Weasel Words

#ccd18

Shakespeare schrieb:
„I can suck melancholy out of a song as a weasel sucks eggs.“ (Wie es euch gefällt)

Inspiriert durch einen Artikel von Johannes Hofmeister in der dotnetpro.
Weasel Words saugen die Bedeutung aus Sätzen, so wie Wiesel Eier aussaugen. Deshalb sollten leere Phrasen wie „manche Leute sagen“, „es wird vermutet“ und „die Forschung hat gezeigt“ in wissenschaftlichen Arbeiten nicht verwendet werden (in der Politik natürlich auch nicht).
Doch auch in der Softwareentwicklung treffen wir ständig auf Weasel Words bzw. fügen auch noch neue hinzu. Das führt oft zu einem Wildwuchs an Bezeichnern für Klassen, Methoden und Variablen der das Verständnis des Codes erschwert.
In meinem Vortrag sollen die Nachteile von Weasel Words und Gegenmaßnahmen beleuchtet werden.
Hier als Beispiele zur Erbauung Weasel Words die sich gerne in Klassennamen einschleichen:
…Manager, …Service, …Module, …Utils

Da weiß man doch sofort, was die tun!?

Wie findet man Weasel Words und wie wird man sie los?

Wer mit mir zusammen diese Frage beantworten möchte, sollte zu meinem Vortrag bei den Clean Code Days 2018 kommen.

https://www.cleancode-days.de
https://www.cleancode-days.de/agenda/vortraege/articles/d43-weasel-words.html

Hier im Blog gibt es dazu eine eigene Seite:
Weasel Words

Von Emden nach Osten

#VEnO18

Puh! Ich hab mich entschieden. War aber nicht so leicht (siehe oben in den Links).
Obwohl…
Als ich mich dabei ertappte, es blöd zu finden, nicht Emden zu würfeln => da war alles klar. Ich will das gerne machen.
Deshalb ist jetzt der Plan, erstmal „von Emden nach Osten“ zu radeln. Einen schönen Hashtag gibt’s deswegen auch schon: #VEnO18.
Ansonsten soll alles möglichst offen bleiben.
Ob ich an der Küste lang fahre oder durchs Hinterland, ob ich Inseln besuche oder Städte, ob ich auch mal die Bahn oder Schiffe zur Hilfe nehme, ob ich nur die Elbe überschreite oder Dänemark erreiche, wird sich weisen. Und zwar durch spontane Entschlüsse, Zufälle oder eben durch den Würfel.
Jetzt kann ich schon mal entspannt eine Zugverbindung nach Emden buchen und vielleicht die erste Übernachtung.
Ich wollte auch schon die Rückfahrt buchen, weil: „… egal wo ich raus komme (Bremen, Hamburg, Flensburg, Kopenhagen, Rostock), ich komme ganz gut mit IC oder Nightjet bis München.“ Und Startbahnhof wäre immer Hamburg.
Aber wie sagte die beste Ehefrau von allen: „Ne, das machste natürlich nicht. Das passt ja gar nicht.“

B35a Verlängerung

B35a Verlängerung

Mir ist es egal, wie man es nennt und was dabei herauskommt:

B35a Verlängerung, B35 Ortsumgehung Nord, B35 Ost, …
Ich halte dieses Bauvorhaben für keine gute Idee. Dass ich damit auch Freien Wählern aus Ubstadt widerspreche, nehme ich in Kauf. Ich glaube nämlich nicht, dass diese Straße funktionieren wird. Ach, obwohl… funktionieren wird sie schon vortrefflich, als Abkürzung für den Schwerlastverkehr nach Pforzheim, statt über die A5 und A8. Aber halt nicht als Umgehung und Entlastung für Ubstadt und Unteröwisheim.

Meine Meinung ist klar: Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.

Aber im Grunde will ich mich auf diese Diskussion gar nicht einlassen. Die Argumente für und wider liegen ja schon auf dem Tisch. Mit diesem Artikel möchte ich nur allen Anwohnern der tangierten Gemeinden raten:

Geht doch bitte mal in der Gegend spazieren oder macht eine Radtour in den Hügeln, die da zerschnitten werden sollen. Denn eine Tunnellösung wird es bestimmt nicht geben.

https://www.google.com/maps/@49.1242058,8.6577419,7211m/data=!3m1!1e3

Wir sprechen über eine bezaubernde Hügellandschaft zwischen Bruchsal, Ubstadt, Unteröwisheim, Oberacker und Heidelsheim. Wir sprechen über Äcker, Wälder, Hohlwege und damit auch über Natur- bzw. Kulturdenkmäler und ja, wir sprechen auch über Spuren, die wir Menschen dort bereits hinterlassen haben. Die Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart durchschneidet die Hügel mit mehreren Brücken. Da stellt sich mir eh die Frage, wie aufwändig der Bau der B35a dort werden soll.
Und damit kommen wir zu dem eigentlichen Aufhänger meines Artikels. Ich hatte am Wochenende Gelegenheit, eine kleine Radtour zu machen und die Fotos davon sollen Euch zeigen, was für ein Kleinod wir dort oben haben. Ich bin in etwa von Oberacker nach Bruchsal gefahren. Um die möglichen Streckenverläufe der B35a habe ich mir dabei keine Gedanken gemacht.

Zusätzlich gibt es noch ein kurzes Video, damit Ihr auch einen akustischen Eindruck habt.

Die Fotos lasse ich unkommentiert, die sprechen für sich.

Ausflug im Umkreis von 100 km

Ausflug im Umkreis von 100 km

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen, dem wunderbaren Maximilian Semsch und seinem Vortrag Abenteuer Deutschland lauschen zu dürfen. Semsch hat nacheinander erst die Welt und dann Deutschland bereist. Dabei kam er zu der Erkenntnis, dass er von seiner näheren Umgebung rund um München bisher reichlich wenig mitbekommen hat. Sein guter Vorsatz für die Zukunft lautet daher, jeden Monat einen Ort in einem Umkreis von 100 km zu besuchen.
Eine Anregung die ich gerne aufnehme, auch wenn ich noch nicht die Welt umradelt habe. Deshalb wollte ich zuerst mal wissen, welche Orte ich in meinem Umkreis denn schon kenne.


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Die grünen Pinökel sind alle Orte, wo ich schon war. Gemeint sind Städte, Gemeinden, Berge, Museen usw. in denen ich schon Zeit verbracht habe. Dörfer zählen also nicht, wenn ich nur durchgeradelt oder gelaufen bin. Zumindest eine Pause oder gar eine Art von Besichtigung sollte es schon gewesen sein. Trotzdem kann man (zumindest ich kann das 😉) in dieser Heatmap Radtouren oder Wanderungen durchaus als Perlenkette erkennen. Zum Beispiel die Jakobsweg Rothenburg-Speyer sieht man schön an der Jagst entlang oder auch den Tauberradweg. Meine alte Heimat Kahl liegt knapp außerhalb des Kreises, führt dennoch zu einer kleinen Ansammlung. Mein Studienort Darmstadt sticht nicht so hervor. Da lagen halt die Prioritäten anders.
Irgendwo unter all den grünen Pöppeln liegt auch noch ein blauer verborgen. Das ist der Mittelpunkt in Weiher. Rundherum zeigt sich, dass ich die letzten 10 Jahre hier nicht untätig war.
Es bleiben aber viele leere Flecken! Die gilt es aufzufüllen. Als erste Maßnahme habe ich mit roten Stecknadeln Todos eingetragen.
Beispielhaft sei hier Bad Münster am Stein genannt. Erst vor kurzem hab ich gelernt, dass der dortige Rotenfels als höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien gilt. Da mag ich hin.

Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 3

Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 3

Einfacher wär’s natürlich, ich würde nach meinem Geburtstag von Seebruck losfahren. Auch dafür habe ich einen Korridor in die Karte eingezeichnet, der mich grob Richtung Schweiz führen würde.

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Legende

Dabei könnte ich erstmal nach Österreich fahren. Müsste ich aber nicht, ich könnte auch am Alpenrand bleiben. Jedenfalls habe ich als gelbe Pinökel die möglichen Pässe und Durchlässe nach Österreich eingezeichnet. Das waren dann aber zum Würfeln zu viele. Also habe ich die wieder rausgelöscht, die ich schon geradelt bin.