem von Fußgängern und Radfahrern häufig genutzten Weg über die Abbiegespur ist es zu einem Unfall gekommen. Dabei wurde ein Fahrradfahrer glücklicherweise leicht verletzt. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dort etwas passiert. Klar der Fahrradfahrer hätte besser aufpassen müssen, jedoch nutzen manche Fahrer die Kurve als Rennstrecke und können wegen überhöhter Geschwindigkeit nicht mehr Bremsen.

Vor über einem Jahr wurde im Fahrradforum am 20.09.2016 schon darüber gesprochen, die Stelle an der Abbiegespur von der Schöllerstraße auf den Arnoldsweiler Weg zu entschärfen, es wurden Bodenmarkierungen zur optischen Verengung und Temposchwellen abgestimmt.
In der öffentlichen Niederschrift unter Top 3 wurden zumindest die Markierungen beschlossen.
Jedoch wurde leider überhaupt NICHTS realisiert !

Das Bild zeigt die 2016 geplante Verengung durch Bodenmarkierungen
Abbiegespur

So  sieht es aktuell aus

Abbiegespur-Googlemaps

Der Bereich ist für Radfahrer und Fußgänger Niemandsland.
Man hat schon den Eindruck, dass vieles was in diesen Gremien beschlossen wurde einfach liegen bleibt, da ist die Abbiegespur leider keine Ausnahme.
Wer sich damit näher befassen möchte, ruft diese Seite auf: Fahrradforum
In der Pressemeldung ist natürlich der Radfahrer schuld, hier der Original Text:


POL-DN: Radfahrer quert „ohne zu gucken“ die Straße: Unfall

Düren (ots) – Leicht verletzt wurde am Donnerstagvormittag ein 32 Jahre alter Fahrradfahrer aus Düren. Er war auf dem Arnoldsweilerweg von einem Auto erfasst worden.

Ein 32 Jahre alter Radfahrer aus Düren befuhr am Donnerstag die Schoellerstraße in Fahrtrichtung Eisenbahnstraße. Um zur Leichtzeichenanlage Schoellerstraße gelangen, bog er kurz vor 11:00 Uhr zunächst rechts in den Arnoldsweilerweg in Richtung Verkehrsinsel ab. Dann gab er nach eigenen Worten kurz Handzeichen und querte, ohne auf den Verkehr zu achten, die Fahrbahn in die linke Richtung. Dabei wurde er von einem 65 Jahre alten Autofahrer erfasst, der ebenfalls von der Schoellerstraße aus Richtung Friedrich-Ebert-Platz kommend, in den Arnoldsweilerweg abgebogen war. Der Dürener stürzte nach dem Zusammenstoß zu Boden. Er wurde mittels eines RTW zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von mehr als 2500 Euro.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/8/3784341


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Ordnungsamt auf Fahrradstreife

Ordnungsamt auf Fahrradstreife

Im Herbst fuhren Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Woche lang mit Fahrrädern Streife.
Das war zwar erstmal ein Test, doch mit Fahrrädern sind die Ordnungsamt mitarbeiter mobiler als zu Fuß und trotzdem nah am Geschehen.
Der Verkehrs- und Bauausschuss (VKB) der Stadt Düren tagt am 23. November in einer öffentlichen Sitzung.
Das Thema Fahrradstreifen steht dann auf der Agenda. Mehr darf ich nicht verraten.

Weiter spannende Themen sind die Umgestaltung der Schützenstraße und Bismarckstraße

weiterführende Informationen dazu:
Straßenerneuerung Schützenstraße

171106_Bürgerinfo_Lageplan

Umbau Bismarckstraße mit Bussonderstreifen und Radverkehrsanlage
gemäß vorgestellter Straßenplanung sowie Anpassung der Grünen Welle
Ausführliche Informationen siehe Blogeintrag
https://radfahrn.wordpress.com/2016/06/22/bismarckstrasse-fahrradfreundlich/

Weitere Agenda und Quelle:Sitzung des VKB am 23.11. 2017 17:00, Rathaus Raum 106

Hinweis: als Besucher der Sitzung hat man leider kein Rederecht


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Fahrrademo nach Bonn

Fahrrademo nach Bonn

Unter dem Motto „gegen Kohle und für eine entschlossene und gerechte Klimapolitik bei uns“ wollten am 4.November, viele Menschen auf Rädern auf der Autobahn A555 von Köln nach Bonn fahren.
Das wurde jedoch von der Polizei und in zwei gerichtlichen Instanzen nicht genehmigt.
Aber diese Menschen ließen sich trotzdem nicht davon abhalten.

Am Verteilerkreis in Köln trafen wir uns mit vielen anderen, geschätzt 3000 Raler*Innen.
Da die Polizei anscheinen Angst hatte, wir würden trotzdem auf die Autobahn  radeln, ließen Sie auch  kein Gruppenfoto am Verteilerkreis machen.
Somit löste der Veranstalter die Versammlung auf und alle sollten als Critcial Mass oder wie auch immer nach Bonn fahren.
Da wir uns an die Verkehrsregeln halten fuhren wir auch brav nicht auf die Autobahn.
Eigentlich war die B9 als Alternativroute geplant, doch die Polizei riegelte die Strecke so ab, dass die Radfahrenden auf relativ kleine Straßen ihrem Ziel Bonn näher kamen.
Doch wo wir fuhren stand der Kraftverkehr sowieso.
Somit erzielte die Critical Mass nach Bonn den Zweck der Fahrrademo und wir erreichten mehr Aufmerksamkeit als bei einer Fahrt über die Autobahn.

Impressionen:

Links:

http://www.klima-kohle-demo.de

 

 


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