Welches Wintertraining?

Welches Wintertraining?

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Winterstimmung

Es gibt ja schon einige, bei denen das Wort „Fahrradsaison“ nicht existiert. Da wird das ganze Jahr durchgefahren. Puh. Die haben meinen vollsten Respekt. Klar, an einem klaren Wintertag hol ich auch mal das Rennrad raus und dreh ne Runde, sau mich ab und zu im Wald mit dem MTB ein oder fahre hin und wieder mit dem Gravelbike zur Arbeit. Aber richtig Trainingskilometer kommen dabei eher nicht zusammen. Ich gebe auch zu, dass ich keine Lust habe eine Stunde über Stockdunkle Nebenstraßen (die im Sommer super schön sind) zur Arbeit zu fahren  während der Regen von der Seite kommt. Dazu kommt, dass ich doch eher dazu neige, meine Räder etwas zu pedantisch zu pflegen. Das macht mir auch Spaß. Aber nicht nach jeder Ausfahrt…  Eine Ersatzsportart muss also im Winter her.

Rollentraining habe ich mal versucht. Ich habe mir einen ganz einfachen Rollentrainer ausgeliehen, den Laptop mit Filmen drauf auf die Werkbank im Keller gestellt und losgelegt. Diese Art des Trainings hat mich mental irgendwie fertig gemacht. es kam mir total absurd vor eine Stunde im Keller vor mich hinzustrampeln. Ich möchte auch echt vom Fleck kommen und was sehen. Natürlich kann man sich für 2000 und mehr Euro ein Ensemble aus Smarttrainer, großem Bildschirm, Steigungssimulator und Fahrtwindgebäse (! unglaublich..!) zulegen und so echt wie möglich trainieren…. Muss man aber nicht 😉 Für das Geld würd eich mir lieber ein schönes Winterhardtail zulegen. Oder zwei.

Laufen ist sicherlich die niederschwelligte Art im Winter Sport zu treiben. Rein in die Klamotten und los. Im Zweifel kann man, bis auf die Schuhe natürlich“ ja sogar seine hochwertigen Radklamotten dazu anziehen. Leider spielen da meine Knie nicht mit. Mahr als 3-4 km sind definitiv nicht drin. Und mir ist das laufen dafür auch zu langweilig.

Nordic walking habe ich tatsächlich auch mal ausprobiert. Ich habe mich aber einfach nur geschämt (zum Glück ist es im winter ja früh dunkel) und kann darin immer noch keine echte Sportart erkennen. Zudem muss man ja schon eine erhebliche Zeit unterwegs sein, um überhaupt einen Trainingseffekt zu erzielen. Sorry, aber für mich persönlich geht das gar nicht.

Pilates. Ja wirklich! Es geht ja nicht nur um Ausdauertraining. Als Sitzmensch mit Bürojob habe ich doch einige Defizite was meine  Beweglichlichkeit angeht. Zudem habe ich das Glück, dass mein Arbeitgeber einmal die Woche einen kostenlosen Pilateskurs anbietet. Wie man auch im Vorfeld oft hört soll das ziemlich anstrengend sein. Ja, ist es! nach meiner ersten Stunde hatte ich einen ordentlichen Muskelkater. Das mach ich auf jeden Fall weiter.

TRX oder Slingtrainer. Das habe ich ein Jahr lang mal intensiv gemacht und kann es nur empfehlen. Das Training mit dem eigenen Körpergewicht ist super effektiv und macht auch Spaß. Mal sehen ob ich das diesen winter wieder mache. Man ist ja bei sowas leider an feste Zeiten gebunden. Zumindest wenn man das im Studio macht. Das ist für mich auch nötig. Ich brauche da einen Drillsergeant der mich 45 Minuten nicht zur Ruhe kommen lässt 🙂

Schwimmen finde ich persönlich alleine unglaublich langweilig. Auch hier habe ich das große Glück, dass mein Arbeitgeber zwei Kurse in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anbietet. Heißt konkret, dass der Eintritt ins Schwimmbad gezahlt wird und ein Trainer zur Verfügung steht. Das werde ich auch ab Januar testen.

Es gibt sicherlich tausend verschiedene Meinungen dazu. Wenn man am Jahresanfang schon Wettkämpfe hat muss das Training sicherlich anders aussehen, als wenn man einfach nur nicht total abschlaffen will. Mein Wintertraining wird (hoffentlich) wie folgt aussehen:

  • 1 mal die Woche 1h Pilates
  • 1 mal die Woche 1h Schwimmtraining
  • Gelegentliche MTB / Rennrad Ausfahrten
  • Gelegentlich mit dem Rad zur Arbeit  

Wie sieht deins aus? Erzähl davon…

Was bringt der Weihnachtsmann? Einen GPS Radcomputer hoffe ich :)

Was bringt der Weihnachtsmann? Einen GPS Radcomputer hoffe ich :)


Ich habe mich in der letzten Rennradsaison etwas damit beschäftigt, ob es sich für mich lohnt, einen GPS Radcomputer mit Navi Funktion zu kaufen. Der Tacho den ich derzeit am Rennrad dran habe kann nicht mal die Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigen.

Was schnell klar wird ist, dass man sich von Autoähnlichen Navigationsfunktionen schnell verabschieden muss. Das zeigen zahlreiche Erfahrungsberichte. Das Gerät was dem am nächsten kommt scheint wohl der Sigma ROX 12 zu sein. Allerdings kostet der im Bundle mit Trittfrequenz-/Geschwindigkeits Kombisensor und Pulsmesser happige 479€. Überall! Puh. Das ist ne menge Holz. Das ähnlich ausgestattete Flagschiff von Garmin liegt in der gleichen Preisklasse. Das ist ziemlich die Hälfte des Preises meines ganzen Rennrades… 

Was Tests auch sagen ist, dass die Rechnerleistung, und damit die Geschwindigkeit der Routenführung usw, eine Preisklasse darunter bereits frustrierend niedrig sein soll. In der heutigen Zeit mit den schnellen Smartphones echt nicht zu verstehen. Auch die Touchscreens der Modelle sind nicht mit denen von Smartphones zu vergleichen. Klar, denn sie müssen auch im Regen und Dreck funktionieren ohne dass versehentlich Funktionen ausgelöst werden.

Wie es aussieht ist es aber bei allen Geräten wohl besser, seine Strecken vorab in den einschlägigen Portalen wie Komoot usw zu planen. Geht anscheinend auch ganz einfach, denn ich habe mich da direkt mal angemeldet. 

Also nochmal das Angebot durchgeguckt. Ich habe mich jetzt für ein Gerät entschieden das ich, wie so oft, gar nicht auf der Pfanne hatte.

Wahoo Elemnt Bolt

Copyright: Wahoofitness
  •  Monochrom Display
  •  KEIN Touchscreen

Wieso jetzt sowas? Ich habe mich von den Tests überzeugen lassen, die durchweg positiv sind. Besonders hervorgehoben wurde:

  • Ablesbarkeit
  • Routenplanung und Führung
  • Aukkulaufzeit (deswegen ist das Smartphone für mich auch keine Alternative)
  • Bedienung
  • Sensorkopplung und das Wiederfinden derselben
  • Die Sensoren an sich (die auch mit anderen Geräten funktionieren)

Am Black Friday war das Gerät inklusive Geschwindigkeits – , und Trittfrequenzsensor sowie Pulsgurt für 265€ verfügbar. Ich hoffe der Weihnachtsmann hat das nicht verpasst 😉

 Zum Geschwindigkeits – , und Trittfrequenzsensor ist noch erwähnenswert, dass diese nicht, wie der Sigma Kombisensor irgendwo an der Kettenstrebe positionert werden müssen und auch noch jeweils einen Magneten an der Kurbel und der Felge benötigen. Sie werden jeweils einfach mit Gummiringen an der Nabe, bzw. am linken Kurbelarm befestigt. Finde ich eine praktikable Lösung.

Ich werde hier dann bald berichten, wie sich das Gerät so geschlagen hat. Natürlich nur wenn ich brav war 🙂

Bikesharing not so extreme – Wo sind die Räder alle hin?

Bikesharing not so extreme – Wo sind die Räder alle hin?

Wie ich im letzten Beitrag schrieb, war Shanghai voll mit Mieträdern aller möglicher Anbieter. Ich entschied mich im Mai für OfO Bikes. Einfach, weil davon am meisten im Umlauf zu sein schienen.

Jetzt, nicht einmal in halbes Jahr später, sieht es teilweise aus, als hätten diese Räder niemals existiert. OfO ist fast völlig verschwunden, so dass ich nun auf MoBike umgeschwenkt bin. Von meinem Bürostandort aus geht das auch ganz gut. Am Hotel steht es etwas schlechter. Teilweise ist kein einziges Rad verfügbar. Und wenn, dann kann ich auch nicht jedes beliebige nehmen. Mobike hat verschiedene Modelle im Umlauf. Bei zwei der ich glaube 4 Modelle lässt sich die Sattelhöhe nicht verstellen. Damit sind diese für mich definitiv unfahrbar. Man sitzt so tief, dass das ordentlich auf die Knie geht beim Pedalieren. Die Räder haben ja nur einen Gang.

Die ganz neuen Modelle haben einen großen Hebel zur Höhenverstellung. Der ist sehr gut zu bedienen.Zudem wird das GPS-Schloss hier über eine Solarzelle am Gepäckträger  mit Strom versorgt. Ich hatte mich eh gefragt was die Anbieter machen, wenn die Batterie leer ist? Das Rad kann dann ja auch keine Position mehr senden.

MoBike aktuell
Komfortable Satteleinstellung
Gepäckträger mit Solarzelle

Interessant sind die älteren Modelle mit gekapseltem (vermutlich) Wellenantrieb und mechanischer Scheibenbremse. Die sind aber wahrscheinlich zu teuer gewesen und nun den oben gezeigten mit  Kettenantrieb und den hier allseits üblichen Rollenbremsen gewichen. Was geblieben ist, sind die Gußfelgen mit Vollgummibereifung!

Wellenantrieb

Leider ist es wie gesagt, nicht mehr so komfortabel die Räder zu nutzen. Gestern habe ich an der U-Bahnstation kein einziges gefunden…

OfO hatte anscheinend das Geschäftsmodell, einfach unglaublich viele Räder bereitzustellen, dafür aber komplett auf Wartung zu verzichten. Ein Einheimischer hat mir erzählt, dass OfO für ein Rad umgerechnet ca. 25€ bezahlt! Unfassbar. Entsprechend dem Konzept der „Nichtwartung“ sehen die verbliebenen Räder auch aus. So ist es hofentlich eine gute Entwicklung, dass dieser Anbieter verschwunden ist. Und es bleibt zu hoffen, dass die Räder das CO2 ihrer Herstellung durch die Nutzung wieder „eingespielt“ haben…

Bikesharing extreeeeme – Mit OfO durch Shanghai

Bikesharing extreeeeme – Mit OfO durch Shanghai

Ich war Anfang des Jahres beruflich zwei Wochen in Shanghai. Die Stadt hat mich Landei (das davor noch nie in seinem Leben Europa verlassen hat) erstmal total erschlagen. 23 (in Worten: Dreiundzwanzig)  Millionen Einwohner! BÄM. Das muss man erstmal sacken lassen. Natürlich (und zum Glück) hat nicht jeder Einwohner der Stadt ein Auto. Viele fahren Elektroroller. Wirklich viele. Die kosten da umgerechnet 200 – 500€. Und die sind echt gefährlich! Super schnell und vor allem super leise. Nachts gern ohne Licht um die Reichweite zu erhöhen…. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass kaum jemand mit Helm fährt.

Positiv sind die oft baulich getrennten Roller/Fahrradstreifen an den Hauptverkehrsstraßen. Hier ist es dann nett, dass die Roller lokal emissionsfrei fahren und man nicht direkt vollgestunken wird.

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Radstreifen

Was man auch unheimlich viel sieht sind Leihräder. Diese stehen hier an jeder Ecke, weil die Systeme, anders als z.B. Bahnrad in Deutschland ohne feste Stationen funktionieren. Einige dieser Firmen wie Mobike oder Ofo sind ja jetzt auch in Deutschland aktiv und haben durchauch für negative Schlagzeilen gesorgt Warum-Leihraeder-die-Innenstaedte-blockieren. Auch die Bilder die man aus China kennt, auf denen abertausende ausrangierte Räder zu riesigen Haufen gestapelt sind machen nachdenklich:

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© n-tv : Radfriedhof Shanghai

Hier soll es aber um meine persönlichen Erfahrungen gehen. Und die sind durchaus positiv.

Um die Räder nutzen zu können, muss man sich zunächst die App des jeweiligen Anbieters herunterladen und sich mit seinen Kreditkartendaten anmelden. Ich habe mich für OfO bikes entschieden, weil davon die meisten vor meinem Hotel herumstanden:

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OfO Bikes in Shanghai vor meinem Hotel

Wie man auf den Bildern sieht, sind die Fahrräder eher Zwckmäßig als schick 😉 Alles aus Stahl, nur ein Gang (ohh, Singlespeed), und Vollgummireifen… Hinzu kommt, dass der Sattelauszug eher für Asiaten denn für Teutonen mit 90cm Schrittlänge ausgelegt ist. Aber egal. Ich bin damit im Durchschnitt zwischen 5 und 15 Minuten am Stück gefahren.

Um ein Rad auszuleihen öffnet man die App und kann erstmal nach Rädern in der Nähe suchen, sofern sie nicht offensichtlich in der Gegend rumstehen. Wenn man dann eins ausgesucht hat, scannt man den QR Code und das Schloss geht auf. Achtung Falle: Manchmal sind die Codes überklebt und leiten dann auf irgendwelche bösen Seiten um!

Dies ist aber dann meist ziemlich offensichtlich. Vorher Sattel so weit wie möglich raus und los gehts… Die meisten Räder fahren sich ganz OK. Ich hatte insgesamt ca 25 verschiedene. Am Zielort angekommen macht man dann einfach das Schloss zu und wartet bis es piept. Dann ist der Verleihvorgang abgeschlossen. Ziemlich einfach.

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So habe ich die Räder dann täglich genutzt. Morgens bin ich mit einem Shuttlebus ins Büro gefahren und Nachmittags die 5 km mit dem Leihrad zurück. Nachmittags dann mal zum Einkaufen oder zur U-Bahn und so weiter.

In den Netto 10 Tagen die ich dort war sind so immerhin ca. 30 km zusammengekommen die ich sonst zu Fuß oder mit dem Taxi absolviert hätte.

Irgendwie habe ich auch nichts bezahlt. eventuell waren die Einzelstrecken einfach zu kurz. Mir soll es recht sein 🙂

Meine erste Anschaffung war aber erstmal ein Helm. Auch wenn ich mir damit noch exotischer vorkam. Aber ohne ist mir dann echt zu gefährlich. Wie man sieht ist Decathlon auch hier vertreten…

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Mein Fazit: Ich habe die Leihräder viel und oft genutzt. Zumindest an den Hotels un U-Bahn Stationen die ich angesteuert habe, waren die Räder ordentlich geparkt. Auch wenn es manchmal echt viele waren.

Im Dezember bin ich wieder da und guck mal ob sich was verändert hat. Bis dahin… Ride on!

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Rettet die Umwelt. Und behaltet eure alten Autos!

Mh, ein Autothema im Fahradblog? Ich denke das passt schon. Zum einen sind Radfahrer meiner Erfahrung nach von „Natur aus“ Umweltbewusster.  Zum Anderen sind die meisten Radfahrer die ich kenne zusätzlich auch Autofahrer.

Ich wollte neulich schon etwas schreiben nach dem ich auf DLF eine Gesprächsrunde zum Thema Dieselskandal gehört hatte. Hinterher war ich so sauer, dass es nur um Schadenersatz für die armen Neuwagenkunden ging und ein Aspekt völlig außer acht gelassen wurde: Die Produktion eines Autos verursacht 10-15 Tonnen CO2 (Quelle: Auto Bild). Punkt. Das ist nicht wegzudiskutieren.

Weiter: Ich fahre einen Stinker. Ein Auto über das in der ganzen Diskussion gar nicht mehr gesprochen wird. Einen 27 Jahre alten Mercedes 200D. Wenn in den Medien von „alten“ Autos gesprochen wird, dann von Euro 4 und 5 Dieseln die vielleicht 10 Jahre alt und völlig in Ordnung sind. Diese sollen nun durch „saubere“ Autos ersetzt werden die dann wiederum unter Emission von 10-15 Tonnen CO2 produziert werden müssen. Ich denke spätestens jetzt müsste man merken, dass da was nicht stimmt.

Mal nachgerechnet: 1l Diesel verbrennt (unter anderem) zu 2,64 kg CO2. Und ja, das tut er auch bei ganz neuen Dieseln, weil das nunmal Chemie ist.

Mein Auto hat jetzt 300.000 km gelaufen und verbraucht im Jahresschnitt 6 l / 100 km Also:

  • 6 l / 100 km entsprechen 6000 l / 100.000 km
  • 6000 l x 3 = 18.000 l / 300.000 km
  • 18.000 x 2,64 kg =  47.520 kg oder 47,5 t CO2

So weit so schlecht könnte man denken. Aaaber ein ach so sauberer Euro 6d temp Diesel verbraucht ja auch nicht „Nichts“. Nehmen wir mal ne aktuelle E-Klasse (meiner ist ja der Uropa davon) und gestehen einen Realwert von 5 l / 100 km zu :

  • 5 l / 100 km entsprechen 5000 l / 100.000 km
  • 5000 l x 3 = 15.000 l / 300.000 km
  • 15.000 x 2,64 kg =  39.600 kg oder 39,6 t CO2
  • Plus Ad blue Verbrauch (muss ja auch irgendwo hergestellt werden)

Sind also über 300.000 km gerade mal eine Einsparung von 7,9 t. Das entspricht dann noch nicht einmal der Menge die das Auto bei der Herstellung verursacht hat….

Ups. Ok ich hätte bei 250.000 mal über ein neues Auto nachdenken sollen, wenn es rein um den CO2 Ausstoß geht. Dann wurde aber die Entsorgung oder die Möglichkeit, dass das Auto woanders nur halt nicht in deutschen Ballungsgebieten weiterfährt berücksichtigt. Bis dahin aber ist es absolut sinnvoll einen Gegenstand zu nutzen und nicht grundlos wegzuwerfen.

Klar sind die Abgase eines neuen Autos sauberer. Das will ich nicht beschönigen. Dafür kommt kein Feinstaub aus dem Auspuff.

Ich möchte aber hier die Rad-/Autofahrer zum Nachdenken über unsere Wegwerfgesellschaft anregen. Denn vor allem nützt diese ganze Diskussion der Autoindustrie. Man hätte vielleicht schon vor 20 Jahren anfangen sollen, die autofreundliche Stadt in Frage zu stellen. Mit dem Rad durch die Stadt ist auch schön.

Ich möchte dazu auch noch auf einen Schrauberblog verweisen. Dessen Ersteller wohnt in der Gegend um Mainz und wird direkt betroffen sein: Fusselblog.de