Kokos Specialized Turbo S CE mit GoSwissDrive (10.000km+)

Kokos Specialized Turbo S CE mit GoSwissDrive (10.000km+)

Koko (#246) hatte sein bildschönes Specialized mit knappen 2.500km registriert. Seitdem meldet er monatlich seine gefahrenen Kilometer. Während einige Melder ihre Ausfälle bzw. Probleme mit dem Bike mitteilten, gab Koko an, wann er selbst krankheitsbedingt ausgefallen ist – sein Bike? – war stets einsatzbereit! Nach über 11.111km folgt nun sein Statement, wie er zum Specialized kam und wie es die letzten 20 Monate lief.

Das Rad begeistert mich […] bis heute und ich würde es so jederzeit wieder kaufen.“

Der Weg zum S-Pedelec: „Nachdem mein „Bio“ Fahrrad seit der Jahrtausendwende ungenutzt im Keller stand bzw. immer noch steht und ich mich auch nicht motivieren konnte, dies zu ändern, hatte ich mir in 2015 bei diversen Radläden Pedelecs angesehen und war erstaunt über die aufgerufenen Preise und Lieferzeiten, sofern es denn überhaupt noch lieferbar war.

Informationen zu den Spezifikationen findest du hier.

Meine damaligen Preisvorstellungen für ein Pedelec passten so gar nicht zum Angebot und ich habe von einem Kauf Abstand genommen. Ein Jahr später bekam mein bis dahin für den Arbeitsweg genutzter 50 ccm Roller einen Ausfall nach dem nächsten und wurde in den „Ruhestand“ verabschiedet. 

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Ich habe mich dann gegen einen neuen Roller und auch gegen ein Zweitwagen entschieden und meine Besuche bei den Pedelec Händlern wieder aufgenommen. Ich bin dann zum ersten mal auch mit S-Pedelecs gefahren und die Entscheidung war schnell gefallen, dass es ein Specialized Turbo S CE 2016 in XL werden muss.“

Eindrücke zum Motor und zur Reichweite: „Ich fahre noch in der Gewichtsklasse Ü100, viel im Stadtgebiet und dem Umland auf hügeligen Strecken. Die hier vorhandenen Steigungen kann ich mit Motorunterstützung in der Regel mit >25 km/H fahren.

Der GO SwissDrive hat ausreichend Kraft. Die 45 km/H können auf ebener Strecke mit Hilfe der Turbo Stufe spielend leicht erreicht und gehalten werden. Allerdings mit einem entsprechenden Stromverbrauch. Ansonsten ist der Motor völlig unauffällig, sehr leise und macht was er soll.

Der im Rahmen integrierte und herausnehmbare Akku wird mit 691 Wh angegeben, nutzbar sind aber nur 645 Wh ( laut Mission Control App ). Den Akku kann ich bei voller Unterstützung in gut 30 km leer fahren. Bei 40% Unterstützung schaffe ich bis zu 60 km, dann sind die 45 km/h allerdings sehr schwer zu erreichen, aber auf kurzen Abschnitten noch möglich. 

Mit 30% Motorunterstützung liegen meine Geschwindigkeiten zwischen 30 und 35 km/h. Bei 10% bzw. 20% Unterstützung ist die Geschwindigkeit mit einem 25iger Pedelec vergleichbar. Der „Spassfaktor“ sinkt unter 40 % Unterstützung aber erheblich.

Meinen Arbeitsweg fahre ich mit der maximalen Unterstützung, die Freizeitfahrten auch mal mit 30% oder 40% Unterstützung.

Der Stromverbrauch ist schon recht hoch, ich habe aber auch nicht den Anspruch mit möglichst wenig Unterstützung mein Ziel zu erreichen. 

  • Akku 1 bei 3100 km +X km 100 volle Ladezyklen ≈ 20 Wh pro km
  • Akku 2 bei 7330 km 180 volle Ladezyklen ≈ 16 Wh pro km
  • Akku 3  bei 685  km  35 volle Ladezyklen ≈ 20 Wh pro km ( 400 Wh Akku) „

Display und App: „Das Display ist sehr minimalistisch gehalten und die Displaybeleuchtung ist auch recht sparsam. Ich habe mir die Mission Control App runter geladen und steuere die Fahreinstellungen überwiegend übers Handy, da dies einfacher und übersichtlicher ist. Zusätzlich kann mann die App zum Navigieren nutzen und die Fahrten aufzeichnen.

„Im ersten Jahr bin ich fast ausschließlich zur Arbeit gependelt und hatte eine überschaubare Kilometer-Leistung. Im zweiten Jahr wurden die Einsätze mit einem zweiten Akku dann immer mehr und auch länger.

Das Rad wird ganzjährig auch bei Regen und Schnee gefahren und hat bis heute keine größeren Probleme gemacht.

Einige kleinere Defekte gab es dann aber doch, diese führten aber nie zum Totalausfall sodass die Fahrten immer fortgeführt werden konnten. 

  • In den ersten 3 Monaten setzte sich regelmäßig der Gesamt-Kilometerstand auf 0 zurück. Dies wurde mit einem Softwareupdate behoben. Die tatsächlich gefahrenen km sind daher noch etwas mehr als hier angegeben. 246_Koko_16
  • Beim Schalten auf das 11er Ritzel sprang die Kette öfters vom vorderen Kettenblatt ab. Hier wurde  das vorhandene Kettenblatt gegen ein Narrow Wide Kettenblatt auf Garantie ersetzt.
  • Bei ca. 3.000 Km hatten sich die Ritzel der Kassette gelockert und mussten nachgezogen werden.246_Koko_12
  • Nach ca. 100 vollen Ladezyklen traten Fehlermeldungen in der App jeweils am Ende des Ladevorganges auf. Der Akku war noch voll funktionsfähig, wurde aber vorsorglich im Rahmen der Gewährleistung getauscht.
  • Ein Ausfall der Display Beleuchtung, wurde ebenfalls im Rahmen der Gewährleistung ersetzt.
  • Das Kettenschloss hatte sich bei ca. 8.000 km bei einer Berganfahrt verabschiedet. Die Kette wurde eingesammelt, mit 20 km/H Daumengas zum nächstgelegenen Händler gerollt und ein neues Kettenschloss eingesetzt. ( Ein  Ersatz Kettenschloss klebt ab jetzt unter dem Sattel)
  • Am Hinterrad kam es nach ca. 9.000 km zu einer Unwucht, hervorgerufen durch Delamination zwischen der Gummi- und der inneren Textilschicht in dem Bereich, wo der Mantel in die Felge einläuft. ( Reifendruck war immer zwischen 5,5 und 6,5 Bar ). Der Mantel wurde auf Kulanz ersetzt.
  • Das hintere Curana Schutzblech wurde nach einem Bruch durch zu viele Vibrationen auf schlechten Straßenbelägen ersetzt.
  • Des weiteren wurden nach 9.000 km beide Bremsscheiben ersetzt.
  • Die Bremsbeläge habe ich vorne und hinten bei 10.000 km das siebte mal erneuert. Ich glaube, ich bremse zu viel.

     

  • Die Pedale waren ausgeschlagen und wurden ersetzt.
  • Das 10er und 11er Ritzel sowie die Kette waren verschlissen und mussten ersetzt werden.
  • Nach nunmehr 11.111 Km muss das Kurbel Innenlager in den nächsten Tagen wohl noch gewechselt werden.

    „Sehr Positiv >>> Obwohl ich über unzählige Scherben, Schlaglöcher, Gullideckel, Holperstrecken und auch im Winter recht zügig gefahren bin, gab es über die gesamte Zeit keinen Sturz / Unfall, Platten oder Speichenbruch. Das Reifenprofil des Specialized Nimbus Armadillo Reifen ist am Vorderreifen nach mittlerweile über 11.000 km kaum abgefahren und sieht noch aus wie neu. Für den beschädigten und bei 9.000 km gewechselten Mantel des Hinterrades gilt das gleiche.

    Wer sein S-Pedelec StVO konform auf der Fahrbahn bewegen möchte, muss sich allerdings auf sehr viel Unverständnis, Unkenntnis und Unaufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer einstellen. (Anmerkung Pedelecmonitor: Vergleich Artikel von Speedpedelecbiker)

    Trotz in etwa gleicher Geschwindigkeiten wurde ich mit meinem damaligen Roller weit weniger gefährdet, genötigt, beleidigt, …
    Diskussionen beim nächsten Ampelstopp führen in der Regel zu nichts.

    Fazit: Das Rad begeistert mich trotz allem bis heute und ich würde es so jederzeit wieder kaufen, leider hat Specialized das Turbo S CE aus dem Programm genommen und gegen das Vado mit Mittelmotor ersetzt. Bleibt also abzuwarten wie sich das in den nächsten Jahren auf benötigte Ersatzteile auswirkt.“

    Vielen Dank Koko für die tollen Fotos und den sehr informativen Artikel. Du hast deine monatliche Fahrleistung ganz enorm gesteigert! Von ca. 380km im August 2017 auf über 1.500km im Mai 2018 – eine wirklich starke Leistung! Die Freude und Begeisterung am Fahren mit dem Turbo S kann man gar nicht besser rüberbringen – ich drücke dir die Daumen, dass du bald dein Ziel erreichst und von Ü100 auf U100 kommst. Allzeit gute Fahrt!

    Alle Kilometerstände der GoSwiss Drive Motoren

    Weitere Erfahrungsberichte:

    (430)_Quick+Dirty_A2BShime_TDCM(36)_10.000km+_BullsGreenMoverSportslite_GoSwissDrive(NO)_Quick+Dirty_YoumoOneX500_Goswissdrive

BoBike Junior Classic – 2 Jahre im Einsatz

BoBike Junior Classic – 2 Jahre im Einsatz

Wer kleine Kinder hat, steht oft vor der Herausforderung, sie vor, hinter oder auf dem Bike zu transportieren. Die Lösungen sind vielfältig, Kinderanhänger oder Kinderschalensitze gibt es zuhauf und in jeder Preisklasse. Doch eines darf man nicht vergessen.

Kinder wachsen und werden größer und schwerer – alle gleichzeitig! Ja echt!

Schnell ist die Kindersitzschale zu klein oder der Anhänger überladen – und jetzt? Selber fahren lassen geht meistens – doch wehe der Wohnort besteht nur aus steilen Straßen.

 

Bis zum Alter von 3 oder 4 Jahren gibt es Fahrradkindersitze in allen erdenklichen Formen und Farben, individuell kann so die Art der Kindererziehung, die eigene politische Weltanschauung oder aber der Hippness-Faktor nach außen kommuniziert werden. Doch für ältere wird die Auswahl dann schon sehr dünn.

Unsere Anforderungen an den Sitz sind:

  • Der Fahrradsitz soll kein Vermögen kosten.
  • Er muss auf ein vorhandenes eMTB montierbar sein.
  • Er sollte eine Lehne haben.

Eine mögliche Lösung für uns war der BoBoke Junior Classic, auf dem große Kinder bis zu einem Gewicht von 32kg transportiert werden können.

 

Fast drei Jahre lang war er mit einer 8-monatigen Unterbrechung im Dauereinsatz an zwei unterschiedlichen Bikes montiert – die Vorteile, die Nachteile und das Fazit findest du hier in einem kompakten Bericht.

Auspacken

Schön und solide sieht der Sitz beim Auspacken aus. Die mitgelieferten Teile sind überschaubar. Eine Anleitung liegt auch bei, also los geht’s. Beim hochheben stellt man schnell fest, dass der Sitz über 5kg wiegt. Die Fahrdynamik insbesondere auf MTBs wird nie mehr dieselbe sein! 

 

Aufbau und Anbau

In diversen Testberichten und Kundenmeinungen steht es bereit geschrieben – unterirdisch dokumentiert und ein einziges Gefummel, insbesondere wenn man nur lumpiges Werkzeug hat. Ist es aber erst geschafft, darf man wirklich stolz auf sich sein … oder man muss noch mehrmals Nachjustieren, weil es irgendwie noch nicht recht passt und die Sitzfläche mal schräg nach hinten oder nach vorne abhällt – hier wären zwei Personen schon hilfreich – einer schaut ob es passt und der andere schraubt schnell fest.

 

Zum Schutz des Rahmens gibt es an den Schellen, die am Hinterbau befestigt werden, eine Gummieinlage. Anmerkung: Ich empfehle dennoch ein Stück alten Fahrradschlauch zusätzlich dazwischenzulegen! Die Kräfte auf die Schellen bei einem 30kg Kind und schlechter Straße sind enorm!

Beigelegt sind außerdem zwei Schutzflächen, die verhindern sollen, dass Kinderfüße in die Speichen gerade. Ich hatte diese nicht montiert, aus optischen Gründen. In den zwei Jahren sind zweimal Kinderfüße in die Speichen gekommen – beide Male beim Anfahren, als das Kind auf dem Sitz rumgehampelt hatte und nicht angeschnallt war (mehr dazu etwas später).

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Die tägliche Nutzung

Sehr schnell ist feststellbar, ob die Schrauben alle ordentlich angezogen wurden, ansonsten fangen die Schellen am Hinterbau an, nach unten zu rutschen, was die sonst ebene Sitzposition nach hinten abfallen lässt. Dazu kommt dann mehr Zugspannung auf die vordere am Sattelrohr befestigte Plastik-Halterung, die dadurch brechen kann. Wurde alles fest verschraubt oder korrigiert, kann’s losgehen.

Der Deckel lässt sich spielend leicht öffnen – Klick! Über die Fußrasten kann das Kind bequem allein nach oben klettern, sofern man das Bike gut festhält. Nach dem Anschnallen kann der Gurt mit ein wenig Gefummel in der Länge angepasst werden. Die Plastikschnall – oder auch Gurtschloss ist wenig vertrauenserweckend. Doch mittlerweile weiß ich, wozu dieser Gurt eigentlich da ist, weniger als Schutz bei einem Sturz, sondern viel mehr, dass das Kind bei der Fahrt und beim Bremsen nicht Hin- und Herrutschen kann.

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Nach der Fahrt kann der oft zu lange Gurt einige Male um den Stahlbügel gewickelt werden, bevor dann der Deckel zugeklappt wird – Klick!

Der „Gepäckträger“ ist … naja … in einigen wenigen Fällen sinnvoll. Man kann einen Rucksack draufstellen, mehr aber auch nicht. Für das Festmachen ist stets ein Spanngurt oder -band mitzuführen.

Fahrten im zusammengeklappten Zustand, also ohne Kind drauf, verändern ebenfalls die Fahrdynamik sehr, wahrscheinlich sind es einfach die 5kg Mehrgewicht auf der Hinterachse. Wer oft freihändig fährt, der kann es mit dem BoBike Junior vergessen! Der Lenker und der Rahmen fangen an zu flattern!

Was man auf keinen Fall machen sollte!

Tja Fehlbedienungen passieren, manchmal ohne und manchmal mit Konsequenzen.

  • Das Kind nicht angeschnallt allein auf dem Sitz lassen, ohne das jemand das Bike festhält. Gleiches gilt für das Auf- und Absteigen ohne Elternteil dabei. Wir hatten keine Stürze, aber allein das Gezappel auf dem Sitz, wenn das Kind nicht angeschnallt ist und du das Fahrrad nur hältst, macht dir bewusst, welche Kräfte du aufbringen musst, um das Fahrrad gerade zu halten.
  • Die Lehne ist zum Anlehnen da, nicht zum Festhalten beim Auf- und Absteigen. Nach hinten kann die Lehne gedrückt werden, da passiert nix! Doch nach vorn sollte sie nicht gezogen werden, nur zwei kleine Plastiknasen verhindern, dass die Lehne wieder zuklappt. Die beiden Plastiknasen nutzen sich bei gewaltvollem Schließen, ohne den Mechanismus zu betätigen sehr schnell ab.
  • Den Gurt immer – IMMER IMMER IMMER – IMMER! zumachen, egal, ob ein Kind drauf sitzt oder nicht. Wenn nicht, kommt das Ende in die Speichen. Na? Was passiert dann? Nachdem der Gurt in den Speichen klemmt und das Bike noch rollt, dreht sich der Gurt um die Achse des Hinterrades und zieht den ganzen Sitz nach unten. Dabei wird auch die vordere Halterung am Sitz selbst verbogen, auch wenn sie aus stabilem Stahl ist. Das sieht dann ungefähr so aus:bobike_junior_classic_bike01.jpg

Ich habe stets darauf geachtet – immer! Nur nicht das eine Mal, weil es schnell gehen musste. Das Ergebnis dieses äußerst blöden Mißgeschicks war die Zerstörung des Sitzes. Die Schweißnahm ist gebrochen, siehe rechts von den unteren Nieten.

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Die zwei Winter in denen der Sitz genutzt wurde, gingen ebenfalls nicht ohne sichtbare Spuren vorbei. Das vom Hinterreifen hochgespritzte salzhaltige Wasser hat sicherlich enorm zur Rostbildung an den Stahlteilen beigetragen.

 

Gleiches gilt auch für die Halterung an der Sattelstange und die beiden Schellen, welche am Hinterbau waren.

 

Der Sitz selbst hat auf der Sitzfläche oder den Außenseiten kaum Abnutzungsspuren.

 

So sieht das Bike nach einem Jahr Nutzung aus

Im Grunde sollte die Montage eines Kindersitzes ja keine Spuren hinterlassen. Das war so bei unseren Römer-Sitzschalen, so wird es auch beim BoBike Junior Classic sein.

 

Autsch. Die zwei Plastik-Abstandshalter an der Sattelrohrbefestigung schienen mit der Zeit langsam nach unten zu wandern. Zu sehen ist das am Sattelrohr an den zwei parallel verlaufenden verkratzten Stellen.
IWie im letzten Bild zu sehen, wäre ein Stück alter Schlauch dazwischen besser für den Lack gewesen! Und der Hinterbau?

 

Doppel-Autsch! Die Kräfte waren so groß, dass sich die Schellen durch den kleinen Gummi gearbeitet hatten und anschließend Halt im Lack bzw. Stahlrahmen fanden. Das fehlende bzw. abgerubbelte Material erklärt auch, weshalb ich die Schellen einmal Nachziehen musste.

Ich bin ganz froh, dass ich mit meinen im Alltag genutzten Gegenständen nicht so penibel bin, ansonsten wäre ich stinksauer!

Kaputter Sitz – was nun?

Bilder sprechen tausend Worte. Ich hatte es bereits in der Einleitung gesagt, die Auswahl an geeigneten Kindersitzen für ältere Kindergarten- oder junge Schulkinder ist sehr überschaubar.

 

Trotz der negativen Punkte haben wir uns ein weiteres Mal für diesen Sitz entschieden. Im zusammengeklappten Zustand ist er am Bike optisch unauffällig und in der Nutzung, macht er das, was er machen soll – die Kinder von A nach B bringen, ohne das sie runterfallen. Ein Regen- bzw. Dreckschutz über den Sitz empfehle ich trotz Zusammenklapp-Technik dennoch!

 

In der jetzigen Version sind die Speichenschützer dabei, die ich dieses mal auch montiert habe. Das kleinste Kind wird erst drei, da möchte ich sicher sein, dass die kleinen Füsschen nicht in die Speichen kommen.

 

Als Fazit kann ich sagen, dass der Sitz für Mitnahme eines Kindes auf den täglichen Routen bis ca. 5km mehr als ausreichend ist. Für knappe 70 Euro bekommt man nirgends sonst solch eine gute Mitnahmelösung.

  • Ein Lastenrad kostet gleich 5.000 Euro.
  • Eine Tandemstange ist ein einziges Rumgeeier und auf unseren Straßen und Radwegen nicht praktikabel.
  • Bleibt noch ein FollowMe oder ein entsprechender Anhänger, doch das Kind ist auch nicht immer mit dem Bike unterwegs.

… bleibt also nur wieder – ja genau! –  DER KINDERSITZ!

Bevor ich es vergesse, nach wenigen Wochen im Betrieb fängt der zusammengeklappte Sitz an, bei schlechten Wegen zu klappern. Das wird mit der Zeit leider nicht weniger sondern eher immer lauter werden. C’est la vie!

Jodi1’s BlueLabel Cruiser HS mit Bosch Classic (10.000km+)

Jodi1’s BlueLabel Cruiser HS mit Bosch Classic (10.000km+)

Jodi1 (#298) ist seit September 2017 ein engagierter Melder der schnellen Pedelec Sparte. Ungefähr im gleichen Zeitraum wurde dieses bis dahin täglich genutztes Pendler-Bike ersetzt und spielt seitdem nur noch die zweite Geige. Nun ist es Zeit für einen ehrlichen Erfahrungsbericht nach 5 Jahren und über 30.000km.

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Das BlueLabel hat mir gute Dienste erwiesen und mich vor allem auf den Geschmack/die vielen Vorteile eines S-Pedelecs für den Arbeitsweg gebracht.

Im Test von ExtraEnergy 2012 wurde das Bike mit folgendem Text besschrieben: „Mit der Marke Blue Label steigt Riese&Müller in ein neues Marktsegment ein. Statt voll gefedert setzt man hier auf einfache Pedelecs für den Alltag – schnörkellos, elegant und dennoch hochwertig.“ Mal sehen ob Jodi1 diese Aussage bestätigen kann?

Darum entschied ich mich für das S-Pedelec: „Nach einem Umzug 2013 änderte sich mein Arbeitsweg hin zu einer schlechteren ÖPNV-Anbindung aber dafür zu einem kürzeren Weg per Rad.

Dass ein 25er (Pedelec) für mich, der bei Touren Berge mag und im Alltag selten welche hat, wenig sinnvoll ist, wusste ich bereits. Für S-Pedelecs hatte ich mich vorher nur wenig interessiert. Anfangs hatte ich mal ein Delite mit 500W BionX probiert und durch Freunde bei R&M viel von BionX Problemen mitbekommen. Auch ein S-Pedelec mit Bosch und Kettenschaltung wurde probiert, die ich jedoch schrecklich in Verbindung mit einem Mittelmotor fand.

In das Cruiser HS hatte ich mich schon 2012 verguckt, da (für mich) schön, keine Vollfederung und unter der Marke Bluelabel spürbar günstiger als übliche R&M Räder. Ich wartete ein ¾ Jahr sehnsüchtig auf die S-Version und bekam 2013 eines der ersten.“

 

 

Weitere Informationen zu den Spezifikationen findest du hier.

„Meine Erfahrungen der vergangen 4-5 Jahre und über 30.000km in Stichworten:

  • April 2013 – 0km: Kauf/Abholung
  • Juni 2013: Übersetzung/Entfaltung merklich kürzer geworden, kaum mehr als 35km/h möglich. Nach einer Weile hin und her schließlich von der Werkstatt behoben, scheinbar hatte sicher die Konterung für Einstellung der Nuvinci für die Übersetzung gelöst und die Entfaltung so reduziert/verkürzt.
  • Ende 2013: Das Bosch-typische “Knacken” in Tretlager/Trekurbel tritt ein bißchen auf, nach Nachstellen/Nachziehen(?) in der Werkstatt besser/ok
  • 2014 – 5.000km: Risse um fast alle Speichenlöcher der HR-Felge -> Umspeichen & Tausch der Felge auf Kulanz298_jodi1_06.jpg
  • Februar 2014: Neuer Scheinwerfer Cyo Premium, der zweite tat dann auch und macht deutlich mehr Licht als der serienmäßige Cyo
  • Im Laufe von 2014 – ca. 7.000km: Die Elastomerfedergabel vorne hat ihre Funktion im Prinzip eingestellt, Elastomere sind hart, Federwirkung kaum mehr vorhanden. Die Top Speed des Rades hat merklich nachgelassen, über 40km/h ist kaum mehr möglich. Ein kleineres Ritzel hinten bringt etwas Besserung.
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  • Januar 2016 – 18.000km: Händler&Bosch spendieren mir einen neuen Motor, ohne dass ich viel geklagt hätte, allenfalls dass der Motor etwas(!) mehr Geräusche machte als früher. Vielleicht hatte Bosch gerade Produktionsüberschuss oder er wurde vorsorglich getauscht, bevor Probleme kommen, die andere schon hatten? Wie auch immer, ich hatte nichts dagegen …
  • Februar 2016: Suntour Parallelogrammsattelstütze knarzt extrem und federt nur noch hakelig, neue Klemmscheiben helfen ein wenig, aber 9/2016 dann endgültiger Tausch der Stütze. Die neue hält nur wenige Wochen, bis sie 1cm(!) Spiel hat. Erneuter Tausch, dann ist es besser, aber auch diese hat nach einem Jahr schon so viel Spiel wie die erste nach drei Jahren. Fazit – ich werde diese Suntour Stütze sicher nicht wieder kaufen.
  • April 2016: Akku bzw. Reichweite und Top Speed lassen seit Mitte 2015 inzwischen deutlich nach. Mit dem neuen Motor gönne ich mir einen neuen Akku von Ebike Vision 612Wh. Erster Akku nach wenigen Wochen tot, daher Austauschakku. Generell weniger zuverlässig als das Original, Reichweite schwankt viel stärker, unter 10% geht es auch mal schlagartig auf Null. Die Wh stimmen nicht, der Akku hat keine 612Wh oder mein 400er Bosch hatte keine 400Wh, real hat der neue nicht über 50% mehr sondern vielleicht 30-35% mehr als der 400er Bosch. Alles in allem Preis-Leistung ok, aber nicht besser als bei Bosch, eine ehrlichere Wh Angabe und 100 € günstiger wären angemessener.298_jodi1_10.jpg298_jodi1_08.jpg
  • August 2016: Daumenschalterknöpfe für Unterstützung höher/niedriger hakeln, reagieren oft nicht. Bosch verweigert einen Austausch auf Kulanz, mir ist der neue Schalter zu teuer und ich fahre weiter mit dem alten, geht zum Glück bis heute noch erträglich/nicht schlechter, phasenweise sogar völlig ok.
  • Erste Hälfte 2017 – 24.000km: Übersetzung wird immer kürzer, Rad ist im Prinzip nichtmal mehr ein 35er Pedelec.
  • Mai 2017: Eine Schraube des Kettenblattes lockert sich und schleift deutlich hörbar am Motorgehäuse. Der dämliche Fahrer (also ich…) rafft und sieht bzw. findet das nicht und fährt damit wochenlang weiter, bis das Motorgehäuse rechts außen durch(!) ist. Der Händler schlägt zu recht die Hände über dem Kopf zusammen, bereitet mich finanziell auf einen neuen Motor auf meine Kosten vor. Da mir das für das alte Rad wenig wirtschaftlich erscheint, stelle ich mich erstmals gedanklich auf ein neues Rad ein. Dann treibt er aber doch noch einen für meinen alten Bosch Classic passenden rechten Gehäusedeckel (den es scheinbar einzeln offiziell nicht bei Bosch gibt) auf und tauscht ihn mir für einen Appel und ein Ei. Glück gehabt…298_jodi1_05.jpg
  • Juli 2017: Die viel zu kurze Übersetzung des Rades ist aber weiter sehr unbefriedigend und ich schaue mich nach neuen Rädern (vielleicht für 2018?) um. Nach diversen Probefahrten neuerer S-Boschs und Stromer und mehrerer sehr positiver Meinungen einiger großer Fachhändler zu Stromer schließlich Ablösung des Cruiser durch ein Stromer St1X.
  • Oktober 2017: Reklamation der zu kurzen Übersetzung des Cruiser bei Händler/R&M und Nuvinci/Fallbrook. Nuvinci/Fallbrook lehnt einen Kulanzantrag nach 4,5 Jahren ganz ab bzw. Öffnen und Prüfen und ggf. Reparieren der Nabe nur gegen Geld. Händler und R&M bieten mir zusammen ein reduziertes neues HR samt Einbau an (da auch die Felge hinten ziemlich durch ist), das immer noch rund 50% teurer ist, als über das www, was mir daher wenig fair erscheint. Zumal der Mangel schon ab dem zweiten Jahr auftrat, aber weil schleichend und durch jedes Jahr ein etwas kleineres Ritzel hinten nicht so sehr auffiel. Da hätten ich und der Händler wohl früher bei Nuvinci/Fallbrook reklamieren müssen…
  • Januar 2018: Neues Hinterrad für den Cruiser mit neuer Nuvinci N360, Rad damit wieder ok/fast wie früher, Fahrten mit Unterstützung bis knapp 44km/h möglich, aber es macht trotzdem im Vergleich zum schnellen flüsterleisen Stromer nicht mehr viel Spaß. Es bleibt als Zweit-Rad bis Akku, Gabel o.ä. fertig sind, für mieses Wetter oder ins Kino bzw. für Besorgungen, wo man kein auffälliges Stromer länger stehen lassen will…

 

 

Suma Sumarum sind bis heute ca. 30.000km damit gefahren worden. Die Verschleißteile wie Beläge, Reifen und Kette/Ritzel waren für mich ok/gut/im Rahmen und im Schnitt ca. alle 8.000km fällig. Das BlueLabel hat mir gute Dienste erwiesen und mich vor allem auf den Geschmack/die vielen Vorteile eines S-Pedelecs für den Arbeitsweg gebracht.

  • Im ersten Jahr hätte ich ihm Schulnote 2 gegeben,
  • im dritten Jahr Note 3,
  • im vierten-fünften Jahr Note 4-5.

Alles in allem und nachdem ich jetzt Stromer-verdorben bin, würde ich ihm heute eine 3-4 und sofern der Mangel mit der Nuvinci nicht gewesen wäre eine 3 geben.

Würde ich es anderen empfehlen: Ja, aber nur mit Scheibenbremsen und anderer Schaltung. Abraten/nicht mehr nehmen würde ich Felgenbremsen und Nuvinci. Heute denke ich, hat beides nichts an einem S-Pedelec zu suchen (für die 25er Version beides passender denke ich), gleiches gilt für die Suntour Parallelogrammsattelstütze.

Das BlueLabel Cruiser als 25km/h Version wurde mit SEHR GUT bewertet in der Kategorie „Easy Pedelec“ im ExtraEnergy Yearbook 2012 – Link.

Anmerkung zur NuVinci: Der Antrieb mit der Nuvinci ist viel mehr als beim Stromer mit HR Motor und Kettenschltung von der genau passenden Übersetzung abhängig. Wenn diese nicht genau stimmt, kommt kaum Unterstützung und wenn sie genau stimmt, kommt mir ohne viel zu Treten manchmal fast zu viel bzw. mehr als beim Stromer und mit der Nuvinci und dem Drehgriff ist das viel ungenauer einzustellen, ich bin viel mehr am Nachregeln oder lass es halt mal, obwohl es nicht 100% passt.

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Beim Stromer mit simpler Kettenschaltung geht Schalten dagegen in beide Richtungen schnell und präzise und ist harmonisch mit der Unterstützung, es gibt so viel/wenig wie ich selber dazu trete (also mehr Tretkraft-abhängig), darum motiviert es mehr, sich anzustrengen, immer „rasen“ zu wollen.
Bei meinem Bosch dümpel ich dagegen öfter mal ein Stück mit einer bestimmten Drehzahl und weniger Eigenleistung rum, weil es halt gerade passt/viel Unterstützung kommt und ich keine Lust auf ein längeres genaueres „Justieren“ der Übersetzung hab, dass ich noch 2-3 km/h schneller werde und etwas mehr Eigenleistung in meinem Wunschbereich trete. Oder andersrum, ich strampel auch mal länger als beim Stromer mit etwas zu niedriger Kadenz und Unterstützung, um auf Tempo zu kommen, weil mir eine besser Schalterei/Justiererei zu mühsam ist und verliere so spürbar Zeit beim Beschleunigen und trete eigentlich mit zu niedriger ungesünderer Kadenz. Ist jetzt nicht unerträglich, aber im direkten Vergleich der zwei Räder schon deutlich und nervig.

Würde ich es selbst wieder nehmen? Nein, denn für meine Strecke ist eindeutig ein HR Motor die bessere Wahl, auch wenn es da weniger Auswahl gibt und man in der Regel tiefer in die Tasche greifen muss.

Ich hab allerdings mit großem Interesse und Respekt den 10.000km Bericht von Speedpedelecbiker hier gelesen, der wie ich nach Frankfurt muss, nur von der anderen Seite her und für den Dank Taunus ein Mittelmotor nachweislich besser und schneller ist als ein HR Motor, der in der Charakteristik vermutlich meinem nicht unähnlich ist.

Meine bisherige Meinung – “Ein S mit HR Motor ist für jeden hier in Rhein-Main vermutlich besser” – stimmt so pauschal also nicht…

dav

Vielen Dank Jodi1 für diesen sehr interessanten und ehrlichen Erfahrungsbericht. Dein Vorteil ist hier sicherlich der Blick auf das Bike aus der Sicht zweier Welten, die eine vom Mittelmotor mit Nabenschaltung, die andere vom Stromer Direktantrieb mit Kettenschaltung. Ich denke dass gerade deine gemachten Vergleiche hier dem einen oder anderen bei der Entscheidung zum Motorkonzept helfen werden. Allzeit gute Fahrt und viel Freude mit dem Stromer. Vielleicht gibt es von Jodi2 ja Anfang 2019 einen Erfahrungsbericht zum ST1X – wir dürfen gespannt sein.

Weitere Erfahrungsberichte:

(202)_10.000km+_RuMDeliteRohloffHS_BoschClassic45(53)_10.000km+_VictoriaLeMans_BoschClassic(337)_10.000km+_VsfP-1000_BoschClassic45

Motorschäden im Mai 2018

Motorschäden im Mai 2018

Im Mai fanden 7 aktuelle Motorschäden Einzug in die Datenbank, weitere 5 kamen aus der Vergangenheit dazu. Es handelt sich um die Motoren Bosch Classic, Bosch CX, Impulse1.0, Impulse2.0 und ImpulseEVO (RS). Zu fast allen Schäden liegt eine Symptombeschreibung vor.

Franck_Brose_Motor-2.jpg
Foto: Brose Motor, mit freundlicher Genehmigung von Thomas Franck

Alle Motorschäden eines Systems kannst du zusammengefasst unter Motoren&Statistik beim jeweiligen System finden, wie üblich leicht filterbar in dieser Google Tabelle.

Bosch Classic

Dauertreter66 (#556) meldete sein S-Pedelec gleich mit einigen Schäden an. Mit seinen mehr als 43.000km ist er ein echter Langzeit-Erfahrener. Alle Ursachen für den Tausch waren Getriebeschäden. Die Motoren funktionierten bei ihm 8.000km, 9.500km, 12.000km und 14.000km. Danach kam jeweils im Rahmen der Kulanz ein neuer Motor ins Bike.

Mixxer (#583) ist ebenfalls neu dabei. Sein Motor wurde nach 6.200km wegen Geräuschen und sporadischem Kurbel-Durchrutschen im Rahmen der Gewährleistung getauscht.

Bosch CX

Server (#563) bewegt sein Hardtail im städtischen Dschungel. Dennoch war nach 6.000km der Motor defekt. Die Rückmeldung lautete Getriebeschaden. Im Rahmen der Gewährleistung gab es einen Tauschmotor.

Auch Neo111 (#572) bekam recht früh einen neuen Motor. Recht ungewöhnlich war das Fehlerbild. Während der Fahrt tauchte der Fehlercode 503 auf. Kurz danach kam dann Fehlercode 500. Beide Fehler konnten nicht gelöscht werden. Der neue Motor ist unterwegs, ein Gewährleistungsfall. Die Laufleistung betrug lediglich 1.100km.

Impulse1.0

Den Motortausch von Nobsch_alt (#308) hatte ich irgendwie vergessen hier anzugeben. Er bekam bereits im Oktober 2017 einen neuen Impulse2.2 als Ersatz. Die Symptome und die Ursache sind allerdings unbekannt.

Impulse2.0

Anders sieht es bei nordosten_alt (#589) aus. Der Impulse2.0 des 2016er Bikes fiel durch Krachen und Knacken im Tretlager auf. Nach 2.300km wurde er im Rahmen der Gewährleistung durch einen neuen Impulse2.2 ersetzt. Nordosten (#590) ist seitdem wieder im hohen Nordosten unterwegs – viel Freude weiterhin mit deinem Bike!

ImpulseEVO (RS)

MIB613 (#576) ist seit Jahresanfang 2018 mit seinem neuen Bike aus dem Hause DerbyCycle unterwegs. Nach 320km fing der Motor an zu zirpen, zu heulen und zu knacken. Seit 50km ist er nun mit dem aktuellen ImpulseEVO unterwegs. Sein letztes Statement war: „Alles bestens“.

NTS (#566) meldete ebenfalls gleich Schäden an seinem 2017er Bike von DerbyCycle. Sein erste Motor wurde nach ca. 3.000km ersetzt, der zweite nach ca. 2.100km. Auf die Frage nach Symptomen oder Ursachen kam bisher leider keine Antwort von NTS

Ich wünsche allen Bikern kurze Werkstattzeiten und danach allzeit gute Fahrt!

Kilometer und Melder im Mai 2018

Kilometer und Melder im Mai 2018

Knappe 600 Melder und fast 3,7 Mio. Kilometer Erfahrungswerte in einer enormen Bandbreite von Motorenherstellern – starken Zuwachs gab es neben Bosch CX und Stromer Syno Drive auch bei NeoDrives und Brose. Alle Grafiken wurden aktualisiert, siehe „Motoren & Komponenten“.

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Jollienchen (rot) ist neu dabei – immernoch „Ohne Auto im Alltag“ aber nun „Mit 3 Lastenrädern im Alltag“. Quelle: http://www.mahler-net.eu

Vier Melder haben im Mai ihre (Langzeit-)Erfahrungen veröffentlicht. Ein herzliches Dankeschön an die Schreiberlinge: 3XLVELO, LesPaul, Richerto und SRAK19.

(36)_10.000km+_BullsGreenMoverSportslite_GoSwissDrive
(490)_10.000km+_KtmItero_PanasonicNabe
(83)_10.000km+_RuMChargerNuvinciHS_BoschSpeed
(87)_10.000km+_RuMRoadsterTouringHS_BoschSpeed

Melder und deren Bikes

46 neue Melder habe ich verzeichnet – WOW. Einige stelle ich an dieser Stelle vor.

20180512_142934.jpg

Fünf weitere Cargos sind dabei.

  • ein HNF Nicolai CD1
  • ein Riese&Müller Load und
  • gleich drei Riese&Müller Packster60.

Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Erfahrungen an dieser Stelle überdecken.

Biker Sillekrs (#570) meldete ein weiteres Wi-Bike an. Leider sind diese Bikes sehr selten, deshalb freue ich mich um so mehr über seine Teilnahme.

570_sillekrs_4.jpg

Acht weitere Stromer sind dabei. Neben zahlreichen ST2 sind darunter auch ein St1X und ein älteres ST1. Danke für eure Engagement Alephdesign (#578), Donaldsr (#585), heta5 (#592), hixi63 (#551), P256 (#567), Ruit-Stromer (#562), Speedy Henri (#579) und Stinu (#591).

Genau 38.450km kamen durch drei Neuanmeldungen von Jefure (#548), koebad (#557) und Hans senior (#588) beim Alber Neodrives dazu.

Datenauswertung und Statistik

Ordne deine monatliche Fahrleistung selbst ein. Hier ist die Übersicht aller aktiven Biker, die innerhalb der letzten 6 Monate ein Kilometerupdate abgegeben haben.

  • 50% der Pedelec-Biker zwischen 162km und 412km (Median 262km)
  • 50% der S-Pedelec-Biker zwischen 242km und 574km (Median 405km)
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So sind die Kilometerleistungen auf die Motorenhersteller verteilt:

  • Platz 1: BOSCH
  • Platz 2: IMPULSE
  • Platz 3: STROMER
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