Speedpedelecbikers Riese&Müller Delite Rohloff HS mit Bosch Classic (10.000km+)

Speedpedelecbikers Riese&Müller Delite Rohloff HS mit Bosch Classic (10.000km+)

Speedpedelecbiker (#202) schreibt in seinem Blog über seine Touren und dem Alltag mit seinem politisch unbeliebten S-Pedelec. Seit Juni 2017 teilt er seine Erfahrungen hier im Pedelecmonitor. Das R&M dient neben dem zügigen Vorankommen gleichermaßen als Packesel, seine Bilanz nach 13.000km.

„[…] am Berg schlug die Stunde des Bosch-Motors. Und ich habe viele Berge auf meinem Weg.“

Speedpedelecbiker habe ich in einer XING-Gruppe kennegelernt. Während dort versucht wird, das E-Auto mit Müh und Not zu hypen – hat er für die Standfestigkeit und Tourentauglichkeit von (S-)Pedelecs geworben – das gefiel mir auf Anhieb. Seine Langzeiterfahrungen möchte ich euch nicht vorenthalten.

Der Einstieg: Mein erstes eBike war ein gebrauchtes KTM mit BionX- Motor. Schnell zeigte sich, dass die täglichen Strecken mit einem 25er zu lang waren, bzw. zu lange dauerten. Das Tuning auf 32 Km/h, beim BionX leicht durchzuführen, brachte auch keine entscheidende Verbesserung. Nach einem halben Jahr war klar: ein S-Pedelec muss her.

Da sich der 250W BionX als brauchbar und stark am Berg erwies, war ein R&M Delite HS 500W meine erste Wahl. Bei meinem Händler stand so eines als Vorführrad von R&M im Laden und kurz darauf in meiner Garage. Da es Winter war, sogar mit Spikes (auch wenn verboten). Kurz gesagt: das Fahrverhalten war erste Sahne, in der Ebene und beim Beschleunigen ging das Ding ab wie Schmidt´s Katze. Aber am Berg war der Motor fürchterlich schlapp und die Akkureichweite war lausig. Ich schaffte auf höchster Stufe noch nicht mal die einfache Strecke von 17km mit einer Ladung.

Weitere Infos zu den Spezifikationen findest du hier.

Das R&M Delite HS mit Bosch Classic und Rohloff war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick.

Beschleunigung und Vmax waren deutlich langsamer als beim BionX- Bike und der Motor ist deutlich hörbar. Ich durfte ein Testbike mit auf meine Hausstrecke nehmen. Und siehe da: am Berg schlug die Stunde des Bosch-Motors. Und ich habe viele Berge auf meinem Weg. Im Endeffekt war ich fast 10 Minuten schneller als mit dem BionX. Also habe ich das Bike behalten.

Touren-Anpassungen: Um das Bike für mich tourentauglich zu machen, habe ich einen längeren Vorbau und einen Sattel von Sqlab, den 611, angebaut. Anfangs fuhr ich das Rad mit Klickpedalen von Shimano. Somit war es das ideale Bike für Touren mit großem Gepäck, auch mal abseits der Strassen.

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Federung und Fahrverhalten: Die Gabel verrichtet ihre Arbeit unauffällig, die Hinterradfederung lässt sich mit der Stahlfeder optimal einstellen. R&M hat offensichtlich den optimalen Schwingendrehpunkt gefunden, es gibt keinerlei Antriebsreaktionen. Beide Federelemente lassen sich in der Zugstufe verstellen, das ist ausreichend. Auch der Rahmen ist steif geraten, Flattern bei hohen Geschwindigkeiten jenseits der 70km/h mit Gepäck bleibt völlig aus. Die 26- Zöller tragen auch dazu bei und bieten guten Komfort.

Die Rohloff ist über jeden Zweifel erhaben. Man muss damit leben, dass sie nicht unter (Motor- ) Last geschaltet werden kann. Man muss vor Steigungen den Gang wählen und gleichmäßig nach oben kurbeln, aber nach 1.000km hat man den Dreh raus.

Die Zweit-Verwendung: Nach 3 Jahren und etwa 11.000km wurde das R&M Delite Rohloff HS mit dicken Reifen 26 x 2,35 zu ein Mountainbike. Statt der Klickies kamen Flat Pedals dran. Im Winter kommen wieder die Spikes und die Schutzbleche aufs Rad.

Auch im Gelände überzeugt die Geometrie. Der Schwerpunkt ist weit unten, das Rad recht kurz und kompakt, Endlich waren auch die Gänge 1 – 4 der Rohloff nutzbar. Damit kannst Du Wände hochfahren. Der Bosch Classic Motor ist durch seine unauffällige Unterstützung ein idealer Begleiter für diese Touren. Berg bleibt Berg.

Als Akku habe ich den 612 Wh Akku von Bike- Vision, um auf Offroad- Touren > 40km nicht immer einen zweiten Akku einsetzen zu müssen. Weitere 3.000 km habe ich überwiegend Offroad zurückgelegt.

Ein paar Worte zu den Reichweiten: Ein S-Pedelec fährt man immer mit Motorunterstützung. Für 25 km/h braucht man etwa 100 Watt Leistung, für 45 km/ etwa 650 Watt. Das erklärt die geringere Reichweite im Vergleich zum 25er Pedelec. Der Bosch Classic 45 hat dabei einen Unterstützungsgrad von 30% ( Eco ) bis 250% ( Turbo ), wobei es zwischen 180 % ( Sport ) und 250 % (Turbo) keinen nennenswerten Unterschied gibt. Lediglich an der Vmax. merkt man es: 44,8 km/h statt 42 km/h vorm Abregeln.

Im Schnitt ergaben sich diese Reichweiten mit dem 400 Wh – Akku:

  • Alltag, bergig, überwiegend „Sport“: neu 40 km, im Winter 35 km. Nach 3 Jahren und 10.000 km 35/30 km.
  • Reise, wenig Steigungen, 20kg Gepäck, überwiegend „Tour“: 70 km

Mit dem 612 Wh – Akku:

  • Alltag, überwiegend „Sport“: 60km
  • Mountainbike, überwiegend „Tour“: 60 – 80 km

Reparaturen, Verschleiss- und Ersatztteile:

  • Motor: 8.500km, Zahnradbruch. Ersetzt auf Kulanz
  • Bremsbeläge vorne: 2.500, 5.000, 8.500, 12.000 km
  • Bremsbeläge hinten: 2.500, 5.000, 10.000km
  • Marathon Deluxe 26 x 2,00: 8.000 km , hinten, da Beule in Seitenflanke ( Snakebite ?)
  • Specialized 26 x 2,35 bei 11.000km
  • Schwalbe Nobby Nic 26 x 2,35 bei 13.000km
  • Kette, Antriebsrad, Ritzel: 11.000km
  • Speichenbruch Vorderrad: 12.000km, nur eine neue Speiche eingezogen
  • Nach 13.000km müsste die Federgabel überholt werden.
  • Inspektion alle 2.500

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Der Nachfolger ist das R&M Delite Touring GT mit Doppelakku als Alltags- und Reiserad gekauft.

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Speedpedelecbiker hatte seinen Erfahrungsbericht bereits Anfang Dezember 2017 fertig – ich habe ihn schlicht vergessen und bitte um Entschuldigung. Was mich an seinem Delite HS wundert, ist die enorme Langlebigkeit der Komponenten. Die Federgabel hat 13.000km durchgehalten, sogar die Antriebskomponenten wie Kette und Kassette haben sehr sehr lang gehalten. WOW! So gesehen ist das Delite HS wirklich günstig im Unterhalt – noch günstiger wird es, wenn man es gebraucht erwerben kann.

Vielen Dank für diesen Erfahrungsbericht. Aus technischer Sicht sollten wirklich keine Fragen offen bleiben. Alle anderen Themen können in Speedpedelecbikers Blog nachgelesen werden – es gibt dort außerdem tolle Fotos von Bikes, Landschaft und Unterkünften. Ich wünsche dir und deiner Frau allzeit gute Fahrt!

Weitere Erfahrungsberichte der Kategorien Quick&Dirty und 10.000km+.
Victoria
Le Mans (2012) mit Bosch Classic
VSF Fahrradmanufaktur P-1000 (2013) mit Bosch Classic

Andreas3213s Riese&Müller Load mit Bosch Performance (10.000km+)

Andreas3213s Riese&Müller Load mit Bosch Performance (10.000km+)

Andreas3213_1 (#289) meldet seit September 2017 äußerst zuverlässig die Kilometerstände seiner R&M Cargos. Neben allen Facetten die der Lastenrad-Alltag so bietet, veröffentlicht er jeden Monat die Statistiken seiner Mobilität hinsichtlich Kosten und Kilometer – äußerst interessant! Mittlerweile hat sein R&M Load über 10.000km, Zeit für ein Resumé.

„Sicher sind die Belastungen auf die Bauteile und Motoren bei anderen Anwendungsgebieten, wie z.B. im MTB-Bereich, deutlich höher als bei uns. Dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass wir teilweise bis zu 200 kg in Fahrt bringen.“

Andreas hat es mit seinem Blog geschafft, mein eigenes Mobilitätsverhalten zu hinterfragen und zu überdenken, auch wenn ich zu dem Schluss kam, dass es in meiner Familie ohne eigenes Auto (noch) nicht klappt.

In seinen Blogartikeln werden so viele Anwendungen vorgestellt, von A wie alltäglicher Einkauf bis hin zu W wie Waschmaschinentransport, sodass selbst Zweifler des vollständigen Lastenradumstiegs in Argumentationsnot kommen können.

Neben dem Riese&Müller Load gibt es in Andreas Fuhrpark noch ein Packster, welches ein weiteres zuvor vorhandenes Load ersetzte. Seine Lastenraderfahrungen von mehr als 20.000km hat er in seinem Blog zusammengefasst. Ein sehr toller Text, den ich an dieser Stelle gern verlinke.

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Bildquellen: www.mahler-net.eu

Vielen Dank Andreas, dass du auf meine Anregung hin so schnell reagiert und diesen interessanten Text veröffentlicht hast. Gerne würde ich im Frühling mal bei dir vorbeischauen, um die Cargos und dich kennenzulernen. Ich wünsche dir und deiner Familie allzeit gute Fahrt!

Weitere Erfahrungsberichte der Kategorien Quick&Dirty und 10.000km+.

Hier ein weiterer Umstieg vom eigenen Auto aufs Lastenrad. Klick.

Heimanns Sachs Beast 250 mit Bafang (10.000km+)

Heimanns Sachs Beast 250 mit Bafang (10.000km+)

Heimann ist leider kein Melder, ich fand ihn und sein außergewöhnliches Bike im deutschen Pedelecforum. Auf meine freundliche Anfrage hin schrieb er am gleichen Tag noch folgenden Text. Wie wäre es statt eines eMTBs mal mit einem Cruiser?

„Der Start mit uns beiden war dann leider erstmal recht holprig – aber wir haben uns dann trotzdem schnell gut verstanden.“

Heimanns Bike-Fotos habe ich zufällig entdeckt. Er kann mit seinem Sachs Beast 250 auf erlebnisreiche 7 Jahre zurückblicken, bereits 10 Jahre hat er Praxis-Erfahrung mit dem Bafang Nabenmotor. Die allerwichtigsten Infos hat er hier kurz zusammengefasst.

Also seit jeher bin ich schon gern bei gutem Wetter mit dem Rad zur Arbeit und auch sonst gern damit unterwegs:). Lange Zeit fuhr ich Mountain Bikes oder Trekking Räder bis zu dem Tag, als ein Kumpel mit einem total billigen Cruiser aufgetaucht ist.:LOL: Da hats mich damals erwischt, das dürfte glaub ich so ca. 2006 gewesen sein.

Ich hab mir dann den klassischen Beachcruiser von Bulls gekauft.

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So wie auf dem Bild blieb es aber nicht lang. Nach 2-3 Monaten habe ich das Bike direkt komplett zerlegt, umlackiert und andere Anbauen dran gebaut, die ich auch selbst gefertigt:) habe (hab nur keine Bilder davon:cry:)! Das hat dann auch ne Weile so gepasst für mich, bis ich was von E-Bikes im Herbst 2007 mal im Fernsehen gesehen hab. Ich habe mich gleich mal schlau gemacht, was das ist und wie das geht(y).

So kam dann irgendwann der Winter und ich hatte viele Infos und schon die erste günstige Nachrüstmöglichkeit im Kopf, die nur darauf gewartet haben, umgesetzt zu werden.:D

Es war dann ein billiger 7A China Controller mit einem 250w Bafang Heckmotor und einem kleinen Akku 5Ah:), ist zwar nix besonderes, hat aber funktioniert (davon leider auch keine Bilder).

Damit war ich auch erstmal glücklich bis ich zufällig bei Ebay im Frühjahr 2011 auf das Sachs Beast 250 gestoßen bin, zu einem wirklich günstigem Preis bei dem ich nicht NEIN sagen konnte!

Weitere Infos zu den Spezifikationen (des aktuellen Modells) findest du hier.

Akku Beast: Der Start mit uns beiden war dann leider erstmal recht holprig, der 1. Akku war direkt defekt und die erste Nacht draußen hat das Zündschloss gekillt, aber wir haben uns dann trotzdem schnell gut verstanden.
Der 2. Akku hat mir dann auch 4 Jahre gute Dienste erwiesen bis ich ihn mal entladen liegen gelassen hab und es erst nen Monat später bemerkt habe:(.
Da dachte ich mir, wenn schon einen 3. Akku neu kaufen, dann mal gucken, was ich da machen könnte. Ich hab schnell gemerkt, dass ich für den Preis vom Original mehr Leistung bekomme, wenn ich einen anderen verbaue, das war dann ein gaaanz billger aus China – der erste und letzte! Der hatte aber andere Maße und da wollte ich dann was halbwegs ästhetisches, was nicht jeder hat. So kamen dann die Holzpanele an die Seiten, die den Akku halten und verstecken.:) Der China-Akku hielt aber nicht lang, nur so etwa ein halbes Jahr.
Ich hab mir dann einen 4. Akku zugelegt
– diesmal etwas überlegter und in einem Gehäuse mit Halter zum Abmontieren, da es bei kleinen Akkus einfach praktischer ist.

  • Ansonsten hab ich noch die Frontleuchte getauscht gegen eine ICQ-X von BuM:D, sehr empfehlenswert, hatte Autos mit schlechterem Licht!
  • Jeden Winter kommen die Halo Contra Stollenreifen drauf, die summen wie ein Bienenschwarm:D.

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Mit diesem Rad hab ich problemlos auch 30km Arbeitsweg einfach oder eine 80km Tour gemacht:). Seit Dezember 2016 fahr ich damit täglich zur Arbeit (pro Richtung 7,5km) oder was sonst noch so anfällt an Wegen.

Kette und Bremsen: Also bisher bei 9.800km elektrisch auf dem Rad ist es noch die 1. Kette mit mehrfach nachspannen. Die hydraulische Bremse vorne ist gut soweit ich es beurteilen kann. Nur das Ding (Rolerbrake) hinten verdient den Namen Bremse nicht wirklich. Platten hatte ich auch erst einen in der ganzen Zeit,(y) mit den Breiten Reifen fährt man sich nicht so schnell was ein!

Über meine Busch&Müller ICQ-X Lampe bin ich übrigens sehr froh!

Motor und Controller: Bisher hatte ich nur einmal ein kleines Problem mit dem Motor, da ist ein Zacken aus einem der Nylonzahnräder gebrochen, das ich aber selbst lösen konnte. Als nächstes steht ein neuer Controller an der statt 7A dann 10A hat:D.

Das Sachs Beast wurde mit GUT bewertet in der Kategorie „Freizeit Pedelec“ im ExtraEnergy Yearbook 2011/08 – Link.

Aktuell arbeite ich an einem neuen Projekt:

Das neue Projekt kann im Pedelecforum verfolgt werden. Ab und zu gibt es neue Fotos – genial! Vielen Dank Heimann, dass du hier deine Erfahrungen teilst und dir mitten in der Nacht die Zeit genommen hast, um alles niederzuschreiben bzw. zu tippen. Ich wünsche die weiterhin gute Fahrt und viel Freude beim Aufbau deines neuen Projekts.

Weitere Erfahrungsberichte (Quick&Dirty und 10.000km+):
Raleigh
Impulse I R HS (2013) mit Impulse1.0
Simplon
Kagu ERA10 (2014) mit Alber NeoDrives

Neue Motorschäden im Januar 2018

Neue Motorschäden im Januar 2018

Im Januar wurden lediglich 4 neue Schäden gemeldet. Es handelt sich um die Motoren Bosch Active, Bosch Performance, Impulse2.0 und Yamaha PW. Erstmals habe ich zu allen Schäden eine Rückmeldung zu den Symptomen erhalten.

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Alle Motorschäden eines Systems kannst du zusammengefasst unter Motoren&Statistik beim jeweiligen System finden, wie üblich leicht filterbar in dieser Google Tabelle.

Bosch Active

Mailman (#435) ist seit Januar 2018 als Melder dabei, obwohl ich ihn bereits seit einigen Monaten öfter beim Pendeln getroffen habe. Der Motor fiel immer wieder mit „Fehlercode 500“ aus, Aus- und wieder Einschalten brachten anfangs noch Abhilfe. Als die Abstände von einmal pro Woche zu mehrmals pro Fahrt gingen wurde zunächst ein Software-Update empfohlen. Das führte nicht zum Erfolg und so gab es auf Kulanz nach 14.500km einen neuen Motor.

Bosch Performance

derf128o (#444) meldete sich im Januar nach absolvierten 15.000km gleich mit einem Schaden an. Sein Wortlaut war: Gestern ist im Motor irgendwas gebrochen. Ich trete nur noch ins Leere. Der Gewährleistungszeitraum ist bereits vorbei – ich drücke dir fest die Daumen, dass es ein Kulanzfall wird!

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Impulse2.0

Es ist sehr ruhig um den Impulse2.0 geworden, dennoch ist jeder Schaden einer zuviel! PitPanne (#436) hatte bereits nach 1.500km einen Knacken im Motor und immer öfter einen Tritt ins Leere – eine echte Gefahr! Das Bike ist noch kein Jahr alt, daher ist es ein Gewährleistungsfall.

Yamaha PW

Unglaublich dass auch mal ein Yamaha Mittelmotor getauscht werden muss. Von daher ist es sehr interessant, wo hier die Probleme liegen. Pedaltreter (#420) bemerkte nach 4.520km beim Überschreiten der Unterstützungsgeschwindigkeit laute kratzende Geräusche. Der Motor wurde im Rahmen der Gewährleistung getauscht.

Ich wünsche allen Bikern kurze Werkstattzeiten und danach allzeit gute Fahrt!

Kilometer im Januar 2018

Kilometer im Januar 2018

Die JANUAR-Auswertungen basieren auf über 2,6 Mio. Kilometer bzw. über 1,6 Mio Meilen geballte Erfahrung von euch 449 Meldern!

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Die aktualisierten Statistiken der Mittel- und Nabenmotoren kannst du wie gewohnt im Menü unter MOTOREN & STATISTIKEN finden.

Während der Weihnachts-Feiertage schrieben sehr viele Biker ihre Erfahrungen nieder. Die Artikel sind eine enorme Bereicherung für den Blog, ein herzliches Dankeschön an alle Schreiberlinge! Das waren (in alphabetischer Reihenfolge):

AMMs A2B Shima mit TDCM Nabenmotor (Quick&Dirty)
Dilledopps YouMo One X500 mit GoSwiss Drive (Quick&Dirty)
Nickschonwegs Riese&Müller Charger mit Bosch CX (Quick&Dirty)
Perrys Victoria Le Mans mit Bosch Classic (10.000km+)
Speedped’s Raleigh Stoker S10 mit Impulse2.0 (Quick&Dirty)
zys Flyer Flogo 3.01 mit Panasonic 36V (10.000km+)

Diesen Monat gibt es tiefere Einblicke in die Daten von GoSwissDrive Bikern.

 

Pünktlich zum Monatsende kam ein riesen Schwall an Mails in Form von Kilometer-Updates, dennoch waren es weitaus weniger als sonst – was vermutlich an dem „wirklich tollen“ Wetter lag.

GoSwissDrive

Diesen Monat zeige ich ein paar Daten der GoSwissDrive Melder – sozusagen ein Klassen-Primus! Die oberen 3 bzw. 6 Melder zeigen mit ihren Bikes sehr gut, dass ein Motorsystem problemlos mehr als 5 Jahre funktionieren kann, dabei wurden zwischen 12.000 und 36.000km zurückgelegt. Wie ich finde, sehr eindrucksvoll! Klar habe die unteren Biker erst knappe 5.000km auf dem Tacho, denn die Bikes haben gerade mal ein Alter von ca. 12-18 Monaten erreicht.

2018-01-31_EXTRA

Cargos

Ich freue mich sehr über die Anmeldung eines weiteren Cargo Bikes, eines R&M Packster. Wir trafen uns am ExtraEnergy Ergonomietest in Stuttgart.

449_Rotger_1

Ich bin sehr auf seine Erfahrungen gespannt und ob sich diese mit Andreas‘ Cargos von Ohne Auto im Alltag decken. So sieht nun die aktuelle Verteilung nach Fahrradtyp aus.

2018-01-31_Verteilung2

Die Melderzahl blieb diesen Monat annähernd gleich. Der Pedelecmonitor kratzt zum zweiten Mal an der Grenze zu 300 aktiven (S-)Pedelecs. Mehr werden es wohl nicht werden. Die Anmeldungen vom Sommer 2017 verjähren nun, wenn keine weiteren Kilometer-Updates kommen.

2018-01-31_Verteilung3

An dieser Stelle möchte ich wieder einen Median der gefahrenen Kilometer je Monat angeben. Dieser gibt Ausfschluß darüber, wie die Pedelecs genutzt werden, siehe linke Seite. Dort sind von jedem aktiven Melder die durchschnittlichen monatlichen Fahrleistungen aufsteigend sortiert über dem Prozentsatz aufgetragen.

2018-01-31_Kilometer_pro_Monat

Aus dem Boxplot-Kasten kann außerdem abgelesen werden, dass 50% der Pedelecer zwischen 158 und 453km pro Monat fahren. Der Median, dunkelblaue Linie im hellblauen Kasten, beträgt diesen Monat 276km, d.h. die eine Hälfte fährt mehr und die andere Hälfte weniger als 276km im Monat. Die Werte waren seit Juli 2017 sehr ähnlich und könnten nun das wahre Kundenverhalten in etwa widerspiegeln.

Alle monatlichen Statistiken im Überblick