Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 2

Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 2

Wie angekündigt, geht’s weiter mit meiner Ideensammlung für die große Rennradtour 2018. Um meiner Deutschlandumrundung gerecht zu werden, könnte ich ja auch einfach von zu Hause Richtung Süden fahren. Frankreich und die Schweiz haben wir zwar die letzten Jahre mit dem Tandem bereist (Saarbrücken-Strasbourg und Basel-Luzern), aber die Verknüpfung fehlt noch.

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Legende

Diese Reisevariante erledigt sich vielleicht dadurch, dass wir eventuell dieses Jahr mit dem Tandem von Saverne nach Colmar fahren. Wenn es von dort weiter Basel ginge, wäre die „Rheinschiene“ perfekt. Wahrscheinlicher ist aber Freiburg.
Unabhängig davon könnte ich natürlich anders Richtung Schweiz fahren, z.B. durch den Schwarzwald. Deswegen habe ich auch hier einen möglichen Korridor in grün eingezeichnet. Dazu kommen noch ein paar kleinere Touren, die ich in der Gegend schon gemacht habe. Die könnten sich ja auch auf meine Entscheidung auswirken.
Der blaue Strich ist ein anderes Projekt, das ich mir mal überlegt hatte: Vom tiefsten Punkt zum höchsten Punkt von Bayern zu radeln. Da komm ich aber gedanklich nicht so recht voran, weil die Strecke größtenteils durch Württemberg verlaufen würde. Außerdem passt es ja nicht zur Deutschlandumrundung…

Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 1

Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 1

Mein Plan ist ja, in mehreren Etappen einmal um ganz Deutschland herumzufahren und dabei alle Nachbarländer und angrenzende Meere zu besuchen.
In 2017 hab ich es also bis Emden geschafft (Belgien, Niederlande und Nordsee => check).

Niederlande 2017

Wie geht’s 2018 weiter? Naheliegend wäre, von Emden weiter zu fahren. Das nächste Zielgebiet hieße dann wohl Dänemark, wo ich per eigener Aufgabenstellung zumindest mal die Grenze überschreiten müsste. Dazu habe ich in der Karte eine Art Korridor mit grünen Linien eingezeichnet.

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Legende

Die Ostsee gäbe es wahrscheinlich in einem Aufwasch mit dazu. Aber eigentlich habe ich die ja schon, weil wir schon mal von Lübeck bis Rostock den Ostseeradweg gefahren sind (rote Linie). Einen Teil der deutschen Nordseeküste haben wir auch schon abgehakt (rote Linie durch die Nordfriesischen Inseln). Dieses Pfingsten kommt sehr wahrscheinlich noch die gelbe Linie dazu, weil wir am Nordostseekanal entlang radeln wollen. Das wären Argumente gegen diese Tour, weil ich dann ja schon in der Gegend war.
Deswegen wird es wohl auch noch Ideen für Rennradtour 2018 – Teil 2 geben.
Zusätzlich habe ich noch die schöne Herausforderung, mich am Ende der geplanten Woche zu meinem Geburtstag mit meiner Familie am Chiemsee zu treffen. Ich hab’s schon abgecheckt, egal wo ich raus komme (Bremen, Hamburg, Flensburg, Kopenhagen, Rostock), ich komme ganz gut mit IC oder Nightjet bis München. Nur die rechtzeitige Reservierung könnte wieder zur Challenge werden.

Radwegbeschilderung Silzenwiesen

Radwegbeschilderung Silzenwiesen

Einer aufmerksamen Bürgerin aus Ubstadt ist letztes Jahr im Bereich Silzenwiesen ein verirrter Radfahrer begegnet, der Schwierigkeiten hatte, den Weg nach Bruchsal zu finden. Sie bot ihm Hilfe und etwas zu trinken. Mich bat sie, doch mal zu klären, ob vielleicht die Radwegbeschilderung mangelhaft sei. Der Bitte bin ich gerne nachgekommen.

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In der Karte seht Ihr als grüne Linie den fraglichen Abschnitt des touristisch, also grün ausgeschilderten Radwegs. Der Abschnitt wird unter anderem von der Kraichgau-Stromberg Radtour 17 (Schlösser-Tour) genutzt.
Die Nummern an den Pinökeln findet Ihr unten bei den Bildern wieder. Die Bilder 1-4 geben die Beschilderung in Richtung Norden (Ubstadt) wieder. Die Bilder 6-8b zeigen die Schilder Richtung Süden (Bruchsal). Bild 5 zeigt die detaillierte Wegweisung am Bahnübergang in alle Richtungen und die Zusatzschilder für die Radtouren (z.B. die Schlösser-Tour).
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8b
Ich kann keine Lücken entdecken. Als Ortskundiger ist es aber immer schwer zu beurteilen, wie das auf andere wirkt.
Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne an und würde sie weiterleiten.
Rucksack Deuter Cross City

Rucksack Deuter Cross City

Wer meine Artikel über die Rennradtouren aufmerksam verfolgt (wovon ich ausgehe), dem ist auf den Fotos vielleicht schon der immer gleiche ranzige alte Rucksack aufgefallen. Gilt „ranzig“ in diesem Zusammenhang schon als Wortspiel?
Es handelt sich um meinen treuen Deuter Cross City. Und nein, ich bekomme von Deuter kein Geld für diesen Artikel. Den Cross City gibt es nämlich schon lange nicht mehr im Handel.
Vielmehr wünschte ich mir, Deuter würde so ein Multitalent wieder ins Programm aufnehmen.
Meiner ist fast 10 Jahre alt und hat wegen ausgiebigem Gebrauch schon etwas gelitten. Früher war das mein Alltagsrucksack für #MitDemRadzurArbeit. Da habe ich vor allem das praktische Helmfach sehr geschätzt. Mit den anderen Lösungen zu Helmbefestigung nur mit Riemen, Netzen oder Knebeln komme ich nicht so klar. Dank der beiden Kompressionsriemen ist das Helmfach auch mal für größere Einkäufe gut geeignet. Selbst einen Zehnerpack Klopapier kann man damit transportieren. Wie der Name schon sagt, ist der Cross City eher für die Stadt sprich die Fahrradpendler gedacht. Das übliche DIN-A4-Geraffel inklusive Laptop passt super rein, die Zusatzfächer sind gut aufgeteilt, er ist bequem zu tragen und robust.
Ich hatte ihn aber auch im sportlichen Einsatz. Bei meinen einwöchigen Rennradtouren bin ich mit den 28 Litern gut klargekommen und konnte unterwegs noch Proviant bunkern. In die beiden seitlichen Netztaschen passt jeweils eine große PET-Flasche und die fallen erstaunlicherweise auch nicht raus. An beide Tragegurte habe ich zusätzliche Taschen für Handy und Kamera angeklettet. Die fehlende Regenhülle habe ich von einem anderen gleichgroßen Rucksack übernommen.
Aber inzwischen sind alle Netze ausgeleiert, die Reißverschlüsse haben alle schon eine Macke oder reißen aus.
Ich überlege ernsthaft, ihn zu Deuter zu schicken, damit die mir neue einnähen. Ich finde nämlich keinen adäquaten Ersatz. Am ehesten käme noch der Trans Alpine 30 in Frage. Im Alltagsbetrieb nutze ich schon lange einen Osprey, um den Deuter für die Touren zu schonen. Aber mit dem Osprey bin ich gar nicht zufrieden. Details erspare ich Euch. Die neuen von Deuter sind mir entweder zu sehr Richtung Sport oder zu schlicht gestrickt und wie gesagt, die geniale Helmunterbringung gibt’s nicht mehr.
Also bitte liebe Firma Deuter, wie wäre es mit einem Revival?

Grüner Linksabbiegepfeil Silzengärten

Grüner Linksabbiegepfeil Silzengärten

Ja, ich weiß: Die Sicherung von Bahnübergängen ist eine Wissenschaft für sich. Da etwas ändern zu wollen, ist fast unmöglich.
In Ubstadt an der Ecke K3523 und Silzengärten sehe ich jedoch Verbesserungspotenzial.
Der 131er Bus fährt von der Haltestelle Ubstadt Ort oft zeitgleich mit der Bahn nach Odenheim los. Für diese ist dann erstmal der Bahnübergang geschlossen. Der Bus steht meist als erster an der roten Ampel, obwohl er ja nach links abbiegen wird. Das Gleis wird er also gar nicht queren. Trotzdem muss er warten, bis alle grün bekommen. Wenn er dann Glück hat, lassen ihn die anderen Verkehrsteilnehmer auf der vorfahrtberechtigten K3523 vor, aber so pfiffig sind halt nicht alle.
Deshalb mein waghalsiger Vorschlag:
Die Schranke wird in Richtung Gleis versetzt. Die Ampel wird für Links- und Rechtsabbieger aufgeteilt. Die Rechtsabbieger behalten dann rot, die Linksabbieger haben grün und können die Zeit nutzen, um in Ruhe abbiegen zu können.