Eurobike 2018 – „Habbe will!“

Eurobike 2018 – „Habbe will!“

Wirklich super bei der diesjährigen Ausgabe der Eurobike: das Wetter. Der WoMo-Stellplatz auf dem Sportplatz Meckenbeuren war sehr schön, das dort gebotene Frühstück und das Abendessen außerordentlich lecker. Dann ab aufs Rad und gut gelaunt die Kollegen im Autostau bei der Anfahrt zur Messe stehen lassen. Speedpedelecbikerherz – was willst Du mehr?

Nun, da gibt es schon ein paar Dinge:

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Zum Beispiel das Stajvelo aus Monaco. Wirkt wie aus einem Guß, was es im Prinzip auch ist. Hergestellt aus High-Tech-Composite mit mehr als 1000 Tonnen Druck.

 

Die Details sind einfach nur schön, für dieses Bike würde ich meine Garage mit Terracottafliesen auslegen und ein Podest aufbauen.

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Transportieren würde ich die Fliesen mit dem Bike von Kargon aus Weiterstadt.  Besonderheiten sind der leichte Rahmen von nur 7kg sowie die innovative Lenkung.

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Ebenfalls mit Continentalmotor bestückt.

Wo wir schon bei Fliesen bzw. Steinen sind: das Grundmaterial dieses Bikes ist Basalt. Schön anzuschauen an der Garagenwand und auf der Straße. Hersteller ist die dänische Firma Coh&Co aus Kopenhagen.

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Wolfram Escher lässt grüßen.

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Eure Partner wollen nicht selbst strampeln? Moreno von der Firma More Cycles aus Italien hat eine sehr stylische Lösung, auch als S-Pedelec erhältlich. Spätestens jetzt muss das Motorrad raus aus der Garage.

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Mindestens ebenso aufsehenerregend sind die Swiss Custom E-bike´s von Cohen Ohad aus Neuchatel.  Nie wieder Harley fahren. Auch in der Speedversion erhältlich.

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Es wird ein zweites Podest geben. Darauf stehen die Holz- Bikes von TBK aus Spanien.

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Ich bin fasziniert aus der Kombination von altehrwürdigem Holz mit hochmodernsten Anbauteilen aus Carbon und Alu. Absolut Racetauglich.

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Das nächste „Habbe will!“ ist ein Titanbike aus Singapur. Komplett aus Titan, auch Gepäckträger und Korb. The Urban Bike ist der Hersteller. Dieses Bike passt auch gut in die gute Stube und vors Eiscafé.

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Und um das Eis wieder abzutrainieren, gibt es das handgefertigte Rennrad von Doriano de Rosa aus Italien. Bixxis heisst seine Firma.

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Wie war das noch mit Stahlrahmen? Völlig out? Nicht ganz. Kunstwerke aus Stahl kommen natürlich aus Italien. Hier von der Firma Tommasini. Es gibt sie noch, echte Muffen.

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Dieses Bike besticht durch seine ungewöhnliche Front. Soll sehr robust sein, besonders in der Stadt. Nehme ich dann als Alltagsbike für kurze Strecken.

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Zurück zur Moderne: die Firma Arevo aus Kalifornien ist spezialisiert auf industriellen 3D-Druck und kann interessierten Herstellern komplette Konzepte zur Verfügung stellen. Eines der Ergebnisse ist ein Bikerahmen, gedruckt aus Karbonfasern. Da drucke ich mir doch gleich mal eins aus:

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Was nehmen für die umweltfreundliche Fernreise und in fremden Städten? Am besten das Bike der belgischen Firma Ahooga. Die Jungs waren mal große BMX Fans, das merkt man beim Fahren. So sportlich und wendig fuhr sich bisher kein Klapprad.

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Gibt es in mehr als 230 Farben.

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Jetzt ist die Garage voll, mehr Platz gibt es aufgrund der hohen Mieten im Rhein-/ Maingebiet nicht. Die Gründer von Convert kommen aus München, die kennen das auch. Aber auch hier geht der Trend zum Drittbike, deshalb haben sie das 3 in 1  Bike erfunden. Trekking, Race, Mountainbike – der Umbau geht in wenigen Sekunden.

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Apropos Umbau: wer sein Bike mal ab- und zu als Lastenrad braucht, kann dieses mit Addbike aus Frankreich zum Dreiradschwenker umbauen. Passt noch unter die Treppe und fährt sich genial.

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Wer in diesem Jahr die Augen offen hielt, konnte viele interessante und schöne Gefährte und Lösungen entdecken. Es ist gut, dass es im nächsten Jahr wieder einen Publikumstag gibt, damit diese ihre Kunden finden. Viele dieser Hersteller werden entweder über spezialisierte Händler oder direkt an den Endkunden verkaufen, da der klassischen Fahrrad-/ eBikehandel damit überfordert ist. So kann sich dann manche Garage füllen.

 

Strasse für Alle

Strasse für Alle

Sebastian Herrman schreibt in seinem Buch „Gebrauchsanweisung fürs Fahrradfahren“  unter anderem darüber, dass er eine Art Gedankenleser im Gehirn haben sollte, um all die Gedanken und Ideen, die er im Flow des Radelns entwickelt, nach der Tour wiedergeben zu können. Denn nach dem Absteigen sind all die genialen Gedanken nur noch Gedankensplitter.

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Zwei Mal pro Woche fahre ich 55km zur Arbeit und zurück,  das sind etwa 7 Stunden pro Woche im Sattel. Es ist schön, nicht im Stau zu stehen, den Wald und die Wiesen zu riechen, sich auf wenig befahrenen Straßen bei hoher Durchschnittsgeschwindigkeit wie Superman auf Rädern zu fühlen. Der Wind pfeift unterm Helm, der Motor gibt beruhigende Geräusche ab und die Reifen singen ihr Lied. Du kennst die Wege, die Schaltpunkte, die optimale Linie durch die kleinen Orte mit ihren rechtwinkligen Straßen. Du ertappst Dich dabei, auf Autopilot zu fahren und hast dann kleine Schrecksekunden.

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Auf den Wegen abseits der Straßen und Orte hörst Du die Vögel singen, siehst Pferde, Ziegen und Schafe, und ab und zu kreuzen Rehe den Weg. Nach einer Weile kennst Du auch die Hundebesitzer, Spaziergänger, Eltern mit Kinderwagen, die überwiegend freundlich grüßen. Es geht rücksichtsvoll zu, die Welt ist in Ordnung.

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Positive Gedankensplitter bleiben; eine neue Geschäftsidee, Ideen für den Blog, Reiserouten gedanklich ausarbeiten, andere Wege für den Arbeitsweg ausprobieren, Lebensstil verändern, Auto abschaffen, Initiativen für eMobilität anstossen,  beim Radentscheid abstimmen, bei der Critical Mass aktiv werden, Argumente pro S-Pedelec für Politiker ausarbeiten – kurz, die Welt noch besser machen.

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Auf den größeren Landstraßen ist es anders, ganz anders. Die Karren stinken wieder. Auch an einem sommerlichen Morgen scheinen die Abschalteinrichtungen – auch bei Benzinern – aktiv. Die Autominister sollten mal Rad fahren, die Sache stinkt zum Himmel. Auch scheinen moderne Autos trotz hunderten PS keine Kraft am Berg zu haben. Niemand macht mal hinter Dir langsam, jeder glaubt, mit Schwung an Dir vorbei zu müssen, egal ob Gegenverkehr oder nicht. Sicherheitsabstand? Egal, der Stärkere kommt durch. Und innerhalb der Mittellinie in der Spur zu bleiben, ist ja kein Überholen, oder? Sogar Fahrschüler dürfen so fahren, der Fahrlehrer sitzt bräsig daneben. Im Geiste formulierst Du dann die böse Mail an die Fahrschule.

Kein Wunder, dass Du in diesem Augenblick daran denkst, dass alle 22 Stunden ein Radfahrer getötet und alle 36 Minuten ein Radfahrer schwer verletzt wird. In 70% sind die Autofahrer schuld ( Quelle: FAZ online ). Auf der Strasse gilt das Recht des Stärkeren. Die Argumente erinnern an die National Rifle Association in den USA: bei Amokläufen sei es doch gut, dass Schüler Schutzwesten trügen, im Zweifelsfall die Schule sofort verlassen und Lehrer bewaffnet seien. Man könne den Menschen den Waffengebrauch nicht verbieten, die Waffe sei ja nicht schuld. Genauso hohl klingt das Argument, Radfahrer sollten besser aufpassen und im Zweifel eher nachgeben. Niemand fordert dazu auf, dass die Stärkeren = Bewaffneten Rücksicht üben sollen. Autos sind wie Waffen! Beweise? Fahre einfach mit einem S-Pedelec vorschriftsmäßig auf der Strasse zwischen Butzbach und Hochweisel. Oder zwischen Linden und Langgöns. Ich nenne sie  „Straße der Idioten“.

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Beide Strassen haben einen kombinierten benutzungspflichtigen Rad-/ Fußweg. Mindestens 1 mal pro Fahrt kommt ein Autofahrer mit hoher Geschwindigkeit von hinten an, zwingt Dich mit 50 cm Abstand ganz an den rechten Rand, hupt und zeigt auf den Radweg. Ok, Unwissenheit, der kennt halt die Sache mit der StVO nicht. Aber selbst, wenn ich im Unrecht wäre: was geht im Kopf dieses Menschen vor, der andere in Gefahr bringt und nötigt, um selbstständig mit Gewalt ein Gesetzt durchzusetzen? Macht er das mit einer Pistole, ist es Lynchjustiz. Macht er das mit einem Auto, was ist es dann? Ist das etwas ganz anderes?

Du fängst an, Dich reinzusteigern. Weitere Gedankensplitter: es gibt in D etwa 70 Millionen Fahrräder und 64 Millionen Autos. Auf den 55 km Arbeitsweg über Landstraßen und Radwege sehe ich etwa 10 Radfahrer. Und mindestens 10 fahrende Autos pro Kilometer. In den Städten kann man 100 Autos pro Kilometer rechnen. Und alles redet von Kampfradlern.

Beim Verhältnis von 64 Millionen Autos auf 85 Millionen Bewohnern in Deutschland kann man schließen, dass tagsüber etwa 800.000 Autos in Frankfurt rumstehen. Und viele Leute inkl. Presse regen sich über 25.000 Mieträder auf, die die Stadt verschandeln würden.

Ein prominenter Stadtplaner aus Wien sagte: „auf den Straßen in den Städten bewegen sich die Autos auf 3 Spuren frei und ungehemmt und die Kinder spielen in Drahtkäfigen nebendran. Was zum Teufel ist denn los in unserer Gesellschaft? Ab welchem Zeitpunkt lief das denn völlig aus dem Ruder? Seit wann gilt der Grundsatz, dass öffentlicher Raum und die Straße ausschließlich fürs Auto da seien?

Ein Argument: die KFZ- Steuer. Schließlich trage man ja als Autofahrer das Geld zum Straßenbau alleine. Falsch! Die meisten Straßen wurden und werden von den Anwohnern gezahlt. Warum eigentlich lassen die zu, dass diese dann nur für Autos gemacht werden?

Es wird Zeit für ein Umdenken: die Straße ist für alle da. Radler, Fußgänger, Mann mit Handkarren. Wenn die baulich getrennt werden sollten, um so besser. Aber gleicher Raum für Alle!

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Und dann biegst Du wieder auf den Wiesenweg ein. Die ältere Dame mit dem ebenso alten Hund kommt Dir entgegen. Du machst langsam, grüßt, wirst von Frau und Hund freundlich zurück gegrüßt und die Welt ist wieder in Ordnung.

 

 

Good stuff – Schönes und Nützliches auf der Cyclingworld Düsseldorf

Good stuff – Schönes und Nützliches auf der Cyclingworld Düsseldorf

Der Speedpedelecbiker will nicht nur mit seinem Rad auf Touren gehen oder zur Arbeit fahren, er will dabei auch gut aussehen, ein paar Dinge transportieren oder sein Rad auch mal stilgerecht abstellen. Obendrein will er natürlich nicht nass werden.

Gutes Aussehen fängt mit einer Radjacke oder einem Radsakko an. Die beiden Herren vom Berliner Modelabel Ben Weide haben die Outdoor2Business Fashion kreiert. Alle Jacken sind aus Merino Loden und haben eine wasserabweisende Beschichtung. Made in Germany. Macht aus dem kurz behosten Blogger ruckzuck einen gut aussehenden Mann. Die Jacken tragen sich wunderbar und sind sicher unverwüstbar.

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Bei Amity Fashion aus Dortmund haben sich im Laufe der Jahre die Radfahrer bei den Modedesignern durchgesetzt. Mit Urban Parkas und Sakkos, die sich auf die Sitzhaltung eines Radlers oder Speedpedelecbikers anpassen lassen und dabei auch die Reflektoren „freilegen“.

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Ebenfalls der Sicherheit dienlich sind die Jeans des Labels Alberto. Die Reflektoren fallen auch im Hellen ins Auge.

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Auch das Bike will mit etwas Schönem und Nützlichen versehen werden. Moderne eBikes haben oft keinen Flaschenhalter, hier gibt es Abhilfe von Road Runner aus Kalifornien.

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Den Weinflaschenhalter habe ich ja schon gezeigt:

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Der echte Bikemaniac will sein Bike im Wohnzimmer abstellen. Dafür gibt es es die wunderschönen Möbel für Räder der Firma Levoss aus Siegburg.

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Auch mit Helmhalter und Bewacher.

Und wer sich dabei noch etwas beschallen lassen will, kann das mit den Glocken von manybells machen.

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Jedes Motiv kann hier aufgedruckt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Out of the Box – Cargo auf der Cyclingworld Düsseldorf

Out of the Box – Cargo auf der Cyclingworld Düsseldorf

Alles andere als langweilige Boxen sind die Cargobikes. Mir haben es die Schwenker ganz besonders angetan. Vom Prinzip her etwas tricky zu fahren, wenn Du aber mal den Bogen raus hat, kannst Du die Long John´s in den Kurven innen überholen.

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Dem Speedpedelecbiker gefällt natürlich das Cargonaut. Von Vorneherein als Leichtfahrzeug konstruiert, verspricht es Transport in angemessener Geschwindigkeit. Durch Motorradtechnik sollte es ein sicheres Fahrverhalten gewährleisten.

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Leider ist die Zulassungsprozedur noch nicht abgeschlossen, wir bleiben hier am Ball.

Sehr sportlich und genial zu fahren ist der Schwenker von sblocs aus Berlin.

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Der Brose – Motor schiebt ordentlich, Kurvenfahren macht extrem viel Spass, ich wollte gar nicht mehr runter. Sand und Split verlieren beim Schwenker ihren Schrecken, die Fuhre rutscht lediglich ein Stück weg. Natürlich kann man umfallen, wenn man übertreibt, ein normales Rad hätte Dich aber schon längst abgeworfen. Die Physik schaut halt mal kurz weg, wenn Du das sblocs bewegst.

Ist der Cargonaut eher etwas für Gewerbetreibende, so ist das Muli von Muli Cycles  für Familien gedacht. Etwa so lang wie ein normales Bike ist es das Bike für alle Fälle, ein echtes Family Bike. Es passt für kleine und grosse Menschen. Der Lastenkorb ist aufklappbar, für den Transport von Einkäufen und Kindern bis zu 70kg. Damit schleppst Du ganz schön was weg.

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Durch die normale Größe passt es auch in alle Bahnen und ist somit DAS Rad für den kombinierten urbanen Verkehr. Auch das Fahrverhalten ist das eines normalen Rades, der Pendix Motor macht das Fahren leicht.

Mit dem Motto „forks ar for eating“ stellte Sven Bastiaen seine Cargos vor. Statt Gabel auch hier eine Achsschenkellenkung.

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Der Cargorenner verfügt über ein CNC – gefrästes Vorderrad, leicht und schnell sollen Svens Bikes sein.

Und nun zu etwas ganz Anderem: André stellte auf der Messe seinen innovativen Anhänger RoBert – Rollt und Bremst – vor. Robert hat eine Auflaufbremse, die dafür sorgt, dass auch Wuppertaler Handwerker im Tal sicher zum Stehen kommen.

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Dazu wirkt die Bremse auch als Feststellbremse, wenn Robert abgestellt wird.

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Robert wiegt selbst nur etwa 12 kg – je nach Größe und Bereifung – und kann mit Kisten verschiedener Größen bestückt werden.  Die maximale Traglast wird durch die Weberkupplung ( 100kg Zugkraft ) limitiert. Robert selbst würde auch den kräftigen Speedpedelecbiker aushalten, meinte Konstrukteur Jörg.

 

 

Out of the Box – Enthusiastische Bikehersteller auf der Cyclingworld Düsseldorf – 2. Teil

Out of the Box – Enthusiastische Bikehersteller auf der Cyclingworld Düsseldorf – 2. Teil

Noch mal Aluminium super leicht und stabil: die Jungs von MOKUMONO stanzen und pressen 2 Aluminiumprofile und fügen sie zu einem Rahmen zusammen. Das Produkt ist ein sehr leichter und verwindungssteifer Rahmen für ein auffälliges Bike.

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Endlich doch mal ein Speedpedelec: YouMo aus der Schweiz. Natürlich standesgemäß mit Go Swiss Drive ausgerüstet, womit sonst.

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Glückliche Schweiz, in der es keine Berührungsängste mit den schnellen Pedelecs gibt. YouMo interpretiert das Thema als Cruiser, aufrecht sitzend, eher nach vorne tretend, aber flott unterwegs sein. Headshock und dicke Reifen bügeln alle Unebenheiten weg, wie wir es uns auf dem Aussengelände selbst er -fahren durften.

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Apropos Er-Fahren: die Teststrecke im Areal Böhler liess keine Fragen offen. Glatter Asphalt, Kopfsteinpflaster, Schienen, Sand, Matsch, enge Kurven – alles da.

Zum Thema Cruisen passen auch die Bikes des spanischen Herstellers RayVolt. Von allen Cruisern im Retrolook waren es die Bequemsten. Irgendwie gab es sofort ein Captain America Feeling……..

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Ausserdem waren es die Einzigen, die eine Surfboard – Halterung anboten:

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Wird auch in Sankt-Peter-Ording eine gute Figur machen. Leider auf der Messe nicht gezeigt, aber im Prospekt: ein faltbares Solar – Ladepanel, welches über das Rad gelegt werden kann.

Ein sehr interessantes Croudfunding – Projekt ist das Trenn – Klapp – Falt – Rad von Tobias Kruschhausen.

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Ist nicht nur enorm praktisch für Bahnfahrer und Urlauber, sondern sieht auch noch gut aus.

Und noch ein Speedpedelec. Stil geht hier über alles,  man beachte die Gepäcktaschen und den Weinflaschenhalter am Oberrohr.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Schweizer Firma EGO – Movement versteht sich nicht nur auf Wortspiele, sondern auch auf stylische Bikes mit vernünftiger Ausstattung, gedacht für den Weg ins Büro. Und das Speedpedelec ist natürlich wieder für die Schweiz.

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Und das Ökobike schlechthin ist dieses:

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Sitzkomfort eher etwas ungünstig, aber wohl fahhrbar. Es war das Werk eines unbekannten Künstlers.